Zeitzeichen - 04.02.1721: Veröffentlichung der Cato-Briefe

Die Veröffentlichung der Cato-Briefe von Thomas Gordon und John Trenchard markiert die Geburtsstunde der modernen Theorie der Redefreiheit.

Nochmals im Züri-Zoo

Auch letzte Woche fuhr ich wieder in den Zoo nach Zürich. Ich hatte Ferien, und da traf es sich gut – die Jahreskarte habe ich ja bereits erwähnt.

Da einige Tage zuvor ein kleines Elefäntlein zur Welt gekommen war, erhoffte ich mir zwei oder drei Schnappschüsse von dem kleinen Kerlchen.

Nun – was soll ich sagen? Die Verhältnisse waren nicht wirklich perfekt: Ich musste zwischen zwei Bäumen hindurch fotografieren und hatte einen Pfahl im Weg. Zudem war ich von mehreren Familien umgeben, die ebenfalls ein berechtigtes Interesse daran hatten, das Elefäntli zu besuchen.

Mit den Fotos, die unter diesen Umständen entstanden sind, bin ich dennoch ziemlich zufrieden …

#Bäume #Elefant #Elefäntlein #entstehen #Familien #Ferien #Fotos #Interesse #Pfahl #Schnappschuss #Umstände #Zoo #ZooZürich #zufrieden #Zürich

#Hinweis auf Albert #Salomon

Der #Begriff #Gesellschaft habe erst #entstehen können, als die #normativ(e) #Struktur des #Christentum und später des #AncienRégime zerbrach.

#Epochenwechsel #Paradigma

Peter L. #Berger - #Einladung zur #Soziologie, S.39f.

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In unserer Rubrik „Gerüchtekiller“ gehen wir hartnäckigem Halbwissen und nicht totzukriegenden Gerüchten nach. Das hier ist Nummer 5.Die Chancen stehen gut, dass Sie heute schon einmal niesen mussten. Vielleicht wegen Hausstaub oder Pollen oder Tierhaaren. Eines von fünf Kindern und jeder dritte Erwachsene hat mindestens eine Allergie. Zum Glück können Allergien laut eines alten Gerüchts alle sieben Jahre verschwinden. Oder aber sie entstehen neu. Ist da was dran?

Wir haben Experten gefragt, die sich mit Allergien auskennen. Keiner von ihnen sagte uns, dass der Sieben-Jahres-Rhythmus existiert. Hier ein paar Zitate:

Joachim Saloga, Sprecher des Allergie-Zentrums Rheinland-Pfalz und Leitender Oberarzt einer Hautklinik: „Es gibt zwar Altersklassen, in den typischerweise bestimmte allergische Krankheiten wie Nahrungsmittelallergie, ‚Heuschnupfen‘ oder allergisches Asthma entstehen, dies folgt aber keinen Zyklen. […] Einen Sieben-Jahres-Rhythmus kann ich im Immunsystem und bei Allergien nicht erkennen.“

Allergologe Albrecht Bufe: „Ich konnte in der wissenschaftlichen Literatur und in der Praxis bis zum heutigen Tage einen solchen Rhythmus nicht finden oder beobachten.“

Zyklen, mit denen Allergien entstehen oder verschwinden, gibt’s also nicht. Die Sache mit den sieben Jahren ist eine Erfindung. Aber von wem eigentlich? 

Sieben-Jahres-Rhythmus ist Unsinn – und hat mutmaßlich esoterischen Ursprung 

Nun wird die Geschichte doch noch etwas länger. Das Gerücht mit den „sieben Jahren“ erinnert an die Thesen des Mannes, der auch die Waldorf-Kindergärten erfunden hat. Er heißt Rudolf Steiner und gilt als Begründer der Anthroposophie. Das ist laut Religionsforscher Ansgar Martins „eine Form der Esoterik. Sie behauptet, dass im All und in den Menschen übersinnliche Kräfte, Geister und Engel wirksam seien.“ Das erklärte er im Januar 2024 in einem , dem Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung.

