Röm.-kath. realitätsverlust des tages
Katolisch violett soll in die regenbogenflagge [arschivversjon], ganz anders als erdverbunden braun:
Die große Mehrheit von 2.000 befragten Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern an katholischen Schulen haben in einer Online-Umfrage den Umgang mit der „Vielfalt sexueller Identitäten“ als wichtige Aufgabe für ihre Schule benannt
Nun, einen „umgang“ kann man auf vielerlei weise gestalten. 😁️
(Ich spare mir mal die anmerkung zu onlein-umfragen. Das ist noch eine ganze größenordnung unseriöser, als wenn man die leute anriefe und nur die antworten der ganzen idjoten zählt, die vor jedem anonym bleibenden anrufer mit „ich bin meinungsforscher vom institut klingtgut, ich habe gerade eine nummer gewählt, die dich ziemlich eindeutig identifiziert und jetzt beantworte mir mal ein paar fragen“ datenmäßig die hosen runterziehen, bis hin zu ihrer einstellung gegenüber sexuellen präferenzen. Wer noch menschenwürde in sich fühlt, legt auf, gern mit einer gesalzenen beleidigung für den dummen widerling von ausbefrager zum abschied. Die hat er sich nämlich verdient. Von der benutzung einer trillerpfeife rate ich ab, das könnte als körperverletzung angezeigt werden.)
In der Befragung des Berliner Instituts für christliche Ethik und Politik gaben etwa 20 Prozent an, Diskriminierungen von homosexuell, trans oder nicht binär empfindenden, also queeren Schülern, zu erleben oder zu beobachten
Ihr kennt aber schon die offizjelle — was der priester dann mit seinem lustknaben macht, wird ja lieber vertuscht und geheimgehalten, nicht dass der priester noch in den knast muss — sexualmoral der hl. röm.-kath. kinderfickersekte?
Das Papier spricht sich für eine Schule aus, die allen Schülerinnen und Schülern Raum gibt, also auch nicht-binären und nicht-heterosexuellen Jugendlichen, sie sichtbar macht und achtet. Es gelte, „bestehende Irritationen und Verunsicherungen im Umgang mit der Vielfalt sexueller Identität zu benennen und abzubauen“, heißt es im Textentwurf.
Der noch nicht fertig bearbeitete und dementsprechend noch nicht veröffentlichte Text soll für die Situation von queeren Schülern und Lehrern sensibilisieren. Er macht darauf aufmerksam, dass viele von ihnen einen jahrelangen, schmerzhaften Prozess von innerer Unsicherheit und Zweifel durchleben. Queerfeindliche Vorurteile, Diskriminierung und Mobbing dürften keinen Platz in katholischen Schulen haben
Haben wir eigentlich schon eine päpstin? Oder wenigstens eine transe unter den kardinälen? Nee? Echt nicht? Im einundzwanzigsten jahrhundert immer noch nicht? Wie kommt das nur? Denkt mal drüber nach, das könnte klug machen!
(Ich bin übrigens auch nicht-binär. Der kompjuter, auf dem ich gerade tippe, der arbeitet binär. Ich nicht.)
Ziel einer queerfreundlichen Schule sollen laut dem Textentwurf Bemühungen sein, die „ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung“ von Kindern und Jugendlichen zu unterstützen. Dazu gehöre auch, dass Schule einen Raum eröffne, „in dem Kinder und Jugendliche Gewissheit über ihre sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität erlangen können“
Auch durch kleine versaute spielereien mit dem notgeilen pfaffen? Ich frage nur für ein paar sexuell desorientierte jugendliche, deren ganzheitliche entwicklung ich unterstützen möchte. 😁️
Es gelte, die Würde jeder Person zu achten. Um queeren Jugendlichen gerecht zu werden, spricht sich der Textentwurf auch für eine geschlechtergerechte Sprache aus
Autsch, die sprechen von würde. Und meinen genderkunstsprache. Genau, das wirds bringen! Und jetzt fragen wir uns erstmal gegenseitig nach den gewünschten pronomen, und schon hört jede diskriminierung und abwertung auf! Guck mal, du hast gendersprech gesprochen, und es regnet schokotschipps vom himmel! Wie herrg’ttsdumm kann man sein! Ach, katolen… 😵️
Aber sprechakte sind natürlich viel einfacher und billiger als wirkliche veränderungen, was auch ihre beliebtheit erklärt. Das war aber bislang eher ein p’litischer hirnfick. Denen, die sich daran stören, dass es in meiner wunderhübschen muttersprache im nachhall uralter zeiten so etwas wie grammatische geschlechter gibt, die jedes nomen ziemlich willkürlich in eine von drei schubladen stecken, lege ich nahe, doch einfach englisch zu sprechen. Da hat man das problem nicht.
