#Klima
Ein neuer Greenpeace-Report zu den reichsten 0,01 % Menschen dieser Welt: Die größten Klimaschäden der #Superreichen entstehen nicht nur durch Privatjets, Yachten und Luxusvillen. Noch größer sind die #Emissionen durch Finanzanlagen. Mit ihnen erzeugen sie Klimaschäden von 1.000 Milliarden $. „Die Superreichen müssen nach dem Verursacherprinzip auch stärker an den Kosten beteiligt werden.“ Clara Thompson, Greenpeace-Expertin für Klima- und Steuergerechtigkeit: https://www.greenpeace.de/klimaschutz/klimakrise/riesige-klimaschaeden-durch-superreiche
Riesige Klimaschäden durch Superreiche

Neuer Greenpeace-Report: 0,01 Prozent der reichsten Menschen der Welt erzeugen durch ihre Investitionen Klimaschäden von 1.000 Milliarden US-Dollar. Wie Superreiche die Klimakrise massiv verschärfen.

RE: https://fediscience.org/@rahmstorf/116725457974929760

Schlechte Nachrichten vom #Kipppunkt im Atlantik. Für alle, denen das englische Video zu lang ist, hier eine Kurzinformation.

Nur eine schnelle Reduktion der #Treibhausgase bewahrt uns noch vor einem fast sicheren #Kollaps der Atlantik-Zirkulation #AMOC ab 2100.

Das heißt

- Null #Emissionen bis 2050-2060
- Ab 2060-2070 #CO2 aus der Luft holen
- Je später die Emissionen auf Null sind, desto mehr CO2 muss aus der Luft geholt werden
- Langfristig ab 2100 muss die #Temperaturerhöhung deutlich unter 2° (~1,7 bis 1,8) liegen

Selbst dann ist das #Risiko schon bei rund 25%.

Mit höheren Emissionen steigt das Risiko sehr schnell an. In allen "mittleren" Szenarien erreicht das Risiko mehr als 90%, egal ob es "eh nur" 2,5 oder 3° Plus sind.

Hopp oder Dropp.

Ein früher eintretender Teileffekt (Nordatlantischer Subpolarwirbel) kann Großbritannien und Island schon in 20 bis 30 Jahren Probleme bereiten.

Großer Dank an @rahmstorf für die ehrliche Information

#Klimakrise #Klimakatastrophe

Warum Indien trotz hoher Emissionen nur langsam aufheizt

Indien war 2023 der drittgrößte Treibhausgasverursacher weltweit, nach China und den USA. Doch ausgerechnet dort schreitet die Erwärmung deutlich langsamer voran als im globalen Durchschnitt. Ein möglicher Erklärungsansatz für dieses Paradoxon kommt nun von einer Studie des Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung, die sich mit der Wolken- und Aerosolbildung in städtischen Regionen befasst hat.

LABORPRAXIS
2023 wurden in #Niedersachsen 51,6 Mio. Tonnen energiebedingte CO₂-Emissionen gemessen. Das waren 32,9% weniger #CO₂ als im Basisjahr 1990 und damit der niedrigste Stand seit 1990. Im Vergleich zu 2022 sanken die #Emissionen um 9,6%.📉
https://www.statistik.niedersachsen.de/presse/2023-wurden-51-6-mio-tonnen-co-in-der-energieversorgung-in-niedersachsen-ausgestossen-251425.html #DatenNDS

Der ganz normale Wahnsinn geht immer weiter und weiter, als wäre nichts geschehen

#SusanneGötze im #Spiegel-Newsletter #Klimabericht:

"Wer ein Sinnbild für den Zustand der deutschen #Klimapolitik sucht, sollte dieser Tage nach Wiefelstede fahren: Dort haben die Bauarbeiten am geplanten westlichen Ende der »#Küstenautobahn« #A20 begonnen […]. Verkehrsminister #PatrickSchnieder (#CDU) machte am Montag unter Applaus von Vertretern der #AutobahnGmbH den symbolischen Spatenstich – nur wenige Tage, nachdem er dasselbe an einem anderen Abschnitt der #A20 in Bad Segeberg (Schleswig-Holstein) getan hatte. […]

