Ich habe schon lange nichts mehr über mich und meine #stationen geschrieben.

Im Augenblick fühle ich den Augenblick.
Vielleicht ist es deshalb.

Vielleicht aber auch das Erkennen der Wahrscheinlichkeit, dass das #Buch sich einer Symphonie in h-Moll D 759 von #Schubert nähert: Des #Unvollendeten

#musik #klassik #Leben #Tod

Ein Jahr ohne meinen Vater

Alles ging viel zu schnell

Es ging alles furchtbar schnell, ich konnte gar nicht mithalten mit diesem Tempo. Bis zum Schluss war ich überzeugt, äh was, das kommt schon noch irgendwie gut. Ich weiss noch, wie ich meinen Vater am Sonntag besucht habe und ihm sagte:

«Das ist noch nicht das Ende, muesch luege, da ist noch zu viel Leben da.»

Ich lag falsch. Am nächsten Dienstag ist er gegangen.

Tod als Lehrer – und als Geschenk

Ich habe in meinem Leben schon so viel Tod erlebt und gesehen. Manchmal denke ich, viel zu viel für ein einziges Menschenleben.

Doch all dieses Sterben und die Trauer waren und sind meine wichtigsten Lehrer.

Der Tod meines Vaters habe ich denn auch als wunderbar versöhnlich und heilsames Geschenk erlebt.

Zum ersten Mal erlebte ich Tod nicht als diese Tragödie, die dir den Boden unter den Füssen wegzieht und du nicht mehr weisst, wie weiter. Ich durfte mit meinem Vater, durch ihn in echt erleben: Sterben ist sicher, Sterben ist aufgehoben, Sterben ist kein wirkliches Ende. Zum ersten Mal sah ich das in real time.

Die überraschende Wucht der Trauer

Die Trauer, die mich danach überrollte, hat mich deshalb beinah überrascht. In den ersten Wochen war es das starke Gefühl von der Liebe zwischen uns, die ich vorher nie so gespürt hatte. Ich trauerte, dass ich das nicht länger so leben durfte, dass wir uns nicht auch so noch kennen durften. Als Vater und erwachsene Tochter, die sich in dieser ungefilterten, unverfälschten Liebe begegnen.

Es brauchte einen Moment, bis ich auch das als «nicht verloren» empfinden konnte. Dennoch verstand ich nicht wirklich –

Warum tut das so weh, wenn ich doch so klar weiss, dass nichts verloren ist?

Immer mal wieder überkommen mich diese Wellen, mit denen ich bereits so vertraut bin. Wenn ich etwa in den Bergen unterwegs bin, am Skifahren oder auch am Meer, dann denke ich an meinen Vater und vermisse ihn.

Die Lücke, die bleibt

So ein Vater, das war für mich stets eine stabile Präsenz in meinem Leben, à la: der ist da und Punkt. Unhinterfragt. Dass das nun nicht mehr so, nicht mehr in dieser Form ist, verwirrt mich immer mal wieder.

Ich will meinen Vater fragen, wie ich xy tun könnte – und erinnere mich daran, dass ich ihn nicht mehr einfach anrufen kann.

Wenn ich nach Hause gegangen bin, war er da und hat gekocht. Das hinterlässt eine enorme Lücke in unserer Familie. Auch seine Art, wie er Gespräche angestossen oder zusammengehalten hat, obwohl ich längst nicht immer einverstanden war mit ihm. Ja, ich vermisse auch unsere Meinungsverschiedenheiten. Er fehlt.

Die andere Trauer

Und doch ist dieser Tod anders als die anderen, die ich bereits erlebt habe. Diese Trauer lässt mich nicht ertrinken. Ich spüre den Boden, meinen Körper, die Präsenz. Es ist nicht das so bekannte Lamento in mir drin, das sagt: «Warum nur? Das sollte doch so nicht sein!»

Ich habe nicht dieses Gefühl von Ungerechtigkeit, wie ich das bei all den anderen Toden hatte.

Und nein, es hat nichts mit seinem Alter zu tun, das wäre als Erklärung ein bisschen zu einfach.

Es hat vielmehr mit der jahrelangen Auseinandersetzung und Verarbeitung meiner eigenen Trauer, meiner Traumata zu tun. Was natürlich nicht heisst, dass ich über den Dingen schwebe, im Gegenteil.

Tod und Trauer, aber auch Leben und Liebe berühren mich in einer Unmittelbarkeit, die auch herausfordernd ist. Ich fand es auch absolut grässlich, meinen Vater innerhalb kürzester Zeit sterben zu sehen. Es ist diese Gleichzeitigkeit von grässlich UND aufgehoben, die intellektuell nicht erlebt oder erfasst werden kann.

Das ewige Paradoxon

Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen spüre ich heute so deutlich: Das Leben ist wohlwollend, durch und durch. Und, ja, dennoch, da ist die Trauer. Ich lande einmal mehr im direkten Erleben dieses Paradoxons, das der Kopf nicht lösen oder verstehen kann: Ich bin zugleich zutiefst versöhnt als auch traurig.

Ja, das Paradox des Lebens selbst ist doch, dass der Tod und das Leben in jedem Moment so nah sind, ja gleichzeitig.

Ein konstantes Werden und Vergehen. Und ich bin mitten drin, lasse mich immer mal wieder vertrauensvoll fallen – und will mich dann doch irgendwo festhalten. Beides. Gleichzeitig – und gleichberechtigt.

Eine zutiefst mystische Erfahrung, die mich staunend und dankbar zurücklässt. Immer wieder von Neuem.

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#Dankbarkeit #Leben #Tod #Trauer

Tot.

