Das Ende der Vernunft — und was das für unsere Demokratie bedeutet

Erleben wir gerade das Ende der Vernunft als politisches Prinzip? Nicht weil Vernunft überflüssig geworden wäre — im Gegenteil, sie ist notwendiger denn je. Aber vernünftig zu sein ist wohl vielen zu anstrengend. Komplexe Zusammenhänge durchdenken, Grautöne aushalten, dicke Bretter bohren, Standpunkte austauschen, Kompromisse finden — das kostet Kraft. Und in Zeiten, in denen viel Gewohntes und Althergebrachtes in Frage gestellt wird — durch Trump und Putin, durch Kriege, durch Klimawandel, durch KI, durch Migration, durch eine sich verschiebende Weltordnung, durch wirtschaftliche Unsicherheit, durch Angst vor sozialem Abstieg —, scheint diese Kraft bei vielen Menschen aufgebraucht.

Was nicht aufgebraucht ist: die Sehnsucht nach einfachen Antworten. Parolen klingen einfach. Schwarz-Weiß-Bilder klingen einfach. Und dass jemand anderes schuld ist, klingt am einfachsten von allem. Genau das bedient die AfD. Die da oben sind schuld. Die Migranten sind schuld. Genau deshalb sagen laut Umfragen derzeit 27 Prozent oder mehr, sie würden für diese Partei stimmen. Nein, es sind nicht alles Rechtsextreme und Nazis. Es sind viele, die einfach Angst haben und unzufrieden sind – und die die etablierten Politikerinnen und Politiker nicht abholen.

Ich mache mir Sorgen um unsere Lebensweise, um unsere politische Kultur und vor allem um unsere Demokratie. Nicht weil ich ein Schwarzmaler bin, sondern weil ich beobachte, was geschieht, wenn sich Krisen häufen und das politische Klima kippt. Trump, China, Rohstoffverknappung, ein schwelender Iran-Konflikt, KI, die ganze Berufsbiografien in Frage stellt, eine nächste Pandemie, die jederzeit kommen kann, der Klimawandel, Migration — in diesem Dauerfeuer aus Unsicherheit schaltet bei vielen das rationale Denken ab.

Und genau das ist der Moment, in dem die Demokratie verwundbar wird. Karl Popper hat in »Die offene Gesellschaft und ihre Feinde« gewarnt: Die Feinde der offenen Gesellschaft kommen nicht nur von außen. Sie entstehen in ihr selbst — überall dort, wo die Sehnsucht nach einfachen Wahrheiten stärker wird als die Bereitschaft zur kritischen Auseinandersetzung.

27 Prozent für eine Partei ohne Lösungen — ich verstehe es nicht

Und ja, ich kann rational nicht verstehen, wie derzeit 27 Prozent oder mehr der Wahlberechtigten sagen, sie würden für die AfD stimmen. Eine rechtsradikale Partei, die keine einzige Lösung für die realen Probleme dieses Landes hat — nur Parolen, nur Anklage, nur Feindbilder, nur die Illusion, man könne eine nationalstaatliche heile Welt von gestern zurückholen. Diese heile Welt hat es nie gegeben. Und zurückholen kann man sie angesichts von Globalisierung, Klimakrise und vernetzten Wirtschaftsketten erst recht nicht.

Es ist eine Partei, die sich gleichzeitig Trump und Putin andient — zwei Männern, die andere Länder angreifen, Kriege anzetteln und deren Interesse an einem starken, eigenständigen Europa gleich null ist. Eine Partei, die schon jetzt nachweislich verfilzt ist, die Freunde und Vertraute in Ämter lotst, wo immer sie Zugriff hat. Wie kann man dort ernsthaft sein Kreuzchen setzen? Ich finde darauf keine rationale, keine vernünftige Antwort.

Und wer glaubt, es gehe bei den AfD-Wählern vor allem um Migration, irrt. Die AfD ist laut Politikberater Johannes Hillje in einer t-online-Analyse längst eine thematisch bewegliche Anti-System-Partei, die Angst, Wut und Unzufriedenheit breit ausnutze. Entscheidend für ihren Zulauf sind demnach Unsicherheit und das Gefühl, bedroht zu sein — die Sorge vor dem sozialen Abstieg. Dieses Gefühl speist sich aus ganz unterschiedlichen Quellen: steigende Preise, Energiekosten, die Folgen des Iran-Kriegs, die Angst vor dem Jobverlust. Migration ist nur noch ein Thema unter vielen. Die AfD braucht keine einheitliche oder gar konstruktive Agenda — sie braucht nur die Wut. Schuld sind die anderen, besonders die Linksgrünversifften.

