#b3003.26 14:00 Uhr

Kundgebung mit dem Titel "Al-Jolani Nicht Unser Gast!".

Die Frauenrevolution von Deutschland bis Rojava verteidigen.

Kundgebung 30.03. 14:👀 Uhr vor dem Bundeskanzleramt.

#Kundgebung #AlJolani #NichtUnserGast! #Deutschland bis #Rojava #bijirojava #freekurdistan #verteidigen #Berlin #Bundeskanzleramt #Frauenrevolution #FrauLebenFreiheit #JinJiyanAzadĂź #jinjiyanazadi #YPJ #Demo #Gesellschaft #Demokratie

Wir mĂŒssen uns verteidigen können, damit wir uns nicht verteidigen mĂŒssen. Aber WOLLEN wir uns ĂŒberhaupt #verteidigen? Der Test: werden sich genĂŒgend Freiwillige fĂŒr den #Wehrdienst melden? Das hĂ€ngt davon ab, ob sie Anerkennung und Dankbarkeit von ihren Peers und der Gesellschaft bekommen. #Wehrpflicht

#DDR-#Armee

#Sozialistische #Soldaten

Am 18. Januar 1956 wurde die #Nationale #Volksarmee (#NAV) gegrĂŒndet. Ihre Aufgabe war es, den #Sozialismus an der #Frontlinie zur #NATO zu #verteidigen – zur Not auch im #Inneren der DDR. Nebenbei spielte sie eine wichtige #Rolle, um die #Jugend zu #disziplinieren.
https://www.deutschlandfunk.de/ddr-nationale-volksarmee-100.html

#Kalenderblatt

Die Nationale Volksarmee der DDR disziplinierte auch die Jugend - vor 70 Jahren wurde sie gegrĂŒndet

Aufgabe der Nationalen Volksarmee war es, den Sozialismus gegenĂŒber der NATO zu verteidigen. Nebenbei disziplinierte sie mit ihrer Rolle die Jugend der DDR.

Deutschlandfunk

Wenn die #Demokratie zusammen bricht, bricht sie zusammen weil es #zu #wenige gibt, die #sie #verteidigen ❗

Dazu #gehören auch diese #Parteien

#Feuerwerk an #Silvester

Der #Deutsche unserer ich ich ich #Gesellschaft will zwar keinen #Wehrdienst mehr leisten, um seine #Demokratie und #Freiheit zu #verteidigen, fordert aber seinen jÀhrlichen #Kriegszustand mit #Toten und #Verletzten.

Und wer ist wieder daran schuld, ihm den debilen #Spaß zu verderben? Der LieblingsprĂŒgelknabe #BĂŒndnis90DieGrĂŒnen.

Gut, dass niemand #Merz Forderung nach sogenannten #Reformen verstanden hat, sonst mĂŒsste man sich ĂŒber soziale #Grausamkeit und #NachtwĂ€chterstaat aufregen, wĂ€hrend das Geld mit vollen HĂ€nden Reichen und Lobby in den Hals geworfen wird.

Hauptsache der #Deutsche hat seinen #Suff, sein jĂ€hrliches #Kriegsszenario und seinen geliebten #Verbrenner, dann ertrĂ€gt er verladen zu werden mit einem seligen LĂ€cheln... đŸ€Šâ€â™‚ïž

https://youtu.be/PiK8kOftYxc

BÖLLERSTREIT ZUM JAHRESWECHSEL: Soll Feuerwerk an Silvester verboten werden?

YouTube
Schulstreik gegen Wehrpflicht - was ist los mit der Jugend? Ein Kommentar · Leipziger Zeitung

Am 5. Dezember fanden deutschlandweit Demonstrationen von SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern gegen die Wiedereinsetzung der Wehrpflicht statt. Aus CDU und CSU

Leipziger Zeitung
Ich finde es zum Kotzen wie #CDU #CSU einen Rassistischen Satz von #Merz & #jeden seiner #rassistischen #AusfĂ€lle, #verteidigen und damit verharmlosen â—ïžđŸ€ŹđŸ€Ź
#Dobrindt #Spahn

VĂ€terrechtler: Wenn Medien eine Pseudowissenschaft verteidigen

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VĂ€terrechtler: Wenn Medien eine Pseudowissenschaft verteidigen

von Matthias Meisner | Juni 20, 2025 | Aktuelles

Es ist ein Kampfbegriff der VĂ€terrechtler: Eltern-Kind-Entfremdung. Das Konzept, laut dem ein Kind ein Elternteil ablehne, weil es vom anderen manipuliert werde, gilt als ĂŒberkommen und fachwissenschaftlich ĂŒberholt. Dennoch machen sich auch QualitĂ€tsmedien immer wieder zum Lautsprecher der Theorie.

