Tagebau Hambach: Mahnwache und Waldspaziergang

Im Rahmen der zweiwöchentlich stattfindenden Mahnwachen haben sich auch am 08.02. wieder Klimaschützer*innen auf der Wiese des BUND am Rand der Kohlegrube des Klimakillers RWE getroffen.

Bei den interessanten Gesprächen ging es unter anderem um das Erinnern an die erste Waldbesetzung 2012, welche bereits nach wenigen Monaten geräumt wurde (allerdings mit überregionaler Medienöffentlichkeit, da ein*e Aktivist*in sich 4 Meter tief in einem geheimen Tunnel eingegraben hatte).

Auch das Wasserbündnis Rheinisches Revier, das parallel zur Mahnwache einen Spaziergang durch den #HambacherWald organsiert hat, thematisierte die Besetzung der Baumhäuser gegen die Erweiterung des Tagebaus. Mit einem Besuch im ehemaligen "Barrio Krähennest" erinnerten sie an die seit 2013 aufgebauten Widerstandsstrukturen der Klimabewegung.

Die Baumhäuser der Waldbesetzer*innen sollen in einem Aktionscamp Anfang April renoviert (und bei Bedarf abgerissen) werden, damit der Kampf gegen #Kohleabbau, #Klimaerhitzung und das Megaprojekt #Rheinwassertransportleitung weitergehen kann.

Auch gegen den Bau von Microsofts #Großrechenzentren in Bedburg und Bergheim regt sich Kritik, da diese massenhaft kostbares Wasser für Cloud-Dienste und "KI"-Systeme verbrauchen.

#HambiBleibt

@wdr Vor einem Problem mit dem Grundwasser stehen wir auch hier im #saarland Was passiert mit dem Baubestand, wenn das Wasser den Boden anhebt? Mit dem steigenden Wasserspiegel werden auch Schadstoffe aus Zeiten des #Kohleabbau gelöst, die unsere #trinkwasserversorgung betreffen können. Politik und Betreiber der ehemaligen Bergwerke wiegeln ab, aber die Sorge bleibt bei uns Anwohnern.

Wasserkonferenz: Workshop Widerstand und Verteidigung des Rechts auf Wasser in La Guajira, Kolumbien

https://radio.nrdpl.org/2025/03/22/wasserkonferenz-workshop-widerstand-und-verteidigung-des-rechts-auf-wasser-in-la-guajira-kolumbien/

Andrea Mora (Gründerin), Karen Tatiana und Vásquez Burgos von der Initiative FreeBruno zur Unterstützung des Widerstands der indigenen, afrokolumbianischen und bä (...)

#RadioNordpol #KlimaUmwelt #Wasserkonferenz #Kohle #Kohleabbau #Kolumbien #Wasser

Wasserkonferenz: Workshop Widerstand und Verteidigung des Rechts auf Wasser in La Guajira, Kolumbien – radio nordpol

Ein unfreiwilliger Soldat im Kulturkrieg oder: Es ist mir ehrlich gesagt nicht so wichtig, trans zu sein, aber hier sind wir nun einmal

Ich habe mir den #Kulturkrieg nicht ausgesucht, der Kulturkrieg hat mich ausgesucht. Wenn ich auf mich allein gestellt wäre, würde ich gerne wieder so tun, als wäre mir mein #Geschlecht scheißegal. In meinem Kopf sind meine Pronomen sowieso „ich/mir/mein“. Ich schaue nicht jeden Morgen in den Spiegel und denke: „Ah, ja, da bin ich, eine wunderschöne Transfrau.“ Ich suche nur nach Muttermalen, die vielleicht eine Biopsie benötigen. Ich rasiere mir nicht das Gesicht und denke dabei: „Das mache ich besser, damit ich eine bessere Transfrau werde!“ Ich möchte einfach nur wie ich aussehen, also benutze ich einen Rasierer, um mich wie mich aussehen zu lassen, denn #Covid hat meine Laser-Haarentfernung unterbrochen und ich bin noch nicht dazu gekommen, von vorne anzufangen.

Wenn ich jedoch die Straße entlanggehe, denke ich, je nachdem, wie ich gekleidet bin, tatsächlich: „Hier gehe ich, eine Transfrau, die Straße entlang.“ Nicht, weil ich das Gefühl habe, dass ich auf eine bestimmte Art und Weise gehen muss, sondern weil meine #Sicherheit davon abhängt, dass ich mir bewusst bin, wie andere mich wahrnehmen. Das #Geschlecht fühlt sich weniger wie etwas an, das ich bin, sondern wie andere Menschen mit mir umgehen.