Ich habe Verständnis für den Frust vieler Menschen auf die etablierten Parteien, die derzeit ein jämmerliches Bild abgeben. Ich verstehe die Wut auf eine Große Koalition, die sich in Taktik und Klein-Klein verliert, statt zu führen. Aber aller Frust und alle Medienvergiftung ändern nichts an der Grundfrage: Wie kann die Antwort auf echte Probleme eine Partei sein, die keine einzige Lösung anbietet — nur Sündenböcke?

Angst schaltet das Denken aus

Horst Schulte beschreibt in seinem Blogbeitrag zum Rechtsruck in Europa genau diesen Mechanismus: Ausgerechnet in einer Zeit, in der jede Statistik, jede historische Warnung nur wenige Klicks entfernt liegt, gewinnen Parteien an Boden, die mit Nationalismus, Ausgrenzung und autoritären Reflexen Politik machen. In England verliert Labour schwer, während Nigel Farage — derselbe Mann, der den Brexit mit durchgesetzt hat und dessen wirtschaftliche wie gesellschaftliche Folgen längst sichtbar sind — wieder massiven Zuspruch bekommt. Das Gedächtnis vieler ist offensichtlich sehr kurz. Vernünftig kann man das nicht verstehen.

Verstehen kann man den Frust vieler Menschen: Menschen, die erleben, dass ihre Mieten steigen, der Lohn nicht mitzieht, das Krankenhaus auf dem Land geschlossen wurde, der Bus zweimal am Tag fährt — diese Menschen wollen keine Strukturreformkonzepte. Sie wollen gehört werden. Und wenn die etablierten Parteien das über Jahre versäumen, liefert es eben jemand anderes. Auf den Marktplätzen vor Ort. Nepper, Schlepper und Bauernfänger. Mit falschen Antworten, Parolen, Hass und Feindbildern, auf der richtigen emotionalen Frequenz. Hannah Arendt hat in »Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft« beschrieben, wie autoritäre Bewegungen genau diese Lücke nutzen: Sie bieten den Entwurzelten und Verunsicherten eine Erzählung an, die Zugehörigkeit stiftet — auf Kosten der Wahrheit und der Freiheit anderer.

Empörung als Geschäftsmodell

Was diesen Mechanismus verschärft, ist die Struktur unserer digitalen Öffentlichkeit. Jürgen Habermas hat schon in seinem »Strukturwandel der Öffentlichkeit« gezeigt, wie entscheidend die Art und Weise, wie eine Gesellschaft öffentlich kommuniziert, für ihre Demokratiefähigkeit ist. Was er damals für Zeitungen, Radio und Fernsehen beschrieb — die Gefahr einer gesteuerten Öffentlichkeit —, hat sich ins Extreme gesteigert.

Fast schon zur Tradition geworden sind die Kampagnen der Springer-Presse. Erinnern wir uns daran, wie gezielt die Grünen und vor allem Robert Habeck diskreditiert wurden — durch eine BILD-Zeitung und einen Springer-Verlag, die mit ihrer enormen Reichweite monatelang Kampagne gefahren haben, verstärkt durch Portale wie NIUS, das vom CDU-nahen Milliardär Frank Gotthardt finanzierte Krawall-Medium, das Fakten verdreht und Hetze als Journalismus verkauft.

Doch das ist nichts gegen die neuen Öffentlichkeiten, gesteuert von Newsfeeds, die von Algorithmen zusammengestellt werden. Helmut Barz analysiert in seiner Anatomie der Spaltung, wie diese Algorithmen auf eines optimiert sind: möglichst viele Klicks. Und nichts erzeugt mehr Klicks als Wut, Empörung, Feindbilder. Die AfD hat das verstanden.

Meta verdient an jeder Empörungswelle. Elon Musks X ist zum Werkzeug der Radikalisierung geworden. TikTok flutet die Feeds der Jüngeren mit Inhalten, deren Auswahl weder durchschaubar noch kontrollierbar ist. All diese Plattformen profitieren davon, dass die Vernunft in der Krise als erstes aufgibt. Die asozialen, algorithmischen Medien sind nicht die Ursache des Problems — aber sie sind der Brandbeschleuniger.

