
Die Bundesnetzagentur will mit dynamischen Einspeiseentgelten Anreize für netzdienliches Verhalten schaffen. Dagegen wirbt der VKU für ein Netzentlastungsentgelt – ein Modell, das nur vergütet, wenn Einspeiser wirklich entlasten.

Die geplante AgNes-Reform könnte Investitionen in große Batteriespeicher ausbremsen – mit teuren Folgen für das Energiesystem. Mandy Schipke, CEO und Gründerin vom Batteriediagnostikdienstleister Novum engineering warnt im Gastkommentar, dass Einsparungen bei Speichern später durch höhere Kosten für Netzengpassmanagement überkompensiert werden.
Der #BVES warnt vor einem massiven Vertrauensverlust bei #Stromspeichern.
Äußerungen der #BNetzA gefährden laut Verband den gesetzlichen Vertrauensschutz für #Netzentgeltbefreiungen nach §118 EnWG. Investitionen werden gestoppt, Projekte neu bewertet oder beendet. Dabei steigt der Bedarf an Flexibilitäts-Kapazitäten laut #Netzentwicklungsplan deutlich. Ohne klare Rahmenbedingungen drohen Milliardenverluste sowie Risiken für #Versorgungssicherheit und #Stromkosten.

Berlin - Der Bundesverband Energiespeicher Systeme e.?V. (BVES) warnt vor einer akuten Krise in der Speicherbranche. Aktuelle Äußerungen der Bundesnetzagentur (BNetzA) untergraben nach Ansicht des Verbands den gesetzlich verankerten Vertrauensschutz und könnten dem Hochlauf den Stecker ziehen und so den Aufbau dringend benötigter Flexibilitätskapazitäten in Deutschland massiv verzögern.

(Montel) Der Zuschlagswert für Onshore-Wind ist in einer stark überzeichneten Ausschreibung auf den niedrigsten Wert seit 2018 gesunken, teilte die Bundesnetzagentur (BNetzA) am Dienstag mit. Die Ausschreibung für Aufdach-Solaranlagen war jedoch unterzeichnet.

Mit 9,56 Cent pro Kilowattstunde lag der durchschnittliche Zuschlagswert leicht unter dem Niveau der Vorrunde. Nur knapp die Hälfte des Kontingents von 283 Megawatt konnte aufgrund der wenigen zulässigen Gebote verteilt werden. Gegensätzlich lief die Ausschreibungsrunde für Windparks an Land.

Die Bundesnetzagentur will Ende Mai erste Leitplanken für die künftige Netzentgeltsystematik vorlegen. Auf dem Battery Business and Development Forum wurde zugleich deutlich, dass erst das Zusammenspiel mit flexiblen Netzanschlussvereinbarungen über die Wirtschaftlichkeit von Batteriespeichern entscheiden dürfte.

Ohne Batteriespeicher wird die Energiewende nicht funktionieren, doch viele Projekte kommen gar nicht erst ans Netz. Woran liegt das? Im Vorgriff auf das "Battery Business and Development Forum" in Frankfurt sprechen wir mit Leandra Boes von Green Flexibility und Nadine Bethge vom Bundesverband Neue Energiewirtschaft darüber, wie flexible Anschlussvereinbarungen eine gute Lösung werden können.