Der korrupte, seine kupferkabelverbuddelnden kumpels mit viel dummen staatsgeld beglückende, auf lichtwellenleiter verzichtende, die BRD bis heute nachwirkend mindestens um drei jahrzehnte technisch zurückwerfende ehemalige postminister Christian Schwarz-Schilling aus der umstrittenen rechtspopulistischen CSU ist tot.

Und ich habe mich schon gewundert, warum es so ein schöner tag ist. Den würmern, die sich schon das lätzchen umgebunden haben, wünsche ich guten appetit! Es kann aber sein, dass sein welker und fauler kadaver immer noch ein bisschen nach bananengeschmack schmeckt.

(Nein, der hat natürlich auch nie einen knast von innen gesehen. Die BRD wurde schon unter der kanzlerbirne Kohl weitgehend zur bananenrepublik umgebaut, aber den leuten ging es noch gut genug, so dass es niemanden so richtig interessierte. Der knast war damals ja auch für schwarzfahrer, kiffer und verarmte, nicht für staatsverbrecher mit CSU-hintergrund, die kumpelz und familje die taschen vollmachen. Die schönen nachrufe zum besseren vergessen der wirklichkeit gibts nachher im tagesschaum und beim kwalitätsjornalisten.)

#BRD #ChristianSchwarzSchilling #CSU #Korruption #Tod

CN #Tod #Krieg #Mord

Einer der gefährlichsten religiösen Texte der Welt ist derzeit die Apokalypse. Während die einen Frieden schaffen wollen, Zettel die anderen Kriege an in der Hoffnung, dies sei der letzte Krieg (Armageddon), bei dem ein Drittel der Menschheit nach biblischer Prophezeiung stirbt.

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Siri Hustvedt: »Ghost Stories« und »Dance around the self« in der Doppelkritik

Siri Hustvedt und Paul Auster waren 43 Jahre verheiratet. Auster starb am 30. April 2024. Die Trauer um ihren »Lebensmensch« hat Hustvedt im Buch »Ghost Stories« verarbeitet. Nahezu zeitgleich kommt im Frühjahr 2026 der Dokumentarfilm »Dance around the self« über Siri Hustvedt in die Kinos. Ein Blick auf beide Werke.

literaturcafe.de
Vermutlich der Schlafplatz und der Futterplatz dieser #Maus. Ich fand sie gestern abend in einer alten Ikeawäschetonne, wo schon gut 2 Jahre Holz von einer #Budleia lagerte, die jetzt im #Atztekenofen verbrannt werden sollte.
Ich sah zwischen dem Holz irgendein Gebilde was ich ohne Brille und einsetzender Dunkelheit nicht sofort erkannte. Ich zog es raus und dann sah ich es deutlich: Eine Total vertrocknete Maus in einer besonderen Stellung - Warnstellung? und dann trat der #Tod ein.

Das Licht, das mehrmals kam

In dem Augenblick, als sie mit 85 in den Armen ihrer Tochter starb, verabschiedete ein Sonnenstrahl auf ihrem Gesicht sie aus dem Leben. Sekunden, bevor ihr Sarg nach ihrer letzten Messe aus der Friedhofskirche getragen wurde, tauchte die Sonne ihre Ruhestätte in strahlendes Sonnenlicht. Tage später wurde ihre Asche in einer Urne beigesetzt. In genau diesem Augenblick kam die Sonne hinter Wolken hervor und begleitete sie mit ihren Strahlen auf ihrem letzten Weg. Die Sonne begleitete sie sogar bis ins Erdloch hinein.

Und diese Frau hatte in ihrem Leben einen Leitspruch, der zu ihrem sonnigen Abschied (bitte diese Worte nicht missverstehen!) passte: Und wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her.

#tod #abschied #sonnenstrahl #sarg #asche #urne

Der #Ostersonntag ist im #Christentum der #Festtag der #Auferstehung #Jesu #Christi, der nach dem #NeuenTestament als #Sohn #Gottes den #Tod #überwunden hat. Der Ostersonntag markiert das #Ende der #Fastenzeit und den Beginn der #Osteroktav, die mit dem #WeißenSonntag endet.
https://welcher-tag-ist-heute.org/feiertage/ostersonntag

FROHE OSTERN 🐰

Heute ist Ostersonntag!

Der Ostersonntag ist im Christentum der Festtag der Auferstehung Jesu Christi, der nach dem Neuen Testament als Sohn Gottes den Tod überwunden hat. Der ...

Welcher Tag ist Heute?

#Christus setzt der Dunkelheit etwas entgegen 🌞

Tod und #Auferstehung Jesu sind die zentralen Geheimnisse unseres Glaubens. Wie damals für die Frauen und die Jünger ist es auch heute mit dem Verstand nicht zu begreifen.

Aber: Das Grab ist leer - Christus ist auferstanden!

Unser Herz glaubt, dass das Leben über den #Tod gesiegt hat.
Und dieser Glaube kann durch uns auch heute noch das Dunkle in der Welt, das Böse und Traurige verändern.

Von Herzen wünschen wir euch ein gesegnetes und frohes #Osterfest! #Halleluja!

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Foto: Osterdarstellung in der Salzbergkapelle bei Gebenhofen (Affing)

Mit der #Auferstehung Jesu feiern die #Christen etwas Unbegreifbares. Die Entdeckung des leeren Grabes ist der #Wendepunkt der Katastrophe des #Karfreitag. Das #Leben trägt den #Sieg über den #Tod davon. Wir können den Tod auslachen. #Ostergedanken youtu.be/PdG_mC8ll-k #osterlachen #risuspaschalis

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unbegreifbar - Gedanken zur Osternacht 2026 - 4./5.4.26 - Alt-Katholische Kirche Hamburg

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