Dass wir in Europa gleichzeitig von diesen US-amerikanischen und chinesischen Konzernen digital abhängig sind — von ihren Cloud-Diensten, ihren KI-Werkzeugen, ihrer Bürosoftware —, macht die Lage nicht besser. Ich schreibe darüber seit Jahren, und die Abhängigkeit wächst statt zu schrumpfen.

Vernunft scheitert am Unwillen zum Verzicht

Nirgends zeigt sich das Scheitern vernünftiger Politik so greifbar wie beim Klima. Jede Solaranlage auf dem Dach, jeder Batteriespeicher, jede Windanlage macht uns unabhängiger — nicht nur von fossilen Brennstoffen, sondern von Gaslobby und Erdölkonzernen, deren Einfluss von Russland über Saudi-Arabien bis in die US-Politik reicht. Die Logik ist klar. Und was passiert? Windanlagen werden als hässlich beschimpft, eine Wirtschaftsministerin betreibt offen fossile Lobbypolitik, und die Bürgerinnen und Bürger schreien nach Subventionen an der Zapfsäule. Ausgerechnet jene fossilen Brennstoffe sollen billiger werden, von deren Importen wir uns doch endlich unabhängig machen müssten.

Das ist nicht logisch, nicht vernünftig. Aber es zeigt, woran es in diesem Land im Kern fehlt: an der Bereitschaft, irgendetwas abzugeben. Gewiss, Friedrich Merz hat Einschnitte angekündigt. Aber seine Sparpolitik trifft vor allem die Arbeitenden — nicht die Besserverdienenden, nicht die Industrien, die den Wandel verschlafen haben, nicht die Konzerne, die ihre fossilen Gewinne sichern wollen. Und sobald Einschnitte konkret umgesetzt werden sollen, zerbröseln sie am Widerstand der Betroffenen, der Lobbyverbände, der Koalitionspartner. Ankündigen ist leicht. Durchhalten ist in dieser politischen Landschaft offenbar unmöglich.

Vielleicht ist es auch das: Jahrelang war Deutschland reich genug, seine Bürger vor den Turbulenzen der Welt zu schützen — Finanzkrise, Eurokrise, Pandemie, all das wurde abgefedert. Jetzt geht das nicht mehr. Und viele wollen nicht verstehen oder haben noch nicht begriffen, dass es so nicht weitergehen kann.

Und mit der Bereitschaft zum Verzicht stirbt auch die Kunst des Kompromisses. Was Demokratie im Kern ausmacht — das Ringen um Lösungen, bei denen niemand alles bekommt, aber alle etwas — gilt inzwischen als Schwäche. Als Einknicken. Als Verrat an der eigenen Position. Stattdessen regieren Maximalpositionen: Schwarz oder Weiß, dafür oder dagegen, ganz oder gar nicht. Wer auf einen Kompromiss hinarbeitet, wird von allen Seiten als Weichling beschimpft. Das ist die Logik der sozialen Netzwerke, in denen Zuspitzung belohnt wird und Abwägung langweilt. Aber es ist auch die Logik einer über Jahrzehnte in Wohlstand lebenden Gesellschaft, die verlernt hat, dass Zusammenleben ohne Kompromiss nicht funktioniert.

Warum ein AfD-Verbotsverfahren überfällig ist

Ich bin seit langem für ein AfD-Verbotsverfahren — eines, um das sich alle gedrückt haben, weil man glaubte, die AfD mit Fakten stellen zu können. Oder, schlimmer noch, durch das Kopieren ihrer Parolen. Teile der CDU/CSU haben genau das versucht: rechte Rhetorik übernehmen, um der AfD Wähler abzujagen. Es hat nicht funktioniert. Es konnte nicht funktionieren. Denn wer die Wahl hat zwischen dem Original und einer billigen Kopie, wählt das Original.

Friedrich Merz und seine flapsigen Bemerkungen über Migration und »Pascha«-Kultur haben der AfD keine Stimmen genommen — sie haben ihre Sprache salonfähig gemacht. Was gestern noch unsagbar war, klingt heute nach Mitte, weil es der Kanzler selbst sagt. Das ist kein Eindämmen. Das ist Normalisierung.

Und mit Fakten? Wer Fakten als Fake News abtut, wissenschaftliche Studien als Lügenpresse wegwischt und Portale wie NIUS für glaubwürdiger hält als den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, den erreicht man mit Argumenten nicht mehr. Wer in Verschwörungstheorien flüchtet — von der angeblich ferngesteuerten Pandemie bis zur erfundenen Klimalüge —, hat sich aus der gemeinsamen Wirklichkeit verabschiedet. Das ist keine politische Debatte, das ist Wirklichkeitsverweigerung als Erkennungszeichen.

