Wir brauchen zuerst das Problem, nicht die Lösung
Probleme müssen vor Lösungen verstanden werden, um unnötige Komplexität zu vermeiden und die optimale Lösung zu finden.
https://www.se-trends.de/wir-brauchen-zuerst-das-problem-nicht-die-loesung/
#Anforderungen #Methoden #Architektur #Kontext #Lsung #Need #Problem #Schnittstelle #Stakeholder #SystemsThinking

#LINKSDERWOCHE | 11 + 12/2026: Produktivität, Lean, Agile, Management und Leadership

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Leider mussten letzte Woche die „Links der Woche“ ausfallen. Dafür gibt es diese Woche deutlich mehr Lesestoff.

PRODUKTIVITÄT

Nein-Sagen | Positive Weg Nein zu sagen

Mir ist ein offenes und ehrliches „Nein” deutlich lieber als ein „Ja”, auf das ich mich nicht verlassen kann. Ich habe auch kein Problem damit, wenn jemand Nein sagt. Besonders, wenn es auf wertschätzende Art und Weise mit einer kurzen Begründung erfolgt. Dan Rockwell zeigt in seinem Beitrag einige Möglichkeiten auf, wie man ein „positives” Nein zum Ausdruck bringen kann, ohne jemanden vor den Kopf zu stoßen. Das würde ich mir als Alternative zu einem unverbindlichen Ja deutlich öfter wünschen.

https://leadershipfreak.blog/2026/03/10/5-positive-ways-to-say-no/

Linux-Stick | Installation, Konfiguration und mehr

Für Personen, die viel unterwegs sind und Beruf und Privatleben sauber trennen möchten, könnte ein verschlüsselter Linux-Stick eine gute Lösung darstellen. Es gibt sicherlich noch weitere Anwendungsbereiche. Wie man einen solchen Stick einrichtet, verschlüsselt usw., ist Gegenstand einer dreiteiligen Blogartikelserie von Herbert Hertentrampf. Die ersten beiden Blogartikel der Serie sind bereits veröffentlicht. Der dritte Teil steht noch aus.

Teil 1 Installation: https://digital-cleaning.de/index.php/ein-verschluesselter-linux-stick-fuer-die-arbeit-unterwegs-teil-1/

Teil 2: Konfiguration https://digital-cleaning.de/index.php/verschluesselter-linux-stick-teil-2-konfiguration/

Konflikte | Wofür streiten wir

Eine spannende Erkenntnis aus dem Blogartikel von Stephanie Huber zum Thema Konflikte war für mich, die Frage „Wofür“ in den Fokus zu stellen. Das „Wofür“ eignet sich im Konflikt sehr gut für die Lösungsfindung, da es der Bedeutung nachgeht, die etwas für die Konfliktparteien hat. Dies trägt wiederum dazu bei, den Konflikt beizulegen. Die Frage nach dem „Wofür” führt zu den Bedürfnissen und Werten und weg von Argument und Gegenargument.

https://t2informatik.de/blog/was-konflikte-verraten/

Optimierungswahn | Selbstmanagement-Methoden relfektiert verwenden

Ich habe im Laufe meines Lebens schon viele Selbstmanagement-Methoden ausprobiert und mit Sicherheit eine ganze Bibliothek an Literatur aus diesem Bereich gelesen. Irgendwann ähneln sich die Methoden, sodass ich nur noch wenige neue Erkenntnisse mitnehme. Es sind alles Hilfsmittel, die reflektiert eingesetzt werden wollen. Wie Michael Schenkel treffend schreibt: „Selbstmanagement bedeutet deshalb nicht, sich möglichst konsequent an Methoden zu halten. Es bedeutet, Methoden bewusst einzusetzen und ihre Grenzen zu kennen.” Mit anderen Worten: Methoden sind Werkzeuge, die reflektiert genutzt werden wollen. Nur dann machen sie Sinn und führen nicht in den Selbstoptimierungswahn.