Der Fall sticht heraus: Anfang Oktober 2024 veröffentlichte der „Spiegel“ im gedruckten Heft ein mehrseitiges PortrĂ€t eines Umgangspflegers, der bei Konflikten von Trennungseltern vermitteln soll.

Der im „Spiegel“ geschilderte Fall ist krass. Ein zehnjĂ€hriger Junge soll laut Gerichtsbeschluss Umgang mit seinem Vater haben, obwohl dieser die Halbschwester sexuell missbrauchte und deshalb drei Jahre im GefĂ€ngnis saß. Der Umgangspfleger findet das gut – obwohl ein Gutachten nicht ausschließen konnte, dass der Vater pĂ€dophil sei.

Umgang mit SexualstraftÀter

Der Umgangspfleger wird von der „Spiegel“-Redakteurin Heike Klovert damit zitiert, dass er nicht glaube, dass der Junge „bei seinem Papa sexuelle Übergriffe fĂŒrchten muss“. Er habe die beiden mehr als drei Jahre lang viele Stunden beobachtet, und „kein einziges Indiz dafĂŒr gesehen“, dass der Junge „bei seinem Vater nicht gut aufgehoben wĂ€re“, sagt dieser.

Klovert fragt in ihrem Beitrag: „Könnte er sich trotzdem irren?“ Und lĂ€sst den Umgangspfleger antworten: „Ja, ein Restrisiko bleibt immer. WĂŒrden wir das auf null setzen wollen, mĂŒssten wir andere Rechte einschrĂ€nken, etwa das Recht eines Kindes, Zeit mit seinem Vater zu verbringen.“ Mit anderen Worten: Er hĂ€lt das Risiko eines sexuellen Missbrauchs fĂŒr weniger gefĂ€hrlich ist als das Risiko eines Kontaktabbruchs zum Vater.

Der Umgangspfleger heißt Jorge Guerra GonzĂĄlez. Er ist in der Szene recht bekannt, denn er ist ein wichtiger Apologet der Theorie der Eltern-Kind-Entfremdung, die zurĂŒckgeht auf das vom US-Kinderpsychologen Richard Gardner in den 1980er Jahren beschriebene sogenannte Parental Alienation Syndrome (PAS).

Das Bundesverfassungsgericht hatte in einem Beschluss im November 2023 festgehalten, das Konzept gelte „fachwissenschaftlich als widerlegt geltendes Konzept“, es biete „keine hinreichend tragfĂ€hige Grundlage fĂŒr eine am Kindeswohl orientierte Entscheidung“.

Waghalsige Thesen

Und knapp ein Jahr spĂ€ter bringt der „Spiegel“ einen Mann groß raus, der den Umgang eines Kindes mit einem verurteilten SexualstraftĂ€ter verteidigt? Einen, der in AufsĂ€tzen und VortrĂ€gen sagt, die „Lebenszufriedenheit der ehemaligen Entfremdungskinder ist deutlich geringer als die von Erwachsenen, die in intakten VerhĂ€ltnissen aufgewachsen sind“. Der behauptet, ihre psychische und physische Gesundheit seien „erheblich schlechter“.

Wer nicht mit beiden leiblichen Eltern aufwachse, ist Guerra zufolge in deutlich höherem Maß Gefahren wie „psychischen Störungen, SubtanzabhĂ€ngigkeiten und KriminalitĂ€t“ ausgesetzt. Guerra fordert, Eltern-Kind-Entfremdung zu bestrafen: „Ohne stĂ€rkeres Unrechtsbewusstsein“ werde es schwierig bleiben, die „derzeitige De-facto-Toleranz“ gegenĂŒber den Strategien der Eltern-Kind-Entfremdung zu durchbrechen, schreibt er auf LinkedIn.

Im September 2024 – also vor dem Erscheinen des „Spiegel“-Textes – trat Guerra als Redner auf einer internationalen Konferenz zum Thema in der norwegischen Hauptstadt Oslo auf. Dort wurde er angekĂŒndigt als einer, der „die Langzeitauswirkungen der Elternentfremdung auf die kindliche Gehirnentwicklung“ analysiert habe. Es war nur eine weitere seiner vielen waghalsigen Thesen.

