Ein Jahr nach Toni Bechtolds Tod: Wie seine Familie heute in Karlsruhe lebt
Ein Jahr nach Toni Bechtolds Tod: Wie seine Familie heute in Karlsruhe lebt
Freunde sammeln für Beerdigung von Baden-Badener Pianist Alfonso Wendling
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Post vom Nachlassgericht. Schön, dass Sie sich 16 Jahre zu spät darum bemüht haben Ihre Mutter zu finden, wir hätten da ein paar Schulden, die Sie gerne begleichen dürfen.
Mittlerweile habe ich Geburts- und Sterbedatum meiner Mutter. Ich suche auf dem Dachboden meine Tagebücher aus dem Jahr 2010. Ich möchte wissen, was ich geschrieben und getan habe, am 10. September 2010, als meine leibliche Mutter starb. Ich schrieb: „Jetzt fange ich an, die Fäden zu spinnen. Jetzt fange ich an, die Träume zu verrechnen mit den Tagen. Es war einmal ein Kind, das fragte sich nicht, woher die Träume kamen. Es war einmal eine Geschichte, die fragte nicht danach, wer sie schrieb. Wer soll mir heute die Fragen aus dem Kopf waschen? Wer hat es damals getan? Mama, wie kann man aufhören Fragen zu stellen? Und sie antwortet mit dem Tod. Der ist nicht aus Glas. Über den legt einer den Deckel und dann sieht man nichts mehr, was wahr ist, nur noch Erinnerungen und das womit die Zukunft dir droht.“
#Adoption #Mutter #TodAls Christ wird man in der Gnade Gottes zur Gottförmigkeit gebildet. Der Mensch hört dabei nicht etwa auf Mensch zu sein, sondern wird wirklich Mensch, denn sein Wesen verlangt danach von Gott durchdrungen, umgewandelt zu werden, fassungsfähig für Gott.
Dies geschieht in Gottes Ewigkeit, das schon im Jetzt beginnt, so dass für einen Christen der Tod besiegt ist. Am Ende im Diesseits geht der Mensch in sein unsägliches Geheimnis ein: Ganz gottähnlich, ganz menschlich, schön und groß, als Gottes Freude, weil er in Jesus, dem Menschen- und Gottessohn aufgenommen ist und an der lebendigen Liebe in der Dreifaltigkeit Gottes teilhaben kann.
Der Mensch muss sich selber in Ehren halten, ebenso demütig sein in Furcht wegen seiner Schwäche, in Reue über die Sünden. Aber er muss auch wissen, dass er Gottes innigstes Geheimnis ist.
#fedikirche #katholischekirche #mystik #christentum #mission #katechese #tod
Das psychologische Fazit: Die #angst vor #einsamkeit ist deshalb die "stärkste" #manipulation , weil sie evolutionär tief in uns verankert ist. Früher bedeutete Ausschluss aus der Gruppe den sicheren #tod . Heute führt sie dazu, dass wir freiwillig unsere #identitat und Standards aufgeben, nur um ein #Gefühl von #Zugehörigkeit zu behalten.
Erst wenn man lernt die Einsamkeit nicht mehr als #bedrohung sondern als Raum für #unabhangigkeit zu sehen, bricht man diesen Manipulationszirkel auf.
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Gerade bei einem Plausch am Gartenmäuerchen von einem lieben Freund aus meiner Straße erfahren, dass vor einigen Wochen ein langjähriger Schulkamerad und früherer guter Kumpel von uns gestorben ist.
"Die Einschläge rücken näher", sagte mein alter Freund nachdenklich. Stand da in einem seiner coolen Rockband-Shirts und schob traurig nach: "Mehrere meiner jüngeren Arbeitskollegen sind auch schon verstorben."
Puh, das geht ziemlich rein. Bedrückend... unsere Endlichkeit.
Wenn die eigene Jugend stirbt - will sagen: Es fast niemanden mehr gibt, mit dem man dieselbe verbracht hat. Zwei Sterbefälle in einer Woche, mit einem der Beiden habe ich mehr Zeit verbracht als mit jedem anderen Menschen (meine Frau ausgenommen). Nun lebt nur noch eine Person aus jenen Tagen: Drogen, Gewalt, Verzweiflung forderten ihren Tribut. Dass ich es bin, der die Nachrufe verfasst, hätte damals wohl niemand vermutet.