Ich stelle mich den Leuten nicht als Margaret vor und denke: „Oh Mann, ich kann es kaum erwarten, dieser Person klarzumachen, dass ich eine Transfrau bin!“, sondern weil Margaret mein Name ist. Wenn ich die für mich wichtigen Beschreibungen auflisten würde, stünde „Trans“ nicht ganz oben auf der Liste. #Anarchist, #Schriftsteller, #Punk, #Grufti, sogar einfach „#Frau“ würde vor trans kommen. Woran ich glaube, was ich der Welt biete, wie ich meine Zeit verbringe, meine Ästhetik, all das ist für mich so viel wichtiger als mein Geschlecht.

Und doch stehe ich hier mit meinen Freunden im Zentrum eines Kulturkrieges.

Ich mag den Kulturkrieg nicht einmal. Der Kulturkrieg ist eine Ablenkung, die von den Mächtigen geschaffen wurde, um den Rest von uns dazu zu bringen, untereinander zu kämpfen. Ich muss mich jedoch dagegen wehren, denn die einzige andere Option ist, ihn zu verlieren. Es ist wie bei Menschen, die der #Ukraine sagen, sie solle den Frieden suchen – natürlich wollen die Menschen in der Ukraine #Frieden, aber wenn man nicht derjenige ist, der einen Krieg begonnen hat, ist der einzige Frieden, der einem angeboten wird, der Frieden des Gefangenen oder der Frieden des Grabes.

In dem Kulturkrieg, an dem ich teilnehme, sind Kompromisse nicht möglich, denn die Trans-Position lautet: „Wir sollten gleichberechtigt mit Cis-Menschen leben dürfen“, und die Anti-Trans-Position lautet: „Versteck dich wieder und/oder stirb.“

Wir haben nicht um Krieg gebeten, aber der Krieg ist da. #Antikriegsbewegungen machen nur Sinn, wenn sie sich gegen den #Aggressor richten. „Gebt dem Frieden eine Chance“ war ein guter Slogan in den USA während des# Vietnamkriegs, aber er hätte nicht so viel Sinn ergeben, wenn man in #Vietnam gelebt hätte.

Es ist ein unwirkliches Gefühl, für etwas kriminalisiert zu werden, das sich wie ein so kleiner Teil dessen anfühlt, wer ich bin, aber so funktioniert Unterdrückung nun einmal. Manche Frauen legen Wert darauf, Frauen zu sein, anderen Frauen ist es egal, Frauen zu sein, und das hat noch nie eine von uns, Cis- und #Transfrauen, davon abgehalten, von der #patriarchalischen Gesellschaft unterdrückt zu werden.

Es ist also sinnvoll, sich nach Geschlecht oder einer anderen unterdrückten Position zu organisieren. Es ist sinnvoll, stolz darauf zu sein, Teil der feministischen Bewegung zu sein, Teil des Kampfes für die Befreiung der #Queers. Ich bin stolz darauf, Teil einer Linie zu sein, zu der auch die #Stonewall-Unruhen gehören. Noch stolzer bin ich jedoch, Teil einer Linie zu sein, zu der auch Willem Arondeus gehört, der niederländische Schwule, der mit seinen schwulen Freunden in #Amsterdam die Akten der #Nazis verbrannte. Seine letzten Worte vor seiner Hinrichtung, die an seine lesbische Anwältin weitergegeben wurden, lauteten: „Lasst es alle wissen, dass #Homosexuelle keine Feiglinge sind.“

Ich habe in meinem Leben noch nie eine #Pride- oder #Trans-Flagge gehisst. Ich bin keineswegs dagegen, aber ich hatte immer das Gefühl, dass meine Flagge das solide Schwarz des #Anarchismus oder das Schwarz und Rot des #Anarchokommunismus ist. Meine Flagge ist das Schwarz mit gekreuzter Sense und Speer, mit der Aufschrift „Tod der Bourgeoisie“ in russischer Sprache, die von den Rebellen in #Kronstadt gehisst wurde, die zuerst gegen den Zaren und dann gegen die #Bolschewiki kämpften, die die neuen Zaren wurden. Für mich bedeutet queere Befreiung die Befreiung aller Menschen von allen Herrschern. „Sieg oder Tod!“ in einem Krieg gegen die #Oligarchie zu rufen, klingt verdammt queer.

Jetzt, in einer Welt, in der Staaten daran arbeiten, sowohl geschlechtsbejahende Fürsorge als auch #Transidentität völlig zu kriminalisieren, ist meine Flagge wohl auch eine #Regenbogenflagge. Meine Flagge besteht auch aus einem Bündel Streifen in Babyfarben. Das sind jetzt meine Flaggen, weil aus irgendwelchen absolut schwachsinnigen Gründen ein großer Prozentsatz der Menschen von ihren rechtsgerichteten Herrschern davon überzeugt wurde, dass es die wichtigen Themen des Tages sind, was in den Hosen der Menschen steckt und wen die Menschen lieben.

