Saharastaub und Solar


In diesen Tagen liegt, wie angekündigt, #Saharastaub in der Luft https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/wetter/id_101156182/saharastaub-aktuell-wetter-phaenomen-ueber-deutschland.html . Daß dieser feine Sand auch für #Augenbrennen verantwortlich ist, können meine Augen bestätigen https://www.rnd.de/panorama/saharastaub-truebt-sonne-allergiker-muessen-mit-pollenalarm-und-staub-rechnen-SGBEWI2MBZCZHMKSMLWNRNY45M.html .

Die Wirkung auf #Solaranlagen ist so, wie die Theorie erwarten läßt und #Solar-#Neueinsteiger vielleicht irritiert.

Unsere nach Süden ausgerichtete #SolarWÄRMEanlage (#Solarthermie) hat den Wasserspeicher heute nur noch auf 55°C erwärmt, nachdem es in den letzten Tagen täglich weiter aufwärts ging, gestern bis 64°C.

Die beiden #PVAnlagen - 4,8kWp nach Osten und 2,2kWp nach Westen - haben von dem #Streulicht proftiert.
Die Ostanlage zeigte in den letzten Tagen am Abend knapp 6kWh #Tagesertrag an, gestern 6,2kWh und heute 7,05kWh.

Weil dieser Effekt übers Jahr häufig bei Nebel (in der Höhe und bodennah), Wolken und Regen auftritt, kann Solarinteressenten ohne freie Sicht nach Süden immer noch zur Solaranlage auf der Ost- oder Westseite geraten werden.
Vertikale #AgriPV macht's vor https://mastodon.social/@wir_energie/116163887041548798 - mit Zahlen zu Kosten und Erträgen:
https://www.agrarheute.com/pflanze/vertikale-agri-pv-fuer-welche-landwirte-lohnt-billigste-anlage-608440 .

Inzwischen sehe ich vermehrt auch Anlagen auf der Nordseite. Das sind richtige Freunde der #Solarenergie!

Hinweis hierzu:
Je geringer die Dachneigung von Ost-, West- oder Norddach, desto geringer der "Verlust" gegenüber der optimalen Südausrichtung.


Daß Saharastaub noch viel weiter fliegt und den #AmazonasRegenwald mit Nährstoffen versorgt https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Sahara_Staub_duengt_Regenwald_im_Amazonas1771015586969.html , sollte ein Grund zur Freude sein. NOCH ist dieser #Regenwald eine #Kohlenstoffsenke und dadurch ein natürlicher #Klimaschützer.

Jetzt kommt die Wüste: Zigtausend Tonnen Saharastaub ziehen über Deutschland

Eine beeindruckende Staubwolke trifft Deutschland. Wenn so etwas passiert, fällt oft sogenannter Blutregen. Diesen Freitag kommt es aber wohl anders.

t-online

Eine neue Analyse zeigt, dass tropische #Wälder stark unter kleinen #Rodungen leiden.

Obwohl Flächen unter zwei Hektar nur einen kleinen Teil der Störungen ausmachen, verursachen sie mehr als die Hälfte der #Kohlenstoffverluste. Tropische #Feuchtwälder verloren seit 1990 rund 15 Milliarden Tonnen #Kohlenstoff, während #Trockenwälder weitgehend stabil blieben. Unbeeinträchtigte Wälder bleiben eine wichtige #Kohlenstoffsenke.

https://www.gfz.de/presse/meldungen/detailansicht/kleine-rodungsflaechen-fuehren-zu-massiven-kohlenstoffverlusten-in-tropischen-waeldern

#Waldschutz #biodiversity

Kleine Rodungsflächen führen zu massiven Kohlenstoffverlusten in tropischen Wäldern

Kleine Rodungsflächen führen zu massiven Kohlenstoffverlusten in tropischen Wäldern. Das zeigt eine Studie im Fachmagazin Nature unter Beteiligung des GFZ, in der die Kohlenstoffbilanz aller tropischen Wälder zwischen 1990 und 2020 kartiert wurde.

#ETH-Forschende zeigen, dass die #Weltmeere 2023 rund 1 Milliarde Tonnen weniger #CO2 aufnahmen. Das sind etwa zehn Prozent weniger als üblich.

