Geben und Nehmen

„Partnerschaft ist doch ein Geben und Nehmen, oder?“ Diese oder ähnliche Fragen werden mir in meinen Sitzungen immer wieder gestellt.Die Antwort auf diese Frage lautet grundsätzlich ja - aber mit der Betonung auf Geben.Ich erlebe es in https://bit.ly/3RnhjLJ #Fürsorge #Liebe #psychotHHerapie

"Hier gibt es keine sorgenden Männer!" In ihrer Feldforschung in der Westukraine beobachtete Ilona Grabmeier, dass männliche Sorgearbeit zugleich alltäglich als auch unsichtbar sein kann.

Wie weibliche Arbeitsmigration #Carearbeit in der Westukraine verändert: Unser #Slider ⬇️

https://grossvater.hypotheses.org/3455

#Ukraine #Ethnographie #Fürsorge #Männlichkeit

Im Gruppenkontext mit Kleinkindern gibt es keine Demokratie, sondern Autokratie der Erwachsenen Führer*innen der Gruppe. Der Grund ist nicht die Gehirn- und Entwicklungsreife der Kinder sondern das Funktionieren auch des Betreuungssystems unter dem Primat ökonomischer Logik. Heißt wenn die Demokratie kapitalistisch, marktwirtschaftlich orientiert ist, dann gibt es in der Kleinkind Betreuung keinen Raum für Demokratie, weil Demokratie für Kleinkinder dann nicht leistbar und bezahlbar ist. Denn dafür braucht man Zeit. Es braucht mehr Begleitung. Alle Kleinkinder brauchen in der Demokratie-Ausübung assistierende Kräfte. In Systemen in denen aber Assistent*innen und Begleitkräfte Geld kosten und ein Sparzwang herrscht oder zumindest der Zwang der Wirtschaftlichkeit, macht die Führung der Gruppe ökonomisch, wirtschaftlich mehr Sinn, weil sie effizienter ist. Heißt sie braucht weniger Kräfte, um dieselbe Funktion einer Betreuung zu erfüllen. Der Unterschied ist normativ und moralisch-ethisch. Wenn man weder Demokratie noch Ethik der Wirtschaftlichkeit voran oder gleichsetzt, sind weder Demokratie noch Ethik der Wirtschaft oder dem Markt inhärent, sondern Effizienzgedanken. Industrielle Tötung ist auch wirtschaftlich effizient, ethisch und moralisch durchaus fragwürdig. Heißt unsere Demokratie verpasst es sich selbst zu schützen und zu bewahren dadurch, dass sie Wirtschaftlichkeit und Marktkonformität voranstellt und wird so Stück für Stück zur Autokratie umgebaut, denn die ist wirtschaftlich effizienter. Und das beginnt schon im ganz kleinen und banalen wie eben auch darin wieviel Geld ich in #Betreuung und #Bildung der Kinder investiere.
#gesellschaft #wirtschaft #kapitalismus #ethik #moral #politik #feminismus #sorge #fürsorge #care #philosophie #neurodiversität #patientenautonomie #autonomie #bioethik #autokratie #effizienz #schule #kiga #kita #vereine

Wie sieht #Fürsorge aus, wenn sie niemand sieht? In der #Ukraine übernehmen Männer schon lang #CareWork. Doch ihre Arbeit bleibt unsichtbar, weil Fürsorge als klassische „Frauensache“ gilt. Ilona Grabmaier zeigt: Es ist Zeit, unser Bild von Fürsorge zu überdenken. #Gender

https://grossvater.hypotheses.org/3455

„Hier gibt es keine sorgenden Männer“ – Zur Unsichtbarkeit männlicher Sorge in der Westukraine

Autorin: Ilona Grabmaier „Hier gibt es keine sorgenden Männer!“ – Diese Aussage begegnete mir zu Beginn meiner ethnografischen Feldforschung in einem Dorf in der Westukraine immer wieder. Und doch zeigen meine Forschungsergebnisse eindrücklich, dass...

