Klimakrise, Kriege, Inflation. Während viele beim Discounter landen, wächst zugleich das Bedürfnis nach krisenfesten Alternativen. Die Gartencoop Freiburg zeigt seit 15 Jahren, dass #solidarischelandwirtschaft funktioniert. Jetzt steht der nächste Schritt an: eigener Boden, eigener Hof, mehr #resilienz Ein Projekt zwischen Utopie und Notwendigkeit. Und eine Einladung, Teil davon zu werden. Ein Artikel in #contraste nr 501 - Zeitung für #selbstorganisation

Euer Daily ist nicht kaputt, weil es zu lang ist. Es ist kaputt, weil die drei Fragen (gestern, heute, Blocker) jeden trainieren, über SICH zu reden statt über die Arbeit.

So wird aus dem Team-Sync ein Status-Report an den Scrum Master, PO, Chef oder die Teammitglieder.

#agile #Selbstorganisation #scrum #developers

KI-Zusammenfassung eines Gesprächs rund um #Agilität und #Selbstorganisation:

"Hendrik Epe sieht systemtheoretisch begründet bisher wenig tatsächliche Erfolge bei agilen Transformationen in Organisationen der #Sozialwirtschaft!"

Ja, das kann man so zusammenfassen ;-)

❤️ 🖤

Die FAU Freiburg ruft Ihre Mitglieder auf an den Veranstaltungen des Bündnis

„Es reicht! Sozialabbau stoppen!“ teilzunehmen

- Samstag 13.06.2026, 14 Uhr, Augustinerplatz -

Noch bis zur Sommerpause sollen heftigste Kürzungen gegen uns ALLE
in vielen gesellschaftlichen und gewerkschaftlich relevanten Bereichen beschlossen werden. Bereits Anfang Juli wird über den Angriff auf den 8-Stunden-Tag im Bundestag entschieden. In folgenden Bereichen soll u.a. gekürzt werden:
🔥
• Gesundheit und Pflege
• Der 8-Stunden-Tag soll abgeschafft werden
• Renten sollen gekürzt und das Renteneintrittsalter erhöht werden
• Kinder- und Jugendhilfe – Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen
• Keine Bafög Erhöhung – Elterngeld steht zur Debatte

Deshalb werden wir gemeinsam und solidarisch mit unseren Kolleg*innen, Freund*innen und breiten Bündnissen für unsere Interessen kämpfen müssen ✊

unbedingt weiter lesen:
▶️ https://freiburg.fau.org/category/fau-freiburg/

❤️🖤WIR MÜSSEN WENIGER ARBEITEN!

👉Mehr Infos zur Kampagne:

https://freiburg.fau.org/2025/10/24/jede-stunde-zaehlt-kampagne-gegen-angriffe-auf-den-8-stunden-tag/

👏
#fau #faugewerkschaft #bündnis #sozialabbau #jedestundezaehlt #gewerkschaft #protest #widerstand
#freiburg #basisgewerkschaft #freiearbeiterinnenunion #demonstration #achtstundentag #arbeitszeit #sozialabbaustoppen #basisdemokratie #selbstorganisation #solidarität

Warum der Staat seine Kritiker finanzieren sollte

Deutschlandfunk Kultur

#KomplexeSysteme in Gesellschaft und Ökonomie unterliegen ganz eigenen Dynamiken. Lassen sich diese managen? Oder soll man auf #Selbstorganisation vertrauen? Wo geraten Prozesse aus dem #Gleichgewicht? #Gutenbergstiftungsprofessur morgen mit Gastredner Prof. Stefan Thurner, Physiker und Spezialist für #Komplexitatsforschung. 📅 Dienstag, 09.06., 18:15 Uhr, Hörsaal RW1, #UniMainz. Öffentlich und ohne Anmeldung! 👉 Infos unter https://jgs.uni-mainz.de/#2026-06-09_thurner

#StudiumGenerale #Bürgeruni #wisskomm #Mainz

#LINKSDERWOCHE | 23/2026: Produktivität, Lean, Projektmanagement, Agile, Management und Leadership, Politik und Verwaltung

