@grumpy_copi

Das Prinzip #WahreKosten etablieren. Das Rauchen verursacht jährlich direkte Kosten i.H.v. 30 Mrd., die zwar nur von 1/5 der Beitragszahlenden verursacht werden, aber von 5/5 der Beitragszahlenden zu berappen sind. Geteilt durch die Menge an Tabak, die jährlich in Deutschland konsumiert wird, lässt sich so berechnen, wieviel Kosten pro Gramm konsumierten Tabaks entstehen (in dieser Betrachtung ausschließlich Kosten für's Gesundheitssystem wohlgemerkt). Das gleiche noch für die indirekten und weiteren Kosten (Waldbrände, Mikroplastik, Ölförderung usw.) und auf die Tabakkonzerne umlegen. So können die Menschen weiter quarzen, wird nur halt teurer. Und das kann man mit allem machen: Alkohol, Fleisch, Tierprodukte, Zucker, (insbesondere verbrennungsmotorisierter) Indidivudualverkehr, Flug- und Kreuzfahrtreisen etc. etc. etc.

Scheiße muss kosten. Scheiße muss man sich leisten können.

https://digitalcourage.social/@helgenug/115637980594059629

helgenug (@[email protected])

@[email protected] Die Solidargemeinschaft blecht jährlich Kosten i.H.v. 30 Mrd. €, die von ca. ¹/₅ der Beitragszahlenden verursacht werden. https://www.dhs.de/suechte/nikotin/zahlen-daten-fakten/ Und da geht's 1. *nur* um's Rauchen (nicht ums Fliegen, nicht um verbrennungsmotorisierten Individualverkehr, nicht um den Konsum von Tierprodukten usw.), es sind 2. auch nur die direkten Kosten und 3. fehlen selbst in den indirekten noch die für Waldbrandbekämpfung, Müllentsorgung, Folgeschäden durch Mikroplastik, Ölförderung, Flächenverbrauch für Tabakanbau und Papierherstellung usw... Die Grünen haben hier einen richtigen Schritt getan. Wir müssen zum Prinzip #wahrerPreis . Wir müssen zum Prinzip #ScheißeMussManSichLeistenKönnen @[email protected]

digitalcourage.social

RE: https://mstdn.social/@klimareporter/115614802724039320

»"Eine #PkwMaut stabilisiert die Infrastrukturfinanzierung unabhängig von der Haushaltslage und ermöglicht eine fairere Kostenverteilung", sagte Vera Huwe vom Dezernat Zukunft. […]

Neben Maut und Krediten benennt die Analyse weitere mögliche Einnahmequellen: an ökologischen Kriterien orientierte Reformen von #KfzSteuer, #Dienstwagenprivileg und #Entfernungspauschale sowie Beiträge von Unternehmen, die vom #ÖPNV indirekt profitieren. […]

Eine Pkw-Maut solle dazu genutzt werden, zusätzliche Mittel für den öffentlichen Verkehr und die #Schiene zu schaffen. Sie müsse aber ökologisch und sozial ausgerichtet werden, also etwa #SUVs stärker belasten als Kleinwagen und E‑Autos mehr begünstigen als Benzin- und Dieselfahrzeuge."«

#Verkehrswende #ExterneKosten #WahreKosten #Kostenwahrheit #Autoverkehr #AttraktiverÖPNV

Investitionen in öffentlichen und aktiven Verkehr führen nicht automatisch zu weniger Autofahrten. Eine neue Studie zeigt, dass neue und bessere Angebote wie besserer #ÖPNV, #MixedUse-Quartiere, Mobilitäts-Apps oder günstige Tickets (sogenannte #PullMaßnahmen) kaum zur Senkung des Autoverkehrs beitragen. Häufig ersetzen Radfahrten oder günstige Tickets nur jeweils andere nachhaltige Mobilitätsformen, nicht Autofahrten. Sogar neue Bahnstrecken können zusätzlichen Verkehr erzeugen, weil sie den #Pendelverkehr über längere Distanzen fördern.

Wenn Städte ernsthaft CO₂ reduzieren wollen, muss die bestehende #Flächenungerechtigkeit aufgehoben und die wahren Kosten des Autoverkehrs eingepreist werden. Denn die Forschung macht deutlich: Ohne Druckmittel wie Straßenbenutzungsgebühren und weniger Straßenraum für Autos (sog. #PushMaßnahmen) wird der #Autoverkehr kaum sinken.

Erst wenn die Politik den Mut findet, die Privilegien des Autoverkehrs abzubauen, kann aus wohlmeinenden Programmen echte Veränderung werden, die die Lebensqualität für alle verbessert.

