11/ Übrigens, wenn Sie sich für #Kompensationen interessieren, können Sie den aktuellen Stand der Forschung in der Klimavorlesungsreihe an der TU erfahren.
https://isis.tu-berlin.de/course/view.php?id=37183
Morgen 16:15.
11/ Übrigens, wenn Sie sich für #Kompensationen interessieren, können Sie den aktuellen Stand der Forschung in der Klimavorlesungsreihe an der TU erfahren.
https://isis.tu-berlin.de/course/view.php?id=37183
Morgen 16:15.
12/ Das ist hier aus einer Arbeit der Themenklasse #Nachhaltigkeit der #HumboldtUni. Sie haben interessante Überlegungen zum Thema #CO2Kompensation angestellt. Und ja, selbst die Kompensationen sind kolonialistisch, weil wir dem globalen Süden seine billigen Kompensationsmöglichkeiten wegnehmen. Deswegen die Schwarze Putzfrau in 10/.
https://edoc.hu-berlin.de/bitstream/handle/18452/23907/THESysDP-2021-2-Wissenschaftliches_Reisen.pdf
#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz #Klimakatastrophe
13/ Liebe #tazreisende, diese drei Männer sind im #Hungerstreik. Einer 53 Tage. Ihnen geht es darum, die Bevölkerung darüber zu informieren, dass wir bei 421ppm CO2 -Konzentration sind. Der CO2-Gehalt muss aber langfristig auf 350ppm. Das heißt, dass wir jetzt schon viel zu viel CO2 in der Luft haben. Wir müssen sofort aufhören neues CO2 zu emittieren und auch schon emittiertes CO2 zurückholen. Vermeidbares CO2 rauszupusten ist einfach Wahnsinn. Sie müssen nicht nach #Kuba, #Togo oder #SaudiArabien. In #Brandenburg, #Thüringen, #Sachsen, #SachsenAnhalt oder an der #Ostsee ist es auch ganz nett. Den Rest, den Sie von den 3000€ übrig haben, können Sie spenden.
#Hungerstreik2024
#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz #Klimakatastrophe
14/ Ich habe jetzt mit dem Menschen, der für die #tazreisen zuständig ist, gesprochen. Es sind 20% Flugreisen. 6 von 30. Es waren früher noch mehr, sie haben es schon reduziert. Bei den innereuropäischen Reisen ist die Anreise individuell und es werden auf der Web-Seite Zugverbindungen angeboten. D.h. wer will, kann mit dem Flugzeug kommen.
Kuba, Togo, Saudi-Arabien, Dakar, Vietnam und Marokko sind die Flugziele. Dakar? Ein Kulturfestival. Braucht man das?
Es reisen wohl Menschen, die beruflich was mit den Ländern zu tun haben, in die Türkei zum Beispiel.
Es ist immer blöd, wenn man die netten Menschen, die so was organisieren, persönlich kennen lernt. Dann kann man nicht mehr so gut ranten. =:-)
Aber ich finde das mit den Flugreisen immer noch falsch.
Ein Argument ist immer: Wenn man irgendwo in der Stadt unterwegs ist, dann wird für einen auch Strom verbraucht und man kann nicht beeinflussen, ob der Ökostrom ist. Letztendlich ist das aber #Whataboutism, denn wenn man das Fliegen beeinflussen kann, kann man das eben auch tun.
#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
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#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
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15/ Wegen dieses ganzen Theaters mit den #tazReisen schicken mir die Leute jetzt Postkarten. Eine*r hat behauptet, er/sie sei mit der taz zum Roten Meer gefahren. Die Postkarte war aber schwarz/weiß! Ich bin ja nicht doof. Das Rote Meer ist weder schwarz noch weiß noch irgendwo dazwischen. Es ist rot! Ich glaube also kein Wort!
In Wirklichkeit bleibt Ihr alle zuhause und fahrt an der #Elbe lang. Da gibt es einen schönen #Radweg. #ElbeRadweg. Wenn Ihr nicht so weit entfernt von zuhause sein wollt, könnt Ihr auch den #DonauRadweg nehmen. Oder den #OderRadweg. Oder irgendwas.
16/ Viele, viele Tote in #Ostafrika. #Kenia #Tansania #Fluten, #Starkregen
https://taz.de/Hunderte-Tote-durch-Fluten/!6005114
#Togo liegt in #Westafrika, aber auch das Leben dort wird durch die Klimakatastrophe beeinflusst. Die Temperatur dort liegt bei 27°–31° und zwar Tag und Nacht. Der Körper braucht die Möglichkeit, sich abzukühlen. Bei einer bestimmten Kombination aus Luftfeuchtigkeit und Temperatur ist dies nicht mehr möglich, weil das Schwitzen nicht mehr funktioniert und die darüber erzeugte Verdunstungskühle nicht mehr zur Regulierung der Körpertemperatur verwendet werden kann. Menschen sterben.
https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BChlgrenztemperatur
https://de.wikipedia.org/wiki/Togo#Klima
Zum Klima steht in Wikipedia:
Das Klima ist ganzjährig tropisch-feucht mit durchschnittlichen Temperaturen von 30 °C im Norden und 27 °C an der Küste im Süden. Nachts findet nur eine geringe Abkühlung statt. Im Norden herrscht fast schon Savannenklima. Am heißesten wird es im Februar und März. Im Dezember und Januar weht der staubführende Harmattan aus dem Norden.
Im Norden gibt es eine Regenzeit des westafrikanischen Monsuns von Mai bis Oktober, der seine stärkste Intensität im August erreicht. Dieser ist mit Mittagstemperaturen von etwa 30 °C auch der kühlste Monat. Der Januar ist am trockensten, die Luftfeuchtigkeit beträgt dann etwa 22 %. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen dann bei etwa 35 °C, wobei im März zur Mittagszeit ca. 39 °C erreicht werden.
Menschen, die nach Togo fliegen, verstärken die Effekte der Klimakatastrophe. Wissenschaftler*innen sind sich einig, dass ganze Gebiete in Afrika wegen der #Erderhitzung unbewohnbar werden.
Deshalb sollte niemand (mit #tazreisen) nach Togo fliegen und die #tazscham sollte keine #Flugreisen mehr anbieten.
17/ Mein Lieblingsklimaautor Bernhard Pötter ist mit der Außenministerin nach Neuseeland geflogen.
Das finde ich OK. Das gehört zur Berichterstattung. Und hier gilt irgendwie auch das blöde Argument: Das Flugzeug wäre ja eh geflogen. (Wobei das auch nur halb gilt, denn wenn nie Journalist*innen mitfliegen würden, könnte die Maschine immer kleiner sein.)
Er hat sich auch Gedanken darüber gemacht:
18/ Na, wollt Ihr auch mal nach #Vietnam? #tazReisen hat da was im Angebot. Die Menschen sterben dort in der #Hitze. Über 40°. Wegen der #Klimakatastrophe. Aber Ihr könnt das mal life erleben, wie es sich anfühlt bei bis zu 50°. So wird es später bei uns auch werden. Ihr könnt darüber auf Instagram posten. (Oder auf Mastodon =;-).
Ich fände es aber besser, Ihr würdet #amBodenBleiben. Echte Angeber posten heute auch von ihrer Zugfahrt #Zugstolz, denn die ist mindestens genauso teuer. =:-( Aber Ihr könnt auch von Eurer Radfahrt mit dem Zelt posten. Wir sind den Elberadweg und den Donauradweg und den Oderradweg gefahren. Richtig cool! (wobei: den Oderradweg mussten wir abbrechen, denn es waren 39° und teilweise gibt es am Deich keine Bäume -> keinen Schatten. Wir sind dann zur #Ostsee gefahren. Spontan. Das letzte Hotelzimmer auf #Usedom. Preis war auch zum Angeben ....)