PRODUKTIVITÄT

Mythos Unverzichtbarkeit | Wider de Unverzichtbarkeitsreflex

Die aktuelle Podcastfolge von Ivan Blatter hat es in sich. Finde zumindest ich. Ein herrlicher Begriff, den er dabei benutzt: Unverzichtbarkeitsreflex. Passt. Alles drin. Hand aufs Herz: Sind wir wirklich beständig unverzichtbar? Können wir wirklich keinen zweiwöchigen Urlaub machen, ohne dass die Welt untergeht? Und selbst wenn dem so ist, ist das gesund? Ich persönlich finde es viel besser, wenn ich sagen kann, dass ich einen guten Job gemacht habe, und wenn ich für vier Wochen in der Versenkung verschwinden kann, ohne dass etwas schiefgeht.

https://share.transistor.fm/s/8154df0a

Obsidian | Dynamische Projektübersicht

Ich kann Obsidian-Nutzern den Blog von Thomas Mathoi nur empfehlen. Er zeigt immer wieder sehr anschaulich, wie Obsidian als „Wissensinstrument“ zur Steuerung von Projekten genutzt werden kann. Ich persönlich nutze übrigens Taskboard für die Organisation meines Personal Kanbans in Obsidian, da das Add-on Kanban schon lange keine Updates mehr erhalten hat, und bin damit ganz zufrieden. Der Versuch, ausschließlich mit den „Boardmitteln” zu arbeiten, war für mich nicht ganz so befriedigend. Das ist aber sicherlich auch eine Frage des persönlichen Geschmacks.

https://www.mathoi.at/2026/06/03/projektuebersichten-in-obsidian-teil-2-kanbanboard-dynamische-projektuebersicht/

Purpose und Leidenschaft | Weshalb beides zusammengehört

Purpose oder Sinnhaftigkeit gilt manchen ja als Mantra, wenn es um die Frage geht, worauf es ankommt. Nur mal ganz ehrlich: Nur weil eine Sache einen sinnhaften Zweck erfüllt, bedeutet das nicht, dass ich mit Elan an die Sache gehe. Und umgekehrt: Für etwas eine Leidenschaft zu haben, bedeutet noch lange nicht, dass es einen sinnhaften Zweck erfüllt. Beides einzeln betrachtet bringt uns nicht weiter. Beides zusammen dann schon eher. So verstehe ich Dan Rockwell. Und das ergibt für mich persönlich sogar Sinn. Leidenschaft ist der Antrieb, der Zweck gibt die Richtung vor.

https://leadershipfreak.blog/2026/06/05/dont-confuse-passion-with-purpose/

Systemisches Denken | Haben wir es verlernt?

Wo ordne ich systemisches Denken ein? Es passt zu fast allen Themenkomplexen der Links der Woche. Daher habe ich mich entschieden, es hier unter „Produktivität” einzuordnen. Ähnlich wie Ralf Keuper gewinne auch ich immer häufiger den Eindruck, dass wir das systemische Denken zunehmend verlieren. Und nein, ich meine nicht die vielen systemischen Coaches, auch wenn es Parallelen geben mag. Mir geht es um das Denken in Systemen, das Denken in zweiter und dritter Ordnung usw. Dinge. Übrigens denken echte Lean-Freaks in Systemen. Das ist ein Markenzeichen der großen Denker des Toyota Production Systems. Das nur am Rande bemerkt. Was Keuper am Beispiel der Ökologiebewegung beschreibt, scheint mir weit über dieses Thema hinaus der Fall zu sein. Und nein, hier geht es nicht um die Frage von gut oder schlecht, sondern um die berühmte adaptive Feedbackschleife, die organisationelles und institutionelles Lernen ermöglicht.

https://denkstil.bankstil.de/das-vergessene-erbe-ueber-den-verfall-systemischen-denkens-in-deutschland

LEAN

Entwickeln statt „Mieten“ | Weshalb man die eigenen Mitarbeitenden entwickeln sollte

Uiuiui, Mark Graban schreibt allen Ernstes, man solle nicht nur Menschen mit Berufserfahrung einstellen, sondern Menschen, die sich entwickeln wollen. Das ist doch viel zu teuer! Tja, kurzfristig vielleicht. Langfristig … Da er die Metapher vom Gärtner, der seinen Garten hegt und pflegt, damit er sich entwickeln kann, bemüht, dürfte die Botschaft relativ klar rüberkommen. Wer nur Personal anmietet und nicht selbst entwickelt, bekommt am Ende des Tages nur „eingekaufte”, keine selbstentwickelten Mitarbeiter und verliert so langfristig Wissen, Erfahrung und Kompetenz. Das ist langfristig ein hoher Preis.

https://www.leanblog.org/2026/06/develop-your-own-people/

Problemlösung im A3-Format | Der A3-Report als Werkzeug der kotinuierlichen Verbesserung

