Die EU so: Ab an die front! Morde viel und stirb wie ein mann!
#BerndMüller #EU #Krieg #Link #Männerhass #Russland #Telepolis #UkraineDie EU so: Ab an die front! Morde viel und stirb wie ein mann!
#BerndMüller #EU #Krieg #Link #Männerhass #Russland #Telepolis #UkraineHabt ihr das auch gehört?
Wie bummskriegsminister Boris Pistolius (SPD) sein im bundestag abgenicktes gesetz, das eine genehmigungspflicht für auslandsreisen junger männer (nicht frauen) eingeführt hat, mit einer allgemeinverfügung wieder aufgehoben hat? Nun, das ist nach auffassung des wissenschaftlichen dienstes des bundestages rechtswidrig.
Auf 13 Seiten nehmen die Gutachter die Allgemeinverfügung auseinander – und was sie finden, liest sich wie ein juristisches Desaster. Pistorius hat nicht eine Ausnahme formuliert, sondern alle Männer pauschal und unbefristet von der Abmeldepflicht ausgenommen.
Das Ministerium hätte aber noch einige Männer übriglassen müssen, damit die gesetzliche Regelung überhaupt einen Sinn macht. Denn: „Andernfalls würde der Ausnahmefall zum Regelfall“, heißt es in dem Dokument.
Die Exekutive müsse Gesetze anwenden und vollziehen – und dürfe sie nicht abschaffen. Dafür sei allein das Bundesverfassungsgericht zuständig.
Das wäre ja auch was, wenn man geltende gesetze mit einer allgemeinverfügung simsalabim außer kraft setzen könnte! Da kann man dann gleich gesetz durch tagesp’litische willkür in abhängigkeit vom luftdruck ersetzen. Also noch schlimmer als hier in bananistan.
#BerndMüller #BorisPistorius #BRD #Bundeswehr #Fail #Link #Realsatire #SPD #Telepolis #WehrpflichtUnd nun zu den UFOs
Im moment scheint die ukraine besonderen erfolg bei der sammlung von UFO-beobachtungen zu haben:
Detektion eines großen, schwebenden, flachen oder zigarrenförmigen Objekt, das 2024 über der Front mit einer Mavic-3T-Drohne im Wärmebildmodus aufgezeichnet werden konnte (s. Titelabb.). Der Durchmesser des Objekts betrug etwa 30 m. Die abschließende Identifikationsanalyse klassifizierte das Objekt „aufgrund von Anomalie-Faktoren, darunter große Größe, ungewöhnliche Form und Schweben auf der Stelle als UAP“
Wenn ich das höre, denke ich ja sofort an einen kleinen zeppelin. Es würde mich gar nicht wundern, wenn im ersten drohnenkrieg der menschheitsgeschichte versucht würde, mit so einer relativ billig herstellbaren technik entweder tiefer ins gegnerische gebiet einzudringen oder ein reläj für funkverbindungen in die höhe zu setzen. Wenn man einen zeppelin nicht mit teurem helium, sondern mit wasserstoff füllte, wäre es eine billige konstrukzjon, und wenn das ding unbemannt ist, sind die gefahren durch den wasserstoff scheißegal. Im scheißkrieg sowieso.
2024 von einer Drohne gefilmt, wurde eine keilförmige Formation aus fünf kugelförmigen Objekten schlussendlich als UAP klassifiziert: „Die Objekte folgten einer geraden Flugbahn und erzeugten keinen Lärm. Jedes Objekt hatte einen Durchmesser von etwa 1 Meter (m) und bewegte sich mit etwa 30 Metern pro Sekunde (108 km/h)
Geradlinige bewegung und rd. 110 stundenkilometer klingt erstmal gar nicht so ungewöhnlich. Dass man nix hört, kann daran liegen, dass die dinger leise sind und der wind den schall eher in die andere richtung trägt. Es kann natürlich auch an neuartigen, auf dieser missjon auf kriegstauglichkeit erprobten, oder gar an außerirdischen antriebstechniken liegen. Auch die V-formazjon im flug ist nicht völlig absurd.
