Der Arbeitnehmerflügel der CDU trifft sich in Marburg. Merz bemüht sich, eine soziale Seite zu zeigen. Nicht alle hat das überzeugt.
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CDA-Bundestagung: Wie sozial kann Merz?
Der Arbeitnehmerflügel der CDU trifft sich in Marburg. Merz bemüht sich, eine soziale Seite zu zeigen. Nicht alle hat das überzeugt.
TAZ Verlags- und Vertriebs GmbHÜberraschend kündigen CDU und SPD ein Mietenkataster für Berlin an: ein trotz diverser offener Fragen vielversprechender Schritt für Mieter:innen.
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Mietenkataster in Planung: Berlin will Vermieter:innen an Recht und Gesetz binden
Überraschend kündigen CDU und SPD ein Mietenkataster für Berlin an: ein trotz diverser offener Fragen vielversprechender Schritt für Mieter:innen.
TAZ Verlags- und Vertriebs GmbHDonald Trump will mehr Exekutionen auf Bundesebene. Zudem soll die Bandbreite der Tötungsmethoden erweitert werden, heißt es in neuen Anweisungen des US-Justizministeriums.
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US-Justiz unter Trump: Hinrichtungen durch Erschießen und Ersticken
Donald Trump will mehr Exekutionen auf Bundesebene. Zudem soll die Bandbreite der Tötungsmethoden erweitert werden, heißt es in neuen Anweisungen des US-Justizministeriums.
TAZ Verlags- und Vertriebs GmbHVideospiele wie „Call of Duty“ und „S.T.A.L.K.E.R.“ nutzen die Sperrzone um Tschornobyl als Kulisse. Warum der Ort bei Gamer:innen so beliebt ist.
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Games zum GAU in Tschornobyl: Die Apokalypse in Pixeln
Videospiele wie „Call of Duty“ und „S.T.A.L.K.E.R.“ nutzen die Sperrzone um Tschornobyl als Kulisse. Warum der Ort bei Gamer:innen so beliebt ist.
TAZ Verlags- und Vertriebs GmbHBisschen Spanisch für die kommende Mexikoreise? Si, claro! Deutsch, weil man halt in Deutschland lebt? Please, no. Die Kosmopoliten sind nicht, wie sie selbst annehmen, aufgeschlossen und weltoffen. Sie sind arrogant und ignorant und außerdem beschränkt.
Es dämmert und wütet in mir: Sprache ist die Befähigung, Gedanken und Gefühle auszudrücken. Sogenannte Expats haben das Privileg, die Hilfsmittel zur Kommunikation freiwillig zu begrenzen, weil sie nicht müssen.
Ich muss nicht lange mit ihnen Zeit verbringen, um zu wissen, dass sie es schwer haben werden und Sprache das Mindeste ist, was ihnen helfen kann. Sie werden wegen ihres Äußeren, ihres Namens, ihrer Herkunft Stigmata und Ungerechtigkeiten erleben. Sie werden vom Gegenüber daran gemessen, wie weit sie sich integriert haben, und entsprechend beurteilt, ob sie ein guter oder schlechter Migrant sind.
Seit 13 Jahren arbeite ich ehrenamtlich mit Menschen, die in Köln ein neues Leben angefangen haben. Die meisten sind aus ihren Heimatländern geflohen, und wenn ich sie kennenlerne, sind die Deutschkenntnisse minimal. Das Sprachschuldeutsch erinnert mich an das meiner Mutter oder Großeltern in den späten 80ern.
Was ist los in dieser Stadt? Ich fühle mich desavouiert. Zermürbt es mich, weil ich mit meinem eher nur okayen Englisch konfrontiert werde? Oder weil ich die Attitüde, mit der selbstverständlich international gezüngelt wird, verwöhnt finde?
Ich lebe in Köln und bin seit Langem mal wieder in Berlin zu Besuch. Am Abend sitze ich mit Freund K. am Tresen. Ich höre gerade so, wie K. das Hausbier bestellt, und sage: „Für mich auch.“ Mich schaut ein warnblinkendes Augenpaar an. Maximal genervt. Einige Millisekunden brauche ich für die Erkenntnis: Ich habe in der falschen Sprache bestellt. „Äh, for me as well.“