Who Cares?
Wenn ich das hier unterbunden hätte zu dem Zeitpunkt, dann gäbe es heute nicht malen auf dem Block. Zu oft haben wir Blockaden in unserem Geist, Denken und Körper, wirklich wie Knoten, feste kaum entwirrbare Knoten, die eine neue Verbindung nicht zulassen. Dabei kann so eine entgegenkommende Kleinigkeit, den Weg nicht zu diktieren, zu gebieten oder zu verbieten einen riesen Knoten lösen, der zu genau der Intention führt, wegen der man das Verbot aussprechen wollte, um genau diese Intention zu erreichen, nämlich auf dem Block zu malen. #Neurodivergenz ist für das außen ganz oft dieser wirre Knoten hier, der überhaupt gar keinen Sinn macht, weil er nicht der eigenen Wahrnehmung, dem eigenen Denken und der eigenen Prägung/Sozialisierung entspricht. Dabei kann die Akzeptanz und Toleranz der #Neudodiversität dazu beitragen ganz viele Knoten zu lösen. Vertrauen schafft Kooperation und umgekehrt. Misstrauensgemeinschaften wie #alaadinelmafalaani sie beschreibt entstehen auch durch Rigidität und Kontrolle, zu starre Systeme, die nicht anpassungsfähig sind, etwas das Autist*innen vorgeworfen wird, während es sowohl dem männlichen Habitus zugesprochen wird als auch der bürokratie und Berechnung des Lebens und Seins zu der sowohl Digitalisierung als auch Künstliche Intelligenz gehören. Desto mehr Prozesse automatisiert digitalisiert werden, desto weniger erlauben sie Out of the Box, Anpassung und Vertrauen. Sie sind rigide, beruhen auf Berechnung und Kontrolle. Etwas, was man wie gesagt Autist*innen vorwirft, sogar umzuerziehen versucht, während man sich dem als Technik der #Gesellschaft #politik und #demokratie unterwirft. #Autismus #audhs #adhs #Pädagogik #Psychologie #philosophie #feminismus #sorge #fürsorge #bindung #vertrauen vs. #kontrolle #technikethik #ethik #ki #ai #agi
@tazgetroete
also eine #gesellschaft die auf #Fürsorge gründet, wenn man das als 'weiblich' konnotierte Element hauptsächlich als #Fürsorglichkeit definiert, wenn man es in nur ein Wort packen soll.
Wobei ich auch viele fürsorgliche Männer kenne, auch solche die damit nicht #weiblichkeit verbinden und #feminismus für etwas revoluzziges, radikales halten. Wo es in Wirklichkeit nur das normale logische Ding ist.
Ich persönlich lebe ja die Katzokratie, Cats rule, catocrathy...
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Das müssen stimmt. Denn egal ob professionell oder privat Fürsorgearbeit findet immer prekär und unter verzerrtem Wettbewerb statt, da ihr Ausbeutung, also Bereicherung der Dienstnehmenden und Unterdrückung der Dienstleister*innen IMMER zu Grunde liegt, egal ob professionell oder privat. Denn nur dann und nur so kann es noch aufgehen, dass man Erwerbsarbeiten kann, ohne den ganzen Verdienst daraus denjenigen geben zu müssen, die sich kümmern. Nur solange man aus der Differenz daraus Profit machen kann, also sich bereichern kann, macht es Sinn. Wenn nun aufeinmal weiblich gelesene sich weigern diesen Dienst unbezahlt zu machen, sondern lieber einer anderen und eigenen Arbeit nachgehen wollen, bemerkt man zum ersten Mal die Kosten und den Preis dieser bisher unbezahlten oder geringbezahlten Dienstleistung. Denn ohne kann Mann nicht arbeiten. Und wenn niemand mehr so eine Schwerstarbeit so geringbezahlt machen will, dann bleibt politisch nur der Zwang zur Arbeit um jeden Preis und rechtskonservative Famikien-Ideologie, nach der und in