Die niedersächsische Trasse führt über Moor- und Marschlandböden, die große Mengen Kohlenstoff speichern. Solange #Moore nass bleiben, binden sie CO₂ im Torf. Werden sie für Bauarbeiten entwässert, kippt die Bilanz: Aus dem Speicher wird eine Emissionsquelle. Zudem werden auch wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen zerstört. Durch größere Straßen werden zudem solche Ökosysteme »zerstückelt«. Das bedeutet weniger Raum für Wildtiere. […]

Dazu kämen noch die #Emissionen beim Bau und vor allem durch den #Verkehr, den die neue #Autobahn anzieht. Das Argument der Befürworter, es werde CO₂ eingespart, weil dann Autofahrer andernorts weniger im #Stau stünden, erfüllt sich meistens nicht: »Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten«, heißt es in einem Leitsatz aus der #Verkehrsforschung. Experten nennen als Grund dafür den sogenannten »induzierten Verkehr«: #Mehrverkehr, der durch eine ausgebaute Infrastruktur überhaupt erst stattfindet und ohne den Ausbau nicht stattgefunden hätte. […]

Insgesamt sollen 200 Kilometer neu gebaut werden, das wären am Ende über fünf Milliarden Euro, mit neuem Elbtunnel dürften es locker mehr werden. Zum Vergleich: Sachsen hat den für die Sommerferien geplanten Bau eines neuen Radwegs zwischen zwei Gemeinden nahe der tschechischen Grenze aufgeschoben, weil die geforderten 3,8 Millionen Euro nicht aufzubringen seien. Überall soll gespart werden, im #Bundeshaushalt klaffen Milliardenlöcher. Aber eine neue milliardenschwere #Autobahn ist drin? […]

Auch aus Autofahrersicht stellt sich die Frage nach den Prioritäten: Deutschland hat einen großen Sanierungsstau, besonders bei Brücken. […] Wie soll ein noch größeres Autobahnnetz instand gehalten werden, wenn das schon im Bestand nicht gelingt?

Die Idee der A20 ist aus der Zeit gefallen: Einst planten die Nationalsozialisten Mitte der Dreißigerjahre eine »Ostseeautobahn«, setzen die Idee aber nicht um. Erst 1991 kam sie wieder, dann als »Verkehrsprojekt der Deutschen Einheit«. Spätestens jetzt, im Jahr 2026, ist der Neubau von #Autobahnen in Zeiten der #Klimakrise und leeren Kassen jedoch kaum noch zu rechtfertigen."

https://www.spiegel.de/mobilitaet/auto/a20-in-niedersachsen-start-der-bauarbeiten-fuer-umstrittene-moorautobahn-a-d7a1d121-8ed1-4ba5-8da8-de9e17aea8ae

#Verkehrswende #Mobilitätswende #Autolobby #Straßenbaulobby #OlafLies #SPD #DanielGünther #Autonormativität #BVWP #BVWPNoFunFacts #InduzierterVerkehr #Landschaftszerschneidung #Naturschutz #Traffication #MoorMussNass #Art20aGG #KlimaschutzIstMenschenrecht #DelayIsThenewDenial

Start der Bauarbeiten für umstrittene A20: Ein Spatenstich gegen die Mobilitätswende

Trotz des Sanierungsstaus bei alten Autobahnen, baut Deutschland sogar neue Trassen. Der Verkehrsminister hat gleich zwei Großbaustellen im Norden eröffnet. Jetzt wird auch kostbarer Moorboden asphaltiert.

DER SPIEGEL

In Theorie ist das nicht ganz falsch. Und am Ende werden wir als Menschheit jeden Puzzlestein brauchen, um es ein bisschen weniger schlimm zu machen. Aber! Großes Aber! In Praxis kann man dieses optimistisch anmutende Framing nicht so stehen lassen, denn: Nein, die Techniken werden aller Voraussicht nach nicht schnell und umfänglich genug kommen, um wirklich "den Druck aus dem Kessel zu nehmen". Entsprechend gilt: Baut da nicht zu viel auf Sand, bzw. setzt nicht zu viel Hoffnung drauf, und v.a.: #Actthefucknow mit Mitigation! Denn ohne EFFEKTIVE Minderung der #Emissionen durch weitreichende #Transformation in allen Lebensbereichen, die auch mit Änderungen unseres #Lebensstil einhergehen, wird es nicht funktionieren. Da wäre es Fatal, wenn die Theorie der Klimaökonomie Druck aus dem Kessel zum Handeln nimmt... Schnipsel aus dem heutigen #Background #KlimaEnergie des #Tagesspiegel.