Dem Vernehmen nach wird der Text allerdings nicht zu einem Papier der deutschen Bischöfe hochgestuft werden, sondern als Veröffentlichung der Schulkommission firmieren. Wobei dies eher einen symbolischen Unterschied macht
So so, es macht in der (wie bei jeder organisierten kriminalität) strikt hierarchisch organisierten hl. röm.-kinderfickersekte also nur einen „symbolischen“ unterschied, ob etwas ein offizjeller standpunkt der kirchenleitung oder eine für den gesamten betrieb des apparates völlig unverbindliche verlautbarung von funkzjonslosen schäflein ist? Für wie unvorstellbar dumm hält man eigentlich die leserys, wenn man so eine offene und intelligenzverachtende lüge schreibt? Vermutlich für sehr dumm. Da hatte das autory aber festes vertrauen in die gehirnschrumpfende kraft röm.-kath. frömmigkeitspraktiken.
Ach, es geht ja auch schon los, dass sich richtige großkatolen mit professorsold zu worte melden:
Klar ist, dass die Veröffentlichung des Grundlagenpapiers nicht so geräuschlos verlief wie von den Bischöfen gewünscht. Denn nach der Vorstellung im Ständigen Rat brachte sich vor allem der Tübinger Moraltheologe Franz-Josef Bormann als laute Stimme der Kritiker in Stellung. Mit pointiert vorgetragenen, scharfen Vorwürfen: Das Papier sei unwissenschaftlich, von Wohlfühl- und Akzeptanz-Rhetorik getragen und verschweige die medizinischen und psychologischen Probleme vieler queerer oder trans-empfindender Jugendliche.
Bormann stört sich vor allem daran, dass das Papier keine klare Haltung auf Grundlage der katholischen Morallehre beziehe
So klingt das könichreich katolistan von oben, so klingt die lodernde psychohölle der hl. röm.-kath. kinderfickersekte! Ja, haben wir zur kenntnis genommen, aber können wir aus lauter hl. mitleid mit den betroffenen — wisstschon, diese hl. geist! — nichts weiter mit anfangen, und außerdem machen wir einfach weiter wie gehabt, wir haben ja eine morallehre. Und ja, die beurteilung des realitätsflüchtigen geschwafels als wohlfühl- und akzeptanzretorik ist vermutlich treffend (ich habe diese konkrete tintenklexerei nicht gelesen, der momentane stand wird ja geheimgehalten). Es ist nur schade, dass diese teolügner so etwas nicht wahrnehmen können, wenn es von ihrer eigenen seite kommt.
Wer so etwas wie menschenrechte haben möchte, egal ob m, w, d oder null, egal ob schwul, lesbisch, hetero, bi oder bizarr, muss dafür aus der hl. röm.-kath. kinderfickersekte austreten. Da hat mensch die nämlich nicht. Am besten schon gestern ausgetreten sein, aber heute gehts auch noch. Ach nee, heute ist ja sonntag, heute ist der heiland auferstanden, damit ihr schlafen könnt. Na gut, aber morgen früh gehts wieder. Dieser Jesus aus nazaret, den die kristen am vergoldeten römischen galgen hochhalten und zur anbetung freigeben, war übrigens auch kein krist. Und schon gar nicht katolisch.
Und wer seine kinder liebhat, hält sie eh von kristen fern! Aus liebe.
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