Die kugelform der objekte ist allerdings sehr rätselhaft. Keine ahnung, wie gut diese einzelheit gesichert ist. Die ukraine darf gern mal ihr bildmaterjal und ihre ton- und sensorikaufzeichnung veröffentlichen… (ja, ich weiß, es ist scheißkrieg, und da wird der ganze geheimkram noch geheimer gehalten). Das könnte einer der überzeugenderen UFO-belege werden.
So, und jetzt aber mal der hammer:
Nicht weniger bizarr erscheint zudem die Detektion einer Formation vermutlich kugelförmiger Objekte, die sich auf den Drohnen-Aufnahmen lediglich im Wärmebild abzeichneten, im zeitgleich erstellen sichtbaren Bereich jedoch buchstäblich unsichtbar waren
„Vermutlich kugelförmige objekte“ ist blendsprache für „die form ist unbekannt“. „Formazjon“ ist blendsprache für „die agierten irgendwie erkennbar gemeinsam, aber weitere einzelheiten dazu wollen wir lieber nicht mitteilen“. Etwas, was ein infrarotbild erzeugt, aber kein optisches bild, ist aber wirklich sehr ungewöhnlich. Hat da etwa jemand eine funkzjonierende tarnvorrichtung?
Dass während des ersten richtigen drohnenkrieges mit oft zurzeit noch experimenteller technik in der luft jede menge UFO-meldungen entstehen, finde ich ansonsten nicht so überraschend.
Am völlig sinnlosen gemetzel dieses scheißkrieges ändert das freilich gar nix.
#AndreasMüller #Krieg #Link #Russland #Telepolis #UFO #UkraineDigitale suhveränität des tages
Hej, scheiß-EU, beschissene! Wenn das „hochsensible daten“ sind, warum liegen die dann überhaupt irgendwo auf rechnern herum, die ein bestandteil des internetzes sind? Das wäre schon an sich eine dumme und strafbarkeitswürdige scheißidee, wenn man so etwas nicht auch noch ausgerechnet in einem überwachungsstaat mit seit jahrzehnten zunehmend totalitären und gewalttätigen zügen täte, der zurzeit von einem narzisstisch gestörten idjoten mit realitätsverlusten und der von ihm ausgewählten rückgratlosen speichelleckerbande regiert wird. Nein, nicht zum ersten mal.
Daten aus den Bereichen Verteidigung, Gesundheit und Justiz sollen künftig nur noch auf „souveränen“ Clouds gespeichert werden – auf Infrastrukturen, die auch bei Handelskonflikten oder Sanktionen nicht einfach abgeschaltet werden können
Wie wäre es mal mit infrastrukturen, die vollständig vom internetz getrennt sind? Oder hat euch der lobbyist ein paar besuche im edelpuff spendiert, und seitdem haltet ihr die „klaut“, also die intransparente und gefährliche speicherung auf den kompjutern anderer leute, für eine richtig gute idee?
Nein, scheiß-EU, so eine verantwortungslosigkeit und fahrlässigkeit wird durch eine „künstliche intelligenz“, die ihr auch noch „entwickeln“ wollt, nicht besser. Was gesundheitsdaten betrifft, gab es gerade den GAU, über den die BRD-presse so schweigt wie Donald Trump möchte, dass über die Epstein-akten geschwiegen wird. Mit tief in die privat- und intimsfäre von menschen hineinragenden datensammlungen, die solchen machenschaften von ärzten und krankenhäuser völlig wehrlos ausgeliefert sind, weil ihr bei der scheiß-EU das so wollt. Reicht euch korrupten EU-arschlöchern ein derartiger vorfall noch nicht? Feinde und gilljotinenfutter seid ihr! Ja, das gilt auch für dich, du kleiner mieser scheißbürokrat und schreibtischtäter, der das für eine handvoll sold alles mitmacht.
Digital first, hochdruck second, bedauern third, fatalismus fourth.
#BerndMüller #Bullshit #Cloud #Datenschutz #EU #Korruption #Link #Telepolis #VerantwortungslosigkeitDeutschland: 100.000 Regeln – und niemand fühlt sich frei
26. Mai 2026 Timo Rieg
Immer neue Regeln sollen Konflikte lösen – und machen Demokratie zugleich komplizierter. Warum Freiheit und Gesetzgebung neu verhandelt werden müssen.
