#internationalerFrauentag
Weil daran erinnert werden soll, dass Frauenrechte erkämpft worden sind und auch weiter zu erkämpfen sind. Und weil der Tag heute auf einen Sonntag fällt, soll morgen mit einem Streik nochmal daran erinnert werden, wie wichtig der #feministischeKampftag ist. Heute und morgen sind es leider nicht nur Erinnerungen sondern aktuelle Forderungen #Fürsorge und #Sorge nicht zur alleinigen Last von weiblich gelesenen, meistens Frauen, zu machen, sondern ALLEN! Denn diese Fürsorge und Sorge wird unbezahlt abverlangt als Dienst an der Gesellschaft, der Gemeinschaft, der Wirtschaft und dem Staat. Aber dieser Dienst ist einseitig und diskriminierend, denn er ist Arbeit. Arbeit, die nicht gesehen wird und auch nicht vergütet wird. Arbeit, die denunziert und kleingeredet wird, obwohl es Arbeit ist, die das gesamte Fundament der Gesellschaft, des Staates und der Wirtschaft trägt und die außerhalb des Privaten sehr wohl genauso existiert und genauso vergütet und beziffert wird. Arbeit, die weil sie vermeintlich nicht professionell geschieht keinen Wert bekommt. Arbeit, ohne die das organisierte Leben der Menschen zusammenbricht. Weil Menschen Kinder bekommen und auch Kinder sind, um die man sich kümmern muss. Weil Menschen alt werden und alt sind, krank werden und krank sind und Pflege brauchen, Menschen um die sich jemand kümmern muss. Es können nur die zur Arbeit gehen, die diese Fürsorgearbeit nicht tragen müssen, weil sie sie auslagern können an vermeintlich Professionelle oder ihre Ehefrau, Schwester, Mutter, Tante, Tochter, Freundin und auch an die*den Partner*in und alle, die sich dieser FürsorgeArbeit widmen und deshalb auch entweder nicht erwebsarbeiten können oder zumindest nicht vollerwerbsarbeiten können und gleichzeitig nichts dafür bekommen im Vergleich zu denen, die es als sogar als ungelernte Arbeiter*innen als Erwerbsarbeit machen. Die Fürsorgearbeit wird gering vergütet, weil erachtet wird, dass sie alle machen könnten und müssen. 1/2