Eine Stadt wie Stuttgart, die alles dem Autoverkehr unterordnet, nennen wir eine Autostadt, eine Stadt wie Utrecht, in der man besser Fahrrad fahren kann als Auto in Stuttgart, nennen wir eine Fahrradstadt. Aber wie nennen wir eine Stadt, die Plätzen, Aufenthalt und dem Verweilen mehr Qualität beimisst als der Bewegung von einem Ort zum anderen? Wie nennen wir Städte wie Wien? Lebenswerteste Stadt der Welt vielleicht.

Warum sollte man weg oder weiter wollen? Warum sollte man nicht ganz einfach da sein, existieren und genießen?

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Am ESAF (1)

Ein bisschen speziell sind sie schon, die Schwinger und ihre Mitstreiter auf der Tribüne: Speziell vor allen für mich, der ich nicht allzu grossen Kontakt mit der volkstümlichen Kultur habe. Verfolgen tue ich die Schwingfeste gerne – bis jetzt vor dem Fernseher.

Grosse Hochachtung habe ich vor der Wendigkeit und auch vor der Kraft der Schwinger im Ring, die genau zu wissen scheinen, wie man einander auf den Rücken legt – und dieses Wissen dann auch umsetzen können. Anschwingen – Ausstich – Kranzstich – Schlussgang: Die Namen der acht Gänge am ESAF 2025 – dem „Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest Glarnerland +“ – sind mir ähnlich fremd wie jene der Schwünge. Lätz, Brienzer, Kurz, Wiiberhaagge, und wie sie alle heissen.

Nichts desto trotz fuhr ich am Sonntag nach Mollis und wollte etwas Schwingerluft schnuppern. Da, wo ich mich herumtrieb – herumtreiben konnte ohne Billett – gab es Public Viewing auf grossen Leinwänden, aber auch beispielsweise beim SRF-Pavillon. Man konnte sich mit urtümlichem Essen – wie Älpler Makronen, Rösti oder Hörnli und Gehacktem -, aber auch Exotischem wie Momo und Schamarwa eindecken. Es gab für alle etwas.

Zum Dessert Schokolade allenthalben. Der Hauptsponsor, Läderach, liess Schokoladetäfelchen verteilen und unterhielt an seinem Stand mehrere Schoggibrunnen mit der Möglichkeit, mittels eines kleinen Löffels flüssige Schokolade aus Hahnen aufzufangen und zu kosten. An jenem Stand war auch eines der Glanzstücke ausgestellt: ein Stier in Lebensgrösse, ganz aus Schokolade. Etwa eine Tonne schwer, hergestellt von Elias Läderach, dem kreativen Kopf der Firma, in Zusammenarbeit mit Marc Trauffer – im Stil von dessen Holzkühen.

Da hätte ich gerne noch etwas verweilen können …

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Sommerferien in Sent (9)

Auch das Dörflein S-Charl hat einen ganz bestimmten Charme: Grössere und kleinere Engadinerhäuser gibt es da, eine Herberge aus früheren Zeiten, als die Säumer durch das Val S-Charl vom Engadin ins Münstertal zogen. Zwei Restaurants für die Touristen. Eine pittoreske kleine Kirche.

In dieser Kirche wollten wir noch etwas verweilen; bis das Postauto käme, blieb uns noch etwas Zeit. Es fiel auf: Hier wurde tatsächlich – wenn auch nicht jede Woche – noch Gottesdienst gefeiert. Es hatte Elemente, die darauf schliessen liessen, aber auch solche, die zeigten, dass man für spirituell interessierte Touristen offen war: Eine Bibel – selbstverständlich in Rätoromanisch verfasst – lag auf dem Taufstein, ein Gästebuch mit der Möglichkeit, Dankesworte und Bitten aufzischreiben, auf dem Fenstersims.

In den verschiedenen Landessprachen gibt es schlichte, mit einfacher schwarzer Schrift auf weissem Grund gehaltene Kärtchen im Format A7, auf denen Bibelsprüche abgedruckt sind. Naheliegend, dass diese auch hier in der Sprache der Einheimischen zu finden waren.

Spannend, wie fremd mir eigentlich bekannte Bibelsprüche plötzlich tönten …

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Sommerferien in Sent (8)

Einen Ausflug wert ist jeweils auch das Val S-Charl. Bei der Fahrt mit dem Postauto fährt man durch einen Wald und eine Klus, bis sich das Tal öffnet. Die Talflanken sind meist bewaldet, die Talsohle – zum Teil meterhoch – mit Kies bedeckt. Viele Erdrutsche und Bergstürze haben die Strasse schon verschüttet, und auch die Clemgia – das Bächlein, das sich durch das Tal schlängelt, kann bei starkem Regen bedohlich anschwellen.

Wenn man das so sieht, würde man nicht denken, welch wildromantische Landschaft einen weiter hinten erwartet: Von der Ortschaft S-Charl, der Endstation des Postautos, aus gibt es verschiedene Möglichkeiten für Wanderungen und Spaziergänge.

Wir entschieden uns für den Waldweg der Clemgia entlang talaufwärts. So spazierten wir, kraxelten über Steine, überquerten Bächlein mithilfe von schmalen Holzbrettern, die als Stege dienten – immer den wunderschön fliessenden Bach mit den wilden Wasserfällen und Stromschnellen.

Ein Ort zum Verweilen und Wiederkommen!

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