Wer in die Freiheit eines anderen eingreifen will, muss dies mit ihm aushandeln. Es verhandeln also nur Anspruchsteller und Betroffene miteinander, so wie das im Zivilrecht üblich ist.
Da viele Wünsche nach Eingriffen in die Freiheit anderer allgegenwärtig sind, immer wieder auftreten und deshalb wohl irgendwie zum menschlichen Zusammenleben gehören, gibt es ein schier unüberschaubares Dickicht an normativen Regeln, also Gesetzen, Verordnungen, Satzungen und dergleichen.
Dagegen ist nichts einzuwenden - wenn zwei Voraussetzungen erfüllt sind. Ersten: Bei der grundsätzlichen Regelung waren "die Betroffenen" eingebunden und konnten ihre (abstrakte) Zustimmung unter den vereinbarten Bedingungen geben. Und zweitens: Individuell darf jeder von einer Grundsatzregel abweichen, soweit sich die Beteiligten eben auf etwas anderes verständigen können.
Betroffene Bürger an Gesetzgebung kaum beteiligt
Der erste Punkt wird in deutschen Gesetzgebungsverfahren zumeist durch Anhörungen in den jeweiligen Parlamentsausschüssen berücksichtigt. Potentiell Betroffene kommen dabei jedoch nicht persönlich, sondern durch Lobbyverbände zu Wort. Ob dabei alle relevanten Positionen berücksichtigt werden, ist im Einzelfall zu prüfen. Angehört werden aber auch regelmäßig Experten, die gerade nicht betroffen sind, sondern von außen auf die Regelung schauen.
In der Schweiz ist die Beteiligung wesentlich breiter angelegt, allerdings nur bei Regelungen, die für besonders wichtig erachtet werden. Im sogenannten "Vernehmlassungsverfahren" kann sich nach Artikel 4 VlG jeder einbringen. Einen Anspruch auf Berücksichtigung gibt es freilich nicht.
Mehrheit ist Macht – nicht unbedingt Demokratie
Abweichung von der Norm unzulässig
Der zweite Punkt ist meist nicht vorgesehen. Wenn individuelle Abweichungen möglich sein sollen, wird dies wiederum explizit geregelt, wie beispielsweise eine mögliche "Grunddienstbarkeit" (§ 1018 BGB). Ansonsten aber gelten staatlich oder kommunal aufgestellte Regeln abstrakt – ohne Vertragsfreiheit.
Denkt man einmal kurz außerhalb der Dichotomie Staat auf der einen Seite, Bürger auf der anderen Seite, dann sind alle Verkehrsregeln Vereinbarungen der Betroffenen untereinander. Um nicht bei jedem Aufeinandertreffen von zwei Verkehrsteilnehmern ein individuelles Aushandeln zu verlangen (mit der oft schwierigen Frage, wer gerade eigentlich von wem etwas will), einigt man sich auf Grundlagen wie Rechts vor Links, Halt bei roter Ampel etc.
Abstrakte Regeln gelten ausnahmslos
Solche Regeln gelten auch, wenn niemand anwesend ist, der diese Regel für sich beanspruchen möchte. Beispiel Fußgängerampel: Zeigt sie dem Straßenverkehr Rot, muss ein Fahrzeug stehenbleiben, auch wenn weit und breit sonst niemand zugegen ist, wie das Bayerische Oberste Landesgericht (1 ObOWi 58/03) entschieden hat.
Über solch abstrakte Regelungen hat zwar schon Kurt Tucholsky 1929 gespottet, doch die Anzahl von immer gültigen Ge- und Verboten hat sich seit seiner Zeit vervielfacht. Allein auf Bundesebene gelten derzeit etwa 100.000 Einzelnormen.
Die trotz aller Proklamationen zum Bürokratieabbau zunehmenden Regelungen führen nicht nur zu einer praktischen Unüberschaubarkeit mit der Folge, dass sich kaum jemand sicher sein kann, stets rechtskonform zu leben, sie sind letztlich auch ein Offenbarungseid der Politik.