#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz #Klimakatastrophe
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https://www.tagesschau.de/multimedia/video/schnell_informiert/video-1336586.html
19/ Guten Morgen! Hab mich gerade beim Lesen der Zeitung sehr gefreut. Ich bin mir noch nicht sicher, aber ich glaube, wir haben gewonnen! Die letzte Anzeige von #tazReisen war am 24.04. (siehe 6) also drei
Wochen her. Davor kam die Werbung für Flugreisen in hoher Frequenz. 18.04. die Anzeige für #Togo, damit man mal vor Ort mit den Menschen darüber reden kann, warum sie migrieren wollen.
Heute nun dies. Eine Fahrt nach Freiburg und Schönau. Zu erfolgreichen Projekten der #Energiewende! Großartig! Da können die Individualisten was lernen, was sie auch dann in ihren Herkunftsländern (z.B. Bayern und BaWü, beide unionsregiert) anwenden können.
Was mir nicht ganz klar ist, ist, ob das jetzt Zufall war, die Reisen nach Togo, Saudi-Arabien und Vietnam alle ausgebucht sind, oder ob die taz die Flugreisen jetzt wirklich einstellt. Wenn letzteres der Fall ist, wäre es toll, wenn die taz das öffentlich machen würde. Dann könnte ich mich
abregen und wir könnten uns den anderen Zeitungen zuwenden. Mit der taz als Vorbild!
Aber vielleicht will die taz das vermeiden, weil ja neuerdings niemand mehr als erpressbar
bzw. bestechlich gelten will. Aber ich verspreche Euch wir zeichnen die Genossenschaftsteile erst
mit einer Woche Abstand. So hatte das die Familie Quandt damals auch gemacht mit der 690.000€-Spende
an die #CDU.
https://www.youtube.com/watch?v=Exw4cWfGI0o&t=1195s
Sicher spielt auch die Angst vor Nachahmer*innen eine große Rolle. Wenn jetzt plötzlich alle in die
taz-Genossenschaft eintreten würden ... #HunniesForFuture
Liebe @tazgetroete bitte schreibt noch was drüber. Ich habe auch schon eine Überschrifft: Mann beißt Klimahund.
PS: Ich weiß, dass BaWü nicht CDU regiert ist, aber bald übernimmt der #SchwätzeCem, dann ist es auch
CDU-regiert. Tschuldigung.
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#Presse #Medien #taz #Klimakatastrophe
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20/ Ha, zu früh gefreut. Da isse wieder die Anzeige für Fernreisen für Individualist*innen. Zwei Sachen haben sich geändert: 1) Die Anzeige ist kleiner, ich hätte sie fast verpasst. 2) Da steht jetzt „ohne Anreise“.
Hey, super! Die taz bietet ja gar keine Flugreisen an. Muss halt nur jeder selbst sehen, wie er nach #Togo oder #Marokko kommt. Ma gucken, was die Billig-Airlines so gerade anbieten.
#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
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21/ Über den Zynismus, Reisen zu Menschen in #Togo zu organisieren, damit man sich über #Migration aus afrikanischer Sicht unterhalten kann, habe ich ja schon getrötet. Aber hey, #Marokko ist auch toll! Da kann man starke Frauen aus der #Frauenbewegung kennen lernen. Da könnte man dann von ihnen lernen, das Frauen überproportional von der #Klimakatastrophe betroffen sind.
Bitte, liebe @tazgetroete und liebe #tazReisende, lest Euch diese Seite der UN durch:
https://unwomen.de/klima-und-gender/
Und seht Euch die Bilder an. Vielleicht müsst Ihr dann nicht mehr fliegen.
Und Künstlerin. Ja, toll. Wisst Ihr, was als erstes stirbt, wenn es knapp wird? Die (brotlose) #Kunst. Bzw. die brotlosen Künstler*innen.
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22/ Oh, und die wunderbaren #Palmen-#Oasen kann man auch angucken. Nur sind die gar nicht mehr so wunderbar, sie gehen gerade kaputt. Der Norden macht sie kaputt. Wir machen sie kaputt. Die Individualist*innen machen sie kaputt.
Vielleicht reicht es ja, die Bilder anzugucken. Bilder der #Dürre, die zu #Flucht und #Migration führen. Siehe #Togo. Vielleicht müssen wir nicht dorthin, um das Elend zu sehen und die Ursachen dafür zu verstärken. Katastrophen kann man auch im #Harz anschauen.
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23/ Ich habe einen Trick für die Werbe-Abteilung der @tazgetroete. Sie könnten den Absatz der #Fernreisen erhöhen, wenn sie so Bundles machen: Take two, get one towel for free. Also #Togo und #Marokko zusammen gebucht, kriegt man ein schickes #Klimahandtuch mit #WarmingStripes drauf. Dann können sie, wenn sie mal Pause brauchen von den anstrengenden Gesprächen über Migration aus afrikanischer Sicht, sich auf ihr schickes Handtuch legen und ausruhen. Vorsicht, die Sonne dort unten ist gnadenlos. Wir sind das nicht gewöhnt. Und die Palmen sterben gerade ab, so dass man sich nicht gut in den Schatten legen kann. Vielleicht kann man sich ja in den Schatten des Turmes, der bei 22 zu sehen ist, legen. Aber da sind dann wahrscheinlich die anderen Individualist*innen. Mit ihren #taz-Handtüchern.
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24/ Hier taz über Ihr Netz der Auslandskorrespondent*innen und Spenden. Ich finde es toll, dass es dieses Netz gibt. Die Korrespondenten sollen für uns berichten. Wir müssen dann nicht mehr selbst hin.
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25/ Es hat sich jemand gemeldet, der auch gern Genosse werden würde. Aber nur, wenn die #Flugreisen aufhören.
Wir sind bei 29/40 Anteilen. Also insgesamt 14.500€. Na, @tazgetroete, wär das was?
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26/ Guckt mal: #tazreisen mit Kameltour. Kamele sind großartige Tiere. Sie sind resistenter gegen die Klimakatastrophe. Das könnt Ihr alles hier nachlesen:
Das #Kamel ist das internationale Tier das Jahres 2024.
Wenn Ihr als Individualist*innen nach #Marokko fahrt, lernt Ihr viel.
Alternative wäre natürlich der #Tierpark. Der ist je nach Stadt mit der U-Bahn oder dem Bus zu erreichen.
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Kamele leben und überleben in extremen Klimazonen. In mehr als 90 Ländern sichern sie den Lebensunterhalt von Millionen von Menschen. Um ihre Bedeutung heute und für die Zukunft herauszustellen, haben die Vereinten Nationen ihnen das Jahr 2024 als „internationales Jahr der Kamele“ gewidmet.
27/ Ach, ich halt mir einfach die Augen zu und guck nicht hin. Ich sehe nur #Rom und #Brüssel und freue mich darüber, dass man da auch mit der #Bahn hinkommt. Die taz organisiert das ohne Anreise. Ist vielleicht einfacher, weil die Teilnehmer*innen aus dem ganzen Land kommen, aber es lässt auch die Möglichkeit offen, nach Brüssel oder Rom zu fliegen. =:-(
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28/
Liebe tazreisende, fahrt doch mal nach #Marokko. Da könnt Ihr auch Wüsten besuchen. Die sind zunehmend von Bedeutung.
Hier könnt Ihr bei Helmholtz-#Klima was zur #Desertifizierung lesen:
Die Autor*innen wollen vor Ort einen Bewusstseinswandel herbeiführen. Ich möchte das auch. Hier. Vor Ort. Ich möchte, dass Ihr nicht mehr fliegen möchtet. Jetzt. Unverzüglich.
Bleibt im Lande und verhaltet Euch redlich.
Oder fahrt mit dem Fahrrad nach Südafrika. Hat ein Bekannter von mir gemacht.