#Klimakrise #Negativemissionen #Mitigation #Energiewende #lessismore #Suffizienz.

PS: Und wenn die Wetten auf die Zukunft wie #BECCS und #DACCS doch funktionieren, dann freuen wir uns am Ende einfach drüber, einverstanden?

Wie viele #Bäume müssen wir pflanzen, um das Klima zu retten?
1 Billion gesunde, ausgewachsene Bäume neutralisieren theoretisch 10 Jahre #KlimaWandel.
ABER: Bäume wirken auf #Klima wie Salat auf Diät: besser statt Burger (= Öl, Gas), nicht zusätzlich.
Denn selbst globale #Aufforstung, wo das möglich und sinnvoll ist neutralisiert jährlich nur ca 5% unserer aktuellen #Emissionen.
Dazu möchte ich Baummenschen interviewen.
Das bist du oder du kennst wen?
Bitte melden!
#Wald #KlimaSchutz #RegenWald

👻 #Mythos zum #Frühstück: 😱

„Mit #CCS lassen sich #Gaskraftwerke #klimaneutral betreiben“.

Auf der UN-Klimakonferenz (COP28) einigte man sich auf den „Übergang“ weg von fossilen Brennstoffen - NICHT den Ausstieg. Es blieben Hintertüren wie CO2-Abscheidung und -Speicherung, um weiterhin fossile Brennstoffen nutzen zu können. Aber geht das überhaupt?

https://www.oekologisch-unterwegs.de/klimawandel/1148-co2-speicherung-im-faktencheck-wie-viel-potenzial-steckt-wirklich-dahinter.html

#CCS #CO2Speicherung #Greenwashing #Emissionen #Klimapolitik #Faktencheck

CO₂-Speicherung im Faktencheck: Wie viel Potenzial steckt wirklich dahinter?

CO₂-Speicherung soll beim Klimaschutz helfen – doch aktuelle Studien zeigen: Die Potenziale sind begrenzt, der Missbrauch liegt nahe.

#Klimaforschende haben das bisherige Worst-Case-Szenario #RCP85 aus neuen #Klimamodelle​n gestrichen.

Grund ist, dass der massive Ausbau von #Solarenergie, #Windenergie und #Elektromobilität das #Emissionswachstum gebremst hat.

Statt rund 4,5 Grad Erwärmung bis 2100 gilt nun ein Szenario mit etwa 3,5 Grad als extremster Pfad.

Dennoch steuert die Welt aktuell auf etwa 2,6 Grad zu.

https://theconversation.com/scientists-have-scrapped-the-worst-case-climate-scenario-because-action-is-making-a-difference-283675

#Klimaschutz #Emissionen #Erderwärmung #climatechange #IPCC #Klimakrise

Scientists have scrapped the worst-case climate scenario – because action is making a difference

Removing the worst-case climate future for Earth isn’t failed science, as climate sceptic Donald Trump claims. It’s a sign climate action has made a difference.

The Conversation

@hzulla
Leider bedeutet „Technologieoffenheit“ im politischen Diskurs: Sonderregelungen für fossile Technologien, wenn sie die allgemeinen technologieneutral formulierten Anforderungen nicht mehr erfüllen.

Zwei Beispiele: Sonderregelungen für eFuels bei den ab 2035 geltenden Emissionsgrenzwerten und die für Gas- und Ölheizungen in Reiches Vorschlag für die Revision des Gebäudeenergiegesetzes.

Das Problem ist, dass sie mit dieser kreativen Umdeutung von „Technologieoffenheit“ durchkommen.

#technologieoffenheit #emissionen #energiewende