https://t2informatik.de/blog/vom-selbstmanagement-zum-optimierungswahn/

Obsidian | Web Clipper mit neuer Lesefunktion

Für Obsidian-Nutzer gibt es den sogenannten „Web Clipper”. Ich muss zugeben, dass ich ihn noch nicht oft genutzt habe. Früher, zu meinen Evernote-Zeiten, habe ich viele Artikel über den Web Clipper gespeichert und gesichert. Das mache ich schon länger nicht mehr, da ich sie lieber online aufrufe, statt sie aus meiner Wissensdatenbank zu öffnen. Bei Thomas Mathoi lese ich jetzt, dass der Web Clipper von Obsidian eine Lesefunktion spendiert bekommt. Das finde ich jetzt allerdings interessant und bin dadurch verleitet, doch mal wieder einen Blick auf den Web Clipper von Obsidian zu werfen.

https://www.mathoi.at/2026/03/19/leseansicht-fuer-den-web-clipper/

LEAN

Kaizen | Es mehr als KVP

Ich bin ein großer Freund von Kaizen und finde es immer wieder schade, wenn es auf „kontinuierlicher Verbesserungsprozess” reduziert wird. Es steckt deutlich mehr dahinter. Einen kleinen Einstieg ermöglicht Mark Graban in seinem Blogartikel, der viele Aspekte von Kaizen gut widerspiegelt. Kaizen ist mehr als ein Vorschlagswesen und ein Prozess. Auch Agilisten können einiges mitnehmen. 😉

https://www.leanblog.org/2026/03/what-is-kaizen/

Kein Problem ist ein Problem | Weshalb wir hellhörig werden müssen, wenn es keine Probleme gibt

Im Arbeitsleben bin ich öfter damit konfrontiert worden, dass meine aktive Suche nach „Hindernissen” negativ ausgelegt wurde. Wer will schon von Problemen hören, die es zu lösen gilt? Dabei sollten wir genau das schätzen. Denn keine Probleme zu haben, ist das größte Problem. Das klingt für viele vielleicht seltsam, aber wie Christoph Roser zeigt, ist es wirklich so. Wenn wir keine Probleme entdecken, woher soll dann das Innovations- und Verbesserungspotenzial kommen, mit dem wir uns und unsere Organisationen weiterentwickeln können? Mein Fazit lautet daher schon lange, dass ich hellhörig werden muss, wenn es heißt, es gäbe keine Probleme. Denn dann haben wir ein viel größeres Problem.

https://www.allaboutlean.com/no-problem-is-the-biggest-problem/

Über Probleme sprechen | Wenn Probleme zwar gesehen werden, aber nicht darüber gesprochen wird

Ein weiterer interessanter Artikel von Mark Graban beschäftigt sich mit der Frage, weshalb in vielen Organisationen wenig über Probleme gesprochen wird. Interessanterweise wird viel in das „Sehen” und „Lösen” von Problemen investiert, während das „Reden” über Probleme häufig stiefmütterlich behandelt wird. Dies ist in der Tat ein Aspekt, der mehr Aufmerksamkeit benötigt. Laut Graban ist es oft nicht die Frage der psychologischen Sicherheit, die daran hindert, ein Problem anzusprechen, sondern die Frage, ob es sich um ein lohnenswertes Problem handelt und ob daraus tatsächlich Konsequenzen folgen.

https://www.leanblog.org/2026/03/problem-seeing-eyes-are-everywhere-problem-speaking-mouths-are-rare/

AGILE

Kanban | Selbstorganisationen fördern und ausbauen

Tim Themann greift eine Beobachtung auf, die ich auch schon seit Längerem mache. Und das nicht erst dank Microsoft Planner. Auch dank Trello und anderer Werkzeuge. Viele Teams starten überraschenderweise mit „Kanban”, die Verfügbarkeit von Planner macht es allerdings einfacher. Die echten Kanban-Enthusiasten mögen darüber lächeln, denn eine Workflow-Visualisierung ist noch lange kein Kanban-System. Dennoch ist der Anfang gemacht und es ist kontraproduktiv, jetzt in die Selbstorganisation einzugreifen. Es ist ein Ausgangspunkt, von dem aus man im Sinne der Kanban-Prinzipien beginnen kann, das zarte Pflänzchen evolutionär weiterzuentwickeln. Der Anfang ist gemacht, jetzt gilt es, die Lernreise auf die nächste Stufe zu heben und die evolutionäre Entwicklung zu befördern und zu stärken.