Es dürfte kaum einen Lean-Enthusiasten geben, der den A3-Bericht nicht kennt. In puncto kontinuierliche Verbesserung kommt man nicht an ihm vorbei. Aus gutem Grund. Für diejenigen, die den Ansatz noch nicht kennen, hier entlang und gut aufpassen. Beim nächsten Mal wird abgefragt.

https://leanbase.de/publishing/post/das-denken-auf-einem-blatt-papier-warum-die-a3-met

PROJEKTMANAGEMENT

Stakeholder | Die Bremser unter den Stakeholder und wie man die Bremse löst …

Es gibt rund um jedes Projekt eine Vielzahl unterschiedlichster Anspruchsgruppen (Stakeholder), die sich in den sieben Typenbeschreibungen widerspiegeln, die Andrea Windolph hier zusammenfasst. Ihr Fokus in diesem Fall allerdings auf den „Bremsern“. Sie beschreibt die Typen und ihre Verhaltensweisen und gibt zu jedem Typ den jeweiligen Ansatz, um den Bedarfen und Bedürfnissen gerecht zu werden, ohne das eigene Projekt lahmzulegen. Eine durchaus interessante Idee und Ansätze, die man aufgreifen kann und sollte.

https://projekte-leicht-gemacht.de/blog/methoden/stakeholder/7-stakeholder-bremser/

AGILE

Flughöhe und Meetings | Weshalb die Flughöhe, über die wir reden wichtig ist …

Nicht nur im Kontext selbstorganisierter Teams höre ich immer wieder, dass zu viele Meetings eine Belastung darstellen. Eine interessante Frage, die ich dabei auch immer wieder miteinbeziehe, ist die Flughöhe in den Meetings. Jede Flughöhe hat ihre eigenen Formate mit ihrem eigenen Fokus. Ein Schelm, wer dabei nicht an Obeya denkt. Pardon, aber das muss jetzt sein. Ich bin der Meinung, dass es durchaus hilft, Besprechungen sinnvoll zu gestalten, nämlich so, dass passend zur Flughöhe die geeigneten Personen mit am Tisch sitzen, die dazu etwas beitragen können. Ruedi Gysi fasst es ganz gut zusammen: „Auf welcher Flughöhe sind wir gerade – und ist das die, für die wir hier sitzen?” Diese Frage wirkt zwar keine Wunder, aber fast 😉

https://agilereflection.org/auf-welcher-flughoehe-redet-ihr-gerade/

Flowmetriken | Weshalb sie wertvoll sind

Als Kanban-Fan, Scrum-Enthusiast und Lean-Anhänger bin ich in Bezug auf „Flowmetriken” sicherlich voreingenommen. Daher finde ich den Diskussionsbeitrag von Yuval Yeret sehr interessant. Was auch sonst? Er beschreibt nämlich klar und deutlich, welchen Mehrwert Flowmetriken liefern und weshalb ich sie für sinnvoll halte. Mehr muss ich nicht zum Anteasern mitgeben. Nachlesen könnt ihr es selbst an entsprechender Stelle.

https://www.scrum.org/resources/blog/why-focus-flow-metrics-problems-they-help-you-see

Miro-Templates | Man muss das Rad nicht neu erfinden …

Es ist ein offenes Geheimnis, dass ich gerne visuell arbeite. Das heißt, ich arbeite auch mal gerne mit Miro, Conceptboard und ähnlichen Tools. Dank einer großen Community gibt es einige gute Miro-Templates. Einige Klassiker sind die von Lars Richter aufgelisteten Miro-Templates, mit denen er gerne arbeitet. Und die sind gut. Man muss nicht immer alles selbst erfinden und entwickeln, sondern kann durchaus vorhandene Templates verwenden. In diesem Sinne: Schaut sie euch an!

https://scamper.blog/miro-templates/

Ignorierte Hebel | Was Teams bremst und welche Hebel helfen

Simon Flossmann bringt es auf den Punkt: „Vielen Scrum-Teams fehlt nicht noch ein weiteres Werkzeug, ein zusätzlicher Prozess oder das nächste Meeting. Ihnen fehlt der Mut zu einem Ziel.“ Dies untermauert er mit zehn Problemen, die ihm und anderen immer wieder in der Praxis begegnen. Wenn die Probleme klar benannt sind, lässt sich eigentlich jedes Problem lösen und der Hebel umlegen, oder?