Liebe @tazgetroete, wir haben jetzt 14.500€. Wollt Ihr die haben? Sonst werde ich demnächst bockig und mache das mit dem Geld in die andere Richtung.
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Die übermäßige Nutzung der Böden, wie die Überweidung von Flächen, die Abholzung von Wäldern oder die Verschwendung von Wasserressourcen tragen dazu bei, dass Böden erodieren, also wichtige Partikel abgetragen werden und der Boden seine Fruchtbarkeit verliert.
29/ Es gibt Neues von den #tazReisen: Nächste Woche spreche ich redaktionell betreut mit dem Reiseleiter der Reise nach #Togo. Bin gespannt, was da rauskommt und was die restlichen taz-Leser*innen und Genoss*innen dazu sagen.
Ein Punkt ist, dass Redaktion, Verlag und Genossenschaft unabhängig voneinander sind. Die tazReisen gehören wohl zum Verlag. Aber irgendwie will mir das nicht in den Kopf: Die taz ist ja ein politisches Projekt, da kann der Verlag nicht komplett andere Dinge tun, als der Rest. Ich erinnere mich an ausufernde Diskussionen um Werbung für eine Militärfirma.
https://de.wikipedia.org/wiki/A%C3%A9rospatiale
Das hat dann dazu geführt, dass die taz eine tolle Kooperation mit französischen Zeitungen beendet hat.
https://taz.de/Archiv-Suche/!1656941/
Also: Wenn das damals ging, warum werden dann heute Flugreisen angeboten?
Raus damit aus der taz!
Statt zu fliegen, fahrt lieber nach #Sachsen. Da ist es auch sehr schön.
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30/ „Kanagie weiß, dass viele bei der Überfahrt sterben. „Aber wenn es hier für mich nicht besser wird, versuche ich es wieder“, sagt er.“ #Migration
Ein guter Beitrag von Christian Jakob über die Situation in #Mauretanien.
Mit Christian Jakob werde ich kommenden Mittwoch sprechen. Das Gespräch wird dann in der taz erscheinen. Christian Jakob ist der Reiseleiter für #Togo. Für mich eindeutig die schlimmste der tazreisen.
Auslöser für das Gespräch war ein Eskalationsplan meinerseits, den ich an Redaktion (Ökos und Chefredaktion), Genossenschaft und tazreisen geschickt hatte. Eigentlich will ich der taz aber gar nicht schaden. Schließlich ist es ja meine Lieblingszeitung.
Wir sind jetzt bei 14.500€, die wir als Genossenschaftsanteile einzahlen würden, wenn die taz mit den Flugreisen aufhören würde. Was denkt Ihr: Kriegen wir bis Mittwoch noch 20.000€ zusammen? Wir bräcuhten noch 11 Anteile. Das wäre doch ein nettes Angebot im Gespräch, oder?
https://www.taz.de/!6016668
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31/ „Nur ein extrem ärmliches Vorstellungsvermögen rechtfertigt es, sich bewegen zu müssen, um etwas zu spüren.“
Lustig, dass jetzt mitten rein in diese Diskussion der Artikel in der taz kommt, der dafür argumentiert, dass man doch gar nicht reisen sollte.
Das sehe ich übrigens nicht so. Ich bin gern gereist und reise immer noch gern. Aber jetzt eben lokal. Mit dem Rad oder der Bahn. Alles andere ist unverantwortlich. Leider.
Wir sind jetzt bei 34/40 Genossenschaftsanteilen, wenn die taz aufhört, Werbung für Flugreisen zumachen und solche Reisen zu organisieren.
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32/ Zur Vorbereitung auf das Gespräch morgen habe ich mal nach #Klimakatastrophe und #Togo gesucht und es gibt genau das, was ich brauche.
Togo hat seit 1967 66 Mio Tonnen CO2 emittiert. Ihr dürft mal raten, was Deutschland 2022 emittiert hat. OK, ich verrats: 657 Mio Tonnen. In einem Jahr.
Eine Person in D emittiert das 30fache von einer Person in Togo. Und die Folgen kriegen die Menschen dort viel härter als wir zu spüren.
https://www.fluter.de/kuestenerosion-togo-klimawandel-film
Und jetzt organisiert die taz (bzw. der Verlag der taz) Reisen dorthin, die nur für den Flug 2510kg CO2 emittieren? Vielleicht würde es ja für die potentiell Reisenden auch reichen den Film anzuschauen, um etwas über Migrationsgründe der Menschen in Togo zu erfahren.
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33/ Das ist mir auch zum Thema „Bildungsbürger fliegen nach #Afrika, um sich die Katastrophe live und in Farbe anzugucken“ eingefallen. Der Verleger, der mal eben von Wilhelmshave nach Frankfurt/M 500km im Privatjet fliegt und sagt: „Nicht alle könnten wie er solche Strecken mit dem Privatjet fliegen, sagt Backhaus: „Zum Glück gibt es ja immer eine Aufteilung in der Bevölkerung und ich gehöre eben zu der kleinen [Gruppe], die sich das erlaubt.““
Genauso ist das wohl mit den Reisenden, die nach #Togo fliegen: Hey, wir sind die Guten! Es ist wichtig, dass ich dorthin fliege. Wir sind ja besonders und zum Glück machen das ja nicht alle. Schon weil die Armen hier auch keine 3000€ für nen Urlaub übrig haben.
https://taz.de/Ungleiche-Emissionen-in-Deutschland/!5922585/
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34/ Gestern also eine Stunde und 15 Minuten Gespräch in der taz. Mit Christian Jakob, dem Organisator der #Togo-Reise und Susanne Schwarz und Kai Schöneberg von der Klima-Öko-Redaktion. War ein tolles Gespräch, keinem war langweilig. =:-)
Was ich gelernt habe, ist, dass das eigentlich so eine Art Dienstreisen sind. Der beabsichtigte Effekt ist eine Multiplikatorenwirkung hinein in die deutsche Gesellschaft. Berichte aus eigener Anschauung. Diese Togoreisen finden schon länger statt und haben auch positive Effekte für Togo. Bleiben zwei Probleme 1) Die Reisen werden als touristische Reisen vermarktet und beworben. Sie normalisieren etwas, dass nicht normal ist, nicht mehr normal sein darf. 2) Selbst Dienstreisen sind nicht OK. Der gesamte universitäre Bereich muss auch klimaneutral werden und deshalb die Flüge stark reduzieren bzw. einstellen.
Zu 1) ist klar: Das ist eine Abwägungssache. Wie viele Menschenleben werden durch die Togo-Besucher*innen gerettet? Wie viele Menschenleben werden durch die Flüge zerstört.
Die einzige Abschätzung dazu, die ich kenne, ist die von Parncutt (2019).
Parncutt, Richard. 2019. The Human Cost of Anthropogenic Global Warming: Semi-Quantitative Prediction and the 1,000-Tonne Rule. frontiers in Psychology 10(2323). 1–17. (doi:10.3389/fpsyg.2019.02323)
Parncutt schätzt klimakatastrophenbedingte vorzeitige Tode ab. Christian Jakob meinte, dass das nicht so einfach sei und mit dem #Hunger sei das alles schon viel besser geworden. Das hat mich erstaunt, denn ich hatte gerade von einer großen Hungersnot im #Sudan gelesen.
Er meinte, dass das wegen des Kriegs dort sei.
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35/ Ich habe dann mal bei der #Welthungerhilfe nachgelesen. Und ja, in der Tat gibt es Pläne, den Hunger bis 2030 zu besiegen.