https://die-computermaler.de/microsoft-planner-selbstorganisation-foerdern-und-weiterentwickeln/

Lieferzusagen | Weshalb Komplexiät und verlässliche Voraussagen schwer zusammenpassen

Kann man bei komplexen Themenstellungen verlässliche Lieferzusagen treffen? Diese Frage würde ich klar verneinen. Wie auch? Komplexität bedeutet, dass viele Einflussgrößen unbekannt sind und wir sie gar nicht kennen können. Sonst wäre es nicht komplex. Am Beispiel der Softwareentwicklung, wie von Simon Flossmann aufgezeigt, lässt sich das gut belegen, auch wenn nicht alles direkt auf andere Bereiche übertragbar ist. Wenn wir etwas „neu” entwickeln, dann kennen wir eben noch nicht jeden einzelnen Faktor, der auftreten kann. Das macht es ja komplex.

https://www.scrum.org/resources/blog/warum-lieferzusagen-reines-glucksspiel-sind-5-wahrheiten-die-it-manager-nicht-wahrhaben-wollen-und-was-das-kostet

Scrum Master | Die eigene Wirskamkeit reflektieren

Ich reflektiere auch regelmäßig meine eigene Wirksamkeit. Lebe vor, was du von anderen wünschst. Das tut gelegentlich auch mal weh, weil ich mich dabei auch selbst hart ins Gebet nehmen muss. Erstens bin ich nicht frei von Fehlern und sicherlich alles andere als perfekt. Die von Simon Flossmann als „Scrum-Master-Score-Karte” vorgestellten Fragen finde ich dabei hilfreich und sinnvoll, zumindest was die Reflexion der Wirksamkeit als Scrum Master betrifft.

https://www.scrum.org/resources/blog/scrum-master-score-karte-5-reflexionsfragen-bist-du-mehr-als-nur-ein-meeting-moderator

Product Owner | Was der Alltag über die Organisation verrät

Die Produktwerker werfen einen interessanten Gedanken auf: Der PO fungiert als ein „Seismograph“ der Organisation, über den sich deren „Schwächen“ erkennen lassen. Das ist ein interessanter Gedanke, wobei sicherlich auch andere Rollen in die Betrachtung einbezogen werden sollten. Denn an der Art und Weise, wie Rollen in Organisationen gelebt werden, lassen sich Indizien für formelle und informelle Strukturen sowie deren Wirkung ableiten. Und in der Tat ist die Rolle des POs ein geeigneter Anknüpfungspunkt, da er eine zentrale Schnittstelle zwischen Team und dem Rest der Organisation bildet.

https://produktwerker.de/der-po-als-seismograph-was-dein-alltag-ueber-deine-organisation-verraet/

Backlog-Management | Facilitation-Methoden zur Förderung der Zusammenarbeit

Das Backlog ist nicht einfach nur eine priorisierte „Liste” mit Anforderungen, sondern das zentrale Dokument, aus dem heraus wir die Arbeit in agilen Teams steuern. Daher sollten wir ihm deutlich mehr Aufmerksamkeit widmen als wir es im Alltag tun. Es gibt einige sehr gute methodische Ansätze, mit denen man dabei arbeiten kann. Sechs dieser Ansätze stellt Mary Iqubal im Folgenden dar. Sie zeigt auch auf, wann die jeweiligen Ansätze sinnvoll sein können. Das heißt, ihr erhaltet auch eine gute Orientierung, in welchem Kontext sie bei euch passen könnten. So wird das Backlogmanagement zu einer kollaborativen Angelegenheit, bei der man auch die Stakeholder aktiv einbinden kann.

