Warum auch? Putin schreibt das Regierungsprogramm
Warum auch? Putin schreibt das Regierungsprogramm
đ° CDU hĂ€lt AnnĂ€herung beim BĂŒrokratieabbau fĂŒr möglich
ThĂŒringens #CDUâ-Fraktion zeigt sich offen fĂŒr Kompromisse beim Entlastungsgesetz fĂŒr BĂŒrokratieabbau. Doch die Kluft zwischen Positionen der #BrombeerKoalitionâ und der oppositionellen Linken ist groĂ.
đ° CDU hĂ€lt AnnĂ€herung bei Entlastungsgesetz fĂŒr möglich
ThĂŒringens #CDUâ-Fraktion zeigt sich offen fĂŒr Kompromisse beim Entlastungsgesetz fĂŒr BĂŒrokratieabbau. Doch die Kluft zwischen Positionen der #BrombeerKoalitionâ und der oppositionellen Linken ist groĂ.
BSW-AnnÀherung an Rechtsextreme: Wagenknecht setzt auf die AfD-Karte
https://taz.de/BSW-Annaeherung-an-Rechtsextreme/!6183590/
> Kommt das BSW in Sachsen-Anhalt ĂŒber 5 Prozent, gĂ€be es dort eine lila-braune Mehrheit. Die BSW-GrĂŒnderin propagiert erneut ihre Idee einer BĂŒrgerregierung.
Hm, sozialnationalistisch oder nationalsozialistisch? Sorry, geht gleich wieder...
Lila-Braun... Ist das Lila die Farbe der ScheiĂhausfliegen auf dem AfD Kackhaufen? Sorry, sorry... geht vielleicht doch nicht wieder...
lost loster sarawagenknecht
đ° BSW-Chefin: WĂŒrden Siegmund in Sachsen-Anhalt nicht wĂ€hlen
Im #Landtagâ in Magdeburg hofft die #AfDâ auf eine Regierungsmehrheit ab September. Könnte sie auf das #BSWâ zĂ€hlen? Die Vorsitzende Mohamed Ali macht eine Ansage.
#noAfD #Faschismus #Wagenknecht #Russland #SahraWagenknecht #Politik
Baupoker um Mariendorfer Dreifaltigkeitsfriedhof
Das Interesse ist groĂ. Ăber 50 Menschen versammeln sich am letzten Maidonnerstag vor dem historischen Tor des Dreifaltigkeitsfriedhofs III an der Eisenacher StraĂe in Mariendorf. Sie folgen der Einladung der BĂŒrgerinitiative Mariendorf-Nord und des BUND Berlin im Rahmen seiner Kampagne âGrĂŒne FlĂ€chen schĂŒtzen â Hitzeschutz jetzt!â. Denn Teile des Friedhofs sollen bebaut werden. âCampus SchĂ€tzelbergâ hat der Investor das Bauvorhaben getauft. 260 Wohnungen sowie TrĂ€gerwohnungen fĂŒr soziale Zwecke sollen hier entstehen.
Der BUND Berlin und die BĂŒrgerinitiative Mariendorf Nord lehnen das Vorhaben in der geplanten Form ab. Es geht hier nicht um ein pauschales Nein zum Wohnungsbau. Es geht um die Frage, wo wir bauen und wie wir bauen. Und ob wir in Zeiten von Klimakrise, Artensterben und dem Verlust von GrĂŒn- und ErholungsflĂ€chen endlich bereit sind, Stadtentwicklung wirklich neu zu denken. Der BUND Berlin hat auch nahegelegene AlternativflĂ€chen ausfindig gemacht, wo die Wohnungen ohne Naturvernichtung entstehen könnten. Dazu spĂ€ter mehr.
âWir haben praktisch hier drei GrĂŒnanlagen, die zusammengehören und hier in diesem ganz ĂŒberbauten Umfeld eine grĂŒne Lunge bilden. Den Heilig-Kreuz-Friedhof, den Dreifaltigkeitsfriedhof sowie den naturbelassenen Park SchĂ€tzelbergâ, erlĂ€utert Marco Albus von der BĂŒrgerinitiative dem Publikum.
Foto: BUND Berlin/Aruna ReddigDie FlĂ€chen sind von vielen einheimische Baumarten geprĂ€gt, beispielsweise Ahorn, Feldahorn und Stieleiche, âHier sehen wir eigentlich noch einen recht klimaresilienten Wald, der sich noch in dem frischen GrĂŒn prĂ€sentiert, wĂ€hrend auf der FlĂ€che des Heilig-Kreuz-Friedhofs den Einfluss des Klimawandels mit verdorrten NadelbĂ€umen sehenâ, so Albus weiter.
