Linksgrünversiffter verein des tages…
…ist die internazjonale energieagentur (IEA):
Die Internationale Energieagentur rät zu Homeoffice und Tempolimits, um die Folgen der Ölkrise abzufedern
Mit großer freude erinnere ich mich an die autofreien sonntage des jahres 1973. Damals war der autowahn zwar bei weitem noch nicht so schlimm wie heute, aber es war trotzdem sehr entspannend, sich frei vom normalirren verkehrslärm (sogar die stimmen der vögel sind verzerrt und kreischend geworden, nur die krähe bleibt sich treu) und der gefahr schwerer unfälle durch die stadt bewegen zu können. Natürlich bin ich kein autofahrer. Ich kenne das auto nur als bringer des todes, als vernichter der begegnungsstätte straße und als vernichtung des lokalen, kleinen einzelhandels, bis nur noch weniger als eine handvoll deutschlandweite ketten übrig blieben, die vom kartellamt ziemlich unbeobachtet die preise nach gutdünken festsetzen können. Es sind ja nicht die benzinpreise, es sind lebensmittelpreise, das regelt der markt, da braucht man nicht einzugreifen und auch keine sondersendungen im fernsehen wie bei den benzinpreisen. Wir hatten beinahe jeden tag einen toten oder schwerverletzten in den frühen siebziger jahren der zukunftsausgerichteten „autofreundlichen stadt“ nach den gemütskranken visjonen der sozjaldämonkraken. Nein, nicht in deutschland, und auch nicht in hannover, sondern nur in einem (großen) stadtteil hannovers. Über die limmerstraße zu gehen, war richtig gefährlich (die 50 km/h wurden auch eher als eine unverbindliche empfehlung betrachtet), und weil die zebrastreifen keinen motorhenker mit mechanopferden unter der haube so richtig gejuckt haben, gabs irgendwann bettelampeln, bis „die limma“ in den achtzigern endlich zur fußgängerzone gemacht wurde. Gut, dass die leute damals noch nicht solche übermotorisierten pimmelkarren wie heute gefahren sind, sonst wäre es noch viel übler geworden. Bis ins jahr 1973 hinein — das jahr mit der ölkrise — gab es auch keine gesetzliche promillgrenze in der BRD. Denn die vielen schweren unfälle lagen ja an den schlechten straßen, nicht am suff. Stand ja in der bildzeitung. Und da ist immer ein bisschen was wahres dran. Die irgendwann vom BGH durch richterrecht gesetzte grenze für eine ordnungswidrigkeit lag bei 1,5 ‰. Gut, dass man heute im umkreis von hundert metern um einen spochtverein nicht kiffen darf, nicht einmal als fußgänger oder neudeutsch „zu fuß gehender“, wisstschon, wegen der kinder, denk doch mal einer an die kinder. Ein prost auf die hl. freiheit! Einer geht noch rein. Freiheit, versteht ihr: freiheit. Der irrazjonale autofimmel der BRD-bewohner lässt sich wohl am besten mit dem genau so irrazjonalen waffenfimmel der USA-bewohner vergleichen. Die sind beidesamt von keiner tatsache und keinem argument mehr zu erweichen.
„Schön“, dass ich das erste mal wieder das wort „ölkrise“ lese. Ist ja an sich keine neue sache. Der nahe osten ist nicht erst seit gestern die schwerbewaffnete klappsmühle des planeten, und ärgerlicherweise kommt ein verdammt großer teil des brennstoffs für die verbrennungskultur ausgerechnet daher und muss da durch. Es ist in dieser ecke der welt immer nur eine frage der zeit, bis es mörderisch eskaliert, und auch ohne richtige eskalazjon bringen sich die leute mit größter freude gegenseitig um. Für irgendwas, irgendeinen bullschitt, bei dem sich hoffentlich jedy schämt, wenn es seinen kindern später davon erzählt. So schade, dass der allmächtige und allweise das mit dem ermorden nicht selbst hinbekommt, weil er vermutlich immer noch ein bisschen erschöpft vom vielen schöpfen ist. Das wäre auch ohne Donald Trump irgendwann wieder losgegangen. Wenn man einen völkerrechtswidrigen massenmord-angriffskrieg wie Donald Trump und Benjamin Netanjahu führt, darf man sich nicht wundern, wenn einem dieses pulverfass um die ohren fliegt. Der Benjamin — so ein hübscher name, „sohn der freude“ — hätte das eigentlich wissen müssen, der kennt die zustände ja. Und selbst Donald aus den USA mit dem provinzjellen weltbild eines mittelgroßen kuhdorfes hätte das mindestens deutlich ahnen sollen. Ich empfehle, diese beiden großverbrecher in ein gefängnis zu stecken, um den rest der welt vor ihrer schier grenzenlosen kriminellen energie zu schützen und die reparazjonszahlungen an den iran zuvörderst aus ihrem privatvermögen zu begleichen, um die ölkrise zu beenden.
Aber auf mich hört ja keiner…
Und die näxste „ölkrise“ kommt bestimmt. Gut, dass wenigstens die bummsregierung etwas gegen diese linksgrünversifften windmühlen und solarstromanlagen tut!
Und jetzt erstmal viel spaß in den hasenfestferjen, die heute in niedersaxen angefangen haben. Gleich morgen los in den urlaub, gleich auf in den stau! Freiheit, versteht ihr: freiheit.
Ach, für die fahrt noch etwas musik aus den neunziger jahren [link geht zu juhtjuhbb, hier der text zum mitmachen]!
#Öl #Ölkrise #Blah #IEA #Link #Telepolis







