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… ermittelt und ihn angerufen OHNE, dass eine Anzeigen gestellt oder ein Diebstahl gemeldet wurde. Einfach so.
Hammer!

So viel zum Thema #ÜBERWACHUNG!

‚Geht es nach der schwarz-grünen Landesregierung in NRW, sollen verschiedene Akteure künftig enger und verbindlicher zusammenarbeiten. Das betrifft besonders die regional tätigen sozialpsychiatrischen Dienste, die im Mittelpunkt des Hilfesystems stehen. Sie beraten Menschen in Krisen, machen niedrigschwellige Kontaktangebote, besuchen Menschen auch zu Hause und vermitteln an andere Unterstützungsangebote wie Beratungsstellen. Bislang zählt das PsychKG aus Nordrhein-Westfalen etwa Ärzt:innen, Psychotherapeut:innen oder Einrichtungen der Suchthilfe zu dem Kreis derer, mit denen die sozialpsychiatrischen Dienste kooperieren sollen.

Im neuen Gesetzentwurf finden sich weitere Institutionen, mit denen künftig Zusammenarbeit angesagt ist. Sie gehören überwiegend nicht zum Gesundheitsbereich: Das sind zum Beispiel Ordnungs- und Polizeibehörden, Aufnahmeeinrichtungen für Asylsuchende und Ausländerbehörden.…‘

https://netzpolitik.org/2026/neues-psychisch-kranken-gesetz-in-nrw-schaedlich-bis-gefaehrlich/

#NRW #Diskriminierung #Repression #Überwachung #Datenschutz #Daten

Neues Psychisch-Kranken-Gesetz in NRW: „Schädlich bis gefährlich“

Nordrhein-Westfalen arbeitet an einem neuen Gesetz, das auch den Datenaustausch zu psychisch erkrankten Menschen regeln soll. Dass Informationen über zwangseingewiesene Menschen in manchen Fällen an die Polizei fließen sollen, kritisieren Psychiatrie-Erfahrene ebenso wie sozialpsychiatrische Dienste.

netzpolitik.org
#Hessen hats, #NDS verhandelt darüber und jetzt will #NRW auch ein #Psychisch-Kranken-Gesetz in NRW".
Der Entwurf zeigt leider, dass der Fokus nicht mehr auf der #Hilfe für #psychischKranke liegt, sondern auf deren #Überwachung.
https://netzpolitik.org/2026/neues-psychisch-kranken-gesetz-in-nrw-schaedlich-bis-gefaehrlich/
#NotJustSad #MentalHealth #PsychKHG
Neues Psychisch-Kranken-Gesetz in NRW: „Schädlich bis gefährlich“

Nordrhein-Westfalen arbeitet an einem neuen Gesetz, das auch den Datenaustausch zu psychisch erkrankten Menschen regeln soll. Dass Informationen über zwangseingewiesene Menschen in manchen Fällen an die Polizei fließen sollen, kritisieren Psychiatrie-Erfahrene ebenso wie sozialpsychiatrische Dienste.

netzpolitik.org

“Keine verfassungskonforme Ausgestaltung möglich”

Zivilgesellschaft warnt vor Plänen für KI-Fahndung

Amnesty International, Chaos Computer Club und weitere Organisationen fordern den Stopp neuer Befugnisse für Sicherheitsbehörden. Die geplanten Systeme zur biometrischen Suche und automatisierten Datenanalyse bedrohten Datenschutz, Versammlungsfreiheit und informationelle Selbstbestimmung.

Die Pläne der Bundesregierung, die Befugnisse für Sicherheitsbehörden bei der digitalen Fahndung auszuweiten, gefährden Grundrechte. Zu diesem Schluss kommen mehrere zivilgesellschaftliche Organisationen in ihrer gemeinsamen Stellungnahme zu den Gesetzentwürfen aus dem Bundesjustiz- und Bundesinnenministerium. „Wir betonen, dass eine grundrechtskonforme Ausgestaltung dieser Befugnisse auch durch Nachbesserungen im Verfahrensrecht nicht erreichbar wäre“, heißt es in der Stellungnahme: „Die genannten Mängel sind keine bloßen Ausgestaltungsfehler, sondern symptomatisch für das strukturelle Defizit des gesamten Regelungsvorhabens.“

Die Organisationen, darunter Amnesty International und der Chaos Computer Club, bemängeln unter anderem das Fehlen eines richterlichen Vorbehalts, die ungenügende Transparenz für Betroffene und unzureichende Dokumentation der Arbeitsweise der KI-Systeme. Es fehlten zudem Einschränkungen bei Form und Umfang der einbezogenen Daten und bei den Analysemethoden. Ferner drohten schwerwiegende Grundrechtseingriffe durch Privatunternehmen.

In der Konsequenz empfiehlt die Stellungnahme die vollständige Rücknahme der Gesetzesentwürfe und stattdessen ein gesetzliches Verbot „biometrischer Massenerkennungssysteme“ sowie verbindliche Regeln zu Transparenz, Kontrolle und Haftung für die algorithmische Datenanalyse.

