Multiple Differenzierung und Wandel. Der Beitrag der evolutionär-institutionalistischen Perspektive

Zusammenfassung Theorien multipler Differenzierung haben Konjunktur. Sie teilen die Annahme, die Gegenwartsgesellschaft sei durch mehr als eine Differenzierungsachse (z. B. funktionale Differenzierung oder vertikale Ungleichheit) charakterisiert. Solche Theorien thematisieren Anregungen sozialen Wandels höchst unterschiedlich. Der Beitrag unterscheidet drei Ausprägungen: (1) Anregungen als von eher historischem Interesse; (2) als inflationärer Dauerzustand; (3) als durch spezifische Modi (Kritik/Kooperation) ermöglicht. Die evolutionär-institutionalistische Perspektive Seth Abrutyns stellt demgegenüber ein Theorieangebot dar, das multiple Differenzierung auch als Ergebnis der Gestaltungsarbeit institutioneller Entrepreneure auffasst. Sie verzahnt multiple Differenzierung und Wandel unmittelbar. Dabei stellt sie die Überzeugungsarbeit solcher Wandelarchitekten in den Vordergrund und spielt Gestaltung und Evolution nicht gegeneinander aus. Abrutyns Rekonstruktion stoppt kurz vor der Gegenwartsgesellschaft. Hieran anschließend beleuchtet der Beitrag philanthropische Organisationen als zeitgenössische institutioneller Entrepreneure.

De Gruyter
Schütz‘ „gut informierter Bürger“, die dialogischen Medien und die Transformation der Wissensvermittlung (Populäres Wissen 3) – SozBlog

Unter #Mao seien in #China zwei Milliarden #Spatzen getötet worden, weil man dachte, sie würden die #Ernte #auffressen.

Eine der #Gefahr​en von #Autokratie​n sei, dass es keine #institutionell​e #Kontrolle für die in #erwünscht und #unerwünscht #codiert​en #Auswirkung​en von #Entscheidung​en gebe, wobei diese eh nur #rechtmäßig und #unrechtmäßig unterscheidet.

#Code; #Fehlschluss; #Spatz; #Ungeziefer; #Nahrungskette

#FAZ 13.05.23, #Feuilleton, S.9, #Scheitern, #Interview mit Peter #Frankopan

Orientierung in der Pandemie - Soziologe: „Die meisten legen sich selbst etwas zurecht“

Der Soziologe Heinz Bude sieht die deutsche Gesellschaft in der Corona-Pandemie in einem orientierungslosen Zustand. „Die Bundesregierung und der Kanzler haben verpasst, die Deutung der Lage an sich zu ziehen, die Daten der Wissenschaft helfen nicht mehr so richtig weiter und nun fangen die Menschen an, sich ihre eigene Regeln zurecht zu legen“, sagte Bude im Dlf.

Deutschlandfunk
Infrastruktur – Wikipedia