@AngelaCarstensen Für mich war die größte Hürde, so ich mich entsinnen kann, nicht Käse (den ich früher auch sehr liebte, vor allem guter französischer) sondern eher Leberkäse, der für mich damals, dauernd auf Achse, so eine Art Standardnahrungsmittel war.
Vor knapp 20 Jahren habe ich mich ausgiebig über die Folgen der Viehwirtschaft informiert und am 19.02.2006 meinen letzten Leberkäswecken (Semmel) gegessen mit der Fragestellung, ob mir dieses 'Geschmackserlebnis' die Folgen wert sind, die dieser Konsum für Klima, Welternährung, Umwelt und natürlich Tiere mit sich bringen. Ich kam zu dem Schluss, dass ich das für mich nicht verantworten kann. So habe ich meine Entscheidung nie als Verzicht, sondern als Gewinn gesehen.
Heute kaufe ich fast die Hälfte meiner Lebensmittel bei meinen Biolandgärtnys auf dem Wochenmarkt, alles original pflanzlich, keine Ersatzprodukte, und fast eine Hälfte von meinem regionalen Unverpacktladen. Dort verschiedenste Sorten Hülsenfrüchte, Nüsse, Kerne und z. B. in Pfandeimern Hefeflocken, welche ich in Saucen und für Aufstriche verwende. Aber auch Haferdrinkpulver als Kaffeeweißer. Tofu find ich fad, da lieber Tempeh. Den bekomm ich auch ab und an im Unverpacktladen, und den esse ich gerne fein geschnitten roh.