Vom Speziellen zum Allgemeinen
Denn wo immer eine neue Spezialregel gesetzt wird, zeigt sich in Wahrheit, dass eine Grundfrage nicht geklärt ist. Der richtige, nämlich an individueller Freiheit orientierte und Willkür vermeidende Weg ist stets, von Detailregelungen zu Grundregeln zu kommen. Wo dies nicht gelingt, drücken sich Gesellschaft oder wenigstens Politiker davor, den Kern zu verhandeln.
Die zehn Gebote kamen noch mit dem einen Satz aus: Du sollst (bzw. nach dem Original eher "wirst") nicht töten. Vielleicht müsste man dem noch eine Ausnahme hinzufügen der Art: außer in Notwehr. Aber das deutsche Strafrecht unterscheidet hier zig Fallkonstellationen, und im Kriegsfalle ist ohnehin alles anders.
Die Weigerung, sich auf nachvollziehbare Grundregeln zu verständigen, zeigt aktuell die Diskussion um weitere Detailvorgaben im Sexualstrafrecht. Von Deepfake bis "nur Ja heißt Ja" werden immer neu "Strafbarkeitslücken" ausgemacht, die weitere Einzelnormen verlangen sollen.
Kein Ende neuer Regelungen in Sicht
Bei diesem Weg ist klar: Gut geregelt sein wird das Land nie. Es wird immer weitere Ge- und Verbote brauchen, niemals wird der Punkt kommen, an dem Politiker (und Bürger) sagen: nun ist alles klar, Danke, mehr ist nicht zu tun.
Was eben umgekehrt bedeuten muss: bisher sind unsere Regeln ungenügend, trotz bald 80 Jahren bundesrepublikanischem Geschraube an ihnen.
In einer "Demokratie der Freiheit" wären also dringend große Konsultationen angesagt. Bürokratieabbau ist kein Selbstzweck, sondern die logische Folge eindeutiger und konsensfähiger Regelungen.
Groß müssten diese Konsultationen sein, weil von Strafgesetzen alle betroffen sind. Nicht, dass sich jeder als potentiellen Straftäter sehen müsste, aber Urteile ergehen "im Namen des Volkes", mithin muss dieses Volk die entsprechenden Strafnormen grundsätzlich gefordert haben.
Im Zivilrecht sind hingegen längst nicht alle von jeder Regelung potentiell betroffen, doch die Kreise, die miteinander zu verhandeln hätten, wären immer noch sehr groß.
Grundeigentum und Demokratie:
Warum wir über Boden verhandeln müssten
Volksentscheid nicht in Sicht
Doch solche Konsultationen sind bisher nicht vorgesehen. Die Versuche dazu mit Bürgerräten (Pro und Contra diskutiert in drei Teilen) stoßen vor allem bei Konservativen auf Ablehnung. Das Instrument des Volksentscheids gibt es auf Bundesebene in Deutschland nicht - und wird wohl auch nicht kommen (denn es stand schon in verschiedensten Wahlprogrammen).
Und eine große zivilgesellschaftliche Debatte ist auch nicht in Sicht, zumal jede Verständigung auf einfache Grundregeln immer auch den Verzicht auf Ausnahmen zu eigenen Gunsten einschließt. Ein übermächtiger Staat wird zwar gerne kritisiert; doch sobald es um die eigenen Pfründen geht, wollen sich viele doch lieber auf eine Detailregelung der Politik berufen, als eigenständig mit dem Nachbarn zu verhandeln.
Vorrang für lokale Regelungen
Einen Ausweg böte eine andere Normenhierarchie, die auf den ersten Blick als Widerspruch zum Vorrang von Grundregeln vor Detailregeln gesehen werden könnte, nämlich nicht von möglichst weit oben, sondern stets von so weit wie möglich unten her etwas zu regeln.
Aber vom Ansatz her, dass nur Anspruchsteller und Betroffene miteinander zu verhandeln haben, ist es einfacher und gerechter, lokale Unterschiede zu akzeptieren, als alles mindestens bundesweit, inzwischen ja oft EU-weit gleichermaßen vorzuschreiben.
Das bedeutet noch nicht, dass jedes Dorf, jeder Kiez, jeder Wohnblock machen kann, was er mag, solange er sich darauf geeinigt hat. Denn wo immer Externe Betroffen sind, sind sie eben in die Aushandlung einzubeziehen. Die Rauchgase aus dem heimischen Kamin verbleiben eben nicht vor Ort - der Lärm eines Straßenfestes aber schon.