Wer im Internet zu sehen ist, ist betroffen

Die Bundesregierung will der Polizei erlauben, für die Strafverfolgung und Terrorismusbekämpfung künftig das Internet nach Gesichtern zu durchsuchen. Ein Fahndungsfoto soll dafür mit allen im öffentlichen Internet auffindbaren Gesichtern biometrisch abgeglichen werden können. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) und Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) haben sich dazu auf mehrere Gesetzentwürfe geeinigt.

Das Bündnis kritisiert, damit würde de facto die Infrastruktur für eine flächendeckende Verfolgbarkeit der Bevölkerung geschaffen. Der Einsatz von KI-Systeme wie PimEyes oder Clearview AI für die biometrische Fahndung bezeichnet die Stellungnahme als Eingriff „in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung aller Menschen ein, die im Internet Fotos, Videos und andere Inhalte mit biometrischen Merkmalen veröffentlichen, ohne dass diese dafür einen Anlass gegeben hätten“. Mit dem Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung sowie dem Recht auf den Schutz personenbezogener Daten sei dies nicht vereinbar.

Selbst Personen, die ohne ihr eigenes Zutun im Hintergrund von öffentlich zugänglichem Bildmaterial auftauchten, drohe so die Verarbeitung ihrer biometrischen Daten. Indirekt werde damit auch die Meinungs- und Versammlungsfreiheit eingeschränkt: Wer befürchten muss, aufgrund der Teilnahme an einer Versammlung biometrisch erfasst zu werden, verzichte möglicherweise gänzlich – es drohe ein Abschreckungseffekt, der die Wahrnehmung der eigenen Grundrechte verhindere.

Empirische Daten zeigten zudem, dass insbesondere People of Color häufig zu Unrecht von polizeilichen Maßnahmen betroffen seien. Es drohe damit eine Gefährdung des Diskriminierungsverbots.

KI-Systeme sollen polizeiliche „Super-Datenbank“ schaffen

Ein weiterer Gesetzesentwurf sieht eine automatisierte Datenanalyse mittels KI-Systemen wie Palantir vor. Massenhafte Datenbestände der Bundes- und Landespolizeibehörden sollen dafür zusammengeführt und algorithmisch ausgewertet werden – unabhängig vom Einzelfall. Die Daten von Opfern, Zeug:innen und gänzlich unbeteiligten Personen würden dann Teil derselben „Super-Datenbank“. Das Resultat wären tiefgreifende Persönlichkeitsprofile auf der Basis algorithmisch ausgewerteter massenhafter Datenbestände.

Eine solche Analyse ermögliche Schlussfolgerungen, „die weit über die ursprünglichen Erhebungszwecke der analysierten Daten und auch über das Ziel der eigentlichen Suchanfrage an das Analysesystem hinausgehen“, heißt es in der Stellungnahme: „Solche Systeme sind strukturell fehleranfällig, intransparent und diskriminierungsfördernd. Dies gilt in verstärktem Maße für KI-Systeme, die auch nach Einführung weiterhin selbstlernend sind und in den Entwürfen nicht ausgeschlossen werden.“

Das Vorhaben der Bundesregierung knüpft an die Debatte um das sogenannte Sicherheitspaket im Herbst 2024 an. Die damalige Ampel-Regierung scheiterte mit ihren Plänen, weil den Ländern die geplanten Überwachungsbefugnisse nicht weit genug gingen.

Die Europäische Union verbietet laut KI-Verordnung eigentlich die massenhafte Verarbeitung von Gesichtsbildern zu biometrischen Datenbanken. Die aktuellen Entwürfe der Bundesregierung stellen demnach einen Versuch dar, das EU-Verbot zu umgehen. Auch die Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder (DSK) kritisiert die Gesetzesinitiativen zur Erweiterung digitaler Ermittlungsbefugnisse und kommt dabei ebenfalls zu dem Schluss: „In der vorgesehenen Form sind diese Befugnisse nicht mit den verfassungsrechtlichen Vorgaben vereinbar. Sie gefährden die verfassungsrechtlich geschützten Rechte Unbeteiligter erheblich.“

Denis Glismann ist von April bis Juni 2026 Praktikant bei netzpolitik.org. Er schließt aktuell seinen Master in Politikwissenschaft an der FU Berlin ab. Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

“Keine verfassungskonforme Ausgestaltung möglich” – Beueler-Extradienst

‚Die Pläne der Bundesregierung, die Befugnisse für Sicherheitsbehörden bei der digitalen Fahndung auszuweiten, gefährden Grundrechte. Zu diesem Schluss kommen mehrere zivilgesellschaftliche Organisationen in ihrer gemeinsamen Stellungnahme zu den Gesetzentwürfen aus dem Bundesjustiz- und Bundesinnenministerium.