https://www.scrum.org/resources/blog/nach-10-jahren-it-diese-10-probleme-lahmen-eure-scrum-teams-weil-ihr-den-wichtigsten-hebel-ignoriert

MANAGEMENT UND LEADERSHIP

Kampf der Systeme | Das Schneller zieht vorbei …

Meister Konfus hat einen Verwandten: Prozess-Konfuzius. Martin Öztürk hat mittlerweile die 10. Ausgabe seines interessanten Newsletters über LinkedIn veröffentlicht, der immer interessante Impulse bereithält. So auch in dieser Ausgabe, in der er den Nagel auf den Kopf trifft: Wir erleben einen „Kampf” der Systeme, bei dem die schnelleren Systeme die Nase vorne haben. Ein gutes Produkt zu haben, reicht heute schon lange nicht mehr aus. Wichtig ist auch, schnell zu lernen und adaptiv vorzugehen. Wer auf Probleme mit mehr Regeln, mehr Vorschriften und mehr vom Gleichen reagiert, erzeugt unnötigen Ballast, der mehr bremst als hilft. Die Lösung ist nicht mehr Struktur, sondern andere Strukturen. Bedauerlicherweise werden viele nicken, doch nur die Wenigsten schaffen den Brückenschlag.

https://www.linkedin.com/pulse/10-fr%C3%BCher-gewann-das-beste-produkt-heute-gewinnt-system-martin-%C3%B6zt%C3%BCrk-y0szf/

Meister Konfus | Die hohe Kunst der organisatorischen Selbstsabotage

Ich bin ein bisschen stolz, dass es Meister Konfus bereits zum zweiten Mal als Gastbeitrag im Blog der t2informatik geschafft hat. Zudem hat mich bereits die Bitte um einen dritten Gastbeitrag ereilt. Daher seht mir etwas Eigenwerbung nach. Meister Konfus, der legendäre Meister der Konfusion und Verschwendung, widmet sich hier der hohen Kunst der organisatorischen Selbstsabotage. Im Falle einer Machtübernahme durch die Nicht-Alternative ist das übrigens eine hervorragende Anleitung, zu der es hoffentlich niemals kommen wird.

https://t2informatik.de/blog/hohe-kunst-organisatorischen-selbstsabotage/

POLITIK UND VERWALTUNG

Verfassungstreue Beamte | Was sie müssen wissen, wenn die AfD eine Landesregierung stellt

Dass die Damen und Herren der Nicht-Alternative mit Meinungsfreiheit nur das Recht meinen, ihre eigene Meinung zu verbreiten, während sie gleichzeitig alle anderen Meinungen unterdrücken wollen – selbst wenn diese mit hoher Evidenz untermauert werden –, dürfte jedem bekannt sein, der das großartige Glück hatte, mit Vertretern dieser Fraktion einen Diskurs zu führen. Bedauerlicherweise sieht es gefährlich danach aus, dass eben jene Gruppierung in mindestens einem Bundesland gute Karten haben könnte, die Mehrheit bei einer Landtagswahl zu ergattern. Das sind keine schönen Aussichten, insbesondere für Staatsbedienstete, die ihren Eid auf das Grundgesetz ernst nehmen. Campact verdeutlicht sehr eindringlich, was dann droht. Noch ist der Abwehrkampf nicht verloren. Es liegt an uns. An jedem Einzelnen.

https://www.campact.de/blog/2026/06/afd-in-sachsen-anhalt-was-beamtinnen-jetzt-wissen-muessen

Antisemitimsus | Wie Tiktok Antisemtismus befördert

Ein großes Problem bei der Verbreitung rechtsextremistischer und antisemitischer Inhalte sind die sozialen Medien. Durch die geschickte Nutzung einschlägiger Szenecodes erreichen sie ordentlich Reichweite – selbst dann, wenn dies laut den Gemeinschaftsregeln untersagt ist und deren Missachtung sanktioniert wird. Letzteres, so konnte ich in den letzten Tagen selbst feststellen, sollte man – zumindest im Kontext des Meta-Konzerns – nicht erwarten. Ganz im Gegenteil. Daher meine Empfehlung: Einschlägige Inhalte nicht bei der Plattform melden, sondern sauber dokumentieren und direkt bei den Strafverfolgungsbehörden anzeigen. Am Beispiel von TikTok zeigen die Belltower.News sehr eindrücklich, wie sich antisemitische Inhalte online verbreiten. Eine mehr als erschreckende Beobachtung.