Der hohe ökologische Wert von FriedhofsflĂ€chen sei schon sehr lange bekannt, erlĂ€utert Mitstreiterin Christiane Nastarowitz-Bien von der BĂŒrgerinitiative. Bereits vor 20 Jahren habe das sogenannte Friedhofsgutachten das herausgearbeitet.
âDazu gehören insbesondere die AltbĂ€ume mit Nisthöhlen, die wir hier in gröĂerer Menge haben â gerade auch in dieser Lindenallee, vor der wir vorhin gestanden habenâ, so Nastarowitz-Bien weiter. Die solle zwar im Prinzip erhalten bleiben. âDas glauben wir aber nicht, weil die direkt an die Baugrube grenzen wĂŒrde. Das hĂ€lt kein Baum ausâ, sagt Nastarowitz-Bien. âUnd die nistenden Vögel werden es sicherlich auch nicht so schick finden.â
Ein wichtiger Aspekt sei auch das Thema Mikroklima, sagt Marco Albus. âMan hat das auch vorher an der StraĂe gemerkt, dass es dort deutlich wĂ€rmer als hier im GrĂŒnen.â Zwar nehme die Niederschlagsmenge pro Jahr kontinuierlich ab. âAber wenn der Niederschlag kommt, dann meist als Starkregen. DafĂŒr brauchen wir die hohe Versickerungsleistung des unversiegelten Bodens.â
Wohnungen und Stadtnatur nicht gegeneinander ausspielen
âWir brauchen definitiv Wohnungen. Aber was wir unseres Erachtens nicht machen sollten, ist, verschiedene gemeinnĂŒtzige Zwecke gegeneinander auszuspielen. Also preiswerte Wohnungen gegen Naturschutzâ, unterstreicht Christiane Nastarowitz-Bien. âKlimaschutz ist kein nice to have, wo wir uns mal darum kĂŒmmern, wenn wir keine anderen Sorgen haben.â Sie kommt auch noch auf den sozialen Aspekt zu sprechen: âEs ist eben tatsĂ€chlich ein Erholungsgebiet fĂŒr viele, die hier in den kleinen Wohnungen wohnen und eben keinen eigenen Garten vor der TĂŒr haben, sondern dort spazieren gehen können.â
Der Rundgang fĂŒhrt um den betroffenen Friedhof selbst herum. Der zustĂ€ndige Evangelische Friedhofsverband Berlin-Stadtmitte hatte das Betreten fĂŒr die Veranstaltung im Vorfeld untersagt.
Fraktionen erlÀutern ihre Positionen zur Bebauung
Vertreter*innen aller demokratischen Fraktionen in der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg waren vor Ort. Ralf Olschewski von der CDU meldet sich als Erster zu Wort, um seine Position zum Bauvorhaben darzulegen: âWir haben vor rund 15 Jahren fĂŒr uns als CDU hier festgelegt, dass wir FriedhofsflĂ€chen generell nicht bebauen wollen. So, damit haben wir eine relativ einfache Position an dieser Stelle.â
FriedhofsflĂ€chen seien eine gewachsene GrĂŒnanlage. Die meisten FlĂ€chen seien uralt. âSie haben alte BaumbestĂ€nde. Es wĂ€re aus unserer Sicht nicht sehr klug, hier irgendwas abzuholzen, um woanders was Neues aufzuforstenâ, erlĂ€utert Olschewski.
Vor rund elf Jahren habe es das erste Projekt auf der FlĂ€che gegeben, das nur rund ein Drittel so groĂ gewesen sei, berichtet der CDU-Mann. â50 Prozent ein sogenannter Sozialbaustein und 50 Prozent Wohnungen. Dem haben wir damals auch zugestimmt, dem haben damals alle zugestimmt.â Heute handele es sich um ein anderes Projekt. 28.000 Quadratmeter BruttogeschossflĂ€che, von denen 2000 Quadratmeter der Sozialbaustein seien. âBrauchen wir Wohnungen? Das ist ĂŒberhaupt keine Frage. Aber nicht an dieser Stelle. Das ist die Position der CDU-Fraktionâ, sagt Olschewski.