https://www.rebelscrum.site/post/product-backlog-facilitation

Refinement | Das Wichtigste zusammengefasst

Mike Cohen fasst in seinem Beitrag das Wichtigste zum Product Backlog Refinement zusammen. Ich halte den Beitrag für Einsteiger sehr gut geeignet, aber auch für „alte Hasen” wertvoll, gerade weil sehr viele Aspekte des Refinements beleuchtet und viele der häufig auftretenden Fragen dazu gut widergespiegelt werden.

https://www.mountaingoatsoftware.com/agile/user-stories/product-backlog-refinement

Systembedingte Hindernisse | Wie Systemelemente das Lernen als Organisation behindern

In seinem Blogpost geht Ilia Pavlichenko möglichen Quellen von Hindernissen nach, die durch das Organisationssystem verstärkt werden. Er betrachtet dabei die Handlungsfelder: Struktur, Prozesse, Belohnungen und Messung sowie Menschen und Entwicklung. Und wieder einmal zeigt sich, dass man das gesamte System betrachten muss, um Hindernisse aufzulösen, statt sich, wie häufig der Fall, ausschließlich auf das Team zu konzentrieren. Zur Erinnerung: Organisationen sind komplizierte bis komplexe Systeme, die aus Subsystemen bestehen, die sich gegenseitig beeinflussen. Es ist also nicht zielführend, sich nur ein Team anzuschauen, da es sich nie vollständig unabhängig von den anderen Systemen und dem Gesamtsystem verhält.

https://www.scrum.org/resources/blog/why-learn-and-help-each-other-doesnt-work

Organisationsentwicklung | Das Star-Modell

Zum Beitrag von Ilia Pavlichenko passt auch der Podcast von Marc Löffler zum „Star Model” von Jay Galbraith sehr gut. Ich muss zugeben, dass ich das Modell vorher nicht kannte. Zur Erinnerung: Es ist ein Modell. Das heißt, Modelle sind „vereinfachte” Darstellungen der Wirklichkeit, die dabei helfen, Zusammenhänge zu verstehen. Bitte denkt also daran, dass die Realität etwas komplexer ist und es hier um eine Einordnung geht, die nicht die komplette Realität abbilden kann. Trotzdem ist es interessant und ich werde die Anregung aufgreifen, mich mit dem Modell näher zu befassen.

https://marcloeffler.eu/2026/03/10/organisationsentwicklung-mit-dem-star-modell-von-jay-galbraith/

Transformation | 3 Stellhebel mit Wirkung

Lebendige Organisationen verändern sich durch evolutionäre Anpassung beständig und permanent. Gelegentlich ist jedoch ein großer Sprung notwendig: eine radikale Transformation der Organisation. Wie wir alle wissen, ist das eine Herausforderung, die nicht einfach zu meistern ist. Organisationen sind komplexe soziale Gebilde, die sich nicht einfach per Anordnung umkrempeln lassen. Jan Fischbach versucht, drei Hebel zu benennen, die bei einer Transformation hilfreich sein können. Zumindest sind sie hilfreich. Sie sind, das muss man dazu sagen, keine Erfolgsgaranten. Denn, wir erinnern uns, Organisationen sind komplex.

https://www.teamworkblog.de/2026/03/transformation-ist-machbar-wenn-man-wei.html

LEADERSHIP UND MANAGEMENT

Führung als Prävention | Wie Führung Leid im Arbeitskontext verringern kann

Rudolf Gysi wirft einen interessanten Gedanken in die Runde. Führung kann Rahmenbedingungen gestalten. Das ist ihre Aufgabe. Sie kann auch erheblich dazu beitragen, dass die grundlegenden Bedürfnisse für psychisches Wohlbefinden nicht untergraben werden. Während Therapeuten den Schaden reparieren müssen, kann die Führung – zumindest was das Arbeitsleben betrifft – sicherstellen, dass der Schaden gar nicht erst entsteht. Es geht darum, dass Mitarbeitende die Kontrolle über ihre Arbeit behalten, motiviert bleiben, gute Beziehungen eingehen können und einen wertschätzenden Umgang erleben. Das ist kein Hexenwerk. Dennoch hat es eine große Wirkung.