„Wir betonen, dass eine grundrechtskonforme Ausgestaltung dieser Befugnisse auch durch Nachbesserungen im Verfahrensrecht nicht erreichbar wäre“, heißt es in der Stellungnahme: „Die genannten Mängel sind keine bloßen Ausgestaltungsfehler, sondern symptomatisch für das strukturelle Defizit des gesamten Regelungsvorhabens.“.…‘

https://netzpolitik.org/2026/keine-verfassungskonforme-ausgestaltung-moeglich-zivilgesellschaft-warnt-vor-plaenen-fuer-ki-fahndung/

#Gesichtserkennung #Biometrie #Überwachung #Datenschutz #Deutschland #Repression #Netzpolitik #KI #Tech #Technology

„Keine verfassungskonforme Ausgestaltung möglich“: Zivilgesellschaft warnt vor Plänen für KI-Fahndung

Amnesty International, Chaos Computer Club und weitere Organisationen fordern den Stopp neuer Befugnisse für Sicherheitsbehörden. Die geplanten Systeme zur biometrischen Suche und automatisierten Datenanalyse bedrohten Datenschutz, Versammlungsfreiheit und informationelle Selbstbestimmung.

netzpolitik.org

Kommt es zu einer Volksabstimmung? 

Zürcher Kantonsrat macht Weg frei für KI in der Polizeiarbeit - inside-it.ch

Die Polizei soll in geschlossenen Foren ermitteln und Daten mit KI auswerten können. Die Ratslinke scheiterte mit ihrer Kritik.
https://www.inside-it.ch/zuercher-kantonsrat-macht-weg-frei-fuer-ki-in-der-polizeiarbeit-20260330 #Datenschutz #privacy #surveillance #Überwachung #ArtificialIntelligence #AI

Zürcher Kantonsrat macht Weg frei für KI in der Polizeiarbeit

Die Polizei soll in geschlossenen Foren ermitteln und Daten mit KI auswerten können. Die Ratslinke scheiterte mit ihrer Kritik.

Die "digitale Souveränität", die #EU und die USA. 😔

Die Lügen und Drohungen sind ja nicht wirklich neu, aber die Digitale Selbstbehauptung hat noch viel Luft nach oben.

"Der Entwurf wurde inzwischen abgeschwächt. Die Pflicht zur Umgehung von Verschlüsselung wurde gestrichen. Stattdessen setzt man auf weniger invasive Maßnahmen und freiwillige Zusammenarbeit. Dennoch bleiben Risiken. Identitätsprüfungen und Altersnachweise greifen in die Anonymität ein. Für Journalisten, Informanten, Aktivisten oder Geflüchtete kann das reale Folgen haben. Auch für Menschen, die in repressiven Staaten auf sichere Kommunikation angewiesen sind.

Am Ende steht ein Konflikt, der über Technik hinausgeht. Europa versucht, Kontrolle zurückzugewinnen. Die USA verteidigen ein System, das ihre Unternehmen groß gemacht hat. Dazwischen stehen Nutzer, deren Daten, Rechte und Kommunikationsräume zum Gegenstand politischer Auseinandersetzungen geworden sind.

Und ein digitaler Raum, der längst nicht mehr nur von Innovation geprägt ist, sondern von Machtfragen."

Die Naivlinge und die #Überwachung auch in der #EU erschweren massiv die #Selbstbestimmung.

Hoffen wir mal, es gewinnt die #Demokratie die Oberhand. 😇

https://kaizen-blog.org/digitale-selbstbehauptung-europa-zieht-grenzen-gegen-silicon-valley-und-washington-reagiert-mit-drohungen/

#EU #Demokratie #Selbstbestimmung

Digitale Selbstbehauptung - Europa zieht Grenzen gegen Silicon Valley und Washington reagiert mit Drohungen

Im Europäischen Parlament gilt inzwischen eine Regel, die vor wenigen Jahren noch undenkbar gewesen wäre. Abgeordnete dürfen auf ihren Arbeitsgeräten keine künstliche Intelligenz nutzen. Offiziell geht es um den Schutz vertraulicher Informationen.

The Kaizen Blog

@Radlerin @rasibo

Wenn das Problem der Olympischen Spiele nur in der Frage der Infrastruktur und des Verkehrs steckte…

1. Das IOC ist eine kriminelle und korrupte Organisation, mit der kein demokratischer Rechtsstaat kooperieren sollte. FIFA same.

2. Leistungssport ist Mist. Es geht nur um Medaillen für Nationen, die "gegeneinander" antreten, nicht um #Gesundheit und Freude an der Bewegung für die Masse. Sportstätten für Olympia taugen kaum für den Breitensport.

3. Großereignisse wie Olympia oder Fußball-WMs führen zu Vertreibung der Armen (auch in Paris war das so!) und jede Stadt wird turbogentrifiziert, dazu kommt #Überwachung im großen Stil.

Daher #NOlympia, egal wo!

Phantom Palantir: Bundesregierung bremst bei neuer Analysesoftware fürs BKA

Zwischen Terrorabwehr und Datenschutz: Die Bundesregierung setzt beim Ausbau der digitalen Überwachung vorerst auf ein modulares System statt auf US-Software.

heise online