der sich Frauen opfern müssen, um diesen Dienst zu machen. Deshalb ist die Frauenbewegung immer links genauso wie Feminismus und muss sich gegen die Unterdrückung aller wehren. Auch der geringbezahlten Arbeiter*in. Tut er das nicht, wird der Feminismus zum Gehilfen des Patriachats und der Aufrechterhaltung der Unterdrückung, in dem er sich durch Aufstieg und Bildung freikauft von und aus dem Dienst oder durch Boykott. Keine Geburten mehr. Keine Ehen mehr. Keine kostenlose "Familienarbeit" mehr. Und weil Staat und Wirtschaft und Gesellschaft aber darauf zwingend a gewiesen sind, arbeiten sie wieder mit Zwang und alten Ideologien. #feminismus #internationalerfrauentag #fürsorge #care #equalcare #feminismus #politik #wirtschaft #gesellschaft #diskriminierung #unterdrückung #menschenrechte #ausbeutung #demokratie #inklusion #patriachat #neoliberalismus #faschismus
#internationalerFrauentag
Weil daran erinnert werden soll, dass Frauenrechte erkämpft worden sind und auch weiter zu erkämpfen sind. Und weil der Tag heute auf einen Sonntag fällt, soll morgen mit einem Streik nochmal daran erinnert werden, wie wichtig der #feministischeKampftag ist. Heute und morgen sind es leider nicht nur Erinnerungen sondern aktuelle Forderungen #Fürsorge und #Sorge nicht zur alleinigen Last von weiblich gelesenen, meistens Frauen, zu machen, sondern ALLEN! Denn diese Fürsorge und Sorge wird unbezahlt abverlangt als Dienst an der Gesellschaft, der Gemeinschaft, der Wirtschaft und dem Staat. Aber dieser Dienst ist einseitig und diskriminierend, denn er ist Arbeit. Arbeit, die nicht gesehen wird und auch nicht vergütet wird. Arbeit, die denunziert und kleingeredet wird, obwohl es Arbeit ist, die das gesamte Fundament der Gesellschaft, des Staates und der Wirtschaft trägt und die außerhalb des Privaten sehr wohl genauso existiert und genauso vergütet und beziffert wird. Arbeit, die weil sie vermeintlich nicht professionell geschieht keinen Wert bekommt. Arbeit, ohne die das organisierte Leben der Menschen zusammenbricht. Weil Menschen Kinder bekommen und auch Kinder sind, um die man sich kümmern muss. Weil Menschen alt werden und alt sind, krank werden und krank sind und Pflege brauchen, Menschen um die sich jemand kümmern muss. Es können nur die zur Arbeit gehen, die diese Fürsorgearbeit nicht tragen müssen, weil sie sie auslagern können an vermeintlich Professionelle oder ihre Ehefrau, Schwester, Mutter, Tante, Tochter, Freundin und auch an die*den Partner*in und alle, die sich dieser FürsorgeArbeit widmen und deshalb auch entweder nicht erwebsarbeiten können oder zumindest nicht vollerwerbsarbeiten können und gleichzeitig nichts dafür bekommen im Vergleich zu denen, die es als sogar als ungelernte Arbeiter*innen als Erwerbsarbeit machen. Die Fürsorgearbeit wird gering vergütet, weil erachtet wird, dass sie alle machen könnten und müssen. 1/2

Interview mit Roland Rosenow,
Professor für Recht der Sozialen Sicherung an der Katholischen Hochschule Freiburg, zur #Bürgergeldreform:
"#Sanktionen, die alles übertreffen, was das Recht der #Fürsorge und #Existenzsicherung jemals kannte"

#Bürgergeld #CDU #SPD #RDL

https://rdl.de/beitrag/sanktionen-die-alles-bertreffen-was-das-recht-der-f-rsorge-und-existenzsicherung-jemals

"Sanktionen, die alles übertreffen, was das Recht der Fürsorge und Existenzsicherung jemals kannte"

Update: Am heutigen 5.

Radio Dreyeckland