In der Fachwelt wunderten sich viele nach Erscheinen des „Spiegel“-PortrĂ€ts ĂŒber Guerra. Die Buchautorin Sonja Howard („Im Zweifel gegen das Kind. Wie Gerichte, JugendĂ€mter und Polizei die Kinderrechte mit FĂŒĂŸen treten“) kommentierte irritiert ein Instagram-Posting des „Spiegels“: „Der kriegt eine Plattform?“, dazu ein trauriges Emoji. Guerra verwende das unwissenschaftliche Konzept des PAS und poste „abstruse Studien“, nach denen Frauen in Beziehungen ebenso hĂ€ufig gewalttĂ€tig seien wie MĂ€nner, schrieb Howard. Es sei „einfach so krank, wie im Familienrecht am laufenden Meter Kinder gegen ihren Willen in UmgĂ€nge gezwungen werden“. Immer wieder poche der Staat auf „das Elternrecht. Dieser Wahnsinn muss endlich ein Ende haben.“

Beschwerde des Weißen Rings

Viola Worsch, eine FunktionĂ€rin der Opferschutzorganisation Weißer Ring aus ThĂŒringen, formulierte eine Beschwerde an den „Spiegel“. Sie schrieb in ihrer dem Volksverpetzer vorliegenden Mail, der Text sei ein „Schlag ins Gesicht“ von Frauen und Kindern, die von physischer und/oder psychischer hĂ€uslicher Gewalt betroffen seien. und die darum kĂ€mpfen mĂŒssten, dass ihnen geglaubt werde. Die damit zurechtkommen mĂŒssten, dass Kinder immer wieder „ins Heim gesteckt werden, wenn sie sich weigern, den gewalttĂ€tigen Vater zu treffen oder gar bei ihm zu leben“. Der Kinderschutz solle tatsĂ€chlich nachrangig zum Persönlichkeitsschutz eines StraftĂ€ters gehen? Die „Spiegel“-Autorin „hat sich scheinbar nicht mit TĂ€terstrategien im pĂ€dokriminellen Milieu beschĂ€ftigt“, kritisiert Worsch.

Die „Spiegel“-Geschichte ĂŒber Guerra und seine fragwĂŒrdigen Positionen ist kein Einzelfall. Immer wieder wird in etablierten Medien vermeintlichen Expert:innen zum Thema Eltern-Kind-Entfremdung Glauben geschenkt, von den „Kieler Nachrichten“ ĂŒber die Katholische Nachrichtenagentur (KNA) bis zur „Neuen ZĂŒrcher Zeitung“. Manchmal werden sie in diesem Zusammenhang dann als Fachleute „zum Thema Kindeswohl“ aufgewertet oder stellvertretend fĂŒr „die Wissenschaft“ zitiert.

Die VĂ€terrechtler-Lobby

Die VĂ€terrechtler-Lobby, die 2023 in einer Correctiv-Recherche „VĂ€terrechtler auf dem Vormarsch“ ausfĂŒhrlich seziert wurde, leistet mit der Platzierung von solchen „Experten“ in den Medien ganze Arbeit. Der Einsatz von Organisationen, die gegen diese Einflussnahme kĂ€mpfen, wirkt dann oft wie einer gegen WindmĂŒhlenflĂŒgel.

„Dass Kinder gegen ihren Willen zum Vater geschickt werden, selbst wenn der gegen die Mutter oder die Kinder gewalttĂ€tig ist, ist kein Einzelfall“, warnt der Deutsche Juristinnenbund. Der Verband alleinerziehender MĂŒtter und VĂ€ter (VAMV) erklĂ€rt, Vergleichsstudien von Kindern mit regelmĂ€ĂŸigem Kontakt und Kindern mit seltenem oder gar keinem Kontakt zum anderen Elternteil wĂŒrden „nur geringe Unterschiede im Wohlbefinden, der psychischen Gesundheit oder den sozialen FĂ€higkeiten“ zeigen. Er widerspricht damit Thesen wie denen des Umgangsbegleiters Guerra.  

Eine BĂŒhne bei Riffreporter

Jorge Guerra GonzĂĄlez und seine Mitstreiter bleiben als GesprĂ€chspartner der Medien trotzdem gefragt. Anfang Juni tauchte Guerra in einem Beitrag des Portals Riffreporter auf. Die freie Journalistin Stefanie Unbehauen hatte ein langes Interview mit ihm gefĂŒhrt. Dort nennt Guerra als „Konsequenz der biologisch begrĂŒndbaren Bindungstheorie“, dass kleine Kinder keine Elterntrennung wĂŒnschen und fehlenden Elternteilen „oft Jahre lang“ nachtrauern wĂŒrden. Biologisch begrĂŒndbar? Das dĂŒrfte in der Bindungsforschung eine Einzelmeinung sein.

