" 'Wir laufen auf eine extrem angespannte politische Lage zu. Ich würde sogar sagen: Wenn das passiert, was im Moment möglich scheint, dann wird das eine nationale Tragödie. [...]
In den Folgejahren fällt die SPD im Osten quasi in sich zusammen. Es ist ein derart rasanter Niedergang, wie ihn selbst die Kohl-CDU in der zweiten Hälfte der 90er Jahre nicht erlebt hat.' "

Jana Hensel über ihr neues Buch: „Müsste der Osten nicht anders regiert werden?“ | taz.de
#JanaHensel #Wahlen #Ostdeutschland #Demokratie #SPD #Hartz4 #taz #wochentaz
Das Buch: "Es war einmal ein Land. Warum sich der Osten von der Demokratie verabschiedet", Aufbau, 22€
https://taz.de/Jana-Hensel-ueber-ihr-neues-Buch/!6150994/

Jana Hensel über ihr neues Buch: „Müsste der Osten nicht anders regiert werden?“

Die Journalistin Jana Hensel schreibt zum Aufstieg der AfD in Ostdeutschland. Warum es Ost und West nach den Wahlen aus­ein­ander­reißen wird.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH
Der Fall Epstein zieht immer größere Kreise, Lisa Phillips hat überlebt. Im Interview erzählt sie ihre Geschichte – und wie sie gegen ein System kämpft, das die Täter schützt. Unser Schwerpunkt in der #wochentaz am Kiosk, in der 📱 App und unter https://taz.de/Jeffrey-Epstein/!t5617195/

#Überreiche #Reiche

> Wie können sich die Reichen durchsetzen, obwohl sie in der Minderheit sind?

https://taz.de/Kinder-fragen-die-taz-antwortet/!6140224/

"Wir wollen von Kindern wissen, welche Fragen sie beschäftigen. Jede Woche beantworten wir eine. Diese Frage kommt von Theo, 12 Jahre alt.

Mit viel Geld kann man nicht nur teuren #Schmuck kaufen, sondern auch #Berater beschäftigen, die dann die #Politiker beeinflussen

Von
#UlrikeHerrmann

Viele Menschen glauben, dass sich die Reichen durchsetzen können, weil sie reich sind. Das ist nicht ganz falsch.
Denn die Reichen haben genug #Geld, um viele #Berater zu beschäftigen, die dann die #Politiker beeinflussen.

Diese Berater heißen Lobbyisten.
Sie versuchen die #Gesetze so zu gestalten, dass die Reichen profitieren und möglichst wenig #Steuern zahlen.

Trotzdem reicht es nicht, nur Lobbyisten zu beschäftigen, damit sich die Reichen durchsetzen können.
Denn die Politiker wollen ja wiedergewählt werden.

Die #Abgeordneten im #Parlament müssen daher tun, was die Mehrheit der Wähler will.
Die meisten #Wähler sind aber nicht reich, sondern gehören zur
(sogenanten) Mittelschicht oder sogar zu den Armen. Die Reichen können daher ihre Interessen nur durchbringen, wenn sie der Mittelschicht das #Gefühl geben, dass sie ebenfalls reich ist – obwohl das gar nicht stimmt.

Die #Mehrheit der Wähler muss also zur #Selbsttäuschung verleitet werden.

Dafür gibt es mindestens drei #Tricks.

Erstens:
Die Reichen rechnen sich arm und erklären sich selbst zu einem Teil der #Mittelschicht.

Dieser #Trick funktioniert, weil es keine genauen Zahlen gibt, wie viel Geld die Reichen wirklich haben.

Zweitens:
Die Mittelschicht hofft auf den eigenen #Aufstieg.

Die meisten Menschen nehmen gar nicht wahr, wie groß der Abstand zu den Reichen wirklich ist.

#Umfragen zeigen, dass viele Menschen #glauben, dass der #Reichtum gleich oberhalb ihres eigenen Einkommens anfängt. Da liegt dann der #Irrtum nahe, dass man sich nur ein bisschen anstrengen muss, um auch zu den Reichen zu gehören.

Drittens:
Die Mittelschicht #überschätzt das eigene #Einkommen auch deshalb, weil sie sich unbedingt von den Armen abgrenzen will. In der Mittelschicht ist das Vorurteil verbreitet, dass die Armen gar nicht arbeiten wollen und eigentlich nur Schmarotzer sind. Menschen aus der Mittelschicht sehen sich an der Seite der Reichen, weil sie meinen, dass man gemeinsam von den angeblich faulen Armen ausgebeutet würde.
wochentaz

Diese drei Mechanismen erklären, warum sich die Mittelschicht für reicher hält, als sie ist. Das Ergebnis ist schlimm. Immer wieder werden die Steuern gesenkt, wovon vor allem die Reichen etwas haben.
Der #Staat nimmt nicht mehr genug #Geld ein, was jeder spürt.
Auch du, lieber Theo, hast es sicherlich schon bemerkt:
Viele #Schulgebäude sind marode, es gibt zu wenig #Kitas, #Schwimmbäder schließen.