https://agilereflection.org/grawe-hatte-recht-warum-warten-wir-auf-den-schaden/

Verantwortlichkeit | Fünf tägliche Aufgaben der Führung

Auch wenn ich mit Dan Rockwells Unterscheidung zwischen Führungskraft und Manager nicht ganz einverstanden bin – ich sehe es genau andersherum: Manager verwalten, Führungskräfte führen – kann ich seinen fünf Verantwortlichkeiten im Sinne von Aufgaben, die er „Managern” mitgibt, einiges abgewinnen.

https://leadershipfreak.blog/2026/03/19/5-daily-responsibilities-of-managers/

#Agile #BacklogManagement #Führung #Kaizen #Kanban #Konflikte #Leadership #Lean #LIeferzusagen #Linux #Management #Methoden #NeinSagen #Obsidian #Organisation #Prävention #ProblemeLösen #Problemlösung #ProductOwner #Produktivität #Refinement #ScrumMaster #Selbstmanagement #Selbstorganisation #System #Transformation #Verantwortlichkeit #Vorhersagen
Kann #Mathe die Welt gerechter machen? Über Jahrzehnte haben Mathematikerïnnen #Methoden entwickelt, um Pizza, Kuchen oder Güter fair aufzuteilen – zumindest theoretisch. Jetzt sollen diese Ideen in die Praxis umgesetzt werden. Klingt gut, ist aber gar nicht so einfach: https://www.riffreporter.de/de/wissen/pizza-theorem-ham-sandwich-theorem-mathematik-gerechtes-teilen-fair-division
Wunderteiler

Kann Mathematik die Welt gerechter machen? Mathematiker haben in jahrzehntelanger Arbeit verblüffende Methoden gefunden, Pizzen, Kuchen oder Güter exakt aufzuteilen – zumindest theoretisch. Informatiker wollen diese nun in die Realität übertragen. Doch das ist nicht leicht.

RiffReporter

Unser Heft 03/2026 ist raus!
Titelthema: Ende des Schlachtens- Fleisch aus Zellkultur
Außerdem:
- #Reformvorschläge in der #Tierversuchspolitik
- #fMRT auf dem Prüfstand
- #Elfenbeinwurm: Gerangel um Suchtstoffe
- #Methoden-Special: Neue Aufgaben für #Plasmide
- Finanzierungskampf der #ZBMED
- #Journal Club: Synthetische #Proteinbausteine
- ...
Das ganze Heft online: https://www.laborjournal.de/rubric/aktuell/index.php

#Laborjournal #Lifesiences #Magazin #Aktuell #Biowissenschaften #Medizin #März

Dein Solarpunk-Kiez

Wie könnte dein Viertel in einer Solarpunk-Zukunft aussehen? Diese Woche habe ich einen utopischen Stadtrundgang für euch aufgenommen, den ihr in eurem eigenen Kiez machen könnt. Dazu müsst ihr diesen Artikel einfach per Handy öffnen, die Audiodatei abspielen und loslaufen! Er dauert nur 5 Minuten (aber ihr könnt ihn natürlich gerne verlängern, wenn ihr wollt).

Köln Utopia 2048 by Aerroscape, Lino Zeddies, CC BY-NC-SA 4.0

Musik: Adaptation by Anthem of Rain, CC-BY-4.0

Und hier als Textversion, falls ihr keine Lust habt es anzuhören:

Öffne die Haustür und geh nach draußen. Sieh dich um. Was siehst du? Welche Farben? Welche Formen? Gibt es viel Grün? Bäume, Rasen, Büsche, vielleicht sogar Blumen?

Wahrscheinlich gibt es auch grau – Beton, Straßen, Gehwege. Was löst beides in dir aus?

Welche Farben gibt es noch? Findest du es einladend? Schön?

Geh die Straße entlang, in eine Richtung, in die es dich gerade zieht.