Die Leute sagen, dass der Kulturkrieg eine Ablenkung ist, was wahr ist. Es ist nur nicht die Art von Ablenkung, die man ignorieren kann. Beim Boxen lenkt der Jab vom Cross ab, aber das bedeutet nicht, dass man den Jab ignorieren kann.

Der Kulturkrieg wird von unseren Feinden geführt, um zu spalten und zu erobern, um uns davon abzuhalten, #Autoritarismus und #Oligarchie zu bekämpfen. Es ist jedoch besser, den Kulturkrieg nicht als Fata Morgana zu betrachten, als etwas, das man ignorieren kann, sondern als einen der Schergen unseres Feindes. Stell dir das Ganze wie ein altes Final-Fantasy-Spiel vor (das ist das Trans-Frauen-bezogenste, was ich heute sagen werde). Du hast deinen Bosskampf, gegen den großen bösen #Faschismus. Er hat einen Haufen Schergen vor sich ausgebreitet. Wenn du einen dieser Schergen besiegst, taucht an seiner Stelle ein anderer auf, bis du den Faschismus besiegt hast. Die Sache ist jedoch die, dass diese kleinen Schergen dir die ganze Zeit Schaden zufügen. Vielleicht kämpfen wir nicht „zuerst“ gegen sie, aber wir kämpfen gegen sie zur gleichen Zeit, in der wir gegen den Faschismus kämpfen.

Die Sache ist jedoch die: Wenn dies unser Endgegner in Final Fantasy ist, sind wir nicht allein hier. Es gibt noch andere in unserer Gruppe. Wir alle haben ein Interesse an diesem Kampf (und es gibt noch andere Schergen, die vor ihm liegen).

Ich denke mindestens einmal pro Woche an etwas, das mir ein alter Bergarbeiter erzählt hat, als ich das erste Mal viel Zeit in West Virginia verbracht habe. Er war gerade aus dem Gefängnis entlassen worden, weil er gegen den #Kohleabbau auf Berggipfeln protestiert hatte, und er sprach davon, wie er Ende der 60er Jahre in den #Appalachen gegen den Krieg protestiert hatte. „Wir standen mit unseren Antikriegsschildern an einer Straßenecke, die #Schwulenrechtsaktivisten mit ihren Schildern an einer anderen Ecke und die #Schwarzenbefreiungsbewegung mit ihren Schildern an einer weiteren Ecke. Dann wurde uns klar, dass wir alle viel lauter und mächtiger wären, wenn wir alle an derselben Ecke stehen würden, also haben wir uns zusammengetan.“

Es geht um „mitmachen oder untergehen“, und zwar jetzt. Ich habe genug Geschichte gelesen, um zu wissen, dass ich das wörtlich meine. Ich glaube nicht, dass in meinem Leben in diesem Land jemals mehr auf dem Spiel stand. Wenn wir uns nicht für die #Palästinenser einsetzen, wenn wir uns nicht für #Migranten einsetzen, wenn wir uns nicht für Queers einsetzen, wenn wir nicht zusammenstehen, dann ... nun, wir haben alle das Gedicht gelesen.

Zur Übersetzung des Beitrags An Unwilling Soldier in the Culture War or: I honestly don't really care that much about being trans but here we arevon @margaret

#Feminismus #Antifa

Ein unfreiwilliger Soldat im Kulturkrieg oder: Es ist mir ehrlich gesagt nicht so wichtig, trans zu sein, aber hier sind wir nun einmal | trueten.de

Ich habe mir den Kulturkrieg nicht ausgesucht, der Kulturkrieg hat mich ausgesucht. Wenn ich auf mich allein gestellt w�

Wer vertritt in der nächsten Regierung das Thema #Klimaschutz?


Manche regen sich seit einiger Zeit über #dieGrünen auf: wegen ihrer Einstellung zur #Migration oder ihrer Entscheidungen in #NRW im Zusammenhang mit dem #Kohleabbau - Stichwort #Lützerath.

Alles verständlich.

Wenn die #Linke es in den #Bundestag schafft, wäre immerhin eine sozial engagierte Partei dabei, die auch klar die bisher beschlossenen #Klimaziele unterstützt, wie gestern abend in #hartaberfair zu beobachten war https://www1.wdr.de/daserste/hartaberfair/videos/hart-aber-fair-der-vierkampf-wer-schafft-es-in-den-bundestag-100.html (Schnellfragerunde am Schluß).

Wenn das #BSW unter 5% bleibt, wäre das für den Klimaschutz kein Verlust, bei der #FDP dito.
Sollte Kanzler #Merz aber mit irgendeinem Vorhaben wie letztens auftreten ("So und nicht anders!"), hätte er die #AfD garantiert hinter sich und damit rechnerisch auch die Bundestagsmehrheit (nach Umfragen ca. 30% +20% brutto, netto mehr).
Wer von der #CDSU sollte in seinem Kabinett den Klimaschutz vertreten? #AndreasJung?