„Bis zum Jahr 2030 bleibt fast einer dreiviertel Milliarde Menschen das Recht auf Nahrung verwehrt. Obwohl es viele Jahre lang positive Entwicklungen gegeben hat, sind die Fortschritte bei der Verringerung des Hungers weltweit praktisch zum Erliegen gekommen. Hunger ist nicht neu, und seine Ursachen sind es auch nicht - warum also bleibt die Welt weit hinter dem Notwendigen zurück, um Null Hunger zu erreichen?“
„In den vergangenen Jahren ist die Zahl der unterernährten Menschen weltweit gestiegen, von etwa 572 Millionen im Jahr 2017 auf etwa 735 Millionen. Diese Trends zeigen deutlich, dass außerordentliche Anstrengungen erforderlich sind, um wieder stärker gegen den Hunger vorzugehen und das Recht auf Nahrung für alle Menschen zu erfüllen, auch für jene Millionen, die heute jeden Abend hungrig schlafen gehen.“
„In 43 Ländern bleibt die Lage ernst, in neun alarmierend (Burundi, DR Kongo, Jemen, Lesotho, Madagaskar, Niger, Somali, Südsudan und Zentralafrikanische Republik). Südasien und Afrika südlich der Sahara sind die Weltregionen mit den höchsten und besorgniserregenden Hungerraten. Setzt sich die derzeitige Entwicklung fort, werden 58 Länder bis 2030 das Ziel eines niedrigen Hungerniveaus verfehlen – von Null-Hunger ganz zu schweigen. Die Verbreitung von Unterernährung ist seit 2017 gestiegen, und die Zahl der unterernährten Menschen hat sich von 572 Millionen auf etwa 735 Millionen erhöht.
Ein Blick auf die Faktoren, die zu diesen Rückschritten geführt haben, verweist auf sogenannte Polykrisen, die sich überall auf der Welt entfalten. Die sich gegenseitig verstärkenden Folgen des Klimawandels, von Konflikten, wirtschaftlichen Schocks, der globalen Pandemie und des Ukrainekriegs haben die sozialen und wirtschaftlichen Ungleichheiten verschärft und frühere Errungenschaften bei der Reduzierung des Hungers in vielen Ländern gebremst oder umgekehrt.“
Das sind die Polykrisen, die sich jetzt weiter entfalten werden. Die Klimakrise wird zu Verteilungskämpfen und Kriegen führen. Diese führen zu mehr Hunger. Es ist nicht einfach, das zu trennen und aufzuschlüsseln. Irgendwie will ich das Grauen sichtbar machen, das wir selbst verursachen. Vorstellbar. Wenn jemand da bessere Aufsätze, andere Abschätzungen kennt, bitte sagen.
„Diese Entwicklungen legen offen, dass die heutigen Ernährungssysteme nicht nachhaltig, ungerecht, nicht inklusiv und anfällig für Umweltschäden und die gefährlichen Folgen des Klimawandels sind. Auf der elementarsten Ebene sind diese Ernährungssysteme nicht in der Lage, alle Menschen mit ausreichend nahrhaften Lebensmitteln zu versorgen.“
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36/ Das waren meine Berechnungen: Ein voll besetzter Flug Berlin Sydney und zurück sorgt für 0,61 Tote. Wenn jemand einen Denkfehler in der Rechnung findet oder irgendwas verbessert werden kann, bitte sagen.
https://hot-climate-topics.net/2022/06/10/sind-fluggaeste-moerder/
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In diesem Blog-Post beschäftige ich mich mit dem CO2-Impact von Flügen. Aber er kann auch dazu dienen, eine allgemeine Vorstellung von CO2-Auswirkungen zu bekommen. Langstreckenflüge und die 1000-Tonnen-Regel In der Semantik gibt es bestimmte Ansätze, die die Bedeutung von Wörtern … Continue reading →
37/ Aus Parncutt (2019): Rauchen tötet. Fliegen ist vergleichbar. Deshalb sollte #Werbung für #Flugreisen verboten werden.
Ich versuche, der taz, meiner geliebten Öko-Zeitung, nahezubringen, dass sie freiwillig damit aufhören.
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38/
Das sind die #Polykrisen, die auch von der #Welthungerhilfe erwähnt wurden. Heute auch in der taz.
„Drittens ist frühkindliche Entwicklung wichtig, einer der Bereiche, in die am wenigsten humanitäre Gelder investiert werden, obwohl die Hälfte der weltweit Vertriebenen Kinder sind.“
„Ihre Organisation hat eine Liste der schlimmsten Konflikte der Welt veröffentlicht. Auf Platz eins und zwei stehen Sudan und Gaza …
… gefolgt von Südsudan, Burkina Faso und Myanmar.
Anders als der Gazakrieg generieren all diese Konflikte kaum Schlagzeilen. Ist das für Hilfsorganisationen ein Problem?“
Sie sterben leise vor sich hin. Wir merken nicht, was wir anrichten. Nein, sie sterben nicht leise. Sie sterben nach Schüssen aus automatischen Waffen. Aus Waffen, die wir herstellen und an sie verkaufen. Mit Munition aus Fabriken, die Scholz feierlich eröffnet.
39/ Also mein ursprünglicher Plan war ja, bei jeder weiteren Werbung für Flugreisen jeweils einen Genossenschaftsanteil zu kündigen und andere dazu aufzufordern, das auch zu tun. Nach dem Gespräch in der taz mache ich das aber nicht.
Wären das bei dieser Anzeige (eine ganze Seite!) drei oder vier Anteile?
Die erste Sache, die ich gelernt habe, ist, dass Verlag, Redaktion und Genossenschaft drei unabhängige Einheiten sind. Ich hätte dennoch gedacht, dass das bei der taz sehr eng ist. Aber dann habe ich gelernt, dass der offizielle Weg wohl ist, bei der Genossenschaftsversammlung einen Antrag zu stellen. Das würde ich dann machen. Das Treffen ist am 14.09.2024 im Festsaal Kreuzberg. Wenn Ihr schon Genoss*innen seid, kommt gern auch dahin.
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40/ Jemand (TM) hat mir einen Beitrag zur Abschätzung der Hitzetoten geschickt. Er meinte, dass er diesen Aktivismus hier ablehnen würde, weil das alles moralisierend sei und überhaupt, Austausch müsse sein.
Das ist der Beitrag:
Es wird dargelegt, dass Temperaturen unterschiedlich empfunden werden und dass das Optimum je nach Kulturkreis woanders liegt. Angeblich gäbe es auch kältebedingte Tode. Wenn es nun klimabedingt zu einer allgemeinen Erwärmung kommt, würden die kältebedingten Tode in einigen Regionen der Welt abnehmen, die hitzebedingten aber natürlich zunehmen. So war das in den vergangen Jahren: „However, the number of cold-related deaths had fallen even further. In total, annual temperature-related deaths had fallen by around 650,000 per year.“
Die Grafik zeigt eine Verteilung der prognostizierten Veränderungen. Temperatur-Tote im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt.
Nun ratet mal, was da rauskommt. Die armen Länder des globalen Südens verlieren, die reichen Länder gewinnen.
Jetzt die Frage: Kann man sagen, kann man ernsthaft sagen: „Naja, die Vor- und Nachteile des Klimawandels gleichen sich aus.“?
Was muss man berechnen, wenn es um Tote in Folge der Klimakatastrophe geht?
Ihr könnt hier mal Euren moralischen Kompass testen und gucken, ob der nach Norden oder nach Süden zeigt.
Meiner Meinung nach dürfte man die Zahl der länger Lebenden in der Frage nach den durch Klimawandel verursachten Toden überhaupt nicht berücksichtigen, denn das ist so, als würde man zu Klaus gehen und sagen: „Hey, Klaus, ich erschieße Dich jetzt. Tut mir Leid, aber dafür kann ich dann länger leben.“ Da sind zum einen Fragen der Gerechtigkeit, denn Klaus kann nichts dafür, dass er jetzt sterben soll, denn er hat den Dreck nicht erzeugt, und zum anderen #Rassismus, wenn man sagt: Das Leid des Armen Südens ist ein Kollateralschaden, dafür geht es dann hier besser.