Vielfalt ist keine Kleinstaaterei
Den Kommunen, vor allem aber auch den Einwohnern selbst hier deutlich mehr Selbstbestimmung zuzugestehen, wäre ein fundamentaler Schritt zu mehr Freiheit. Und auf diesen überschaubaren Ebenen lassen sich Aushandlungen der Betroffenen miteinander auch relativ einfach organisieren.
"Kleinstaaterei" wird es hier schallen. Dabei möchte doch fast jeder wenigstens hinter seiner Wohnungstür von Vorschriften, die irgendwelche Nicht-Betroffenen kraft ihres Amtes ersonnen haben oder gerade ersinnen, verschont bleiben.
Und eine "Opt-Out"-Erlaubnis wäre ja längst keine Pflicht, überall das Rad neu zu erfinden. Aber es wäre die Chance, Demokratie als Selbstbestimmung deutlich mehr Raum zu geben.
#telepolis #freiheit #regulierung #überregulierung #demokratie #nannystate #nannystatementality
“Die Jugend liebt heutzutage den Luxus.”
“Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.” Diese Klage von ihm hier ist jetzt mindestens 2425 Jahre alt. Das muss dem Folgenden vorausgeschickt werden.
Lassen Sie uns ferner festhalten, dass “die Jugend” nur mehr oder weniger, eher mehr intelligent das an Gesellschaft und ihrer Wirklichkeit adaptiert und für sich anwendet, was die vor ihr Geborenen ihr zubereitet haben. Das sind Fakten, an denen vernunftorientierte Zweifel nicht wirklich möglich sind.
Was mag es bedeuten, wenn nun z.B. Bernardo Cantz/telepolis, der – und dessen Medium – seinen persönlichen Hintergrund nicht bekannt macht, feststellt: “Studium, Smartphones, Sinkflug: Warum die Gen Z schlechter abschneidet – Forscher schlagen Alarm: Eine ganze Generation könnte kognitiv zurückfallen – und die Ursache liegt näher, als viele denken.”
Der Autor macht immerhin transparent, berücksichtigt das in seiner Kommentierung aber nicht, dass er über “Meta-Studien” berichtet. Was das ist, erklärt Wikipedia so:
“Eine Metaanalyse ist eine Zusammenfassung von Primär-Untersuchungen zu Metadaten, die mit quantitativen und statistischen Mitteln arbeitet. Sie versucht frühere Forschungsarbeiten quantitativ bzw. statistisch zusammenzufassen und zu präsentieren. Der Unterschied zur systematischen Übersichtsarbeit (auch ‘Review’ genannt) liegt darin, dass ein Review die früheren Forschungsdaten und Publikationen kritisch würdigt, während die Metaanalyse nur die quantitative und statistische Aufarbeitung der früheren Ergebnisse umfasst.”
Mann nennt es Politik
Sie untersuchen also nicht selbst, sondern fassen zusammen, was untersucht wurde. Untersucht wird halt das, was jemand zum Untersuchen beauftragt hat. Was nicht untersucht wird, wird auch nicht rausgefunden. Untersucht wird, was die*der Auftraggebende herausfinden will. Mann nennt es Politik. Oder, wenn Sie so wollen, auch: Kapitalismus.
Erfreulich differenzierter geht es in diesem Interview von Yann Barte/Jungle World zu: “François Kraus, Meinungsforscher, im Gespräch über religiöse Jugendliche in Frankreich: »Religion ist zu einer Identität geworden« – Die französische Jugend bewegt sich nicht allgemein nach rechts, wird aber in Teilen religiöser und reaktionärer: Die »Jungle World« sprach mit dem Meinungsforscher François Kraus über das Schwinden gewohnter politischer Koordinaten, die Polarisierung zwischen den Geschlechtern und die politischen Folgen zunehmender Religiosität.”
