Musicas secretas y vandalismo pop
Gestern wurde in der Chemnitzer Stadthalle, mit vollem Orchester und Mezzosopran, Schuberts "An die Musik" vorgetragen. Eine Liebeserklärung. Die Kulturhauptstadt hat nur eines bei den Kolonial- und Provinzbeamten ausgelöst – Hass gegen das Schöne. Auch die Hochkultur soll nun beschnitten werden, während Beamte und Funktionäre ihre Diäten und Renten erhöhen.

Jetzt wär’s schön (und ich höre es auch schon), wenn es sich um eine Provinzposse handeln würde. Aber es ist Programm. Deutschland ist der bösartigen Dummheit anheimgefallen, eigentlich die ganze Welt.

Umso schöner ist es, dass es den Untergrund und die Musik gibt. Ebenfalls gestern kam ein von mir heiß erwartetes Paket an, mit einem Buch, das mir die spanischen Anarchisten geschenkt haben. Vor allem ein wahrer Freund aus dem Baskenland, Iñigo hat den Kontakt zu "Agente Provocador" aus Madrid hergestellt. Natürlich ist es nicht geschenkt, wir tauschen Kunst gegen Kunst. Sobald meine Siebdruckanlage wieder steht, werden "I hate people“-T‑Shirts gedruckt. Für ALLE!

Das Buch mit dem schönen Namen "Brutalismos" handelt von Jugend-, Musik- und Subkulturen der ganzen Welt. Halbstarke, Rocker, Punks und Teddyboys. Tschechische Beatniks, japanische Motorradgangs, schottische Skinheads und natürlich spanische Anarchisten. Selbstermächtigung ohne Staat und ohne Beamte.

Denn eins hat man gelernt: Ob Osten oder Westen, nichts Gutes erwächst daraus, denn nur der Mut, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, wird uns retten. Deswegen: Nieder mit den Verrätern – keine Liebe für den Staat.

Und die Musik ist einer unserer stärksten Verbündeten.

Du holde Kunst, in wie viel grauen Stunden, Wo mich des Lebens wilder Kreis umstrickt,
Hast du mein Herz zu warmer Lieb’ entzündet, Hast mich in eine bessere Welt entrückt!

https://word.undead-network.de/2026/06/12/musicas-secretas-y-vandalismo-pop/
#anarchie #anarchisten #basken #kunst #music #musik #punk #schubert #spanien #undergrund

Damian #Boeselager erklärt, warum ich ein Problem mit selbsternannten #Anarchisten und Rechtslibertären habe:

#votevolt

Morning Show

fm4.ORF.at: Berichte und Kommentare zu Musik, Popkultur, Film, Literatur, Games und Politik.

FM4

Anarchistisch blok(je) 1 mei-demo

Langestraat, Brugge, vrijdag 1 mei om 10:30 CEST

📢 Ook dit jaar sluiten we achteraan aan in de traditionele 1 mei optocht in Brugge.

Wat ons betreft mag 1 mei vooral weer een strijddag zijn voor de waarden waarin we geloven.

🏴🚩 Voor solidariteit tussen de werkende klasse wereldwijd, tegen de oorlogen van staat en kapitaal!

🏴🚩 Voor een samenleving waar iedereen gelijkwaardig is ongeacht sociale klasse, afkomst, geloof,... Tegen racisme en xenofobie, tegen seksisme, tegen validisme en de structuren die deze rottigheid in stand houden!

🏴🚩 Voor de vrijheid om ons leven zelf in handen te nemen, zonder bemoeienis van managers, beroepspolitici en leidinggevenden... Voor democratie en organisatie van onderuit!

📍 Afspraak om 10u30 in de Langestraat. We stellen ons helemaal achteraan op.