Steiner und seine Lehren werden häufig kritisiert, zum Beispiel weil Krankheiten auf schlechtes Karma aus einem früheren Leben geschoben werden und wegen rassistischer Ansichten. Ein solcher Kritiker ist auch André Sebastiani. Er hat Lehramt studiert und ein Buch über Anthroposophie veröffentlicht. Er erklärte uns: „Menschen entwickeln sich nach der Jahrsiebtelehre von Rudolf Steiner in siebenjährigen Entwicklungsstufen.“ Zwischen 0 und 7 Jahren sei man zum Beispiel im „physischen Leib“, in dem man die Sinne ausbildet und körperlich heranreift. Zwischen 7 und 14 sei man dann im „Ätherleib“, in dem man das Gedächtnis und die Lebensenergie entwickelt. Und so weiter.

Wichtig ist, wie Sebastiani schreibt: „Aus wissenschaftlicher Sicht ist die Lehre problematisch, da sie auf esoterischen Annahmen ohne empirische Grundlage basiert. Die starre Einteilung des Lebens in Sieben-Jahres-Zyklen hat keinen wissenschaftlich belegten Wert und ignoriert die Individualität der menschlichen Entwicklung.“ 

Zellen erneuern sich unterschiedlich schnell, daher ist ein fester Allergie-Zyklus abwegig

Und genau darauf kommt es an! Jeder menschliche Körper entwickelt sich anders. Oder, wie der Allergologe Albrecht Bufe abschließend erklärt: Dass Allergien sich alle sieben Jahre entwickeln oder zurückbilden, ist „komplett unwahrscheinlich“, weil sich verschiedene Arten von Zellen unterschiedlich schnell bilden.

Vereinfacht gesagt: Sieben Jahre warten, bis die Allergie weggeht, hilft nichts. Wer Heuschnupfen oder eine Allergie gegen Nüsse oder Tierhaare hat, hat einfach Pech. Und die armen Leute, die gegen Wassermelone allergisch sind, werden nicht in sieben Jahren gemeinsam mit anderen kalte Wassermelone essen können.

Es gibt aber einen ganz kleinen Hoffnungsschimmer: Allergien können sich laut Albrecht Bufe trotzdem irgendwann zurückbilden! Ursache dafür könnte etwa eine Virus-Erkrankung sein, Krebs, oder eine Umstellung des Hormonhaushalts, zum Beispiel bei der Pubertät oder in der Schwangerschaft. Wobei: Schwangerschaft und Pubertät können eine Allergie auch verstärken – eine Garantie ist das also nicht.

Redigatur: Gabriele Scherndl, Alice Echtermann

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Author: Steffen Kutzner

https://www.bachhausen.de/geruechtekiller-5-alle-sieben-jahre-entstehen-oder-verschwinden-allergien-stimmt-das/

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Gerüchtekiller #5: Alle sieben Jahre entstehen oder verschwinden Allergien – stimmt das?

Der Volksmund berichtet, dass alle sieben Jahre Allergien verschwinden oder neu entstehen können. Aber ist das so?

correctiv.org

Neues QuartierIm Kölner Norden entstehen die „Weiler Höfe“

Von

Christopher Dröge

11.03.2024, 16:27 Uhr

Lesezeit 3 Minuten

Die Weiler Höfe präsentieren sich als klassische Reihen- und Einfamilienhaussiedlung.

Copyright: Christopher Dröge

Die ersten neuen Nachbarn sind in den „Weiler Höfen“ bereits eingezogen. Bis Ende 2025 sollen alle 125 Wohnhäuser bezugsfertig sein. 

Im Bezirk Chorweiler sollen in den nächsten Jahren einige Wohngebiete entstehen, doch zumeist dauert es noch ein paar Jahre, bis die Bagger anrollen. Das Neubaugebiet am Damiansweg nimmt somit eine Art Vorreiterrolle ein: von den 125 Reihen- und Einfamilienhäusern, die auf etwa 45.000 Quadratmetern im Norden des Plangebietes durch die Dornieden-Gruppe errichtet werden, sollen 55 noch in diesem Jahr bezugsfertig sein, die ersten 20 Familien sind bereits eingezogen. Zwei der Reihenhäuser, eines vom Typ Vista M mit 110 Quadratmetern, das andere vom Typ Vista L mit 129 Quadratmetern, sollen künftig als Musterhäuser dienen, diese konnten nun erstmals von Interessenten besichtigt werden.

