Wie unsympathisch kann ein einzelner Mensch eigentlich sein? Kommt aus wohlhabendem Elternhaus, hält sich für etwas besseres, steht auf teure #Autos, ist #Jäger, betrügt mit #Windenergie, die er nach eigener Angabe ablehnt und vergleicht sich mit #DonaldTrump.
Einzige positive Eigenschaften: Spielt ganz leidlich #Klavier und #Orgel. Und ist so dumm sich bei seinen #Verbrechen erwischen zu lassen und landet im #Knast.
#ARD #Dokumentarfilm #TVTipp #Clankriminalität #Jagd #TrueCrime #ErneuerbareEnergien

Holt – Der Windkraft-Schwindler - hier anschauen
Der Unternehmer Hendrik Richard Holt gab vor, die Windkraft revolutionieren zu wollen und schuf dabei ein Imperium aus Lügen. Der Dokumentarfilm beleuchtet eine der außergewöhnlichsten Betrugsfälle der deutschen Wirtschaftsgeschichte und zeigt, wie ein dreister Hochstapler zusammen mit weiteren Familienmitgliedern Millionen durch gefälschte Windkraftprojekte erschwindelte – und währenddessen in den höchsten politischen und gesellschaftlichen Kreisen verkehrte. Noch keine dreißig Jahre alt, wird der aus dem Emsland stammende Unternehmer zum Hoffnungsträger der deutschen Energiewende, gefeiert als Visionär und „Wunderkind“ der Windkraftbranche. Während der Windkraftausbau aufgrund fehlender Genehmigungen stagniert, bietet er Projekte mit Chancen auf Realisierung an. Doch er nutzt dabei gefälschte Dokumente und Versprechungen, um Investoren und Energiekonzerne um Millionen zu bringen und sich ein Leben in schillerndem Luxus zu finanzieren. Mit seinem größten geplanten Coup zielt er gar auf eine Beute von mehr als einer Milliarde Euro ab. Lange will niemand den offensichtlichen Betrug wahrhaben, bis ein ehrgeiziger Staatsanwalt auf den Plan tritt. Es folgt ein haarsträubendes Katz-und-Maus-Spiel, das schließlich 2020 in einer Luxussuite des Hotel Adlon sein spektakuläres Ende findet. Eine Produktion von Frisbeefilms in Koproduktion mit Fortis Imaginatio und Avanga für den SWR, HR und NDR.