Ich habe des Öfteren die historische Parallele zur Weimarer Republik gezogen, wo getrennte Medienwelten und vollständige Lagerbildung die Demokratie handlungsunfähig machten. Ich halte diesen Vergleich für eine Mahnung, die wir noch immer nicht ernst genug nehmen.

Der Nationalstaat ist zu eng — aber niemand sagt es laut

Als überzeugter Europäer und Demokrat ist für mich glasklar: Klimakrise, Migration, KI-Regeln, digitale Abhängigkeit von US-Konzernen, ein neues imperialistisches Zeitalter — kein einziges dieser Probleme lässt sich auf nationalstaatlicher Ebene lösen. Kein einziges hört an einer Landesgrenze auf.

Nils Minkmar bringt es auf den Punkt: 27 Nationalstaaten, 27 Hauptstädte, 27 mal das Gefühl, irgendwie zu eng hier. Der Nationalstaat ist eine Drei-Zimmer-Wohnung — zu klein für die Herausforderungen unserer Zeit. Nicht nur sein Vorschlag: Umzug in die Vereinigten Staaten von Europa, mit echter Gesetzgebung, Regierung, Demokratie.

Stattdessen gewinnen fast überall die Rechtsextremen an Zustimmung. Und stattdessen bestimmen nationale Eigeninteressen, während eine gemeinsame europäische Zukunftsvision, hinter der sich Menschen versammeln könnten, schlicht nicht existiert. Oder keine Partei diese Vision offensiv formuliert.

Alle drücken sich — aus Angst, national Wähler zu verlieren. Der Kanzler gibt den Sauerland-Patrioten, Söder sowieso den Bayern-Markenbotschafter, als wären Wurst und Weißbier Antworten auf weltpolitische Krisen. Und auch die Sozialdemokraten schweigen, obwohl ein klares Bekenntnis zu Europa vielleicht ihre einzige Chance wäre, wieder eine erkennbare Haltung zu zeigen und an Profil zu gewinnen. Und die Grünen? Die werden weiter diskreditiert und in eine Ecke gestellt.

Dabei liegt die Antwort auf fast jede der großen Herausforderungen genau hier: Die Klimakrise braucht europäische Industriepolitik, nicht nationale Lobbypolitik. Die KI-Entwicklung braucht europäische Regeln, keine 27 Sonderwege. Die digitale Abhängigkeit von US-Konzernen braucht europäische Gegenentwürfe. Entweder wir handeln europäisch — oder wir geben uns der Abhängigkeit hin. Eine nationale Alternative gibt es nicht.

Ja, es gibt einzelne Zeichen der Hoffnung — der Wahlsieg der Opposition in Ungarn nach Jahren der Orbán-Herrschaft gehört dazu. Aber solche Lichtblicke sind viel zu selten, um das große Bild aufzuhellen.

Vernunft muss verteidigt werden — gerade jetzt

Popper, Arendt, Habermas — die gedanklichen Werkzeuge, um zu verstehen, was gerade geschieht, liegen schon lange vor. Die offene Gesellschaft wird nicht von außen zerstört, sondern von innen ausgehöhlt: dort, wo die Bereitschaft zur Vernunft nachlässt, wo die öffentliche Meinung von Algorithmen und milliardenschweren Hetzkampagnen gesteuert wird, wo Feinde der Demokratie unwidersprochen bleiben, wo Kompromisse als Schwäche gelten und niemand bereit ist, auch nur einen Zentimeter nachzugeben.

Demokratie verlangt mehr als Zugang zu Wissen. Sie verlangt Haltung, Geduld, die Fähigkeit, Widersprüche auszuhalten — und ja, auch die Bereitschaft, etwas abzugeben, damit das Ganze hält. Vernunft ist kein Selbstläufer. Sie muss aktiv verteidigt werden, gerade dann, wenn Krisen sie unter Druck setzen. Genau das ist der Moment, in dem viele aufgeben. Und genau das ist der Moment, auf den Populisten warten.