Einfamilienhäuser am Rande von Köln-Volkhoven/Weiler

Zur Eröffnung wurden die Gäste auch von Chorweilers Bezirksbürgermeister Reinhard Zöllner begrüßt. Er erinnerte an den Prozess der Öffentlichkeitsbeteiligung zu dem Neubaugebiet, der 2018 stattgefunden hatte. „Nur gut sechs Jahre später stehen wir hier – ganz schön schnell für Kölner Verhältnisse“, meinte er, nur halb scherzhaft.  Sebastian Mielke, Geschäftsführer der Dornieden-Gruppe, freute sich, „dass wir hier trotz der schwierigen Marktlage die Möglichkeit eines bezahlbaren Eigenheimes bieten können“.

„Bezahlbarkeit“ ist heutzutage ein relativer Begriff: Die Preise aller Haustypen bewegen sich um eine halbe Million Euro. Beim Haustyp Vista M liegt er mit 480.000 Euro knapp darunter, bei den Einfamilienhäusern mit 680.000 Euro deutlich darüber. Die Lage biete dafür viele Vorzüge, wie Dornieden-Bereichsleiterin Monique Rüdiger anführte: „Man ist mit wenigen Schritten in der Natur, Einkaufsmöglichkeiten sind fußläufig zu erreichen und die Anbindung an Autobahn und den ÖPNV ist hervorragend“.  Die Entfernung zur S-Bahnhaltestelle Volkhovener Weg ist recht groß, doch laut Mielke soll es einen E-Bike-Leihservice geben, um diese möglichst schnell erreichen zu können.

In der öffentlichen Diskussion, auch innerhalb Kölns, wurde zuletzt infrage gestellt, ob der Bau von Einfamilienhäusern noch zeitgemäß sei – die Weiler Höfe scheinen dem zuwider zu laufen. Doch die Nachfrage ist laut Rüdiger nach wie vor da. „Bei der Fluktuation aus den Städten in die Randlagen merken wir einfach, dass es den Wünschen der Leute entspricht“, sagt sie. Zöllner verweist auf den Bebauungsplan von 2018, der diese Art der Bebauung noch vorsieht. „Daran sieht man aber auch, wie die Meinung darüber in relativ kurzer Zeit kippen kann“, sagt er.

Man bemühe sich aber, durch optimierte Planung möglichst wenig Fläche zu versiegeln, ein Grünzug ziehe sich durch das ganze Gebiet, so Rüdiger. „Darüber hinaus wird das ganze Quartier durch ein eigenes Nahwärmenetz mit Wärmepumpen beheizt“, sagt sie, „und unsere Kunden können mit dem Bau auch eine Photovoltaik-Anlage in Auftrag geben, um ihren Stromverbrauch zu minimieren“.

https://www.bachhausen.de/neues-quartier-im-koelner-norden-entstehen-die-weiler-hoefe/

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Christopher Dröge

schreibt für das Stadtteil-Ressort des „Kölner Stadt-Anzeiger“. Jahrgang 1979, studierte an der Universität zu Köln Sachen, die mit G anfangen (Germanistik, Geschichte und Geografie). Seit 2010 als freiberuflicher Journalist und Autor tätig, schreibt für verschiedene Kölner Lokalmedien. Seit 2020 auch für die KStA-Stadtteile, hier vor allem über den Kölner Norden.

Kölner Stadt-Anzeiger

Es ist das #Urwüchsig​e, wo nichts #abgeschlossen ist. Alles #fließt noch. Die #Natur sucht noch immer nach neuen #Form​en. Ja. In #überdüngt​en Wiesen und herausgeputzten Wäldern kann sich nichts Neues mehr #entwickeln. Hier ist alles #versteinert, der Boden und der Himmel und die Gedanken auch...
... Dort aber... ensteht aus dem Tod neues Leben, #sichtbar, #fühlbar. Dort #modert es noch. Und es muß #modern, damit #Neues #entstehen kann...

#Netzfundstück 30.04.2017
#Werk #unbekannt

49. RÖMERBERG­GESPRÄCHE Die Republik auf allen Viren – Wieviel Angst verträgt die Demokratie?

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