Christine Scherzinger, die fĂŒr das BSW in der BVV sitzt, spricht von einer âklaren Positionierungâ zu GrĂŒnflĂ€chen, Ă€hnlich der CDU. âWir sagen: FriedhofsflĂ€chen nicht.â Es handele sich um eine NaherholungsflĂ€che, eine soziale Komponente, die âwichtig fĂŒr den Kiezâ sei. Am Anfang habe die ehemalige Linke-Politikerin das Projekt gut gefunden mit dem Sozialbaustein als Teil des kleinen Campus. Angesichts des Wachstums des Projekts sei der Anteil geringer geworden.
âDas ist ein wahnsinnig schwieriges, kompliziertes Themaâ, leitet GrĂŒnen-Fraktionschef Bertram von Boxberg seine Rechtfertigung dafĂŒr ein, warum GrĂŒne als auch SPD fĂŒr das Projekt sind. Die Linke hat sich im Verlauf als sehr wankelmĂŒtig in dieser Frage erwiesen.
Die Friedhöfe brauchten viel weniger FlĂ€chen als frĂŒher, unter anderem wegen dem Trend zur Urnenbestattung, so von Boxberg. Allerdings sei der Unterhalt der nicht benötigten FlĂ€chen teuer und das Land Berlin sei nicht bereit, die Kosten zu tragen. Also habe man mit dem Friedhofsentwicklungsplan von 2006 die Möglichkeit geschaffen, nicht benötigte FlĂ€chen zu identifizieren und umzuwidmen. Ăber den Verkauf dieser FlĂ€chen fĂŒr Bauprojekte hĂ€tten die TrĂ€ger die Möglichkeit, Einnahmen zu generieren und Unterhaltskosten zu sparen.
Foto: BUND Belrin/Aruna ReddigâNatĂŒrlich sind wir als GrĂŒne fĂŒr GrĂŒnflĂ€chen, natĂŒrlich sind wir fĂŒr die BiodiversitĂ€t. Aber wir brauchen Wohnraumâ, so von Boxberg weiter. Die geplanten RĂ€ume fĂŒr Betreutes Wohnen von 30 bis 40 Menschen wĂŒrden âunglaublich gebraucht in Berlinâ. Weil es die Förderung fĂŒr dieses Betreute Wohnen nicht mehr gebe, habe der Investor zur Finanzierung die FlĂ€chen fĂŒr die Mietwohnungen erhöhen mĂŒssen. Im Zuge dessen sei das Projekt âausgeufertâ.
Jan RauchfuĂ, Stadtentwicklungsexperte der SPD-Fraktion im Bezirksparlament, stöĂt ins gleiche Horn. Man halte auch andere FlĂ€chen fĂŒr geeigneter, deswegen sei das Bezirksamt beauftragt worden, sechs alternative FlĂ€chen explizit zu prĂŒfen. Es sei ausdrĂŒcklich dargestellt worden, âdass keine dieser FlĂ€chen in Frage kommtâ.
Diese PrĂŒfung war kein originĂ€res Anliegen der Bezirksverordneten, sondern eine Folge des Einwohnerantrags, fĂŒr den die BĂŒrgerinitiative Mariendorf Nord ĂŒber 1200 Unterschriften sammeln konnte. Die klaren Forderungen lauten, den dem Projekt zugrundeliegenden Bebauungsplan 7-85VE grundlegend zu ĂŒberarbeiten oder das Verfahren einzustellen, sollte dies nicht geschehen. Zudem soll geprĂŒft werden, ob das Vorhaben nicht auf einer anderen FlĂ€che im Bezirk realisiert werden kann.
Jan RauchfuĂ von der SPD kommt auf die direkt angrenzende AutohandelsflĂ€che an der UllsteinstraĂe zu sprechen. Da sei die Antwort klar: âDas ist ein privater EigentĂŒmer mit einem bestehenden Gewerbe, da kommen die nicht drauf.â Bezeichnenderweise gehört auch diese FlĂ€che der evangelischen Kirche. Allerdings nicht dem Evangelischen Friedhofsverband Berlin-Stadtmitte, sondern der Kirchengemeinde vor dem Halleschen Tor.
âDas heiĂt, die Gemeinden kommen gar nicht ĂŒberein, weil die nicht gemeinsam wirtschaftenâ, sagt RauchfuĂ. Die finanzielle Not, die den Friedhofsverband dazu bewogen habe, diese FlĂ€che zu verĂ€uĂern, werde nicht dadurch gelindert, dass an der UllsteinstraĂe jemand anders eine FlĂ€che verkaufe.