https://www.belltower.news/trend-nationalsozialismus-wie-tiktoks-antisemitismus-problem-eskaliert-165917/

Politische Liturgie | Ein neues Verständnis von politischer Dienstleistung

Christian Wolff versucht, einen Weg zu finden, um der Nicht-Alternative den Nährboden zu entziehen. Er plädiert dabei für eine neue politische Liturgie. Mit anderen Worten ruft er dazu auf, ein neues Verständnis von politischer Dienstleistung zu etablieren, das folgende Elemente umfasst: eine kritische Bestandsaufnahme, die Erinnerung an und die Vergewisserung durch die eigene Programmatik, die Übertragung auf den Alltag mit Zuspruch und Anspruch, die Einbettung in das persönliche, gesellschaftliche und das Weltgeschehen, die Stärkung und der Zusammenhalt, die Hinwendung zu den Menschen und die positive, auf Frieden ausgerichtete Auseinandersetzung mit Problemen. Ich persönlich tue mich etwas schwer mit der Metapher der Kirchenliturgie, muss ich zugeben, aber den inhaltlichen Punkten kann ich durchaus etwas abgewinnen.

https://www.blog-der-republik.de/politische-liturgie/

#A3Report #AfD #Agile #Antisemitismus #Entwickeln #Flowmetriken #Flughöhe #Gesellschaft #Leadership #Lean #Leidenschaft #Management #Meeting #MeisterKonfus #MiroTemplates #Obsidian #Politik #Produktivität #Projektmanagement #Prozesse #Purpose #Scrum #ScrumTeam #Selbstmanagement #Selbstorganisation #SocialMedia #Stakeholder #SystemischesDenken #Unverzichtbarkeit

"Ein Rundgang durch #Kreuzberg zeigt Orte der #migrantischen #Frauenbewegung. Eine Zeitzeugin berichtet von Leerstand, Protest und #Selbstorganisation."

https://taz.de/Migrantische-Frauenbewegung-in-Berlin/!6183189/

(Im Rahmen der „Langen Woche der Kiezgeschichte(n)“ vom Museum Friedrichshain-Kreuzberg finden vom 30. Mai bis 7. Juni Stadtführungen im Kiez statt.)

Migrantische Frauenbewegung in Berlin: „Wir waren überall, aber wir waren unsichtbar“

Ein Rundgang durch Kreuzberg zeigt Orte der migrantischen Frauenbewegung. Eine Zeitzeugin berichtet von Leerstand, Protest und Selbstorganisation.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH

@Soweitsogut

Die Lobby-systeme haben unsere Parteien und Parlamente besetzt.

Jetzt bleibt die Frage, wie wir unsere #Demokratie zurückbekommen: ob wir das auf Länderebene, auf Bundes- oder Europa-ebene schaffen.

Wir werden regional beginnen müssen in #selbstorganisation weiterzukommen und tatsächlich verbindliche Zusammenarbeit ohne Bereicherung aufzubauen.

Das ist in unserem #Wettbewerbssystem zwar unlogisch oder unwahrscheinlich, aber ich sehe keine andere Möglichkeit

#LINKSDERWOCHE | 22/2026: Produktivität, Lean, Agile, Politik und Gesellschaft und Humor

PRODUKTIVITÄT

Kognitiven Schulden | Im Umgang mit der KI verlernen wir die Kompetenz für den Umgang mit der KI

Marcus Raitner trifft meines Erachtens den Nagel auf den Kopf: Beim Umgang mit KI entstehen kognitive Schulden. Schulden, die wir nicht ohne weiteres wieder auflösen können, wenn wir nicht rechtzeitig gegensteuern. So schön die Arbeitserleichterung durch KI auf den ersten Blick auch sein mag, wir verlernen durch ihren Einsatz schnell die Fertigkeiten, die wir brauchen, um sinnvoll mit ihr zu arbeiten. Dazu mehr:

https://raitner.de/2026/05/der-teufelskreis-der-kognitiven-schulden/

Kommunikation | Wenn wir die Metaebene aus dem Auge verlieren …

Nicht einmal einen Tag, nachdem ich den Blogpost von Detlef Stern gelesen habe, darf ich genau das erleben, was er darin zutreffend als Problem identifiziert hat. Die „Beißreflexe” in einer Debatte führen dazu, dass niemand wirklich darüber spricht, dass die Kommunikation auf der Meta-Ebene längst im Argen liegt. Genau deshalb eskaliert die vermeintliche Diskussion und wird unnötig emotionalisiert, da kaum jemand in der Lage ist, die Metaebene miteinzubeziehen. Man beharkt sich lieber aus Befindlichkeiten heraus. Erstaunlich, wo doch überall die Stoiker rauf und runter zitiert werden, die uns unter anderem auch dies mitgeben wollten, nämlich immer auch die Metaebene einzubeziehen.

