Zur Pflege in #Freiburg findet sich in der Verwaltungsvorlage https://ris.freiburg.de/submission?id=5941512100023 viele Punkte die ein Aufschrei erzeugen müssten:
"Die Unterversorgung betrifft auch Menschen mit #psychischen Erkrankungen oder #wohnungslose Menschen mit Hilfsbedarf – Gruppen, deren Zahl stetig wächst, deren Versorgung aber immer weniger gewährleistet werden kann."
"Seit den letzten Jahren besteht zwischen Seniorenbüro und städtischer #Wohnungslosenhilfe ein enger Kontakt. Denn immer mehr pflegebedürftige, wohnungslose Menschen müssen städtisch untergebracht werden. Zudem verbleiben die Menschen mangels Ausleitungsoptionen sehr lange im System, manche von ihnen entwickeln einen Hilfs- und Pflegebedarf. Die Menschen sind oft vorgealtert, in schlechtem gesundheitlichem Zustand und sind teils psychisch und mit Suchterkrankungen belastet. Die kommunale Wohnungsnotfallhilfe dient der kurzfristigen Gefahrenabwehr und ist für diese Bedarfe nicht vorgesehen. Aus Mangel an Alternativen wurde mittlerweile in einigen Wohnheimen der Wohnungsnotfallhilfe eine ambulante pflegerische Mindestversorgung in Kooperation mit zwei Pflegediensten aufgebaut.
Die Kooperation mit einer Hausarztpraxis schafft erste medizinische Angebote. Die Stadtverwaltung investiert zudem in bauliche Maßnahmen, um Barrieren in den Unterkünften abzubauen und Sanitärräume entsprechend umzubauen. Zudem wird im Amt für Soziales gemeinsam versucht, mittelfristig ein kleines spezielles Wohn- und Pflegeangebot im Rahmen der Wohnungsnotfallhilfe zu schaffen, hier ist man auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten und einer Kooperation mit einem Pflegeträger."