Als Ungläubiger muss ich die überbordende Gläubigkeit zur Kenntnis nehmen. Das missionarische Atheistendasein habe ich vor etlichen Jahrzehnten aufgegeben. Ich will ja anders sein, als all die irren Missionar*inn*e*n. Als Agnostiker ist das Maximalziel die friedliche Koexistenz mit der Übermacht der Verrückten. Gewiss dürfte das Muslimische in Frankreich ein höheres gesellschaftlich relevantes Gewicht haben, als hierzulande. Prinzipiell gegensätzliche Verhältnisse kann ich dagegen nicht erkennen. Sie? Generell sind die Ergebnisse eher nicht weltabgewandt von der die befragten Menschen umgebenden gesellschaftlichen Wirklichkeit. Mann könnte halt schlicht zu vernünftigeren Schlüssen kommen, als es viele mindergebildete Geschlechtsgenossen tun. In Frankreich wie hier.
Und die Mächtigen? Alle unter einer Decke?
Spektakulär finde ich die Erkenntnisse, die Philipp Fess/telepolis hier referiert:
“China, Russland und der Traum vom ‘eurasischen Jahrhundert'” – Putin und Xi präsentieren ein Manifest gegen US-Dominanz. Kritiker sehen darin Hoffnung auf Multipolarität – andere nur eine neue Form globaler Kontrolle. – Vereint gegen die eine Nation? Wladimir Putin und Xi Jinping haben beim russischen Staatsbesuch am 20. Mai in Peking eine gemeinsame ‘Erklärung zur Errichtung einer multipolaren Weltordnung und einer neuen Art internationaler Beziehungen’ unterzeichnet.”
Gegen Ende zitiert der Autor einen “US-Ökonomen” namens Patrick Wood, den er so zusammenfasst: “Woods These ist so einfach wie provokant: Die Eliten aus Washington und Peking arbeiteten seit Jahrzehnten am selben Projekt: dem einer technokratischen Weltordnung.” Das wäre, wenn es stimmte, eine spektakuläre Erkenntnis. Wirklich?
Nunja, es wäre nicht das erste Mal, dass die Herrschenden auf Kosten der Beherrschten herrschen. Und es ist leider noch nicht einmal ausgeschlossen, dass sie mit- bzw. gegeneinander Krieg führen, auf Kosten der Beherrschten beider Seiten. Oder was machen Netanyahu und die Hamas? Oder Trump und der Iran? Auch Putin und Selenskyi? Hitler und Stalin? Die Imperialisten, die gegeneinander den 1. Weltkrieg 1914 entfesselten? Was all die können, können Trump (oder sein baldiger Nachfolger) und Xi Jinping schon lange. Xi Jinping hat kein Interesse an Kriegführung, weil er ihren ökonomischen Unsinn und ihre Risiken kennt, ein Imperialist mit Stärke. Bei Trump hingegen regiert der Imperialismus der Schwäche. Der ist und bleibt gefährlich.
Messbar: die massenverdummung und infantilisierung
Mal von diesem albernen kwatschwort „generazjon Z“ abgesehen, entspricht das völlig meinen beoachtungen. Allerdings geht das nicht erst jetzt los, sondern läuft schon seit mehr als einem vierteljahrhundert. Die abiturientys waren zumindest hier in hannover schon ende der neunziger so doof, dass es vor dummheit gekwietscht hat. Die waren fast so dumm wie US-amerikaner im tschätt. Ganz ohne so genannte „smartphones“. Jetzt haben die alle abgeferkelt und ihr nachwux ist die kommende gesellschaft… wohl bekomms!
Diese volxverblödung ist p’litisch gewollt und in zwangsschulen herbeigeführt. Freut euch schon mal auf die „generazjon KI“ und die generazjon „alexa, was ist fünf plus acht“, die wird noch „besser“. Die kippt dann endlich die isotonischen getränke auf die äcker, weil da doch elektrolyte drin sind. SPD wird sie trotzdem nicht wählen. Der selbsterhaltungstrieb bleibt ja bestehen…
#BernardoCantz #Link #Telepolis #Volksverdummung“Intelligence” meint Geheimdienste – nicht Intelligenz
Mein guter Journalistenfreund Andreas v. Westphalen/telepolis hat wieder einen intelligenten Menschen gefunden. Der heisst Joachim Bauer, kannte ich bisher nicht, und ist Neurowissenschaftler. Der stellt eine Behauptung auf, die ich kaum glauben mag.