Die Menschen der Mittelschicht müssten ehrlicher mit sich selbst sein.
Wenn sie einsehen würden, dass sie nicht reich sind, würde es #wenigerPolitikfürReiche geben.

Diesen Artikel teilen

Mehr zum Thema
#Erbschaftssteuerkonzept der SPD Purer #Pragmatismus – und das ist gut so
Kommentar von Stefan Reinecke

Das neue #SPD-Papier zur #Erbschaftssteuer klingt wie ein Wellness-Programm für die obere Mittelschicht. Deshalb hat es auch mehr #Chancen auf #Erfolg.

Gemeinsam für freie Presse

#Genossenschaft #Leser:innen. #Journalismus #konzernfrei #kostenfrei #Artikel #ohnePaywall #Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen #nichtsbezahlen #wissen #Unterstützung #Beteiligung #Zukunft
#Themen #wochentaz #Reichtum #Lobbyismus #Steuern #Ungerechtigkeit
#Bildung #Kinder #Fedierltern #FediLZ

Kinder fragen, die taz antwortet: Wie können sich die Reichen durchsetzen, obwohl sie in der Minderheit sind?

Wir wollen von Kindern wissen, welche Fragen sie beschäftigen. Jede Woche beantworten wir eine. Diese Frage kommt von Theo, 12 Jahre alt.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH

Dauerhaftes Standort-Teilen mit Beziehungspartner*innen, Familie und Freund*innen?

Ein Thema mit dem wir uns alle beschäftigen sollten, da es unsere privatesten Beziehungen treffen kann.
Unsere @ueckueck hat im Auftrag des @c3d2 der @tazgetroete zu diesem Thema kleines Interview gegeben.

Die Risiken des dauerhaften Standort-Teilens mit den Liebsten, welche Gefahren das birgt in Bezug auf Datensicherheit und die Implikationen gegenseitiger Überwachung auf das persönliche miteinander.

Der gesamte Artikel hat es bis auf die Titelseite der Wochen-#taz geschafft! Falls ihr die letzte #Wochentaz verpasst habt, den Artikel gibt es hier online:

https://taz.de/Standortteilen-im-Handy/!6144314/

#c3d2 #ccc #Piraten #Sachsen #Überwachung #Standortdaten #Standortdatenteilen

Ich bin in der Titelstory der #Wochentaz \o/

Mit Laura Catoni habe ich vor einiger Zeit über den Trend des privaten Standortdatenteilens und meine Bedenken darüber gesprochen. Heute ist ihr sehr spannender Artikel dazu in der @tazgetroete erschienen. Ihr bekommt die Ausgabe am Kiosk eurer Wahl und der Artikel ist sogar schon online: https://taz.de/Niemehralleinunterwegs/!6144314/

Edit: Link ergänzt.

#taz #Überwachung #Standortdaten #Standortdatenerfassung #Standortdatenteilen

Markus Frohnmaier Der gefährliche Gernegroß

#KontextWochenzeitung (auch Beilage der #wochentaz) liefert einen materialreichen Artikel für die Auseinandersetzung mit der #NO_AfD im #Landtagswahlkampf #BadenWurttemberg.

Beispiel? Nach der Hochschulreife begann er ein Jurastudium, brach es aber ohne Abschluss ab, ein Tabuthema in der Partei. AfD-Satzung: Parteimitglieder sollen vor ihrer Kandidatur für ein Mandat mindestens fünf Jahre in einem Beruf tätig gewesen sein.

https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/772/der-gefaehrliche-gernegross-10680.html

Für Genossenschaftsgenosse sein reichts nicht, aber seit Wechsel der Papier-@tazgetroete von Tageszeitungs-Taz zu #WochenTaz, versuche ich dieser beim Kiosk treu zu sein: Diesmal hats ein Interview (!) mit #MichaelMoorcock anlässlich der deutschen Ausgabe von »Mutter London« (Mother London 1988; Deutsch von #HannesRiffel bei #CarcosaVerlag 2025).
Merci Julian Weber und dem Taz-Team!
https://taz.de/Wenn-ich-durch-London-laufe-sehe-ich-Geschichte/!6137262/
„Wenn ich durch London laufe, sehe ich Geschichte“

Michael Moorcock kennt man hierzulande eher als Fantasy-Autor der „Elric“-Saga. Jetzt bietet die erste deutsche Übersetzung seines Opus magnum „Mutter London“ Gelegenheit, einen großen britischen Gesellschafts­romancier neu zu entdecken. Ein Gespräch über die Psychogeografie der Metropole

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH
Was mit unserem Denken passiert,wenn wir es auslagern – eine Erkundung zwischen Gedächtnis, Google und künstlicher Intelligenz. Unser Schwerpunkt in der #wochentaz und auf taz.de
Überzüchtete Haustiere: Wie die Quälerei beendet werden könnte. Unser Schwerpunkt in der #wochentaz. Wie immer ohne Paywall unter taz.de/!6131682 und in der App 📲
Jetzt kann ich noch bisschen überlegen, ob ich nachher #3Sat gucke oder #WochenTaz lese.....