Het parcours gaat als volgt: Langestraat - Hoogstraat - Burg - Philipstockstraat - Markt - Wollestraat - Rozenhoedkaai - Braambergstraat - Freren Fonteinstraat - Astridpark

[(bron)]

https://acties.todon.nl/event/anarchistisch-blokje-1-mei-demo

auf der spur der leute, die für die anschläge auf die strom-infrastruktur verantwortlich sind, haben die medien und die polizei ja schon von anfang an linksradikale gruppen im visier: die eruptiv gefährliche vulkangruppe, und offenbar brandgefährlich in söder-land zündlappen-gruppen. alles anarchisten, angeblich, herrschaftlose gesellen und Innen aber bestens locker organisiert!

auch die polizei braucht motivation, viel und große feinde, viel ehre:

"enorm professionellen Netzwerke" von gefährlichen Linksextremen
man erkennt sie an ihren motiven:

"Der Görli bleibt auf". Im Kampf für den Görlitzer Park steht praktisch die gesamte linke Szene solidarisch.
drum augen auf, wer sich für irgendwas einsetzt, damit man nicht mit unter die räder gerät.

aber am schönsten finde ich diesen grund, warum der polizeigegner so gefährlich ist: die sind perfide, diese leute:

Die Anarchisten machten aber offenbar wenig Fehler. Menschen aus dem Dunstkreis der Verdächtigen hätten schon damit gerechnet, dass sie observiert werden. Sie trafen sich scheinbar konspirativ "im Wald", wie es in Berliner Polizeikreisen heißt, besprachen da aber gerade nichts Bemerkenswertes, sondern wollten wohl nur die Ermittler auf Trab halten.
und dann ruft die polizei laut: PALANTIR, PALANTIR, WIR WOLLEN PALANTIR!

Zudem bemühten sich die mutmaßlichen Extremisten, kaum elektronische Spuren zu hinterlassen – da laufe "viel handschriftlich auf Papier", manche Botschaften würden offenbar bald verbrannt. Und wenn sich die Anarchisten doch digitaler Hilfsmittel bedienten, so sagt es der Berliner Gewerkschafter Benjamin Jendro, fehlten die rechtlichen und technischen Mittel, um mitlesen zu können: "Bei Messengerdiensten sind wir meistens blind."
und mal etwas ernster gesagt: das weltbild dobrindts und seiner kumpel wird hier extrem deutlich. die ermittler scheitern nicht, weil sie sich irren, falsch liegen , auf den falschen zug aufgesprungen sind und sich verfahren haben. nein, sie scheitern, weil sich die ausgesuchte tätergruppe vorsichtig verhält! die leute sind also schuldig und die polizei hat nur noch nichts gefunden.

Weil sich ihre Mitglieder genauso vorsichtig verhielten, scheiterten auch die Ermittler in Bayern an der Gruppe Zündlappen.
und gegen vorsicht hilft bis jetzt auch der härteste polizeieinsatz nichts. da müssen cdu/csu und die spd noch dran arbeiten. vielleicht finden sie bis dahin sekundenkleber, dessen besitz war ja auch schon mal strafwürdig.

der link ist laut zeit angeblich ein geschenk-link ...

#anschläge #infrastruktur #cdu #csu #berlin #bayern #polizei #anarchisten #terror

#^Brandanschlag auf Stromnetz in Berlin: Jetzt schlägt der Staat zurück. Ein bisschen




Die Polizei verdächtigt vier Linksextreme, hinter einem Blackout in Berlin zu stecken. Nun kam es zu einer Großrazzia. Viele Spuren der Gruppe führen nach Bayern.
auf der spur der leute, die für die anschläge auf die strom-infrastruktur verantwortlich sind, haben die medien und die polizei ja schon von anfang an linksradikale gruppen im visier: die eruptiv gefährliche vulkangruppe, und offenbar brandgefährlich in söder-land zündlappen-gruppen. alles anarchisten, angeblich, herrschaftlose gesellen und Innen aber bestens locker organisiert!

auch die polizei braucht motivation, viel und große feinde, viel ehre:

"enorm professionellen Netzwerke" von gefährlichen Linksextremen
man erkennt sie an ihren motiven:

"Der Görli bleibt auf". Im Kampf für den Görlitzer Park steht praktisch die gesamte linke Szene solidarisch.
drum augen auf, wer sich für irgendwas einsetzt, damit man nicht mit unter die räder gerät.

aber am schönsten finde ich diesen grund, warum der polizeigegner so gefährlich ist: die sind perfide, diese leute:

Die Anarchisten machten aber offenbar wenig Fehler. Menschen aus dem Dunstkreis der Verdächtigen hätten schon damit gerechnet, dass sie observiert werden. Sie trafen sich scheinbar konspirativ "im Wald", wie es in Berliner Polizeikreisen heißt, besprachen da aber gerade nichts Bemerkenswertes, sondern wollten wohl nur die Ermittler auf Trab halten.
und dann ruft die polizei laut: PALANTIR, PALANTIR, WIR WOLLEN PALANTIR!