Rauchfuà ÀuĂert die BefĂŒrchtung, dass sich ein âSpekulationskreislaufâ bilde, wenn wieder ein neuer EigentĂŒmer die FlĂ€che ĂŒbernehme. Laut den Aussagen des SPD-Manns ist die FriedhofsflĂ€che bereits verkauft. Allerdings, so der Kenntnisstand des BUND Berlin, wird der Kaufvertrag erst mit Erlangung des Baurechts wirksam.
âDas Planungsrecht kann man Ă€ndern und es ist auch notwendig, dass man in so einem Fall was Ă€ndertâ, bekrĂ€ftigt Matthias Bauer, BĂŒrgerdeputierter der Linke in der BVV. âWenn wir von Klimakrise reden, dann mĂŒssen wir sagen: Solche FlĂ€chen mĂŒssen erhalten bleiben, gerade wenn wir solche Alternativen haben.â Allerdings legt die Linksfraktion im Bezirk so eine klare Linie in dem Fall nicht durchgehend an den Tag.
Teilnehmende des Rundgangs sehen die Sache allerdings genauso. âEinen Schrottplatz kann man an den Stadtrand verlagernâ, sagt ein Anwohner. Ein Mitglied der Kirchengemeinde vor dem Halleschen Tor erklĂ€rt in Bezug auf die christliche Haltung zur Bewahrung der Schöpfung, dass sich durchaus die verschiedenen EigentĂŒmer der Evangelischen Kirche einigen können sollten.
Foto: BUND Berlin/Aruna ReddigUnd auch Dirk SchĂ€uble, Naturschutzreferent des BUND Berlin, hĂ€lt dagegen: âWir fordern natĂŒrlich, dass GrĂŒnflĂ€chen erhalten werden aufgrund verschiedener nachvollziehbarer ökologischer GrĂŒnde, aber auch aus ErholungsgrĂŒnden.â
Der BUND Berlin habe sofort oder schnell verfĂŒgbare Potenziale ermittelt fĂŒr 160.000 Wohnungen durch Neubau oder die Umwandlung von GebĂ€uden, unter anderem leerstehende BĂŒrorĂ€ume, versiegelte FlĂ€chen, Zweckentfremdung.
Bezirksamt bestĂ€tigt, dass Alternativen fĂŒr den Wohnungsbau gibt
Auch interpretiert er die Ergebnisse der PrĂŒfung von AlternativflĂ€chen durch das Bezirksamt anders als SPD-Mann RauchfuĂ. Das Bezirksamt habe festgestellt, dass dort Potenzial fĂŒr Wohnungsbau vorhanden ist, aktuell aber die Planungsgrundlage fehle und es Besitzer gebe, die nicht ganz klar sind.
âWenn die Politik entscheidet, was sie möchte, dann setzt sie ihm das vor. Bei allem Respekt fĂŒr den Friedhofsverband und fĂŒr den VorhabentrĂ€ger. Aber letztendlich entscheidet die Politik, die Politik vertreten Sie als Volksvertreterâ, sagt SchĂ€uble. Er fordert: âWir brauchen eine andere Vision, wie Stadtentwicklung funktionieren muss. Es kann nicht sein, dass wir grĂŒne FlĂ€chen als Vorzugsvariante nehmen.â
Jan RauchfuĂ von der SPD ist skeptisch. Eine Ănderung des FlĂ€chennutzungsplan von Gewerbe zu Wohnen sei âsehr, sehr, sehr kompliziertâ. Er versichert: âWir sind dabei, und wir wollen das auch, aber meine die BefĂŒrchtung ist, dass es etwas komplizierter sein und ein bisschen lĂ€nger dauern könnte.â
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Die Hoffnung auf #Kohl war VerfĂŒhrung zum Konsum des Westens, der mit 12 Sorten Joghurt zu steigenden Preisen und mit dem GefĂŒhl des Heimat-Verlustes und der Abwanderung der jungen Frauen und der VerĂ€nderungsbereiten endete.
Die Hoffnung auf Selbstbestimmung wird wieder enttĂ€uscht werden, aber wer will das schon glauben, vorher, auch die #BSW war eine absehbare Organisation "von oben", die keine Breite finden konnte, zwischen allen StĂŒhlen ...
"Mit einer Stimme fĂŒr das BSW wird die #Brandmauer abgewĂ€hlt."
Möge Sahra #Wagenknecht samt ihrem #BSW auf ewig in der politischen Bedeutungslosigkeit verschwinden.