Der Grund sind außergewöhnlich hohe #Meerestemperaturen durch den #Klimawandel und starke #ElNiño-Ereignisse. Da die Ozeane als zentrale #Kohlenstoffsenke wirken, verstärkt die verringerte Aufnahme den #Klimawandel. Und solche #Hitzejahre dürften künftig häufiger werden.

https://www.srf.ch/wissen/klimawandel/klimawandel-warum-der-klimapuffer-meer-schwaechelt

#Klimapuffer #Ozeane #Kohlenstoffpumpe #Klimakrise

Klimawandel: Warum Ozeane weniger CO₂ aufnehmen

ETH-Forschende zeigen, dass die Weltmeere 2023 deutlich weniger CO₂ aufnahmen als sonst. Das hat weitreichende Folgen.

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Klimawandel macht Wald in Deutschland zur CO2-Schleuder - Als Folge der Trockenheit verlieren erste Wälder ihre Funktion als Klimapuffer

#Wälder sind nicht nur artenreiche #Lebensräume für #Pflanzen und #Tiere, sie wirken auch als Puffer im #Klimasystem: #Bäume kühlen Luft und Boden, speichern Feuchtigkeit und binden #Kohlendioxid aus der #Atmosphäre. Dadurch sind sie wichtige #CO2-Senken. Doch die zunehmende #Hitze und #Trockenheit verändert dies: Studien belegen, dass die #Regenwälder im #Amazonas und in Teilen #Afrika's inzwischen mehr CO2 freisetzen als aufnehmen.

Als Folge droht eine positive #Rückkopplung: Der #Klimawandel verwandelt Wälder von CO2-Senken in CO2-Quellen, dies erhöht die atmosphärischen #Treibhausgas'werte, heizt den Klimawandel an und das wiederum schadet den Wäldern noch mehr.

https://www.scinexx.de/news/geowissen/klimawandel-macht-wald-in-deutschland-zur-co2-schleuder/

#Kipppunkt überschritten

„Unsere Daten zeigen, dass sich der Wald durch die wiederkehrenden Hitzewellen und Dürren seit 2018 fundamental verändert und einen Kipppunkt überschritten hat. Er ist von einer #Kohlenstoffsenke zu einer #Kohlenstoffquelle geworden“, sagt Haberstroh. „Grund für diesen Wandel ist vor allem das massive Absterben der Kiefern.“ Die überlebenden #Kiefern zeigten einen stark verringerten Wassertransport. An ihre Stelle traten zunehmend #Laubbäume wie die #Hainbuche, die #Linde oder die #Rotbuche.

Dadurch wirkt der Wald zwar erholt und grün, doch seine Funktion ist noch immer nachhaltig gestört, wie die Messungen belegen. „Zwar werden die Kiefern langsam von Laubbäumen ersetzt, doch das kann die negative CO2-Bilanz noch nicht kompensieren“, erklärt Haberstroh. Seniorautorin Christiane Werner von der Universität Freiburg ergänzt: „Die Verschiebung von Nadel- zu Laubwald führt nicht automatisch zu einer Erholung von #Waldökosystem'en.“

#Kipppunkte
#Klimakrise

Zerstörung der Tropenwälder „beispiellos“

Laut den Daten wurde vergangenes Jahr pro Minute eine Fläche von der Größe von 18 Fußballfeldern zerstört. Im Vergleich zu 2023 sei das ein Anstieg um 80 Prozent gewesen.

Die Zerstörung tropischer #Urwälder hat im vergangenen Jahr den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahrzehnten erreicht. Wie die Forschungsorganisation World Resources Institute (#WRI) und die University of Maryland errechneten, wurden 2024 insgesamt 6,7 Millionen Hektar #Tropenwald zerstört. Das Ausmaß der Zerstörung sei „vollkommen beispiellos in mehr als 20 Jahren der Datenerhebung“, so WRI-Kodirektorin Elizabeth Goldman.

https://orf.at/stories/3394466/

#Biodiversität
#Kohlenstoffsenke

Studie: Zerstörung der Tropenwälder „beispiellos“

Die Zerstörung tropischer Urwälder hat im vergangenen Jahr den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahrzehnten erreicht. Wie die Forschungsorganisation World Resources Institute (WRI) und die University of Maryland errechneten, wurden 2024 insgesamt 6,7 Millionen Hektar Tropenwald zerstört. Das Ausmaß der Zerstörung sei „vollkommen beispiellos in mehr als 20 Jahren der Datenerhebung“, so WRI-Kodirektorin Elizabeth Goldman.

ORF.at
Nachrichten zum Thema "nutzhanf"

top agrar

In #Recklinghausen startet mit #Remex das erste #NRW-Projekt zur CO₂-Speicherung in #Recyclingbaustoffen.

Mithilfe biogenen CO₂ wird #Abbruchbeton gezielt „carbonatisiert“ und als #Baustoff wiederverwendet.