Der konstruktive Gegenentwurf: Ein demokratisches Europa

Meine Forderung: Demokratinnen und Demokraten in Europa müssen sich jetzt hinter einer gemeinsamen, europäischen Vision versammeln. Gegen ein MAGA-gesteuertes Amerika, das seine Verbündeten als Verfügungsmasse behandelt, Zölle erhebt und nur Deals machen will. Gegen einen Kriegstreiber wie Putin, der die europäische Friedensordnung zerstört. Und als gemeinsamer, starker Markt gegenüber China, das längst eigene Regeln setzt.

Ja, die europäische Politik hat in den vergangenen Jahren nicht genug getan, um Vertrauen zu gewinnen. Sie hat zu oft gezögert, zu oft nationale Sonderwege zugelassen, zu oft den kleinsten gemeinsamen Nenner zum Maßstab gemacht. Aber jetzt ist der Zeitpunkt, nicht mehr Sauerland oder Weißwurst zu reden, sondern Europa. Rotwein und Weizenbier. Bifteki und Wiener Schnitzel. Die Vielfalt dieses Kontinents ist keine Schwäche — sie ist sein größter Vorzug, wenn man endlich aufhört, sie gegeneinander auszuspielen.

Warum hat keine Partei den Mut, das offensiv zu sagen? Warum haben so wenige Politikerinnen und Politiker die Courage, für Europa zu werben, statt sich hinter nationalen Befindlichkeiten zu verstecken? Die nationalistischen, rechten Wähler haben sie ohnehin schon verloren. Wer jetzt noch immer glaubt, man gewinne Wahlen, indem man AfD-Parolen kopiert, hat nichts verstanden. Die Chance liegt nicht in der Anpassung an den Rechtsruck — sie liegt im Gegenentwurf. Und dieser Gegenentwurf kann nur ein demokratisches Europa sein.

Quellen & Leseempfehlungen

#CDU #Demokratie #DigitaleSouveränität #Energiewende #Europa #FakeNews #HateSpeech #Klimaschutz #Merz #NoAfD #Populismus #Propaganda #RobertHabeck #SocialMedia #SPD #Trump #VereinigteStaatenVonEuropa

“The next Cambridge Analytica scandal:
British politics isn’t prepared”

by Sam Bright on Substack

@uk_politics
@UKLabour
@ZackPolanski

“I’m writing this article now, because I think the ‘deepfake’ debate has been glaringly absent from the recent UK elections. Old school political commentators, who possess the same amount of digital savvy as their House of Commons counterparts are – unsurprisingly – missing this major evolution in our national news consumption”

https://open.substack.com/pub/writesbright/p/the-next-cambridge-analytica-scandal

#Press #SocialMedia #UK #DeepFake #AI #FarRight #Racism #Islamophobia #HateSpeech #AISlop #CambridgeAnalytica #Scandal

The next Cambridge Analytica scandal

British politics isn’t prepared.

Sam Bright
The Marketplace of Outrage

Outside the Montgomery County Courthouse in Clarksville, Tennessee, the American internet finally collided with the American street in the most predictable way imaginable: with gunfire.A 31-year-old disabled Army veteran named Joshua Fox was shot in the stomach and shoulder after an altercation with Dalton Eatherly, the 28-year-old livestreamer who built an online following under the name “Chud the Builder.” Fox survived emergency surgery after being airlifted to Vanderbilt University Medical Ce

Ian Kydd Miller
FYI: AJC and CyberWell join forces to track antisemitism across social platforms: AJC and CyberWell today formalized a partnership to monitor and combat online antisemitism, targeting algorithmic amplification and coded hate on social media. https://ppc.land/ajc-and-cyberwell-join-forces-to-track-antisemitism-across-social-platforms/ #Antisemitism #CyberWell #AJC #HateSpeech #SocialMedia
AJC and CyberWell join forces to track antisemitism across social platforms

AJC and CyberWell today formalized a partnership to monitor and combat online antisemitism, targeting algorithmic amplification and coded hate on social media.

PPC Land
Livestreamer known for racist content faces attempted murder charge with bond set at $1.25 million after courthouse shooting

A livestreamer known for posting videos with racist content online appeared in court Friday morning on charges including attempted murder after a shooting outside a Tennessee courthouse.

CNN

“Is the Met favouring Tommy Robinson over the peaceful Nakba marchers?”

by Ismail Patel in Middle East Eye

@uk_politics
@UKLabour
@metpoliceuk
@palestine
@Palestine
@[email protected]
@iran

“Let us be precise about what has happened here. The Met gave the political heart of London to a far-right movement whose supporters chanted ‘send them home’. It applied hate speech conditions to a Palestinian commemoration that has never once produced a hate-speech arrest.

