Eine Flucht vor Verantwortung – das traurige Ergebnis stundenlanger Verhandlung der EU-Umweltminister: #ETSII auf 2028 verschoben, abgeschwächte #Klimaziele und ausgeweiteter internationaler Ablasshandel mit CO2-Zertifikaten. Ein weiterer Kompromiss zulasten des Klimas. 🤬

Klare Ansagen in Richtung #Merz und #Reiche von Michael #Hüther, dem Direktor des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft gestern im #heutejournal

https://www.zdfheute.de/video/heute-journal/huether-sgs-klimaschutz-100.html

…bzgl. der diskutierten Aufweichung der #Klimaschutzziele und -instrumente:  

"Alles permanent in Frage zu stellen, alle Bälle, die man auf dem Tisch hat, in die Luft zu werfen, ist keine gute Idee."  
"#Planungssicherheit entsteht dadurch, dass Politik immer sagt: 'Wir werden das besser machen', 'Wir werden das effizienter machen', aber nicht dadurch, dass Sie das Ziel an sich infrage stellen. Das ist im Augenblick auch in einer Debattenbreite mit enthalten, das hilft niemanden."

…bzgl. der zu erwartenden Preissteigerungen infolge der Ausweitung des CO2-Zertifikatehandels auf die Sektoren #Verkehr und #Gebäude (#ETSII):

"Meine Hoffnung ist, das [die Politik] das klar erklärt, und das sie den privaten Haushalten, die in Schwierigkeiten geraten, dann […] zielgenau hilft. […]  
Die Politik muss jetzt damit anfangen, das deutlich zu machen. 2027 kommt schnell."

…bzgl. der Ausrede, Deutschland sei ja nur für 2% der weltweiten Emissionen verantwortlich:

"Stellen Sie sich mal vor, Sie haben 50 Leute. Jeder ist für 2% verantwortlich und jeder sagt: "ich bin nur für 2% verantwortlich und mache nichts", dann habe ich nachher 100% nix. Das funktioniert auch nicht."

#IW #Energiewende #Klimaschutz #sozialerKlimaschutz #CDUCSU #Union #SPD #SchwarzRot #Verantwortungsdiffusion

Hüther: "Müssen uns Klimaschutz leisten"

Der Wirtschaftswissenschaftler Michael Hüther sagt, es fehle der deutschen Wirtschaft an Planungssicherheit für eine grüne Transformation. Man müsse "Investitionsbremsen" lösen.

ZDFheute
Finger weg, von #Flottengrenzwerten und #ETSII!
Quelle:@TspBackgroundVS
Während sich gestern alle über das Asylrecht aufregten,
wurde gestern im Bundestag "klammheimlich" das neue ETS-II Gesetz für CO2 Emissionshandel in der EU verabschiedet,
das Autofahren und Heizen mit Öl und Gas unbezahlbar macht und die Wirtschaft in der EU vernichtet!
"Neuer CO₂-Preis ab 2027: Bundestag macht mit ETS-II Weg frei für EU-Emissionshandel":
https://www.merkur.de/wirtschaft/neuer-co-preis-vom-bundestag-beschlossen-das-muessen-verbraucher-jetzt-wissen-zr-93546410.html
#CO2 #ETSII #Emmissionshandel #CO2Emmissionshandel
Neuer CO₂-Preis vom Bundestag beschlossen: Das müssen Verbraucher jetzt wissen

Eine EU-Direktive für einen aktualisierten „CO₂-Preis“ wurde vom Deutschen Bundestag in deutsches Recht integriert. In naher Zukunft werden die Preise für Heizung und Kraftstoff dadurch ansteigen.

#FragDenStaat hat Dokumente veröffentlicht, die zeigen, wie #Wissing trickst und täuscht, um effektiven #Klimaschutz zu verhindern.

Wissing drohte damit, es seien #Fahrverbote nötig, um die Vorgaben des alten #Klimaschutzgesetz​es (#KSG) einzuhalten. #FragDenStaat hat über das #Umweltinformationsgesetz (#UIG) Dokumente vom #Bundesverkehrsministerium (#BMDV) erhalten, die zeigen, dass die angedrohten Fahrverbote nur eine von vielen dem BMDV vorgelegten Möglichkeiten zur Emissionsreduktion waren. Dennoch stellte #Wissing die unpopulärste der Optionen als alternativlos dar, um öffentlichen Druck für die Aufweichung des vorher schon unzureichenden KSG aufzubauen – leider erfolgreich.

Die herausgegebenen Dokumente zeigen zudem, dass Wissings Kernmaßnahme, die darin besteht, bis 2030 Millionen 15 Millionen #Elektroauto-Zulassungen zu erreichen, nicht ausreicht, um die – unzureichenden – #Klimaziele des KSG einzuhalten: Die kumulierten Emissionen bis 2030 wären ca. 17-mal so hoch wie im KSG festgeschrieben. Zudem hat #AgoraVerkehrswende vor kurzem eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass dieses Ziel voraussichtlich um sechs Millionen E-Autos verfehlt wird [1].

Spätestens 2030 werden dann wirklich drastische Maßnahmen erforderlich werden, um die Emissionen wirksam zu reduzieren – und um die bis zu 16,2 Mrd. Euro einzusparen, die Deutschland aufgrund des 2027 startenden EU-Emissionshandelssystems für den Verkehrs- und Gebäudesektor (#ETSII) aufwenden müsste, um #Emissionszertifikate aus anderen Ländern einzukaufen [2]

https://fragdenstaat.de/artikel/exklusiv/2024/07/drohung-mit-dem-eigenen-versagen/ via @fragdenstaat

[1] @agoraverkehr, 31.07.2024: 15 Millionen E-Autos bis 2030: Politisches Zögern und Zölle für Importe aus China rücken Ziel in weite Ferne, https://agora-thinktanks.social/@agoraverkehr/112880922595393883

[2] #TransportAndEnvironment, 20.06.2024: Fehlender Klimaschutz im Verkehr: Deutschland drohen als Schlusslicht bei EU-Verpflichtungen Kosten in Milliardenhöhe, https://www.transportenvironment.org/te-deutschland/articles/fehlender-klimaschutz-im-verkehr-deutschland-drohen-als-schlusslicht-bei-eu-verpflichtungen-kosten-in-milliardenhoehe

@verkehrswende

#Verkehrswende #Mobilitätswende #GutesKlimaGesetz #Klimanotstandspaket #Klimaschmutzlobby #FossileLobby #Autolobby #LexWissing #Staatsversagen #DelayIsTheNewDenial

Wissings Brief an den Bundestag: Drohung mit dem eigenen Versagen

Vor drei Monaten warnte der Bundesverkehrsminister, er müsse möglicherweise Fahrverbote an Wochenenden durchsetzen. Interne Dokumente zeigen jetzt: Der Minister verschwieg konstruktive Alternativen zu seiner populistischen Forderung.

FragDenStaat
EU-wide carbon price from 2027: Berlin warned of €200 price shock

EURACTIV
EU-wide carbon price from 2027: Berlin warned of €200 price shock

EURACTIV
Event: Ab 2027 wird das europäische Emissionshandelssystem II (#ETSII) Emissionen aus Verkehr & Gebäuden bepreisen. Wie die Einführung dieses Systems gut vorbereitet & sozialpolitisch begleitet werden kann & was dafür zu tun ist, diskutieren wir am 19.10. ab 14 Uhr. Seien Sie dabei! 1/5