„Geistiges eigentum“ des tages
[Archivversjon, hevorhebung von mir]
Einen prompt für den gnobbelmatschgenerator mit angelerntem neuronalen netzwerk zu formulieren, ist jetzt für contentindustrielle scheißjornalisten der neue, eigenständige, jornalistische und schöpferische akt. Müsst ihr verstehen, damit macht der prompttschätter so richtige werke mit so richtiger schöpfungshöhe. Und zwar seine werke, nicht die werke der softwäjhr. Ja, vor meinem arsch ist auch kein gitter!
Na gut, weils so schön ist, mache ich hier jetzt auch mal frisches „geistiges eigentum“ nach den wirren rechtsvisjonen der scheißjornalisten und scheißPResseverleger, so als schöpferischen akt:
Ich: Begründe mir bitte kurz, warum der Text, den du mir nach Formulieren eines Prompts ausgibst, keine eigenständige Leistung von mir ist.
Qwen VL 30B: Der Text, den ich auf deinen Prompt hin generiere, ist aus mehreren Gründen keine eigenständige Leistung von dir:
- Ich bin der Erzeuger des Textes. Du gibst eine Anfrage ein, aber die eigentliche sprachliche Ausformulierung, Strukturierung und inhaltliche Ausarbeitung übernehme ich.
- Dein Beitrag ist die Eingabe, nicht das Ergebnis. Ein Prompt ist vergleichbar mit einer Arbeitsanweisung an jemand anderen – wer die Anweisung gibt, hat das fertige Produkt nicht selbst erstellt.
- Kreative und intellektuelle Leistung liegt im Ausführen, nicht im Beauftragen. Wenn jemand einen Architekten beauftragt, ein Haus zu entwerfen, ist der Entwurf nicht die Leistung des Auftraggebers.
- Fehlende eigene geistige Schöpfung. Eigenständige Leistung setzt voraus, dass du selbst Gedanken formuliert, strukturiert und sprachlich umgesetzt hast – das ist hier nicht der Fall.
Das bedeutet nicht, dass das Formulieren eines guten Prompts wertlos ist – es erfordert durchaus Überlegung. Aber der Output ist meine Leistung, nicht deine.
Das ist besonders relevant in Kontexten wie Schule, Studium oder Beruf, wo das Einreichen solcher Texte als eigene Arbeit als Täuschung gewertet werden kann.
Das gilt dann wohl auch für den beruf des jornalisten, oder? Probier es selbst mal aus, jornalist. Vielleicht haben die anderen angelernten neuronalen netzwerke ja eine andere auffassung als dieses dingens aus der zweiten reihe. Ach, da promptet ihr lieber nicht, weil ihr genau wisst, dass ihr gekwirlte lügenscheiße erzählt? Das habe ich mir doch gleich gedacht. 😁️
Schade, dass dieses PRessesterben so langsam geht. Obwohl es nur noch jornalistische diepfäjhks aus der gnobbelmatschhölle verkaufen will.
Gut, einer noch:
Bei der NZZ heisst es, man setze KI als Werkzeug ein
Ach, deshalb wird die neue zürcher seit jahren zunehmend ungenießbarer. Die benutzen das werkzeug wohl an immer mehr stellen, wo vorher gar nix reparaturbedürftig war. Und das war mal eine halbwegs seriöse, wenn auch rußstaubig-schwarze zeitung, eine gute ergänzung oder gar alternative zum tintengeklexe der BRD-PResseverleger. Na ja, immerhin scheint es dort noch ein lektorat zu geben, das die schlimmsten und missverständlichsten formulierungen vor der veröffentlichung glättet und die vielen verschreiber rausmacht. Das ist in der BRD längst überall wegrazjonalisiert (nur beim Claas-Relotius-magazin bin ich mir nicht sicher).
Na, da bin ich aber froh, dass wenigstens die wicked pedia noch reste von kwalitätsanspruch hat. Noch.
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