“In Silicon Valley herrscht eine profunde Unkenntnis über die wirklichen Verhältnisse in der menschlichen Biologie. Das Silicon Valley glaubt, dass der menschliche Körper eine Maschine sei und dass alles, was sich im menschlichen Körper abspielt, im Grunde auf Informationstechnologie basiert.”
Das gesamte Interview ist so überschrieben: “Der große Irrtum der KI-Eliten – Neurowissenschaftler Joachim Bauer erklärt im Interview, warum KI kein Bewusstsein entwickeln kann — und soziale Medien menschliche Bedürfnisse ausbeuten.” Update 24.5. nachmittags: hier der 2. und letzte Teil des Interviews.
Nach Ansicht des Professors, da stimme ich überein, ist ein entscheidendes Feld der Überlegenheit des Menschen gegenüber der KI die Kunst! Darum ist die Übersetzung von “Artificial Intelligence” (zum zweiten Wort s.o.) in “Künstliche” irreführend. Die Übersetzungsoption “erkünstelt, gekünstelt, erheuchelt, unwirklich, unecht, unwahr, gemacht, vorgetäuscht, erdichtet, falsch” gefällt mir weit besser.
Aber ja nee, is klar … sind die im Silicon Valley wirklich so blöd wie sie reich sind? Diese Vorstellung fällt mir schwer. Obwohl … lesen Sie mal hier, welchen Müll mann Leuten verkaufen kann, in hochentwickelten, reichen Ländern!
Eva C. Schweitzer aus New York/overton: “Der fake Woody Allen und seine Bewunderer – Derzeit läuft überall auf Facebook, und wohl auch anderswo, ein Text herum, der angeblich von Woody Allen stammen soll, dem berühmten, sehr zurückgezogen lebenden, 90-jährigen jüdisch-amerikanischen Filmemacher”.
Ob sie in New York das verfolgen? Ist nicht nur weit weg, sondern auch zu klein – dort haben sie andere Sorgen.
Beides wird das Merz-Doitschland nicht kriegen können
Dass Aufrüstung irgendein ökonomisches Problem löst (“Kriegskeynsianismus”), ist eine Sau, die die profitierende Kapitallobby mit Vorliebe durch jedes Dorf treibt (für das tierfeindliche Femininum bitte ich um Entschuldigung). Immerhin sind sich die herrschenden Klassen darüber bisweilen uneinig. Intelligente Gegenkräfte, zu einer entsprechenden Analyse fähig, können das u.U. taktisch ausnutzen. Wenn Sie die irgendwo sehen, sagen Sie mir bitte Bescheid.
Selbst Donald Trump weiss, wie doof diese Sau ist. Deswegen will er den Europäer*inne*n die unübersichtlichen Kosten dafür ja aufdrücken. Der ist nicht nur doof. Denn Aufrüstungskeynsianismus löst null Folgeinvestitionen aus. Die verbrennen bei Rheinmetall und Co. und kommen nie wieder.
Darum ist ja auch die deutsch-französische Achse so kaputt. Zahlen/Investieren soll immer der Andere, hauptsache Profit fliesst in die eigenen Konten.
Jörg Kronauer und Satyajeet Malik/Junge Welt: “Rüstungsrivalität: »Deutschland braucht Drohnen« – Das deutsch-französische Rüstungsprojekt FCAS steht vor dem Aus. Nun heißt es vereinzelt, die BRD benötige gar keinen neuen Kampfjet”
Schlauer als alle zusammen mal wieder “der Chinese”, wiederum Jörg Kronauer/Junge Welt: “Ungleiche Verbündete – Putin trifft Xi in Beijing”.
In die gleiche Richtung der anonyme German-Foreign-Policy-Autor: “Streit um den Panzerbauer – Die Bundesregierung droht aufgrund interner Differenzen den geplanten Börsengang des deutsch-französischen Panzerbauers KNDS zu verschleppen. Frankreich stellt bei anhaltender Blockade einen Alleingang in Aussicht. Der Streit schwillt an.”
Und damit das gequälte deutsche Rüstungskapital nicht allzu viel Angst vor Öffentlichkeit kriegen muss, verschwinden alle genannten Texte in wenigen Tagen in Paywall-Archiven.
