Aktuelle Studie zu den Klimawirkungen Fernstraßenprojekten im Bundesverkehrswegeplan, die durch den Bau und durch den durch sie induzierten Kfz-Mehrverkehr verursacht werden
https://www.klimabeirat-hessen.de/presse/fernstrassenausbau-in-hessen-fuehrt-zu-erheblich-mehr-emissionen-als-bisher-angenommen
»Die Studie der TU Dresden analysiert die #Klimawirkungen hessischer Projekte des Bundesverkehrswegeplans 2030 (#BVWP) und zeigt: Der Ausbau von Straßen führt zu mehr CO₂-Ausstoß als bisher angenommen. Bundesweit würde die Umsetzung aller BVWP-Projekte bis zu 6,3 Millionen Tonnen CO₂-Emissionen jährlich zusätzlich verursachen – rund vier Prozent der gesamten Emissionen des #Verkehrssektors in Deutschland. Damit sind die eigentlich angestrebten Minderungen schwerer zu erreichen und die Anstrengungen zur #Emissionsreduktion müssen nochmals erhöht werden.
Die bisherigen Berechnungen des BVWP unterschätzen die Emissionen teils um das Dreifache, weil der sogenannte „induzierte Verkehr“ – also zusätzlicher Verkehr, der durch neue oder erweiterte Straßen entsteht – bislang nur unzureichend berücksichtigt wird. […]
„Insgesamt zeigt die Studie auf, dass sich der Fokus bei der #Verkehrspolitik verschieben muss weg vom Ausbau der #Straßeninfrastruktur und hin zu einer nachfrageorientierten und integrierten Mobilitätsplanung, die besonders öffentliche Verkehrsmittel, Fahrradfahren und Zufußgehen fördert. Nur so können die Emissionen im Verkehrssektor reduziert und die #Klimaziele erreicht werden“, erklärte Prof. Lanzendorf«
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