Das ganze ist parallel zu #Geoengineering. Da stellen sich dieselben ethischen und moralischen Fragen: Wer entscheidet, wo die Sonne scheint? Was wenn es in Land X plötzlich nicht mehr regnet?
Davon abgesehen ist das alles ohnehin BS, denn wir sind gerade im 6. Massensterben und das wird auch durch die Erhitzung vorangetrieben. Ein klimatisierte Welt für Menschen verhindert das nicht. In Mexiko fallen die Affen tot von den Bäumen, in Indien die Vögel.
41/ Los! Alle #Flugreisen buchen! Denn bei uns sinkt die temperaturbedingte Sterblichkeit. Wenn jemand da die Fachliteratur hat, in der beschrieben wird, warum es bei normaler Kälte auch in West-Europa mehr Tote gibt als bei Optimaltemperatur, würde mich das interessieren.
(Die Aufforderung, die Erderhitzung anzuheizen, war nicht ernst, denn durch Fluten und Stürme werden auch bei uns mehr Menschen sterben. Das #Artensterben wird beschleunigt usw.)
42/ „Wirken nun Werbeverbote? Eine Metaanalyse des Instituts für Marken- und Kommunikationsforschung von 2019 hält sie für wenig wirksam. Effektiver sei es,mit Gegenwerbung die Risiken bekannter zu machen. Andere Studien argumentieren für die Wirksamkeit: In Finnland, Norwegen, Frankreich und Neuseeland etwa sank nach Tabakwerbeverboten der Konsum deutlich im Vergleich zu Deutschland.“
Dann hätte ich noch ne Idee! Die taz hat ja Platz im Blatt. Sie könnten dann neben der Seite mit Werbung für die Flugreise eine Seite bringen, in der der Schaden der Flugreisen hervorgehoben wird.
Ha, da fällt mir ein: Das können wir ja auch machen. Ich frag mal bei der Anzeigenabteilung nach, was eine Seite kostet.
#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz #Klimakatastrophe #stayGrounded
44/ Wir haben jetzt 50/100 Anteilen, falls die taz die Organisation von und Werbung für #Flugreisen beendet.
25.000€ ist schon mal nicht schlecht, oder?
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#Heuchelei
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#Moral
45/ Na, wart Ihr auch zur Eröffnung des #BER? Unserem Pannenflughafen der Herzen geht es schlecht:
„Auch etliche der kleineren Flughäfen liegen in der Passagier-Aufholjagd vor Berlin-Brandenburg, und das schon länger: Im Jahresvergleich zwischen 2023 und 2019 kamen Leipzig/Halle auf 80 Prozent, Köln Bonn und Hamburg auf 78 Prozent und Düsseldorf auf 75 Prozent – der BER fertigte dagegen 2023 64 Prozent der Fluggäste ab, die 2019 an den beiden mittlerweile stillgelegten Flughäfen registriert wurden.“
#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
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#Moral
46/ Und gab es da nicht diese Studie, die einen Flugverkehr mit 65 Mio Passagieren pro Jahr vorhergesagt hatte? Und Ryanair, die die Tegel-Fan-Boys mit 30.000€ unterstützten?
https://www.rbb24.de/politik/wahl/tegel/beitraege/tegel-buendnis-ryanair-spende.html
Wie konnten die nur so falsch liegen?
Also: Helft mit und macht ein bisschen Werbung für die taz-#Flugreisen. Die sind besonders gut, denn da können wir sicher sein, dass nur Ökos mitfliegen.
Aber ernsthaft, ich wundere mich wirklich, warum in Berlin weniger geflogen wird. Scheint ja vielleicht doch etwas von den Einsichten bzgl. Klimaschädlichkeit angekommen zu sein.
Mit 30.000 Euro soll die Fluglinie Ryanair das Bündnis zur Offenhaltung des Airports Tegels unterstützt haben. Eine Spende in dieser Höhe muss offiziell gemeldet werden - das hat das Bündnis aber bislang versäumt. Innensenator Geisel droht mit Konsequenzen. Von Tina Friedrich
47/ Was haben wir gefeiert als #TegelSchließen musste.
Ich wohne in der Einflugschneise. Es ist einfach Wahnsinn gewesen.
Wir sollten nun auch den #BER schließen und so lange einmotten, bis es klimaneutrales Fliegen gibt. 2050 sagt die Flugindustrie. Wenn sie es bis dahin nicht schaffen, dann eben länger. Das Regierungsterminal kann meinetwegen offen bleiben. Privatflieger werden exponentiell besteuert. Die drei, die dann noch vom BER fliegen, können auch vom Regierungsterminal starten.
Hier das ganze Album von damals:
https://www.flickr.com/photos/stefan-mueller-climate/albums/72157716801347901/with/50580284271
Explore this photo album by Stefan Müller (climate stuff, 4 Mio views) on Flickr!
48/ Bitte fliegt sofort nach #Togo!
#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
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#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
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#Moral
49/ In #Togo könnt Ihr dann Menschen dazu befragen, wieso sie gern ihr Land verlassen würden. Ihr könnt sie fragen, warum sie durch die Wüste laufen, in einer Nussschale versuchen, über das Mittelmeer zu kommen, und Ihr könnt sie fragen, was sie davon halten, dass irre Nordstaatler 1500€ dafür ausgeben, aus den USA oder #Kanada nach #Europa zu fliegen und #TaylorSwift anzusehen, weil hier die Tickets billiger sind. Bitte macht dann ein Bild von ihren Gesichtern und postet es hier.
Könnt Ihr dann echt gut zu Hause erzählen, dass die Menschen in Togo fassungslos ob dieser Perversion waren.
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#Moral
50/ Der 50te Post in diesem Thread! Wir feiern 52/100 Anteile. Sagenhafte 26.000€, wenn die taz mit dem Fliegen aufhört.
Neuigkeiten: Am 14.09. kann ich bei der taz-Genossenschaftsversammlung meinen Antrag vorstellen. Irgendwann mittags. Ihr könnt Eure Stimme nicht auf mich übertragen, aber Ihr könnt online an der Veranstaltung teilnehmen! Jede*r hat eine Stimme, egal wie viele Anteile er*sie hat.
Also: Save the date!
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#Moral
51/ Ich darf 3 Minuten sprechen. Inzwischen habe ich so oft schon erklärt, warum das Fliegen Mist ist, dass ich es singen kann. Ich werde es irgendwie so machen:
52/ Sehr schön. Thema #FlugReisen hat es sogar auf den Titel geschafft. Vielen Dank an @lkw, der ja wohl die Titel macht! 🙏🏻
#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
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#Moral
53/ Und hier der Text dazu. Da steht auch dabei, dass die #Togo-Reise dieses Jahr nicht stattfindet. Mangels Interesse.
Vielleicht sind die taz-Leser*innen ja doch schon weiter ....
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54/ Das ist doch das perfekte Werbeumfeld: Ein Artikel über das Ende der #Klimabewegung (oder zumindest der #LetzteGeneration, oder zumindest der Letzten Generation Österreich, oder der Kliambewegung mit Martha Krumpeck) gepaart mit einer Anzeige für eine #tazReise nach Marokko.
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58/ Und beim Polizeifoto am 22.05.2024.
Also: Irgendwie scheint Henning Jeschke doch noch bei der #LetzteGeneration dabei zu sein und die Österreicher haben was falsch mitbekommen.
59/ Wir sind jetzt übrigens bei 60/100 Anteilen. Also 30.000€. Es scheint also Menschen zu geben, denen es wichtig ist, dass die taz das mit dem Fliegen sein lässt. Diese verdammten Moral-Apostel!!!!11!!