In anderen Passagen des Interviews nimmt Unbehauen Argumente auf, die oft auch von VĂ€terrechtsverbĂ€nden vorgetragen werden. Beispielsweise – eine der Grundlagen der pseudowissenschaftlichen Entfremdungstheorie -, dass Elternteile falsche VorwĂŒrfe erheben, um sich Vorteile in Umgangs- und Sorgerechtsverfahren zu verschaffen. „Solche VorwĂŒrfe gibt es leider, und zwar relativ oft“, sagt Guerra. Er gehe immer von beiden Hypothesen aus: „Ist das Kind tatsĂ€chlich gefĂ€hrdet oder will man mich in die Irre fĂŒhren und meine TĂ€tigkeit zu kindeswohlwidrigen Handlungen bewegen?“

Petition zu „Gewaltschutz im Familienrecht“

Wohin solches Misstrauen fĂŒhren kann, hat das Deutsche Institut fĂŒr Menschenrechte in seinem im Dezember 2024 vorgestellten Monitor „Gewalt gegen Frauen“ festgehalten: Die Praktiken in Familiengerichtsverfahren „haben zur Folge, dass Betroffene hĂ€uslicher Gewalt und ihre Kinder befĂŒrchten mĂŒssen, ihnen werde nicht geglaubt. Sie verzichten daher auf die Geltendmachung ihrer Gewalterfahrung, um mögliche negative Folgen und eine weitere Verschlechterung ihrer Lage zu vermeiden.“

Christina Mundlos, die ebenfalls ein Buch zum Thema geschrieben hat („MĂŒtter klagen an. Institutionelle Gewalt gegen Frauen und Kinder im Familiengericht“), startete diese Woche eine Petition zum Thema „Gewaltschutz im Familiengericht“. In der BegrĂŒndung der Petition heißt es, hinter dem Konzept der Eltern-Kind-Entfremdung stecke eine TĂ€ter-Opfer-Umkehr par excellence. „Gewalt und Missbrauch werden geleugnet oder verharmlost. Als eigentliche KindeswohlgefĂ€hrdung betrachtet wird jede Mutter, die ihr Kind schĂŒtzen will.“ Ähnlich deutlich wurden Heiko Rahms und Stephanie Schmidt in ihrem im April im Deutschlandfunk ausgestrahlten Feature „Die Entfremdungs-LĂŒge“.

Eine illiberale, unwissenschaftliche Ideologie

Es geht bei diesem Thema nicht um unterschiedliche Meinungen zu einem Sachverhalt. Sondern darum, ob jemand Propaganda fĂŒr eine illiberale, unwissenschaftliche Ideologie macht. Und auch darum, welche Plattformen in den Medien er (oder sie) bekommt.

Der Autor dieses Textes hat dieses Problem beispielhaft im Mai 2024 an einer „Stern“-Titelgeschichte ĂŒber Trennungskinder beschrieben, in der der Bremer Psychologe Stefan RĂŒcker eine zentrale Rolle spielte. In der „Stern“-Story kamen die vielen Kinder nur am Rande vor, die in toxischen Beziehungen lebten oder leben und die dennoch auch nach hĂ€uslicher Gewalt oder Missbrauch von den Institutionen – JugendĂ€mtern oder Gerichten – zum Umgang mit beiden Elternteilen gezwungen werden. Juristische Angriffe RĂŒckers gegen den Volksverpetzer-Beitrag blieben erfolglos.

Abmahn-Attacken: Wie VĂ€terrechtler Volksverpetzer einschĂŒchtern wollen

Psychologe im Einsatz fĂŒr Christina Block

RĂŒcker plĂ€diert auf seiner Homepage: „Eltern-Kind-Entfremdung ist Kindesmisshandlung und fĂŒr mich ein Verbrechen an der seelischen Entwicklung von jungen, orientierungsbedĂŒrftigen Menschen. Es ist sogar schlimmer als körperliche Verletzungen, weil sie heilen.“ Verharmlost der der Psychologe hier körperliche Gewalt?

Immer wieder wird Apologet:innen der Entfremdungs-Theorie dennoch das Mikrofon gereicht. Im Februar 2024 wurde RĂŒcker vom WDR als Experte zum Streit um die Kinder der Steakhaus-Erbin Christina Block in den „Beziehungs-Podcast“ von Lisa Ortgies geholt.

Wie befangen und auch fragwĂŒrdig ein „Experte“ wie Stefan RĂŒcker sein kann, beschrieb Anne Kunze dann im April 2025 in der „Zeit“. In ihrer Investigativrecherche zum Fall der entfĂŒhrten Kinder heißt es, dass RĂŒcker mehrere Gutachten fĂŒr Christina Block verfasst hat.