Ist es sauber und aufgeräumt, oder eher dreckig?

Welche Fahrzeuge kannst du sehen? Wie kommen die Leute von A nach B? Mit Autos? Fahrrädern? Bussen oder Straßenbahnen?

Du kannst auch mal kurz die Augen zumachen und nur hören. Was hörst du? Menschliche Stimmen? Wie klingen sie? Tiere? Vögel?

Stell dir einen Moment lang die Infrastruktur vor, die deinen Kiez versorgt. Sie ist fast unsichtbar. Wasserrohre und Gasleitungen im Boden, Strom und Internet, Müllabfuhr, und viele weitere Dinge.

Ein wahnsinniger Luxus aus historischer Sicht (und auch aus Sicht der meisten Menschen, die heute leben).

Aber auch in vielen Fragen noch optimierbar – es könnte viel effizienter sein, weniger fossil, lokaler, mehr in Kreisläufen ausgerichtet. Teilweise hat dieser Wandel vielleicht schon angefangen.

Denk dann mal an die Menschen in deinem Kiez, deine Nachbar:innen.

Kennst du viele von ihnen? Grüßt du sie? Kennst du ihre Namen? Oder ist es bei euch eher anonym?

Hast du eine Idee, was sie beschäftigt? Welche Alltagssorgen haben sie? Was brauchen sie, was wünschen sie sich?

Wovor haben sie Angst, wenn sie an die Zukunft denken?

Sind sie vielleicht manchmal einsam, isoliert?

Wie ist dein Kiez für Kinder? Gibt es Spielplätze? Ist es gefährlich, alleine auf die Straße zu gehen? Gibt es Orte für Jugendliche?

Und wie ist dein Kiez für alte oder behinderte Menschen? Gibt es Sitzmöglichkeiten? Rampen und abgesenkte Bordsteine?

Wie ist es für queere oder migrantisierte Personen? Wohnen solche Menschen hier? Fühlen sie sich wohl im Kiez? Oder sind sie ständig auf der Hut?

Und denk als letztes auch mal daran, wer die Entscheidungen trifft, dass die Nachbarschaft so aussieht.

Wem gehören die Häuser, die Grundstücke, und warum? Zu welchem Zweck?

Wer durfte und darf bei der Viertelplanung mitreden?

Welche Perspektiven wurden hier vielleicht nicht mitgedacht?

Wer kann es sich überhaupt leisten, hier zu wohnen? Wer würde gerene hier wohnen?

Langsam ist es Zeit, umzudrehen. Du kannst den gleichen Weg zurücklaufen oder noch einen Schlenker gehen.

Stell dir vor, du könntest den Kiez zusammen mit Nachbar:innen so gestalten wie ihr euch das wünscht.

Ihr habt ein Preisausschreiben gewonnen, Geld spielt keine Rolle, und ihr habt auch Rückhalt in der Lokalpolitik. Ihr könnt Dinge verändern und ausprobieren.

Wovon würdest du dir mehr wünschen? Was würde deinen Kiez zu einem richtig einladenden Ort machen?

Wovon sollte es weniger geben? Was kann weg?

Was wäre Infrastruktur, die dir und deinen Nachbar:innen das Leben erleichtern würde? Die das Viertel schöner machen würde? Mehr Verbindung schaffen würde?

Träum gerne groß!

Denk nochmal an all die Menschen, die mit dir hier wohnen.

Wie sie sich um ihre Liebsten kümmern und für sie da sind.

Welche Fähigkeiten sie mitbringen.

Welche Begeisterung, welche Energie sie entwickeln können.

Wie uns allen wurde ihnen abtrainiert, zu träumen und sich eine bessere Welt vorzustellen.

Manchen mehr, manchen weniger.

Aber diese Fähigkeit schlummert noch in ihnen.

Die Zukunft ist ungewiss – vielleicht sieht dein Kiez in 10 Jahren ganz anders aus! Wenn du dann noch dort wohnst.

Es  könnte alles ganz anders sein.

Vielleicht wird es Krisen geben, die euch zwangsläufig zusammenrücken lassen.