Sorry, hab gerade ein paar Stunden an der Antwort auf den Artikel von Bernhard Pötter geschrieben.
https://taz.de/Debatte-ums-Fliegen/!6024965
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60/ So. Hier ist mein detaillierter Kommentar zum Beitrag von Bernhard Pötter in 59/. Kurz zusammengefasst: 1) Thema verfehlt 2) #Whataboutism und dann noch viel mehr.
https://hot-climate-topics.net/2024/08/08/touristische-flugreisen-klima-moral-tod-und-die-rechthaber/
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Am 03.08. erschien in der taz ein Gespräch von Christian Jakob und mir über die Frage, ob die taz Flugreisen anbieten sollte. Ich denke, dass eine ökologisch orientierten Zeitung wie die taz keine Flugreisen organisieren und bewerben sollte, weil es … Weiterlesen →
61/ Bernhard Pötter findet ja, die Frage fliegen oder nicht fliegen, sei wie #Beatles vs. #Stones.
Eine Bagatellisierung ...
Ich verlinke jetzt noch Beatles und Stones in meinem Antwort-Post.
Hier Beatles: „Man, I had a dreadful flight.“
https://www.youtube.com/watch?v=nS5_EQgbuLc
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62/ Und hier die #Stones. Großartiger Song. Pass sehr gut in unsere Zeit und zur Diskussion. Es gibt jetzt touristische Flüge ins All und #ElOff plant, die verwüstete Erde zu verlassen. Es wird sehr einsam werden nur der Elon und der Jeff und noch so ein paar ähnlich Gepolte ...
https://www.youtube.com/watch?v=I3j9SHBxU9g
Mick Jagger hat auch damals schon Maßnahmen gegen #Gesichtserkennung ergriffen.
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#sagsMitMusik
63/ Ich habe für unseren Diskussionsteilnehmer mit den japanischen Verwandten hier mal ausgerechnet, was ein Flug nach Japan kosten müsste, wenn man die Schäden einpreist. Das liegt dann über 5000€. Wenn mir jemand sagt, wie ich die Subventionen pro Flug rausbekommen, dann rechne ich die gern noch dazu. #Followerpower
Ansonsten gibt es Experiment: Wenn Ihr für den Flug jemanden direkt töten müsstet, verantwortungsgeteilt mit den anderen Passagieren, würdet Ihr das tun? Nein, warum dann beim Fliegen?
Das war ohne die ausgefeilte Experimentanordnung auch eine Frage in meinem Gespräch mit Christian Jakob. Hat es aber nicht auf die Seite geschafft, die letztendlich abgedruckt wurde.
Menschen fliegen. Seit 1810. Zuerst nur in die Donau, aber seit 100 Jahren recht erfolgreich längere Strecken. Das Problem ist, dass dabei CO2 ausgestoßen wird und die Schäden wegen der Höhenwirksamkeit noch um einen Faktor von 2,7 größer sind (Radiative … Weiterlesen →
64/ Leserbriefe eine Woche später.
Hier das perfekte Gegenargument gegen meine Wünsche: Die taz bietet gar keine #Flugreisen an, denn die Anreise nach Togo und Kuba und Vietnam ist ja individuell.
Aus Organisatoren- und Reisenden-Sicht ist das auch besser so, denn man kann von Frankfurt/Main oder Berlin oder von sonst wo fliegen.
Als Argument ist es jedoch lächerlich. Ungefähr so wie #Wissing, der findet: #Tempolimit brauchen wir nicht. Das sollen die Bürger*innen eigenverantwortlich machen.
Als Fun-Fact noch das Gespräch, wie ich es zur Autorisierung bekommen habe. Ich hatte selbst vorgeschlagen, dass man mit dem Fahrrad nach Togo fährt, hatte dann aber darum gebeten, das zu streichen, weil ich befürchtet habe, dass mich sonst niemand mehr ernst nehmen würde. Nun kam das als Leserinnenvorschlag. =:-)
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65/ Leserbrief zu #tazReisen. Ich bin ja ein bisschen neidisch, dass ich da nicht selbst drauf gekommen bin, aber ja: Damit wir mit den Menschen in #Gaza (inklusive #Hamas-Geiseln) mitfühlen können, müssen wir auch nicht dorthin fliegen. Wir wollen es auch nicht, denn im Unterschied zu den Menschen in #Togo wären wir selbst der Gefahr ausgesetzt.
Wir wissen, was dort los ist, weil es Berichterstattung aus Krisengebieten gibt. Ich bewundere Sophie von der Tann, die dort täglich für uns berichtet.
Ich habe ein Buch einer Kriegsfotografin gelesen. Ein irrer Job mit großen mentalen Belastungen. Sein wir froh, dass das jemand für uns macht und dass wir deshalb von den Dingen in der Welt wissen und nicht überall selbst hinreisen müssen.
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66/ Ich hatte ja behauptet, dass ich viel Phantasie habe und alles Schlimme immer kommen sehe, aber so könnte es natürlich auch kommen: Alle sind so verarmt, dass keiner mehr Urlaub machen kann. Das würde auch die Sache mit den #Flugreisen lösen. Dass ich darauf nicht früher gekommen bin. 🤦🏻♂️
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67/ Bernhard Pötter hatte ja die Entscheidung Fliegen oder nicht Fliegen mit so Dingen wie katholisch vs. evangelisch verglichen. Ich bin keins von beiden aber mir kommt sein „Ach, seid doch nicht so, bisschen Spaß muss sein.“ doch recht katholisch vor und so habe ich mal gesucht und siehe da:
„Man mag von den christlichen Kirchen halten, was man will (Achtung, Disclaimer: Ich halte viel von ihnen trotz katholischer Erziehung, Jesuitenschule und dem vollen christlichen Programm für unsere Familie). “
68/ Na, ist ja schön: Hier kommt die Fliegen-Debatte noch mal ein bisschen Aufmerksamkeit. Am 14.09. wird alles in der Genossenschaftssitzung besprochen. Es ist sehr wichtig, dass wir da gewinnen. Also, wenn Ihr taz-Genoss*innen seid, kommt vorbei oder nehmt online teil. Wenn nicht sagt taz-Genoss*innen Bescheid.
Was mir bei diesem Artikel fehlt, ist, dass die taz über Werbung dazu beiträgt, Fliegen als etwas Normales darzustellen. Aber wahrscheinlich finde nur ich den Werbe-Aspekt so wichtig, weil die Entscheidung fliegen ok/schändlich der Entscheidung Werbung ja/nein vorgelagert ist und wenn man das Fliegen prinzipiell ok findet, dann findet man auch die Werbung dafür ok.
Wir sind jetzt übrigens bei 60/100 Anteilen für die taz-Genossenschaft, die diese bekommt, wenn die taz auf das Anbieten von Flugreisen verzichtet. Falls noch jemand Geld unter dem Teppich zu liegen hat.
69/ „Die hier gezeigte Unbekümmertheit stimmt mich als Leser sehr traurig.“
Ja, mich auch. Deshalb hab ich das angefangen. Danke, lieber Herr Mayer.
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70/ So fertig. Es gab ein bisschen Diskussion darum, ob #fliegenTötet. Ich argumentiere ja immer mit Parncutt (2019), der die 1000-Tonnen-Regel aufgestellt hat: 1000 Tonnen verbrannter Kohlenstoff entsprechen einem zukünftigen Klimatoten. Damit kann man schnell ausrechnen, dass man nicht mehr fliegen sollte, wenn man keine Menschen auf dem Gewissen haben will. Nun kamen in den Diskussionen diverse Einwände dagegen. 1) Ad hominem gegen Parncutt 2) Zahlen in Größenordnungen falsch 3) Wir können uns anpassen.
In diesem Blog-Post zeige ich, dass die Größenordnung genau der einer Vergleichsberechnung entspricht zzgl. Tote aus anderen Gründen und ich zeige auch, dass das mit der Anpassung wohl nicht so richtig toll werden wird.
