Hartmut Riedel

@moutard
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Poesie, Abenteuer, Schach, Fahrradwind um die Nase; wohnhaft in Berlin oder hier: https://lichess.org/@/Moutard65

Es ist das eine, mehrere Stunden beratend mit Dramaturg, Regisseur und Schauspielerin zu telefonieren. Es ist etwas völlig anderes, den Film zu sehen – und schon in der ersten Minute Details zu entdecken, die ich mit der Crew geteilt habe.
Momente, in denen ich dachte: Ja.
Genau so fühlt sich das an.
So viel von dem, was Hass wirklich bedeutet, ist dort im Bild.

Und so viel von mir – von einer Katja, die nicht schweigen wird. Egal wie laut sie brüllen.

23. März 20.15 - eine bessere Welt. ZDF.

#Trump fordert die #NATO auf, sich zum Schutz der Straße von Hormuz zu engagieren. Aber so funktioniert das Bündnis nicht. Man kann nicht Bündnispartnern mit Annektion drohen (#Kanada, #Dänemark), mit #Russland gegen die #Ukraine kungeln, einen Krieg ohne jede Konsultation im Bündnis anfangen, ihn ohne Exit-Strategie und klares Ziel führen und dann zur NATO rennen, wenn es Schwierigkeiten gibt. #StassevonHormuz #Irankrieg

🏆 Das politische Buch 2026 geht an @RainerMuehlhoff für „Künstliche Intelligenz und der neue Faschismus“.

Darin zeigt der Ethiker, wie unkontrollierte KI-Entwicklung demokratische Institutionen und Normen aushöhlt.

Der Preis wird am 21. Mai in Berlin verliehen.

Mehr Infos:
https://www.fes.de/preis-das-politische-buch
#Buchpreis #DasPolitischeBuch #KI #Faschismus

Da ich viele Fehlannahmen dazu sehe: nein, das Problem des Atommülls ist *nicht* lösbar, auch in der Theorie nicht.

Was bei der Spaltung eines Uran-Atomkerns herauskommt, ist dem Zufall überlassen. Es hängt davon ab, in welche Teile sich der Kern gespalten hat, und es gibt hier etliche Möglichkeiten. Größtenteils werden es aber deutlich leichtere Elemente sein, und sie werden fast ausnahmslos instabil (also radioaktiv) sein.

Einige Leute scheinen zu glauben, dass ein Kernkraftwerk Radioaktivität nutzen würde. Das tut er nicht. Er nutzt die Tatsache aus, dass sich schwere Atomkerne recht einfach (mit geringem Energieeinsatz) spalten lassen und dabei viel Energie freigesetzt wird. Selbst wenn man diesen Prozess auf weitere Atomkerne als die paar Uran- und Plutonium-Isotope ausweiten könnte: die Zerfallsprodukte des Urans sind größtenteils viel zu leicht dafür, dass es energetisch hinkommt. Sprich: Atommüll kommt für Energiegewinnung mittels Kernspaltung nicht mehr infrage.

Dementsprechend lassen sich abgearbeitete Brennstäbe auch nicht recyceln. Bei der Wiederaufbereitung wird lediglich das Rest-Uran angereichert. Dann haben die Brennstäbe wieder die notwendige Uran-Konzentration, um im Kraftwerk verwendet zu werden. Man spart dabei am teuren Rohstoff Uran. Die Menge des Atommülls verändert sich dagegen (gemessen am Energiegewinn) überhaupt nicht. Das Uran, das nicht entsorgt, sondern wieder der Kernspaltung zugeführt wurde, ist nur minimal radioaktiv und fällt nicht ins Gewicht.

Also hat man Atommüll, der aus zig verschiedenen radioaktiven Isotopen besteht, die alle gemäß ihren jeweiligen Zerfallsketten zerfallen. Der ist zunächst extrem gefährlich, diese Radioaktivität wird aber vor allem durch die kurzen Zerfallsketten erzeugt, die relativ bald durch sind. Es bleiben aber die langen Zerfallsketten, die Jahre, Jahrzehnte oder gar Jahrtausende in Anspruch nehme. So ein abgearbeiteter Brennstab wird noch sehr lange sehr viel Radioaktivität produzieren, bevor er soweit zu stabilen Isotopen zerfallen ist, dass er als ungefährlich eingestuft werden kann.

Dieser Zerfallsprozess lässt sich *nicht* beschleunigen. Man könnte rein theoretisch die Kerne mit hohem Energieeinsatz weiter spalten (der Mechanismus dafür ist nicht einmal ansatzweise bekannt), aber dann hätte man nur noch mehr radioaktive Materialien, bloß andere. Man könnte auch versuchen, den Zerfall beispielsweise durch Neutronenbeschuss zu beschleunigen - aber auch hier wäre es Glückssache, ob man dadurch stabile Isotope bekommt oder noch mehr langlebige radioaktive Elemente. Es gibt keinen bekannten Prozess, mit dem sich das steuern ließe.

Was wir also an Atommüll produzieren, das wird über Jahrtausende irgendwo lagern müssen, dazu gibt es keine Alternativen. Da werden auch zukünftige Generationen, die das ausbaden dürfen, keine andere Lösung finden.

RE: https://ruhr.social/@gestalterhuette/116223360912001572

alles klar, wird niemals geteilt.....

„Wo es Spielräume gibt, begegnen wir uns als Wesen, die moralische Erwartungen aneinander haben. Wir begegnen uns als Personen, die sich in die Augen sehen, die kommunizieren, abwägen und handeln und sich dabei als selbstwirksam erfahren.“ (Hartmut #Rosa, Situation und Konstellation, S. 34) … mit allen Überforderungen und Problemen, die das auch mit sich bringen kann.
Auto und Mensch - "Autofahren ist schlimmer als eine Sucht"

Das Auto hat die Kontrolle über das Stammhirn übernommen.

Deutschlandfunk Kultur
Kolumne: Mein Leben ist gas- und ölfrei (von Schmier- und Speiseöl abgesehen). Es ist leiser, sauberer, sichererer und nicht zuletzt billiger als das von Leuten, die für Mobilität und Heizen auf fossile Brennstoffe angewiesen sind. In Zukunft werden wir alle so leben. #Iran

⚖️ Historisch: Internationaler Strafgerichtshof wechselt zu #OpenDesk!

1800 Arbeitsplätze werden von Microsoft zu deutscher Open-Source-Lösung migriert.

Grund: US-Sanktionen & Sperrung von Chefankläger Khans E-Mail-Zugang durch Microsoft.

"Wir müssen Abhängigkeiten reduzieren und technologische Autonomie stärken" - IStGH-Registrar Zavala Giler

Erste internationale Institution außerhalb DE mit OpenDesk!

https://netzpolitik.org/2025/sorge-vor-us-sanktionen-internationaler-strafgerichtshof-kickt-microsoft-aus-seiner-verwaltung/

#DigitaleSouveränität #FOSS #OpenSource

Sorge vor US-Sanktionen: Internationaler Strafgerichtshof kickt Microsoft aus seiner Verwaltung

Der Internationale Gerichtshof will sich von Microsoft unabhängig machen und schwenkt auf openDesk um, die Open-Source-Bürosoftware des Zentrums für Digitale Souveränität. Die Bundesregierung könnte sich daran ein Beispiel nehmen. Denn während openDesk bei europäischen Nachbarn gefragt ist, fremdelt die Bundesverwaltung noch immer damit.

netzpolitik.org