https://t73f.de/blog/2026/metaebene

Vertrauen | Damit Vertrauen nicht nur ein Schlagwort bleibt

Der Begriff „Vertrauen” wird ja gerne in die Runde geworfen. Wenn ich allerdings an mein berufliches Erleben zurückdenke, gab und gibt es immer noch genug Situationen, in denen ich die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit nicht überbrücken kann. Betrachte ich die fünf Wahrheiten über Vertrauen von Dan Rockwell, erkenne ich so manches wieder, das in diesen Situationen nicht ausgeprägt war. Mit dieser Erkenntnis im Gepäck können wir alle etwas dafür tun, dass Vertrauen nicht nur ein Marketing-Schlagwort der Personalentwicklung bleibt, sondern tatsächlich gelebte Realität wird.

https://leadershipfreak.blog/2026/05/27/5-truths-about-trust/

LEAN

Wissen hinterfragen | Zwei Fragen mit großer Wirkung

Im Blog von Mark Graban bin ich auf etwas gestoßen, das mich zum Nachdenken angeregt hat. Wir arbeiten im Alltag oft mit der Annahme, etwas gut genug zu wissen, weil wir es gelesen, gehört oder aus einer anderen Quelle gelernt haben. Ist das aber ausreichend? Graban schlägt vor, statt „Was weißt du?” lieber zu fragen: „Woher weißt du es? Woher weißt du, dass du es weißt?” Diese Frage animiert dazu, die Quelle unserer Annahmen zu hinterfragen, sodass wir tiefer bohren und ggf. Annahmen und Erkenntnisse zutage fördern, die wir übersehen haben.

https://www.leanblog.org/2026/05/what-do-you-know-how-do-you-know-it/

Verbesserung | Wenn PDCA zur Verschlechtungsschleife wird

Der PDCA-Zyklus steht für adaptives Lernen und Anpassen. Ganz im Sinne eines wissenschaftlich-empirischen Ansatzes wird zunächst eine Hypothese aufgestellt, die anschließend durch konkrete Umsetzung überprüft und weiterentwickelt wird. Götz Müller nutzt das Akronym PDCA jedoch, um zu zeigen, wie man es nicht tun sollte. Hier steht PDCA nicht für Plan, Do, Check und Act. In diesem Zusammenhang steht P für PowerPoint, Panik und Plakatieren, D für Delegieren, Druck und Durchregieren, C für Controlling, Chaos und Checklisten und A für Aktionismus, Ablenkung und Abhaken. Wie zu erwarten, wird aus dem PDCA so kein Verbesserungskreislauf, sondern eine Verschlechterungsschleife mit #MeisterKonfus-Potenzial.

https://www.geemco.de/artikel/wenn-pdca-zur-verschlechterungsschleife-wird/


AGILE

Portfolio-Kanban | WiP-Limit im Kontext von Portfolio-Steuerung

Wie bekannt, bin ich ein großer Freund der Begrenzung paralleler Arbeit. Und das nicht nur auf individueller Ebene oder für ein operatives Team, sondern auch auf Ebene des strategischen Portfoliomanagements. Der Grund ist relativ simpel: Es geht um positive Fokussierung. Und zwar auf das, was auf der jeweiligen Ebene im Augenblick von Bedeutung ist. Während es für den Einzelnen oder ein Team bewährte Empfehlungen aus der Praxis gibt, um das initiale WiP-Limit auf Basis der Arbeitsmenge zu ermitteln, ist es auf Portfolioebene tatsächlich etwas anders gelagert. Hier stellt sich die Frage, wie viele parallele Initiativen ein Führungsteam gleichzeitig überblicken kann. Dabei geht es nicht um „Durchsatz“ und verfügbare Zeit, sondern um die kognitive Aufnahmefähigkeit. Das mag für den einen oder anderen nach Haarspalterei klingen, aber ich denke, im Detail wird es klarer. Insofern kann ich Yuval-Erde und seiner Argumentation folgen.