Zudem bemühten sich die mutmaßlichen Extremisten, kaum elektronische Spuren zu hinterlassen – da laufe "viel handschriftlich auf Papier", manche Botschaften würden offenbar bald verbrannt. Und wenn sich die Anarchisten doch digitaler Hilfsmittel bedienten, so sagt es der Berliner Gewerkschafter Benjamin Jendro, fehlten die rechtlichen und technischen Mittel, um mitlesen zu können: "Bei Messengerdiensten sind wir meistens blind."
und mal etwas ernster gesagt: das weltbild dobrindts und seiner kumpel wird hier extrem deutlich. die ermittler scheitern nicht, weil sie sich irren, falsch liegen , auf den falschen zug aufgesprungen sind und sich verfahren haben. nein, sie scheitern, weil sich die ausgesuchte tätergruppe vorsichtig verhält! die leute sind also schuldig und die polizei hat nur noch nichts gefunden.

Weil sich ihre Mitglieder genauso vorsichtig verhielten, scheiterten auch die Ermittler in Bayern an der Gruppe Zündlappen.
und gegen vorsicht hilft bis jetzt auch der härteste polizeieinsatz nichts. da müssen cdu/csu und die spd noch dran arbeiten. vielleicht finden sie bis dahin sekundenkleber, dessen besitz war ja auch schon mal strafwürdig.

der link ist laut zeit angeblich ein geschenk-link ...

#anschläge #infrastruktur #cdu #csu #berlin #bayern #polizei #anarchisten #terror

#^Brandanschlag auf Stromnetz in Berlin: Jetzt schlägt der Staat zurück. Ein bisschen




Die Polizei verdächtigt vier Linksextreme, hinter einem Blackout in Berlin zu stecken. Nun kam es zu einer Großrazzia. Viele Spuren der Gruppe führen nach Bayern.

Iranische Anarchisten: Der Aufstand ist „echte Selbstorganisation durch einfache Menschen“

Iranische Anarchisten: Der Aufstand ist „echte Selbstorganisation durch einfache Menschen“

Interview mit Mitgliedern der Anarchist Front, einem Kollektiv, das Informationen über Ereignisse im Iran, in #Afghanistan und #Tadschikistan verbreitet

Der Aufstand im Iran dauert nun schon über eine Woche an. Es ist nicht nur ein wirtschaftlicher Protest, sondern auch eine praktische Revolte gegen die gesamte Logik der Staatsmacht. Die Menschen haben die Kontrolle über die Straßen gestört, die Symbole der Unterdrückung zerstört und sich den Kugeln entgegen gestellt. Das ist genau #Anarchie in Aktion: Lähmung der Regierungsmaschinerie von unten, ohne dass eine sofortige Ablösung durch eine neue Macht nötig ist.

Das Regime reagierte mit direkten Schüssen, #Razzien in Krankenhäusern und #Massenverhaftungen, doch die #Niederschlagung ist bisher gescheitert. Sporadische und flexible Taktiken (Autos anzünden, Kameras zerstören und Einsatzwege blockieren) haben die Macht vom Zentrum an den Rand verlagert und Raum für echte Selbstverwaltung geschaffen: #Massenspenden, Verteidigung von Krankenhäusern und direkte #Informationsverbreitung ohne Zwischenhändler.

Um mehr zu erfahren, haben wir einige Fragen an die Anarchist Front geschickt, ein Kollektiv, das Informationen über Ereignisse im #Iran, in Afghanistan und Tadschikistan verbreitet.

Wie groß ist die Unterstützung für die Streiks in der Bevölkerung?

Die Unterstützung für radikale #Streiks und #Proteste im Iran ist extrem weit verbreitet. Von den zweiunddreißig Provinzen des Iran haben nur zwei oder drei nicht an diesen Streiks und Protesten teilgenommen.

Wie würdest du den aktuellen #Generalstreik im Iran charakterisieren? Was hat den #Streik ausgelöst?

Derzeit finden Streiks und Proteste gleichzeitig statt, und die Situation eskaliert rasch. Was als friedliche Schließung des Großen Basars von Teheran durch Ladenbesitzer begann, wurde gewalttätig, nachdem Sicherheitskräfte eingriffen. Von dort aus breiteten sich die Proteste schnell auf Städte im ganzen Land aus.

