Aua.
Zitat: “Die Sozialdemokratie ist in den letzten 40 Jahren eine Staatsfunktionspartei geworden, die nicht nur die kulturelle Anschlussfähigkeit an die Arbeiter verloren hat. Sie hat damit für die Arbeiter das Tor für rechts außen geöffnet. … Die #spd wird auf dem Land ... von Rentnern dominiert, die ihrer Vergangenheit nachtrauern, und in den Städten von Jusos, die ihre eigene Parteikarriere im Blick haben."
„Das zentrale Problem der #SPD ist vermutlich, dass ihr bei all den Zumutungen und Häutungen der letzten Jahrzehnte ihre Seele abhandengekommen ist. Man weiß nicht so recht, wofür sie brennt.“
„Dazu gehört auch, dass ein zentraler Strang ihrer Geschichte zerbröselt. Ein Teil der Arbeiterschaft ist weg, damit zerfällt ihre historisch originäre Position im Parteiensystem. Es geht dabei nicht um eine Arbeiter-Retro-Inszenierung. Die SPD ist erfolgreich, wenn sie ein Bündnis zwischen unteren Schichten und aufgeklärtem, solidarischem Bürgertum hinbekommt. Fehlt das, ist sie, wenn es gut läuft, eine funktionale Staatspartei. Bestenfalls eine republikanische Wettbewerbspartei, die mit den Grünen, Teilen der Linkspartei und Teilen der Union ohne eigene originäre Substanz konkurriert.“
Aua.

Der Bund braucht dringend Geld. Ein möglicher Weg ist eine Lockerung der Schuldenbremse. Die SPD ist dafür, die Union skeptisch. Eine Expertenkommission soll einen Weg finden. Einem Bericht zufolge kommt sie aber nicht voran.
Es ist nicht zu glauben, wie tief die SPD gesunken ist - und wohl das Ende nochnicht erreicht ist.
Hieß das nicht früher "Arbeiterverräter" ?