Stellt doch gleich ein amulett auf!
Prima, dann fällt beim näxsten tödlichen unfall das blut nicht mehr so auf.
Farbe ist übrigens keine verkehrsinfrastruktur. Leute, die weiße linjen „nicht sehen“, vorfahrtberechtigte verkehrsteilnehmer „nicht sehen“ und vielleicht sogar eines dieser dreieckigen rotumrandeten warnschilder mit einem fahrradpiktogram „nicht sehen“, werden auch andere markierungen „nicht sehen“. Oder als parkplatz betrachten. Oder als fahrspur. Oder als vielzweckfläche, wo man seinen sperrmüll hinstellen oder alles mögliche zeugs aus- und einladen kann. Oder als praktischen abstellort für diese scheiß elektrokinderroller für erwaxene. Gleichgültig fährt die bullerei daran vorbei, der scheiß steht ja nicht auf der fahrbahn rum und für den ruhenden verkehr ist die polizei nun mal nicht zuständig. Da muss man die scheiße, mit der radwege jeden verdammten tag zugemüllt werden, schon auf die autofahrbahn schmeißen oder schieben, damit sich mal jemand drum kümmert. Aber nicht erwischen lassen, das ist dann eine verkehrsgefährdung und gibt mindestens ein saftiges ordnungsgeld. Ich kann nix dafür, dass das so betrachtet wird. Ich habe das nicht gemacht. Ich habe auch nicht diese ganzen scheißideen, die man immer in den verkehrtausschüssen der BRD-städte hat.
(Liebe stadtverkehrs-radfahrerys, wenn ihr einen LKW seht, fahrt bitte ganz defensiv! Ja, der hat viele spiegel. Ob der da reinguckt, wisst ihr nicht. Ob er euch sehen würde, wenn er reinguckte, wisst ihr nicht. Die scheißdinger sind riesig, schwierig manöverierbar und verdammt schwer, aber irgendwie muss das ganze zeugs ja immer durch die stadt kommen, damit der aldi nicht ganz so leer wie ein HO-laden aus den achtziger jahren aussieht. Das fahrery kennt sich oft nicht so gut in der stadt aus, durch die es heute mal fahren muss und weiß deshalb auch nicht so genau, wo es besonders gefährlich ist. Nach einem unfall könnt ihr froh sein, wenn ihr nochmal völlig groggy von den schweren schmerzmitteln auf der intensivstazjon aufwacht. Meistens ist es eher ein wirtschaftlicher impuls fürs bestattungswesen. Das gleiche gilt für busse und straßenbahnen, nur, dass die fahrerys da meistens wissen, wo es besonders gefährlich ist, so dass nicht zu ganz so vielen üblen unfällen kommt. Der spruch „ich hatte vorfahrt“ auf einem grabstein eignet sich eher für witze. Und ja, der ganze stadtverkehrt ist eine endlose nerverei. Für alle beteiligten. Überall. Sogar in hamburch. Von den richtigen idjoten im stadtverkehrt will ich gar nicht erst anfangen. Vielleicht ist es ja in kuba oder afganistan erträglicher, aber dafür gibts dort andere endlose nervereien… ja, ich weiß selbst, wie es nervt.)
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