Das sogenannte Duell am Sonntag hat wohl allen gezeigt, daß #Klima ein vergessenes Wort ist.
https://taz.de/TV-Duell-zwischen-Scholz-und-Merz/!6068143/

Der Vierkampf: Wer schafft es in den Bundestag?

Nur noch zwei Wochen bis zur Wahl: FDP, BSW und Linke müssen um den Einzug in den Bundestag bangen. Diese Sorge hat die CSU nicht. Wie positioniert sie sich gegenüber den anderen? Welche Konzepte haben diese Parteien für die Zukunft Deutschlands, welche Antworten auf die internationalen Herausforderungen? Wer schlägt sich im Vierkampf am besten?

daserste
Mit der Enzyklika »#LaudatoSi« in der Hand wurde sie von Polizisten aus #Lützerath getragen. Im @himmelklar_pod-cast erklärt Theologin und Aktivistin Gudula Frieling, warum sie den #Kohleabbau für das Gegenteil von #Schöpfung hält: http://bit.ly/3QMPuLr #Klimaschutz

Theologin: Der Abbruch von Lüt...
Bluesky

Bluesky Social

Die Regierung von #Alberta treibt fossile #Energie voran: Verdopplung der #Ölproduktion, Lockerung von Vorschriften und Unterstützung für Enbridge, um mehr #Öl in die #USA zu exportieren.

https://thenarwhal.ca/alberta-environment-news-holiday/

Gleichzeitig wird #Kohleabbau in den #RockyMountains wieder erlaubt – trotz #Umweltbedenken und #Risiken für #Wasserquellen.⛽

#Energiepolitik #Kohle #Öl #Umweltkrise #Klimakrise

While you were on holiday, Alberta vowed to double oil production

The transition from 2024 to 2025 was bookended by moves from the Alberta government that will have lasting and

The Narwhal

@papaquatscht Und dann kommt das Land #Sucksen und enteignet, um den #kohleabbau voranzutreiben und/oder alles Grüne zu vernichten… 🫤

https://dresden.network/@HagenDomaschke/113400772026177594

Hagen Domaška (@[email protected])

Gegen die Enteignung ihres Waldes für den Braunkohlentagebau #Nochten prüfen die privaten Eigentümer und das Umweltnetzwerk GRÜNE LIGA eine Klage. Sie erhielten heute den Grundabtretungsbescheid vom Sächsischen Oberbergamt. „Kurz vor dem Weltklimagipfel enteignet der Freistaat Sachsen privaten Wald, um ihn für weiteren Kohleabbau zu roden. Das ist mit den Klimaschutzzielen absolut unvereinbar und schadet so auch Deutschlands Glaubwürdigkeit in der Welt.“ sagt René Schuster von der #Umweltgruppe Cottbus. https://www.kein-tagebau.de/index.php/de/tagebaue-alt/nochten/960-vor-weltklimagipfel-saechsisches-oberbergamt-enteignet-wald-fuer-kohletagebau #leag #lausitz #sorben #serbja

Dresden.Network

#Kohleabbau in #Kolumbien:
»Wer sich wehrt, wird eingeschüchtert«, Tageszeitung #jungeWelt 26.10.2024

"Wir fordern ein Ende von Steinkohleimporten aus Kolumbien, Reparationen für die Geschädigten vor Ort und den sofortigen Kohleausstieg in Europa."

Protest gegen Steinkohleabbau durch europäische Konzerne in Kolumbien.
Ein Gespräch mit David Berger

https://www.jungewelt.de/artikel/486509.kohleabbau-in-kolumbien-wer-sich-wehrt-wird-eingesch%C3%BCchtert.html

Kohleabbau in Kolumbien: »Wer sich wehrt, wird eingeschüchtert«

Proteste gegen den Steinkohleabbau durch europäische Konzerne in Kolumbien. Ein Gespräch mit David Berger vom Netzwerk »Still Burning«.

junge Welt
Alles, was flussauf der Spree etwa in den Kohlegruben der Lausitz passiert, muss Berlin interessieren. Die Stadt fördert ihr Trinkwasser aus dem Fluss.#wochentaz #Trinkwasser #BerlinerWasserbetriebe #Lausitz #Kohleabbau #Kohleausstieg #Stadtland #ReportageundRecherche #Gesellschaft #Schwerpunkt
Wasserversorgung in Berlin: Auf dem Trockenen?
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Alles, was flussauf der Spree etwa in den Kohlegruben der Lausitz passiert, muss Berlin interessieren. Die Stadt fördert ihr Trinkwasser aus dem Fluss.