https://www.scrum.org/resources/blog/portfolio-wip-its-not-about-limits

Agiles Manifest | Eine Vierteljahrhundert alt, immer noch aktuell …

Das Agile Manifest ist seit Beginn meiner agilen Reise im Jahr 2008 mein Leitfaden für die Arbeitspraxis. Ich schaue tatsächlich immer wieder hinein. Und das, obwohl die Werte und Prinzipien schon ein Vierteljahrhundert alt sind. Übrigens hat mein Verständnis der Prinzipien einen richtigen Boost erlebt, als ich mich mit Monozukuri, dem japanischen Lean-Verständnis, beschäftigt habe. Nur am Rande bemerkt. Wer es mir gleichtun möchte, dem empfehle ich das Buch „Lean auf gut Deutsch” von Mari Furukawa-Caspary. Damit habt ihr einen sehr guten Einstieg. Zurück zum Ursprungsthema: Ich schaue tatsächlich immer wieder auf das Manifest. Erstaunt muss ich aber auch immer wieder feststellen, dass viele zwar „Scrum” oder das agile „Kanban” (bzw. irgendein anderes agiles Rahmenwerk) nutzen, ohne das agile Manifest wirklich gelesen zu haben. Insofern habe ich ähnliche Beobachtungen wie Thomas Esders gemacht.

https://no-bullshit-agile.de/nbak02-agiles-manifest-immer-noch-die-basis.html

Agiles Manifest | Prinzipien als Fragen

Passend hierzu ein weiterer Gedanke von Thomas Esders, der das agile Manifest in „Fragen“ ummünzt. Ein interessanter Ansatz, der dabei hilft, die Prinzipien im Arbeitsalltag umzusetzen.

https://no-bullshit-agile.de/nbak03-12-agile-prinzipien-checkliste.html

Ownership | Ohne echtes Ownership ist es nur Theater und kein „Flow“

Es wird gerne und oft auf agile Rahmenwerke gesetzt. Sie sind mittlerweile zum Standard geworden. Zumindest auf dem Papier. In der Praxis mangelt es jedoch oft an verschiedenen Stellen. Auf dem Papier gibt es zwar so etwas wie einen Product Owner, de facto haben die Rolleninhaber oft nicht die Product Ownership. Das ist gar nicht so selten. Und das ist meist strukturell bedingt. Wie Yuval-Davidson aufzeigt, kann das zum Problem werden. Aber auch daran kann man arbeiten. Immerhin ist die Erkenntnis der erste Schritt zur Besserung.

https://www.scrum.org/resources/blog/product-ownership-topology-difference-between-flow-and-theater

Planung | Die Planung ist eine ungeprüfte Hypothese mit vielen Annahmen …

Schon allein die Überschrift macht den Beitrag für mich empfehlenswert. Stephen Woolston titelt klar und prägnant: „Ein Plan ist eine ungeprüfte Hypothese.” Was soll ich sagen – so ist es nun mal. Wir treffen Annahmen, die wir in der Praxis überprüfen, indem wir den Plan umsetzen. Das gefällt mir fast besser als das Bild der „Wette”. Denn bei einer Hypothese schwingt das Überprüfen und Adaptieren deutlicher mit. Eine gut formulierte Hypothese ermöglicht es uns, die getroffenen Annahmen zu validieren und Erkenntnisse zu generieren, aus denen wir eine verbesserte Hypothese entwickeln können, die wir erneut überprüfen können. Nur eine gut bestätigte Hypothese wird zur Theorie. In diesem Fall können wir mit standardisierbaren Methoden arbeiten. Alles, was davor liegt, ist adaptives Erkunden und Verbessern.

https://www.scrum.org/resources/blog/your-plan-isnt-rock-its-untested-hypothesis

Scrum Master | Fokus worauf?

Wie ich immer sage: Wenn im Team alles super läuft, können wir uns den anderen Problemen widmen. Die Arbeit geht nicht aus. Da Probleme jedoch häufig komplexer Natur sind und vielseitige Ursachen haben, können wir nicht alles auf einmal lösen, sondern müssen uns anschauen, wo die dringendsten Probleme und Herausforderungen aktuell liegen. In diesem Zusammenhang passt der Blogartikel von Mary Iqbal sehr gut, da er etwas Orientierung bietet und aufzeigt, worauf sich Scrum Master:innen im ersten Schritt stürzen sollten.

