Im Astaro
Ein extrem schöner Zug ist der Astaro nicht. Zumindest von aussen nicht. Die Spitze finde ich persönlich viel zu spitz. Im Zug hingegen, in den futuristischen Schalensitzen, lässt es sich gut sitzen, obwohl gerade diese Schalen sich etwas eigenartig anfühlen. Wenigstens gäbe es so bei einem vollen Abteil keine Probleme mit der Platzaufteilung – auch zwischen Personen mit sehr unterschiedlichen Posturen.
Am Sonntag fuhr ich nach dem Gottesdienst und dem anschliessenden Mittagessen direkt nach Zürich. Einmal mehr zog es mich in den Zoo. Von Winterthur her gibt es bedeutend bessere Anschlüsse dorthin, als wenn man vom Tösstal her kommt: Mit verschiedenen S-Bahnen, InterRegios, InterCitys – oder eben auch mit dem EuroCity von München.
Gestern erwischte ich den EC um 12:03. Also ja: Nein. Nicht wirklich. Aber doch. Ja. Einmal mehr hatte der Zug rund eine halbe Stunde Verspätung. Den Grund dafür hatte ich nicht mitbekommen, aber ich schätze mal, dass es sich um das klassische „Ereignis im Ausland“ handelte. Jedenfalls konnte ich einigermassen bequem und gelassen um 12:33 in den Zug einsteigen, der doch eigentlich schon lange hätte weg sein sollen.
Und kam so zu meiner ersten Astaro-Fahrt …
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