Börjesson M, Eliasson J (2026) Reducing traffic with “carrots”: A review of the evidence. Transportation Research Part A: Policy and Practice 203:104735.
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0965856425003684

#Verkehrswende #PushUndPull #LebenswerteStädte #Flächengerechtigkeit #Parkraumumwidmung #Fahrbahnumwidmung #Parkraummanagement #WahreKosten #ExterneKosten #Parkraumbewirtschaftung #Anwohnerparken #CityMaut #Hamburg #NachDemZukunftsentscheid #Zukunftsentscheid

@plumeros @hart
Ja leider, weil wir Fläche und Masse subventionieren.
Zudem werden die Umweltschäden (Verlust von Biodiversität, Krankheiten durch Pestizide etc., Verschmutzung des Grundwassers....) auf die Allgemeinheit umgelegt.

#agrarwende #wahrekosten

@cambioCarSharing

"Die Auto-Besitzerinnen und -Besitzer hatten etwa 220 Euro pro Monat angegeben, die tatsächlichen Kosten liegen laut der Studie aber bei durchschnittlich 380 Euro."
https://www.deutschlandfunknova.de/nachrichten/fehleinschaetzung-kosten-fuer-eigenes-auto-werden-unterschaetzt

#vollkostenrechnung #wahrekosten

Kosten für eigenes Auto werden unterschätzt

Menschen, die ein eigenes Auto haben, unterschätzen die Kosten dafür. Das zeigt eine Studie aus Deutschland.

Deutschlandfunk Nova
Ergebnisse der Wahre-Kosten-Kampagne mit Penny sind da. Wunsch nach Transparenz in der Lebensmittelbranche wächst! Für viele Kund*innen ist ein Preisaufschlag für ökologische Folgekosten zu hoch. Dennoch stärkt die Kampagne das Bewusstsein. #WahreKostenhttps://t1p.de/fq3rj
Wunsch nach Transparenz von Lebensmitteln ist messbar gewachsen – Ergebnisse der Wahre-Kosten-Kampagne mit Penny liegen vor - Universität Greifswald

Universität Greifswald

CostTool

Neben dem #Weltverkehrsforum #ITF, der #OECD und zahlreichen Verkehrsforschenden schlägt auch das Beratungsunternehmen Rambøll in einer vom @bmdv in Auftrag gegebenen Studie vor, die direkten, die sozialen und die #Umweltkosten des Autoverkehrs einzupreisen, z.B. in Form von höheren #Parkgebüren oer einer Pkw-Maut, um das Autofahren unattraktiver zu machen und mit den Einnahmen den Ausbau und Betrieb des #ÖPNV zu finanzieren.

@verkehrswende #Verkehrswende #CityMaut #PkwMaut #ExterneKosten #WahreKosten #AttraktiverÖPNV #PushUndPull

"Selbst wenn es gelingen sollte, durch das #Deutschlandticket Pkws von der Straße zu holen, könnten die freiwerdenden Kapazitäten auf Straßen und Parkplätzen rasch wieder durch neuen #Verkehr belegt werden. In der Wirtschaftswissenschaft ist dieser Jojo-Effekt als „Fundamentales Gesetz der Straßenverstopfung“ bekannt. […]
Wie gelingt die Verkehrswende? Studien und Erfahrungen weltweit belegen, dass das Problem nicht am zu teuren #ÖPNV liegt, sondern dass der Individualverkehr nicht kostengerecht bepreist wird. Mit einem modernen #Mautsystem könnten variable Preismodelle eingeführt werden. […] Städte wie #Oslo, #London und #Singapur setzen solche Mautsysteme bereits erfolgreich ein. […]
Die Nutzung des Neun-Euro-Tickets war über alle Einkommensschichten in etwa gleich verteilt, und beim Deutschlandticket zeigt sich bisher, dass der weit überwiegende Teil der Subventionen auf Nutzer entfällt, die im Speckgürtel der Metropolen wohnen, also eher der Mittelschicht angehören. Die Einnahmen aus der Maut können dagegen – analog zum #Klimageld – dazu beitragen, Autofahrer an anderer Stelle zu entlasten, soziale Härten durch die Maut auszugleichen und die Qualität des ÖPNV zu verbessern."

@verkehrswende #Verkehrswende #InduzierterVerkehr #ReboundEffekt #PkwMaut #CityMaut #ExterneKosten #WahreKosten #AttraktiverÖPNV #PushUndPull
#SozialeTeilhabe #Zündung

https://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/gastkommentar-warum-das-deutschlandticket-dem-klima-nicht-hilft/29406974.html

Handelsblatt