Im Zentrum dieser Unruhen stehen unerträglicher wirtschaftlicher Druck und eine galoppierende Inflation, die das tägliche Leben für große Teile der Gesellschaft unmöglich gemacht haben. Die ersten Streiks entstanden unter Handyverkäufern, ausgelöst durch das Chaos schwankender Wechselkurse und die explodierenden Kosten für importierte Waren.

Diese Proteste sind vollkommen spontan und selbstorganisiert. Es gibt keine Führung, keine politische Fraktion, die sie lenkt, und kein zentrales Kommando, das Befehle erteilt. Das ist Wut, die direkt von der Basis kommt.

Gleichzeitig versucht der Sohn des ehemaligen iranischen Königs erneut, aus der Situation Kapital zu schlagen. Wann immer im Iran Proteste ausbrechen, beeilt er sich, sie als seine eigenen zu beanspruchen. Zwar hat er einige Anhänger im Land, doch der Großteil seiner Anhängerschaft lebt im Ausland. Abgesehen von den #Royalisten haben Jahrzehnte der Unterdrückung durch die Islamische Republik die Möglichkeit, dass andere organisierte Oppositionskräfte im Land entstehen, praktisch zunichte gemacht.

Wie werden die Proteste organisiert und welche Gruppen versuchen, davon zu profitieren?

Diese Welle begann mit der Schließung von Märkten als Reaktion auf den katastrophalen Zusammenbruch des Rial, extreme Inflation, steigende Steuern und die völlige Unfähigkeit des Regimes, die Wirtschaftskrise zu bewältigen. Sie verwandelte sich rasch in aufgestaute Wut gegen die gesamte Machtstruktur. Slogans wie „Tod für #Khamenei“ und „Basij, Sepah, ISIS – ihr seid alle gleich“ spiegeln die Tiefe dieser Wut wider.

Die eigentlichen Ursachen sind der totale wirtschaftliche Zusammenbruch des Regimes, der auf systemische #Korruption, massive #Militärausgaben und ausländische #Sanktionen zurückzuführen ist. Sanktionen sind jedoch lediglich ein Vorwand, den das Regime nutzt, um #Unterdrückung zu rechtfertigen.

Die Organisation ist weitgehend horizontal und dezentral: über soziale Netzwerke, lokale Aufrufe von Basarhändlern und die organische Ausbreitung der Wut auf der Straße – ohne zentralen Anführer oder leitende #Partei. Genau darin liegt ihre Stärke: echte #Selbstorganisation von einfachen Menschen gegen die Herrschaft.

Doch genau hier liegt die Gefahr. Exilierte Oppositionsgruppen – insbesondere Royalisten, die mit Reza #Pahlavi verbündet sind – sind auf den Plan getreten und versuchen, diesen Volksaufstand zu kapern. Durch Aufrufe aus dem Ausland streuen sie Slogans wie „Lang lebe der Schah“ ein, um die Proteste in Richtung der Wiederherstellung einer weiteren Erbmonarchie zu lenken – einer, die früher das Volk durch die #SAVAK und blutige Unterdrückung zermalmte und nun versucht, die Macht durch diplomatisches Lächeln und leere Versprechungen zurückzugewinnen.

Neben diesen Gruppen unterstützen auch #Anarchisten, Teile der #Kommunisten, Teile der #Liberalen und #Republikaner diese Bewegung und hoffen, vom Sturz der Islamischen #Republik zu profitieren.

Unterdessen versuchen Teile der Islamischen Republik selbst, diesen #Aufstand als interne reformistische Bewegung darzustellen, um das Regime in abgewandelter Form zu erhalten.

Weiterlesen in meiner Übersetzung des Interviews von Gabriel Fonten mit Mitgliedern der Anarchist Front vom 05. Januar 2026.

#Anarchismus #Anarchism #Freedom #jinjiyanazadi

Alle Macht den [Sowjets] oder: Was macht eine echte Revolution aus?

Ich sag dir, dass alle echten Revolutionen auf derselben Grundlage stehen, aber du solltest niemandem glauben, der so pauschale Aussagen macht.

Ich sag dir, dass alle echten Revolutionen von lokalen Entscheidungsgremien (nennen wir sie #Räte) gemacht werden, die sich dann vernetzen oder zusammenschließen, um eine größere, revolutionäre Gesellschaft aufzubauen.