That is not neutrality. It is a choice. And choices like this do not merely fail democracy. They make unmistakably clear whose democratic rights are being upheld and whose are being curtailed”

https://www.middleeasteye.net/opinion/equating-tommy-robinson-nakba-marchers-met-sends-dangerous-message

#Press #SocialMedia #UK #London #Palestine #NakbaDay #MetPolice #UniteTheKingdom #FarRight #HateSpeech #PalestinianGenocide #Gaza #Zionists #Rowley #FalseEquivalence

The Met is favouring Tommy Robinson over the peaceful Nakba marchers

Palestinian voices are being pushed to the margins, while xenophobic forces are granted proximity to the heart of state power

Middle East Eye
Tuesday night at the Tune Inn on Capitol Hill. William Paul, 33, son of Senator Rand Paul, slid onto a stool next to Congressman Mike Lawler and asked if he was Jewish. What followed was a ten-minute drunken tirade — the war in Iran is "all about the gays and the Jews, and I hate them both, and I don't care if they die." He flipped Lawler off, knocked over a barstool, and apologized for the alcohol the next morning. Alcohol doesn't invent the sentence. It removes the social hardware that keeps it inside the mouth. The hate was already there. He apologized for being drunk. Not for the wish.
Read: https://twp.ai/4hrVcJ
#Queer #LGBTQ #Antisemitism #HateSpeech #USPol #Trans #QueerLiberation #LambdaLegal #HRC #Resistance #LGBTQIA #Solidarity
Rand Paul's son told a congressman at a D.C. bar he hopes the gays and Jews die. Apologized for the alcohol, not the wish. Alcohol doesn't invent the sentence — it removes the hardware. https://twp.ai/9OWkm5 #Queer #LGBTQ #Antisemitism #USPol #Trans #HateSpeech #Resistance

thistleandmoss.com
What Survives the Morning: When the Men in Charge Can't Hold Their Liquor or Their Country But Do Hold Their Dicks

Wendy confronts political chaos and bodily autonomy in sharp queer analysis—survival tactics for when those in power fail us. Stay grounded, stay witnessed.

Wendy The Druid
William Paul — Senator Rand Paul's 33-year-old son — told a sitting congressman at the Tune Inn he hopes the gays and Jews die. Apologized for the alcohol, not the wish. Alcohol doesn't invent the sentence. It removes the social hardware that keeps it inside the mouth.
https://twp.ai/4hrVa1
#Queer #LGBTQ #Antisemitism #HateSpeech #Trans #Resistance #USPol #QueerLiberation #LambdaLegal #HRC
What Survives the Morning: When the Men in Charge Can't Hold Their Liquor or Their Country But Do Hold Their Dicks

Wendy confronts political chaos and bodily autonomy in sharp queer analysis—survival tactics for when those in power fail us. Stay grounded, stay witnessed.

Wendy The Druid

#Freispruch nach #Polizistenmord: klarer #Justizskandal !!1!!111! - Oder?

1 Anwältin + 1 Richter + 1 Thema.
10 Minuten ohne Skript und ohne Schwurbel.

Wenn ein Mensch getötet wird, ist das immer furchtbar. Egal, ob er in Ausübung seines Berufes sein Leben verloren hat oder als Privatperson.

Auch schlimm ist allerdings, wenn Medien über die Tötung eines Menschen zur Steigerung ihrer Auflage total reißerisch oder gar falsch berichten. So unter anderem bei der Tötung eines Polizisten geschehen. Das ist nicht nur für Hinterbliebene schlimm, sondern auch für die Allgemeinheit, der die komplexen Hintergründe einer gerichtlichen Entscheidung nicht erklärt werden. Und für die beteiligten #Richter*innen und #Anwält*innen, die so #Hatespeech und #Morddrohungen ausgesetzt werden.

Mit Absicht wird nämlich bei Freispruch wegen #Schuldunfähigkeit gern verschwiegen, dass dann meist eine dauerhafte #Unterbringung in der geschlossenen Psychiatrie verhängt wird.

Aber ohne diese Auslassung wäre es ja auch kein Skandal mehr - ganz schlecht für die Auflage...

Abrufbar ab diesem Sonntag, 9.30h auf den üblichen Kanälen (s. im Thread)

#Justiz #TeamRechtsstaat #TeamResopal #Gericht #Polizei #Mord