Muss noch mal Abschätzungen aus anderen Quellen raussuchen, aber Ihr dürft schon mal gucken.
Ich habe an verschiedenen Stellen Parncutt (2019) zitiert, der die 1000-Tonnen-Regel aufgestellt hat, wonach 1000-Tonnen verbrannter Kohlenstoff einem zukünftigen Klimatoten entsprechen. In der Diskussion um die taz-Flugreisen habe ich mit vielen Menschen gesprochen oder gemailt. Es gab zwei Einwände gegen … Weiterlesen →
71/ Schön, dass das auch allgemein wieder mehr Diskussion über das #Fliegen erzeugt hat.
Vier Ideen, wie sich das Fliegen auf politischer Ebene sozial gerecht und klimaschützend reduzieren ließe
https://www.taz.de/!6028061
Habe unter den Teppich geschaut.
Was muss ich jetzt tun?
1) Du schreibst, wie viel 500€-Scheine Du dort gefunden hast. Wenn es DM-Scheine sind, kannst Du die, glaub ich, auch noch bei der Bundesbank eintauschen.
Du kannst das auch per PM schicken.
2) Ich sage Dir, wie viele taz-Genossenschaftsanteile Du davon zeichnen könntest, wenn die taz die Flugreisen einstellt.
3) Du verpflichtest Dich. Gern auch öffentlich, damit auch andere sich freuen können.
=:-)
Ich hab doch tatsächlich einen Fünfhunni gefunden.
Ich bewundere ambitionierte, erfolgreiche Schachspieler, weil sie so viele Züge im Voraus denken können. Aber natürlich nicht nur die eigenen, sondern auch die des Gegners. Und natürlich, selbstverständlich nicht nur die "dummen" Züge des Gegners, die den Gegner verlieren und einen selbst gewinnen lassen würden (sog. Wunschdenken), sondern vor allem auch die "schlauen" gegnerischen Züge, quasi die Steine, die einem in den Weg gelegt werden...
"Längst ist die Zeit des unbeschwerten Herumjettens vorbei, viele Reisende klagen über Flugscham – so geht es auch uns in der taz-Redaktion."
Echt?
("Und als Sprachwissenschaftler weiß ich auch, dass „viele“ vom Kontext abhängt."
https://so-isser-der-ossi.de/2023/10/16/gewalterfahrungen-und-1968-fuer-den-osten/)
Wie ist das taz-Artikel-Zitat zu werten, zu verstehen?
Dummheit, Frechheit oder doch intelligent? - Die Leute jetten doch schon gar nicht mehr unbeschwert, sondern VIELE nur noch mit Flugscham!?
Also sowieso nur noch, nach reiflicher Überlegung. (Oder wie?)
"Auch wir fragen uns: Muss das sein, mitten in einer Klimakrise?"
"Auch", wie die zuvor genannten!?
"Das kategorisch für alle Flüge zu entscheiden, ist schwer."
Ist nicht so überraschend, dass man sich auf diesen Strohmann "alle Flüge" stürzen wird.
Und die Entscheidung ist auch alles andere als schwer: Für "alle Flüge" kann die Antwort NATÜRLICH NICHT lauten, dass sie kategorisch nicht sein dürfen!
(Wer das tatsächlich fordern würde, würde dem Ziel schaden, s.o. Schachspiel).
Zwischenbemerkung:
Wenn die taz bzw. einzelne Mitarbeiter die Anzeigen bzw. die taz-Fernreisen mit wirtschaftlichen NOTWENDIGKEITEN begründen würden, hätte ich Verständnis dafür. Wenn also nur damit das übrige Angebot entweder überhaupt erst möglich würde oder auf einem besseren/höheren Level angeboten werden kann.
Ist aber gar nicht der Fall.
Sondern nur so:
"Es bleibt ein Für und Wider – das die taz im September gemeinsam mit ihren Genoss*innen abwägen wird."
Hallo?
Es ist immer eine Abwägung zwischen Für und Wider, egal ob es um den Abbau von Arbeitsplätzen im Braunkohle-Tagebau geht, also darum, sein komplettes bisheriges und zukünftiges Leben umzukrempeln. Oder nur darum, ob die taz bei ihren „Reisen in die Zivilgesellschaft“ weiter Ziele anbieten "soll", die üblicherweise mit dem Flugzeug erreicht werden?
Nachhilfe (sorry, wenn das überheblich rüberkommt):
Es kann nicht darum gehen, ob es Für und Wider gibt, sondern wie die Abwägung zwischen Für und Wider ausfällt.
So, nun gibt es etwas Neues. Die Ossis bräuchten doch mal ein 1968, um mit ihren Eltern darüber zu reden, was die so während der DDR-Zeit gemacht hätten. 1968 wird auch immer wieder im Zusammenhang mit der Aufarbeitung des Faschismus … Weiterlesen →
Man kann den taz-Artikel auch als komplett "verlogen" (sicherlich gibt es dafür noch bessere Wörter, vor allem diplomatischere) lesen:
Würde man die pro-Argumente völlig wertfrei alle auflisten, wäre es egal, wie banal diese sind. Die Stunde der Wahrheit käme dann erst bei der Abwägung.
Wo steht das Fazit bzw. die Abwägung der taz bzw. ihrer Mitarbeiter?
Das sollen andere der taz abnehmen, oder wie soll, darf, muss man den Artikel verstehen?
Und wenn dein Antrag keine Mehrheit bekommt, was ja nicht an inhaltlichen Gründen liegen muss, sondern auch einfach den Bedingungen bei der Abstimmung geschuldet sein könnte, dann wäre das quasi ein Freibrief für die taz-Mitarbeiter hinter dem sie sich verstecken können?
Susanne Schwarz möchte keine Flüge. Bernhard Pötter auch nicht. Die Frage ist nur, wie man diese Diskussion führt und den aktuellen Diskussionsstand darstellt. Das hat Susanne Schwarz eigentlich ganz gut gemacht, denke ich.
In 3 Minuten Redebeitrag kann man nichts besprechen.
Gibt es den fertig formulierten Antrag bereits bzw. wird es den geben.
Oder überlässt du das Framing deines Anliegens/Antrags komplett der taz, dass du ja eigentlich die taz erpressen wolltest, aber jetzt einen "entsprechenden" Antrag stellst?
So entstellend steht es zwar nicht in dem verlinkten Artikel von Susanne Schwarz, aber so kam es in dem Gesprächs-Interview mit Christoph Jakob rüber, der ja daran festhalten will und sicher Verbündete in der taz auf seiner Seite hat.
Ich will darauf hinaus, ob man Anspruch darauf hat, dass der schriftlich formulierte Antrag bei rechtszeitiger Einreichung in der Einladung bzw. auf geeignete Weise den Mitgliedern mitgeteilt werden muss.
Weiß ich aktuell gerade noch nicht. Als Aktionär läuft einem das aber ständig über den Weg.
Es ist zwar richtig, dass man nicht alles beantragen kann, aber dann müsste man eben geschickt vorgehen.
Anbei wieder ein paar KI-Ideen/Hinweise, die fehlerhaft sein können. Es macht aber erst Sinn, das genauer zu beleuchten, wenn der Plan bzw. bereits bestehende Absprachen bekannt sind.
zum Bleistift über eine Satzungsänderung in der Art, dass nicht auch sonstige Dienstleistungen - egal wie klimaschädlich sie selbst oder deren Auswirkungen auch sein mögen - zum Gegenstand des Unternehmens gehören (§ 2 Nr. 2).
An der neuen Formulierung müsste man natürlich etwas feilen, um die (Selbst-)Bloßstellung bei Ablehnung bzw. die Chancen auf Annahme zu maximieren.
