Die Pampa, das ist das Gebiet kurz vor Polen, also fast Sibirien, hatte jetzt gut 90 min Stromausfall.
Und ich musste mit Entsetzen feststellen, dass ein Großteil meiner Notfall-Szenarien nicht funktionieren.
Positiv:
1. Der Internet-Router lief durchgängig (allerdings hatte ich die Notfall-USV nach ca. 10 min. wie geplant an die Notfallsteckdose unserer Solaranlage angeschlossen)
2. Als der Strom wieder da war, haben sich die kritischen Systeme (Kühlschrank und Eisschränke) wieder eingeschaltet.
Negativ:
1. FHEM lief zwar, war aber nicht wie eigentlich geplant im Netz
2. die anderen Server liefen durchgehend, waren aber auch nicht im Netz (Illyachan, CCU3)
3. die CCU3 erkannte nach dem Ausfall einen Teil der Komponenten nicht. Das ist riskant, es war vermutlich nur Zufall, dass die kritischen Steckdosen erkannt wurden. Ein Neustart der CCU3 hat das Problem zwar gelöst, aber ich will nicht nach jedem Stromausfall das System neustarten. Es soll einfach weiterlaufen.
Das HomematicIP-System ist Mist, da sich die Komponentne nicht den letzten Status (An/Aus) merken und von Hand eingeschaltet werden müssen (die programmierte Automatik greift nicht, wenn die CCU die eigenen Geräte nicht sauber wieder erkennt.)
Am einfachsten ist noch die Netzwerkconnection der Server. Hier muss nur die Switch-Kette angepasst werden.
Das CCU3-FHEM-Konstrukt: Wenn beide im Netzwerk bleiben, sollte das meiste auch kein Problem mehr sein. Die HomematicIP-Komponenten bleiben ein Problemfall. Ich denke, wenn mir nichts Schlaues einfällt, werden die perspektivisch ausgemustert.
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