Ziel ist es, #Emissionen zu senken und #Bauschutt als dauerhafte #Kohlenstoffsenke zu nutzen. Das Verfahren unterstützt gleichzeitig #Klimaschutz und #Kreislaufwirtschaft im #Bauwesen.

https://www.recyclingmagazin.de/2025/03/10/nrw-projektstart-fuer-co%E2%82%82-speicherung-in-recyclingbaustoffen/

#CarbonCapture #Klimaneutralität #Bauindustrie #CO2Speicherung

NRW-Projektstart für CO₂-Speicherung in Recyclingbaustoffen - RECYCLING magazin

Rund 55. Mio. t Bauschutt jährlich könnten in Deutschland zukünftig als potenzielle Kohlenstoffsenke dienen. Voraussetzung dafür ist die Implementierung einer neuartigen CO₂-Speichertechnik bei der Bauschuttaufbereitung. Mit einer Investition von 1,5 Mio. € hat die Remex GmbH jetzt in Anwesenheit von NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur in Recklinghausen das erste Projekt in Nordrhein-Westfalen für Carbon Capture bei der Bauschuttaufbereitung gestartet.

RECYCLING magazin

Nicht jedes Thema ist nachrangig zum Klimaschutz.

Die intakte Natur im Meer und an Land hat uns bisher geholfen, die Hälfte unserer Emissionen zu verstecken, sodass die nich in der Atmosphäre blieben.
Nun ist beispielsweise Wald in🇳🇴🇩🇪🇫🇮 usw schon keine #Kohlenstoffsenke mehr. wegen falscher Agrarpolitik, die systematisch Artenschutzstrategien in Land- und Forstwirtschaft ausblendet.
Auch Cem Özdemir verhielt sich so. In Landesregierungen sind Grüne auch nicht naturschützend unterwegs sondern GDP-schützend.

Kaputte Natur 🐟🌳hilft uns aber nicht mehr, 50% unseres fossilen CO2 zu verstecken. Dann bleibt davon mehr in der Atmo und wir müssTen noch schneller auf 0 um Erhitzung auf ein handlebares Maß zu begrenzen. Karsten Schwanke auf Bluesky: 2C wird bereits in 2035, 1.5C wurde global im 30-Jährigen Mittel im Januar 2025 erreicht: https://bsky.app/profile/kschwanke.bsky.social/post/3lkftxgelo22w

Degrowth und danach Suffizienz statt GDP-fokussierte Wachstumsziele sind nötig, um in alle 9 planetaren Grenzen und schneller auf 0 CO2 zu kommen – UND dafür auch weniger WKA zu brauchen, was weniger tote Milane bedeutet.

Weder @GrueneBundestag noch @dielinke planen #Degrowth und Suffizienz .
Einerseits verständlich: die Wahrheit würde ihre Wählerschaft beunruhigen.
Und solange die anderen Parteien im Verein mit der Polit- und Econ-Journaille den Natur- und Klimaschutz sowieso als lästiges Hobby der Grünen verkaufen, looking at you, @tagesschau und @ZDF ,
wird es gesamtgesellschaftlich auch nicht in die richtige Richtung gehen, geschweigedenn Zivilisationsschutz dabei rauskommen.

Es gibt kein "lesser evil", wenn auch so ein angeblich kleineres Übel direkt in den Untergang führt.

#StrategieDesGenug #Biodiversität #Artenschutz #klimaschutz

Karsten Schwanke (@kschwanke.bsky.social)

(3/3) Danach hätten wir schon im Januar 2025(!) die 1,5-Grad-Marke erreicht. (Siehe Grafik). Da die Erwärmung aber nicht linear abläuft, sondern sich weiter verstärkt, werden wir wohl rückblickend (in 15 Jahren) feststellen, dass im langjährigen Mittel schon 2023/24 die Marke gerissen wurde.

Bluesky Social

📊 Neue Erkenntnisse zeigen: Die Emissionen aus dem LULUCF-Sektor sind höher als bisher angenommen. Deutschlands Wälder schwächeln bei der Kohlenstoffbindung, entwässerte Moorböden emittieren weiterhin kräftig.

Unsere FAQ erläutern die Hintergründe, warum der Sektor als Senke für Kohlendioxid derzeit ausfällt:
🔗 https://www.thuenen.de/LULUCF

#LULUCF #Klimawandel #Klimaschutz #Kohlenstoffsenke #WissKomm

Thünen: Hohe Treibhausgas-Emissionen aus Landnutzung