Vielleicht geschieht das auch ohne Krise, weil Menschen es angehen und Gemeinschaft aufbauen, Stück für Stück.

Klingt das wünschenswert für dich?

Vielleicht auch ein bischen unheimlich, wenn du Gemeinschaft nicht gewohnt bist und Anonymität schätzt?

Was könntet ihr zusammen aufbauen?

Welche Welt könntet ihr erschaffen, wenn ihr richtig mutig wärt?

#Methoden #Orte #solarpunk

Code Smells sind Hinweise darauf, dass im Code etwas nicht sauber ist - etwas schlecht riecht. Es geht nicht um Syntaxfehler oder Bugs, sondern um Strukturen, die dich langfristig ausbremsen. Der Code funktioniert vielleicht heute, aber er wird schwerer zu verstehen, zu testen und zu erweitern. Gera

https://magicmarcy.de/code-smells-was-riecht-denn-hier-so-streng

#CodeSmells #Methoden #Logik #Parameter #MagicStrings #MagicNumbers #Programming #Awareness

Code Smells - was riecht denn hier so streng? | magicmarcy.de

Code Smells sind Hinweise darauf, dass im Code etwas nicht sauber ist - etwas schlecht riecht. Es geht nicht um Syntaxfehler oder Bugs, sondern um Strukturen, die dich langfristig ausbremsen. Der Code funktioniert vielleicht heute, aber er wird schwerer zu verstehen, zu testen und zu erweitern. Gerade in Java-Projekten sammeln sich solche Stellen schnell an, wenn man sie nicht bewusst wahrnimmt.

magicmarcy.de

So viele verschiedene Medien und #Methoden sorgen für Engagement und #learnings beim #CLCamp26! 🤩
- Flipcharts, Post-Its
- Poster, Booklets
- (app-less!) AR und AI
- Brainstorming beim Spazieren🚶
- Spielkarten, Fantasy Storytelling, Rollenspiele, Lego
- stützende Präsentationen, Padlet-Dokumente
- hybride Sessions
- der Mikrofon-Würfel für hybride Sessions! 🎤🎲

Danke an alle Referierenden 🫶
#clc26 #keeplearning #weitermachen

#MeisterKonfus (72) | Überlade sie mit Werkzeugen und Prozessen

Achtung! Dieser Blogpost enthält Spuren schwarzen Humors.

Meister Konfus überlade sie mit Werkzeugen und Prozessen. Sorge dafür, dass sie dies nie hinterfragen. So gelingt es, die Verschwendung beständig zu erhöhen.

Meister Konfus ist einer der leider in Vergessenheit geratenen Lehrmeister der Konfusion. Der Philosoph und Denker hatte sich zu seinen Lebzeiten das Ziel gesetzt, die Konfusion zu maximieren und so einen Beitrag zur Steigerung von nicht-wertschöpfender Arbeit zu leisten. Seine Lehren wurden hauptsächlich von seinen Schüler*innen als Lehrsätze überliefert.

#MeisterKonfus #Methoden #Motivation #Muda #Verschwendung #Werkzeuge #Wirksamkeit
Methodenworkshop zur Objektiven Hermeneutik im Main in Magdeburg. Anmeldung läuft. https://www.zsm.ovgu.de/Methodenworkshop+2026.html #soziologie #sozialearbeit #pädagogik #methoden #sozialwissenschaften
Methodenworkshop 2026

zsm

#Methoden
Minimal invasives Tumormonitoring mit mehr Daten & weniger Stress fürs Tier -
Neues Verfahren des Institute of Molecular Oncology der #PhilippsuniversitatMarburg erlaubt Tumorverfolgung im Mausmodell mit wenigen Tropfen Blut statt aufwendiger Bildgebung – und schont die Tiere deutlich. Mehr von Andrea Pitzschke: https://www.laborjournal.de/editorials/3446.php

#Krebsforschung #3R #TumorMonitoring #CancerResearch #sekretierteLuciferase #Mausmodell #Laborjournal #LifeSci