https://www.scrum.org/resources/blog/pick-your-battles

POLITIK UND GESELLSCHAFT

AfD | Nicht nur verfassungsfeindlich, sondern auch kriminell

Dass ich die „Blauen“ nicht sonderlich leiden kann, dürfte sicherlich schon aufgefallen sein. Dass es sich nicht nur um eine verfassungsfeindliche, sondern durchaus auch um eine kriminelle Vereinigung handeln könnte, zeigt sich immer deutlicher. Allein in den letzten Tagen kamen immer neue interessante Verstrickungen der Nicht-Alternative und ihrer Parteisoldaten in die Presse. Eine gute Zusammenfassung liefert der „Blog der Republik”. Leider schrecken diese Schlagzeilen die Wählerschaft der Enkel des Braunauer Obergefreiten nicht ab. Das wiederum wirft bei mir Fragen über den Umfang der kognitiven Verzerrung derer auf, die ihren Kritikern gerne nahelegen, einen „Psychologen” zu besuchen (wer erklärt ihnen eigentlich mal den Unterschied zwischen Psychologie und Psychotherapie?).

https://www.blog-der-republik.de/afd-kriminelles-und-kurioses-vom-rechtsextremen-rand-update-46/

Strategien im Umgang mit Autokraten | Weshalb es Orte der Begegnung braucht, um Autokratie-Fans zu drehen

Mit Blick auf den vermeintlichen Erfolg autoritärer Zeitgenossen wird gerne argumentiert, man müsse nur noch mehr Aufklärung betreiben. Ich fürchte, dieser Ansatz greift zu kurz. Gunnar Sohn hat sich ebenfalls dazu Gedanken gemacht. Ich sehe es ähnlich. Um den Autokraten den Nährboden zu entziehen, brauchen wir Orte der Begegnung, an denen demokratisches Streiten stattfinden und Wirkung entfalten kann. Wir Demokraten müssen die sozialen Räume besetzen, um diejenigen zurückzugewinnen, die noch nicht verloren sind. Damit meine ich nicht, dass man mit Autokraten ins Gespräch geht, sondern dass man Vielfalt, Wirksamkeit und Diskussion erlebbar macht und die Wirksamkeit politischen Handelns sichtbar wird. In den Städten, Gemeinden und vor Ort ist dazu jeder von uns aufgefordert. Den Menschen folgen Menschen.

https://ichsagmal.com/die-republik-im-gespraechsverlust-die-bequeme-angst-vor-der-propaganda/

Arbeitsfaul? | Mehr Stunden bedeuten nicht höhrere Produktivität

Unser aktuell amtierender Bundeskanzler muss dringend darüber aufgeklärt werden, dass „mehr Quantität” nicht automatisch auch „mehr Qualität” bedeutet. Eine Steigerung der Arbeitszeit führt nicht automatisch zu mehr Produktivität. Es kann sogar der gegenteilige Effekt eintreten, sodass es am Ende teurer wird. Das muss die legendäre Wirtschaftskompetenz sein, die man Herrn Merz zuschreibt. Christoph Habermann bemüht sich jedenfalls, die Thesen von Herrn Merz zu überprüfen, kann aber keine validen Belege finden. Er findet sogar Belege, die auf gegenteilige Effekte hinweisen. Aber bitte nicht dem Kanzleramt einen Tipp geben, denn Herr Merz könnte noch verunsicherter werden, als er es jetzt schon ist.

https://www.blog-der-republik.de/der-bundeskanzler-und-die-angeblich-arbeitsfaulen-deutschen-vorbild-schweiz/

HUMOR

KI entzaubert | Wenn die KI zu teuer wird …

Das Leben ist schon bitterernst genug. Daher braucht es immer auch eine Prise Humor. Da mein Humor nicht immer massentauglich ist und ich ihn bereits unter der Rubrik #MeisterKonfus zum Ausdruck bringe, lasse ich an dieser Stelle lieber jemanden anderen zu Wort – oder besser, wie im konkreten Fall, zu Bild – kommen. Der Blog „Cloud Science” von Christian Möller sorgt regelmäßig für herzliches Gelächter. So auch in diesem Beitrag, in dem plötzlich klar wird, dass KI doch nicht die Lösung aller Probleme ist.

https://www.cloud-science.de/keine-token-keine-leistung/

#AfD #Agile #AgilesManifest #Arbeitszeit #Humor #Kanban #KI #KognitiveSchulden #Kommunikation #Leadership #Lean #Management #Ownership #PDCA #Planung #PortfolioKanban #Produktivität #Scrum #ScrumMaster #Selbstorganisation #Strategien #Verbesserung #Vertrauen #Wissen