Die „Zeit“ schreibt: „RĂŒcker, der auf seiner Homepage mit den Worten ,Dr. Stefan RĂŒcker, der Wegweiser aus Ihrem Eltern-Konflikt‘ fĂŒr sich wirbt, ist ein Verfechter der wissenschaftlich umstrittenen Entfremdungs-Theorie. Demnach kann es einem Elternteil gelingen, ein Kind bis zur vollstĂ€ndigen Ablehnung gegen den anderen Elternteil aufzubringen. Laut der Tabelle auf Christina Blocks Laptop erhĂ€lt Stefan RĂŒcker 40.000 Euro. In einem seiner Gutachten, die Christina Block bei Gericht einreicht, schreibt er, David und Emma seien durch ihren Vater von der Mutter entfremdet worden. Mit den Kindern gesprochen hat der Psychologe fĂŒr das Gutachten allerdings nicht.“

Lob von VĂ€terrechtlern

Im Juli startet der Strafprozess gegen Christina Block und sechs Mitangeklagte. Ihr wird vorgeworfen, die EntfĂŒhrung ihrer eigenen Kinder in Auftrag gegeben zu haben. Stefan RĂŒcker derweil wurde von Stefanie Unbehauen fĂŒr deren erst vor einigen Tagen veröffentlichten zweiten Riffreporter-Text befragt. Thema diesmal: Wechselmodell nach Trennung.

Riffreporter stellt RĂŒcker im Bildtext vor als „einen der deutschlandweit bekanntesten Experten in Fragen des Kindeswohls und Umgangsrechts“. Und die Reporterin Unbehauen, die bei Riffreporter neu dabei ist, bewirbt sie auf Twitter als „offen, ehrlich, nah dran“: Sie breche Tabus und schaue hin, wo andere wegsehen.

Markus Witt, langjĂ€hriger FunktionĂ€r des VĂ€terrechtler-Verbands VĂ€teraufbruch fĂŒr Kinder, ist voll des Lobes fĂŒr die Arbeit von Unbehauen: „Themen, die Menschen beschĂ€ftigen und belasten, die in unserer heutigen Zeit aber kaum Raum finden und so das Leiden der Betroffenen noch vergrĂ¶ĂŸern“, schreibt er auf LinkedIn in einem Kommentar zum JahresrĂŒckblick 2024 von Unbehauen. Der „Stern“ unterdessen veröffentlichte im Januar 2025 gleich das nĂ€chste Interview mit Stefan RĂŒcker und ließ ihn „Verhaltensregeln“ zu FĂ€llen von Trennung mit Kindern erteilen.

„Spiegel“ wiegelt ab

Bei der notwendigen Selbstkritik von Medien nach solchen einseitigen BeitrÀgen hapert es.

Nach ihrer Kritik an der „kruden“ Arbeit des „Spiegels“ bekam Viola Worsch vom Weißen Ring eine Antwort mit Textbausteinen aus der Abteilung „Leserservice“:

„Vielen Dank fĂŒr Ihre offenen Worte und die Zeit, die sie sich dafĂŒr genommen haben. Die Redaktion ist an Kritik interessiert und nimmt sie sehr ernst. Daher haben wir Ihre E-Mail an die Chefredaktion weitergeleitet. [
] NaturgemĂ€ĂŸ gibt es auch innerhalb der Redaktion unterschiedliche Blickwinkel und EinschĂ€tzungen. Deshalb sind uns auch die Sichtweisen der Leserschaft so wichtig.“

Von der „Spiegel“-Chefredaktion hat Viola Worsch nichts mehr gehört.

Ein Sprecher der „Spiegel“-Unternehmenskommunikation sagte zu dem Vorgang auf Anfrage des Volksverpetzers, die Anmerkungen von Frau Worsch seien „aufmerksam zur Kenntnis“ genommen worden. Aufgrund der Vielzahl an Zuschriften könne jedoch nicht auf jede individuell eingegangen werden.

Das im Artikel ĂŒber den Umgangspfleger behandelte Thema ist seit langem Gegenstand kontroverser Diskussionen in der Öffentlichkeit und den Medien. „Vor diesem Hintergrund bemĂŒht sich der Beitrag um eine möglichst sachliche und umfassende Darstellung. Er beschreibt den Sachverhalt sowie die Perspektiven der handelnden Personen ausgewogen.“

Artikelbild: canva.com

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Matthias Meisner

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