Weil der Noch-Fossilist "Realo" auf meinem Wissenschaftsblog immer wieder die gleiche Desinformation postet, promptete ich Felo.ai um eine Darstellung der Kosten "fossiler Bürokratie" in Deutschland.

Die Antwort ist verblüffend präzise & zeigt auf, wie Wissenskommunikation zukünftig aussehen wird (ob uns das hier passt oder nicht):

"Im Jahr 2025 wurden in Deutschland rund 8 Terawattstunden Wind- und Solarstrom ungenutzt abgeregelt [6]. Die Kosten für diese Ausfallzahlungen sowie für den stattdessen notwendigen Zukauf von fossilem Gas tragen die Verbraucher über die Netzentgelte [6].

Eine Analyse zeigt: Wäre die deutsche Batterie-Projektpipeline bereits vollständig am Netz gewesen, hätte ein Drittel dieser Abregelungen vermieden werden können [6]. Dies hätte den Verbrauchern allein in einem Jahr rund 800 Millionen Euro an Redispatch-Kosten & Gaskäufen erspart [6]. Die Bürokratie verhindert somit direkt eine spürbare Senkung der Stromkosten [6]."

#Fossilismus #Bürokratie #Redispatch https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/wie-der-solarpunk-den-ruf-von-wissenschaft-und-demokratien-retten-kann-und-auch-wird/#comment-207851

Wie der Solarpunk den Ruf von Wissenschaft und Demokratien retten kann (und auch wird) » Natur des Glaubens » SciLogs - Wissenschaftsblogs

Im letzten Blogpost habe ich darüber geschrieben, warum „Recht haben“ Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wenig hilft: Wer unsere Expertise bereits anerkannt hat, wird sich bestätigt fühlen. Wer das jedoch bisher nicht tat, wird sich belehrt fühlen …

Natur des Glaubens
Gigantischer 1-GWh-Speicher ohne Lithium! Baut Holland so die Energiewende? 🔋🇳🇱

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⚡️ Hohe #Redispatch-Kosten entstehen durch Netzengpässe. Trotzdem will Frau Reiche den Ausbau von Wind- und Solarenergie bremsen. 🌬️☀️
💡 Eine Alternative wären neue #Strompreiszonen: weniger Redispatch, günstigere Strompreise im Norden und bessere Bedingungen für die Wasserstoffproduktion. 🔋💧
🚀 Das könnte Energiewende und Klimaschutz beschleunigen statt ausbremsen. 🌍🌱
Studie dazu: https://www.iee.fraunhofer.de/de/presse-infothek/Presse-Medien.html
Über gute Alternativen zum #Redispatch-Vorbehalt, den Umgang mit #Rechenzentren und die Hintergründe des stümperhaften #GModG-Entwurfs – bei @klimareporter ordnet unser Vorstandsvorsitzender Oliver Hummel die energiepolitische Lage ein: https://klimareporter.de/strom/mehr-anschluss-unter-einem-netz-mehr-erneuerbare-fuer-ki-und-weniger-klima-im-heizungsgesetz

Seit einiger Zeit wird #Redispatch ⚡️ skandalisiert.

Die gegenwärtigen 🧮 Kosten liegen allerdings bei 0,6 ct/kWh (auch das summiert sich, 🇩🇪 wir sind ein großes und energiehungriges Land, bleibt aber ist ein nachrangiger Faktor‼️).

Also wird, weil 0,6 ct/kWh nicht sehr viel sind, einfach behauptet, die Kosten würden 📈 „exponentiell steigen“ – von den üblichen #Energiewende-Miesmachern.

Die Frage anhand des Schaubilds: „ist dieser exponentielle Anstieg mit Ihnen im Raum“ ❓🤦🤦🤦

#wenigerluegen‼️

Gerade kamen die 🧮 Kostenangaben für #Redispatch bzw. ganzes 🕸️⚡️ Netzengpassmanagement für Februar26. Der herbeigeredete „exponentielle Anstieg“ 📈 lässt irgendwie auf sich warten, im Gegenteil, der geringste Februar-Wert seit der Reform zu Redispatch 2.0. In 💶 Mio. Euro:

2023: 403,45
2024: 214,73
2025: 261,49
2026: 185,07

Wenn Ultranet & Co. fertig werden, wird der Block (ohnehin ist da von 0,6 ct/kWh die Rede) weiter sinken.

Also: bei #Energiewende 💨🌞🌻🌊 lieber nicht auf Miesmacher hören‼️

Im Süden steckt großes Potenzial für #Windenergie. Doch das #EEG fördert netzdienliche Standorte dort bislang zu wenig. 💔

Mehr #Windkraft im Süden würde die Netze entlasten, #Redispatch-Kosten senken und #Photovoltaik ideal ergänzen. 🤝 Für die #Energiewende braucht es bessere Anreize statt weniger.

4/4 ..Diese neuen #Großspeicher sollen durch das Anbieten von Regelenergie das Netz stabilisieren, sowie durch Teilnahme am Day-Ahead- und Intraday-Handel dazu beitragen untertägige Ungleichgewichte zwischen Angebot & Nachfrage auszugleichen. Die senkt die Kosten für #Redispatch & #Abregelungen.
Neue Strompreiszone Schleswig-Holstein, Hamburg und Dänemark könnte Wasserstoffproduktion deutlich ankurbeln - pv magazine Deutschland

Eine gemeinsame Strompreiszone für Schleswig-Holstein, Hamburg und Westdänemark könnte die Produktion von grünem Wasserstoff wirtschaftlicher machen. Laut Fraunhofer IEE würden Elektrolyseure deutlich häufiger laufen, während die Abregelung von Wind- und Solarstrom nahezu vollständig vermieden werden könnte.

pv magazine Deutschland
Redispatch-Vorbehalt: Wie der Kompromiss aussehen könnte

Die Wirtschaftsministerin zeigt sich offen, das Instrument anzupassen. Über welche Möglichkeiten jetzt gestritten wird.

ZFK – Zeitung für kommunale Wirtschaft