Und ich fange mit dem traurigsten Beispiel an, das mir einfällt. Alle Macht den Sowjets.

Im März 1917 hatte das russische Volk seine #Februarrevolution (damals gab's einen anderen Kalender, also war Februar im März) und hat den Zaren rausgeschmissen und dann versucht, wie alle Leute in so einer Situation, herauszufinden, was zum Teufel sie als Nächstes machen sollten. Sie verbrachten den größten Teil des Jahres unter einer sogenannten „Doppelherrschaft”. Zwei verschiedene Regierungssysteme existierten unbeholfen nebeneinander. Auf der einen Seite stand die Duma, eine von oben nach unten gerichtete „demokratische” Struktur, die mehr oder weniger wie jede westliche #Republik aussah. Auf der anderen Seite standen die Sowjets, die demokratischen #Arbeiterräte, die sich zu einem größeren Kongress zusammenschlossen.

Im Großen und Ganzen war die Duma die Regierung der Gemäßigten und die #Sowjets die Regierung der Radikalen. Die radikale Fraktion (Bolschewiki, Anarchisten und Linkssozialisten) forderte, dass die Macht bei den Sowjets und nicht bei der Duma liegen sollte. Ihr Slogan lautete „Alle Macht den Sowjets”, was so viel bedeutete wie „Alle Macht dem Volk”.

Soweit ich weiß, wurde dieser Slogan von Wladimir Lenin geprägt.

Leider für so ziemlich alle Beteiligten und für die Geschichte des Sozialismus im 20. Jahrhundert meinte Lenin nicht, was er sagte. Er sprach von der Macht der Arbeiter, aber er wollte die persönliche Macht an sich reißen.

Als das russische Volk seine Oktoberrevolution machte (die, ehrlich gesagt, eher ein Staatsstreich war – die Anarchisten hatten große Teile des Militärs unter ihrer Kontrolle und setzten die Duma mit Gewalt ab), dauerte der politische Pluralismus nur ein paar Monate, bevor Lenin und die Bolschewiki die Macht an der Spitze der sowjetischen Struktur zentralisierten, genau die Sowjets entrechteten, denen sie angeblich Macht übertragen wollten, und die anderen Leute, die ihnen in beiden Revolutionen geholfen hatten (wie die #Anarchisten und die #Linkssozialisten), verhafteten, verboten und töteten.

Heutzutage werden dir die #Bolschewiki und ihre Verteidiger sagen, dass die Zentralisierung der Macht und die Übernahme der #Staatsmacht notwendig waren, um eine sozialistische Revolution zu machen, aber die Sache ist, dass sie bereits eine sozialistische Revolution gemacht hatten. Sie hatten ein riesiges, koordiniertes Netzwerk von #Arbeiterräten in ihrem riesigen Land aufgebaut und sowohl den Zaren als auch die repräsentative Demokratie gestürzt, nur damit ein paar ihrer Anführer den Arbeitern einen Streich spielten und einen autoritären Staat schufen.

Es waren #Dezentralisierung und #Pluralismus, die die Zaren besiegten, es waren Dezentralisierung und Pluralismus, die die #Duma besiegten (wenn auch auf fragwürdigere Weise). Es war die #Zentralisierung, die sich durchsetzte und den Slogan „Alle Macht den Sowjets“ zu einer kranken Verhöhnung seiner selbst machte.

Die Leute nahmen das nicht einfach so hin, und es gab einen ganzen Bürgerkrieg mit einer Menge verschiedener Seiten (es gab eine weiße Armee, eine schwarze Armee, eine rote Armee, eine grüne Armee und verschiedene Nationalisten, die einfach nur komplett unabhängig von Russland sein wollten). Aber am Ende siegten die Bolschewiki. Nach einem letzten Kampf für den sozialistischen Pluralismus in der Schlacht von #Kronstadt wurden die Leute, die (nach meiner Definition) eine echte Revolution wollten, besiegt.

(...)

Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrages "All Power to the [Soviets] or: what makes a genuine revolution" von Margaret Killjoy / @margaret

#Anarchismus #Kommunismus #räterepublik #EZLN #Chiapas #Rojava #Perspektive #Revolution #Russland #Chiapas #EZLN #Rojava #Anarchism

Nestor Machno & die Machnotschina - Anarchistische Bewegung der Ukraine im frühen 20. Jahrhundert

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