Das ist mein Antrag und er ist wahrscheinlich in den Unterlagen enthalten, die alle Genoss*innen bekommen haben oder bekommen werden:
„Antrag von taz Genosse Stefan Müller:
Ich beantrage hiermit aus Umweltschutzgründen, bei der Organisation von Reisen über taz-Reisen keine Flugreisen mehr anzubieten. Bereits beworbene Reisen können noch durchgeführt werden. Neue Reisen sollen nicht geplant werden. Reisen zu weit entfernten Zielen können angeboten werden, wenn die Reise mit einem ökologisch verträglichen Verkehrsmittel (Bahn, Bus, Rad) organisiert wird und Bestandteil des Pakets ist.“
Vielleicht bin ich ja wieder zu optimistisch, aber ich denke, dass die Genossenschaft nicht ernsthaft beschließen kann, dass die #Flugreisen weitergehen. Wenn doch, kommen sie in die #BILD-Zeitung: #taz-Genossen beschließen: Urlaubsflüge sind ok.
Ich habe drei Minuten, Thomas Hartmann von #tazReisen hat drei Minuten. Für den ganzen Punkt sind 15 Minuten vorgesehen. Also 9 für Diskussion.
Ich denke eigentlich, dass das reicht. Aber vielleicht bin ich zu optimistisch.
Kriege verstehe ich nicht, aber Pandemien sind ein interessanter Punkt: Nur durch unsere Lebensweise sind Pandemien überhaupt möglich. Wir verbreiten alles in Höchstgeschwindigkeit.
@stefanmuelller das stand doch aber auch mit in dem Artikel.
"Die Anreise ist in der Buchung in der Regel nicht enthalten, theoretisch könnten die Reisenden sich auch selbst für Alternativen zum Flugzeug entscheiden. Die Praxis ist das aber nicht."
zum Vergleich:
je 1 Person, maximal umweltbewusst
- mit nur 1.300 EUR Einkommen -> CO2-Ausstoß: 3,16 t
- mit über 5.000 EUR Einkommen -> CO2-Ausstoß: 8,44 t
Das sind 5,28 t CO2 mehr jedes Jahr (bzw. 5.280 kg CO2).
(Natürlich beruhen die Berechnungen auf Vereinfachungen, aber für das Umweltbundesamt hats gereicht.)
Wie man an der Berechnung und dem Vergleich sehen kann, ist ein hoher CO2-Ausstoß kein Alleinstellungsmerkmal vom Fliegen. Der dadurch bedingte CO2-Ausstoß ist nur billiger zu haben als durch übrigen Konsum. Grob geschätzt um den Faktor 10 an Hand der obigen Zahlen. Vielleicht ist der Unterschieds-Faktor im Durchschnitt auch in einem anderen Bereich, für einzelne Personen ganz sicher, sowohl viel höher als auch viel niedriger.
Insofern spricht alles für eine angemessene Verteuerung des Fliegens. Aber so gut wie nichts für die moralische und/oder rechtliche Abwertung/Sonderstellung des Fliegens an sich.
Die Dosis macht das Gift, auch beim Fliegen!
Man sollte schon differenzieren, wie oft bzw. weit jemand fliegt. Das wird auch oft/manchmal getan. Dann aber auch wieder vergessen/ignoriert!?:
"Ein Freund von mir ist mit einer Japanerin verheiratet. Deren Familien dürfen sich also nie wieder sehen bis zum Lebensende?"
https://norden.social/@elbekai/112930953245615537
@[email protected] @[email protected] @[email protected] @[email protected] Cool. Ein Freund von mir ist mit einer Japanerin verheiratet. Deren Familien dürfen sich also nie wieder sehen bis zum Lebensende?
@stefanmuelller hach, ich erinnere mich noch gut daran, wie ich 2018 als Freak galt, weil ich mich gegen #Fliegen in #DiePARTEI positionierte und damit als nicht satiretauglich abgestempelt wurde. Zu sehr besorgt um die Welt und so...
Da gab es zum üblichen Quatsch innereuropäischer #Flüge auch so exklusive und limitierte #Sonneborn #Reisen nach #Asien für läppische € 2000+ für die echten GröFuck Fans.
Oder nach #ruZZland ...
https://www.die-partei.de/reisen
Oder nach #Transnistrien ...
https://www.die-partei.de/reisen/#Transnistrien
Spaß ist nie demokratisch! Einer macht die Witze, die anderen lachen. Das wäre bei mir auch so gewesen.
Merke:
Der nicht lacht, ist
der Humorist.
Stand mal im Prenzlauer Berg an einer Wand. Ich habe mich wochenlang darüber gefreut.
Es gibt ja sogar noch Level 7:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlbergs_Theorie_der_Moralentwicklung
Da sind Jesus, Buddha und Gandhi angesiedelt. Ich versuche es im Urlaub noch auf dieses Level zu schaffen. Ich bin schon sehr ausgeglichen. Gestern habe ich eine Wespe aus meinem Glas gerettet und sie nicht getötet, obwohl sie eine tödliche Gefahr für mich darstellt. Ich weiß, dass sie ein wertvoller Teil unseres Ökosystems ist.
Aber vielleicht sollte ich mich auch nicht so unter Druck setzen mit Level 7. Vielleicht reicht es ja, wenn ich dieses Level bis Weihnachten erreiche.
Vielleicht sollte ich es auch ganz sein lassen, denn wenn der Abstand zur restlichen Bevölkerung zu groß wird, ist es auch nicht gut. Andererseites konnten die Personen, die dieses Level erreicht hatten, damit dann auch umgehen.
Na ja, aber zumindest bei Jesus fanden die anderen es scheiße.
TAZ-Leser, die nach Togo reisen, sind wie Bild-Leser, die an Greenpeace spenden.
Ich mag Bild-Leser, die an Greenpeace spenden.
Ich mag taz-Leser*innen, die nach Togo reisen nicht.
@stefanmuelller @CGdoppelpunkt Leute direkt nicht zu mögen, weil sie irgendwas machen, was man für Dummheit hält, halte ich wiederum für … über das Ziel hinaus.
Wie auch immer, Glückwunsch& Dank, dass du das Thema auf den Titel gebracht hast! 😍
Das bezog sich auf die Eigenschaften. Konkrete Personen muss man natürlich als solche einzeln betrachten.
Wenn jemand den Bildzeitungstrash liest und trotzdem genügend weiß, um an Greenpeace zu spenden, ist das ok. Wenn jemand taz liest mit der täglichen Dröhnung Klimakatastrophe, Kolonialismus, Ausbeutung, Krieg usw., dann finde ich das schlimmer.
Ich zielte auf den inneren Widerspruch.
@stefanmuelller
Für die Differenzierung zwischen vertretbaren und absurden Emissionen ist die Kombination aus Handabdruck und Multiplikator hilfreich. Redakteursreisen informieren viele Menschen und machen andere Reisen unnötig.
Wenn Touristen als Multiplikator wirken, werden es mehr Touristen. Um den reklamierten Effekt zu erzielen müssten Aktivisten reisen. Vielleicht macht auch jede Teilnehmer:in einen Weltladen auf oder gründet eine NGO - aber nur vielleicht.
Reisen von Touristen ohne weitergehende Agenda führen zu reinen Luxusemissionen, selbst wenn sie persönliche Ansichten ändern. Das machen Reisen nämlich immer.
@stefanmuelller @lkw Hab den Beitrag in der @tazgetroete gerade gelesen und bin sehr froh über Ihre Initiative. Hoffentlich habt ihr Erfolg bei der Genossenschaftsversammlung.
Es geht nicht um moralische Fragen sondern um das nackte Überleben. Leider dürfte das bei vielen Flugreisenden noch nicht angekommen sein. Und leider auch noch nicht bei vielen Journalist:innen. Habe erfolglos versucht, bei einer ökologisch orientierten Wiener Zeitung ein Werbeverbot für fossile Produkte zu erreichen.