Wenn Sie danach immer noch auf der Suche nach unabhängigen Fachinformationen sind, empfehle ich Ihnen die Tübinger Informationsstelle Militarisierung. Die arbeitet öffentlich und freut sich über freiwillige Spenden.
Robert Schwierkus/telepolis wird, wenn nicht bei heise einem Boss eine Laus über die Leber läuft, vorläufig nicht digital verschwinden:
“Die Deutsche Frage ist zurück – und Europa zittert – Deutschlands Militärmacht wächst rasant – und alte Ängste vor deutscher Hegemonie in Europa kehren mit voller Wucht zurück.”
Woher nur dieses Misstrauen? Nur wegen zwei Weltkriegen und 12 Jahren Faschismus und Völkermord?
Was in einem eindeutig “kriegstüchtigen” Land mit Meinungs- und Pressefreiheit passiert, das berichtete gestern
Antonia Groß/MDR-Altpapier: “Ist das noch SLAPP oder schon Propaganda? – Ein Journalist veröffentlicht Berichte sexualisierter Gewalt gegen palästinensische Gefangene durch israelische Sicherheitskräfte. Der verantwortliche Machthaber geht daraufhin auf das Medium los. Was sagt das über die Vorwürfe aus? Und über die PR-Strategie des Landes?” Gute Frage.
Zahlenspiel des tages
Christoph Jehle will uns in der telepolis erzählen, dass die syfilis gar machtvoll zurückkommt (sie war niemals weg, es gibt nur wirksame antibiotika), erklärt in der übelschrift (na, KI-gnobbelmatsch?) einen davon, dass sex eine epidemie sei, also eine sich ausbreitende krankheit, und er hat eine menge lustiger zahlen, um sein tintengeklexe zu untermauern. Leider kann er zahlen nur aufschreiben und nicht verstehen, und dann entsteht so etwas:
Die höchsten Inzidenzen wurden im vergangenen Jahr demzufolge in Berlin (knapp 36 Fälle pro 100.000 Einwohner) und Hamburg (knapp 30 Fälle pro 100.000 Einwohner) registriert […] Daneben wurden hohe Inzidenzen auch in Köln (42,9), München (38,9), Nürnberg (29,2), Frankfurt am Main (27,8) und Düsseldorf (25,5) registriert
[Anders, als die gekennzeichnete auslassung vermuten lässt, liegen diese textfragmente nicht weit auseinander, sondern stehen so gut wie nacheinander.]
Merken wir uns: der höchste wert für die inzidenz in einer stadt der BRD liegt so um die 36, aber 42,9 und 38,9 sind auch recht hohe zahlen. Aber nicht die höchsten!!1! Die höchsten hat das reichshauptslum. Um hier den fehler zu sehen, muss man nicht einmal so abstrakte begriffe wie „geordneter körper“ gehört haben, es reicht völlig, wenn man kein grundschulabbrecher ist. 🤭️
Ich habe bei dem ganzen artikel in seiner gnadenlosen weitschwafeligkeit übrigens einen nicht mehr abzuschüttelnden gnobbelmatsch-verdacht. Müsst ihr wissen: angelernte neuronale netzwerke sind der „neue jornalismus“, jetzt noch billiger, schneller, wortreicher und falscher. Und dieser „neue jornalismus“ kann genau so wenig rechnen oder völlig offensichtliche fehler in zahlen aus unterschiedlichen abgeschriebenen kwellen erkennen wie der alte jornalismus. Hier hätte man nicht einmal rechnen müssen, es hätte ein größenvergleich gereicht. Ich sags ja: grundschule. Anforderungen für zehnjährige. Wer daran scheitert, wird nicht mehr wirt — es kann sich ja auch kaum noch jemand das saufen in der kneipe leisten — sondern contentindustrieller jornalist.
Man kann natürlich auch einfach einen text aus den gnobbelmatschgenerator in das redakzjonssyste kopieren und veröffentlichen. Hauptsache, die werbeplätze können vermarktet werden, der rest ist scheißegal.
Aber gut, die telepolis ist ja schon lange im niedergang… 😐️
#contentindustrie #Fail #Gnobbelmatsch #Link #MathematischerAnalphabetismus #Syphilis #Telepolis #Zahlenspiel