Unser Heft 03/2026 ist raus!
Titelthema: Ende des Schlachtens- Fleisch aus Zellkultur
Außerdem:
- #Reformvorschläge in der #Tierversuchspolitik
- #fMRT auf dem Prüfstand
- #Elfenbeinwurm: Gerangel um Suchtstoffe
- #Methoden-Special: Neue Aufgaben für #Plasmide
- Finanzierungskampf der #ZBMED
- #Journal Club: Synthetische #Proteinbausteine
- ...
Das ganze Heft online: https://www.laborjournal.de/rubric/aktuell/index.php

#Laborjournal #Lifesiences #Magazin #Aktuell #Biowissenschaften #Medizin #März

Dein Solarpunk-Kiez

Wie könnte dein Viertel in einer Solarpunk-Zukunft aussehen? Diese Woche habe ich einen utopischen Stadtrundgang für euch aufgenommen, den ihr in eurem eigenen Kiez machen könnt. Dazu müsst ihr diesen Artikel einfach per Handy öffnen, die Audiodatei abspielen und loslaufen! Er dauert nur 5 Minuten (aber ihr könnt ihn natürlich gerne verlängern, wenn ihr wollt).

Köln Utopia 2048 by Aerroscape, Lino Zeddies, CC BY-NC-SA 4.0

Musik: Adaptation by Anthem of Rain, CC-BY-4.0

Und hier als Textversion, falls ihr keine Lust habt es anzuhören:

Öffne die Haustür und geh nach draußen. Sieh dich um. Was siehst du? Welche Farben? Welche Formen? Gibt es viel Grün? Bäume, Rasen, Büsche, vielleicht sogar Blumen?

Wahrscheinlich gibt es auch grau – Beton, Straßen, Gehwege. Was löst beides in dir aus?

Welche Farben gibt es noch? Findest du es einladend? Schön?

Geh die Straße entlang, in eine Richtung, in die es dich gerade zieht.

Ist es sauber und aufgeräumt, oder eher dreckig?

Welche Fahrzeuge kannst du sehen? Wie kommen die Leute von A nach B? Mit Autos? Fahrrädern? Bussen oder Straßenbahnen?

Du kannst auch mal kurz die Augen zumachen und nur hören. Was hörst du? Menschliche Stimmen? Wie klingen sie? Tiere? Vögel?

Stell dir einen Moment lang die Infrastruktur vor, die deinen Kiez versorgt. Sie ist fast unsichtbar. Wasserrohre und Gasleitungen im Boden, Strom und Internet, Müllabfuhr, und viele weitere Dinge.

Ein wahnsinniger Luxus aus historischer Sicht (und auch aus Sicht der meisten Menschen, die heute leben).

Aber auch in vielen Fragen noch optimierbar – es könnte viel effizienter sein, weniger fossil, lokaler, mehr in Kreisläufen ausgerichtet. Teilweise hat dieser Wandel vielleicht schon angefangen.

Denk dann mal an die Menschen in deinem Kiez, deine Nachbar:innen.

Kennst du viele von ihnen? Grüßt du sie? Kennst du ihre Namen? Oder ist es bei euch eher anonym?

Hast du eine Idee, was sie beschäftigt? Welche Alltagssorgen haben sie? Was brauchen sie, was wünschen sie sich?

Wovor haben sie Angst, wenn sie an die Zukunft denken?

Sind sie vielleicht manchmal einsam, isoliert?

Wie ist dein Kiez für Kinder? Gibt es Spielplätze? Ist es gefährlich, alleine auf die Straße zu gehen? Gibt es Orte für Jugendliche?

Und wie ist dein Kiez für alte oder behinderte Menschen? Gibt es Sitzmöglichkeiten? Rampen und abgesenkte Bordsteine?

Wie ist es für queere oder migrantisierte Personen? Wohnen solche Menschen hier? Fühlen sie sich wohl im Kiez? Oder sind sie ständig auf der Hut?

Und denk als letztes auch mal daran, wer die Entscheidungen trifft, dass die Nachbarschaft so aussieht.

Wem gehören die Häuser, die Grundstücke, und warum? Zu welchem Zweck?

Wer durfte und darf bei der Viertelplanung mitreden?

Welche Perspektiven wurden hier vielleicht nicht mitgedacht?

Wer kann es sich überhaupt leisten, hier zu wohnen? Wer würde gerene hier wohnen?

Langsam ist es Zeit, umzudrehen. Du kannst den gleichen Weg zurücklaufen oder noch einen Schlenker gehen.

Stell dir vor, du könntest den Kiez zusammen mit Nachbar:innen so gestalten wie ihr euch das wünscht.

Ihr habt ein Preisausschreiben gewonnen, Geld spielt keine Rolle, und ihr habt auch Rückhalt in der Lokalpolitik. Ihr könnt Dinge verändern und ausprobieren.

Wovon würdest du dir mehr wünschen? Was würde deinen Kiez zu einem richtig einladenden Ort machen?

Wovon sollte es weniger geben? Was kann weg?

Was wäre Infrastruktur, die dir und deinen Nachbar:innen das Leben erleichtern würde? Die das Viertel schöner machen würde? Mehr Verbindung schaffen würde?

Träum gerne groß!

Denk nochmal an all die Menschen, die mit dir hier wohnen.

Wie sie sich um ihre Liebsten kümmern und für sie da sind.

Welche Fähigkeiten sie mitbringen.

Welche Begeisterung, welche Energie sie entwickeln können.

Wie uns allen wurde ihnen abtrainiert, zu träumen und sich eine bessere Welt vorzustellen.

Manchen mehr, manchen weniger.

Aber diese Fähigkeit schlummert noch in ihnen.

Die Zukunft ist ungewiss – vielleicht sieht dein Kiez in 10 Jahren ganz anders aus! Wenn du dann noch dort wohnst.

Es  könnte alles ganz anders sein.

Vielleicht wird es Krisen geben, die euch zwangsläufig zusammenrücken lassen.

Vielleicht geschieht das auch ohne Krise, weil Menschen es angehen und Gemeinschaft aufbauen, Stück für Stück.

Klingt das wünschenswert für dich?

Vielleicht auch ein bischen unheimlich, wenn du Gemeinschaft nicht gewohnt bist und Anonymität schätzt?

Was könntet ihr zusammen aufbauen?

Welche Welt könntet ihr erschaffen, wenn ihr richtig mutig wärt?

#Methoden #Orte #solarpunk

Code Smells sind Hinweise darauf, dass im Code etwas nicht sauber ist - etwas schlecht riecht. Es geht nicht um Syntaxfehler oder Bugs, sondern um Strukturen, die dich langfristig ausbremsen. Der Code funktioniert vielleicht heute, aber er wird schwerer zu verstehen, zu testen und zu erweitern. Gera

https://magicmarcy.de/code-smells-was-riecht-denn-hier-so-streng

#CodeSmells #Methoden #Logik #Parameter #MagicStrings #MagicNumbers #Programming #Awareness

Code Smells - was riecht denn hier so streng? | magicmarcy.de

Code Smells sind Hinweise darauf, dass im Code etwas nicht sauber ist - etwas schlecht riecht. Es geht nicht um Syntaxfehler oder Bugs, sondern um Strukturen, die dich langfristig ausbremsen. Der Code funktioniert vielleicht heute, aber er wird schwerer zu verstehen, zu testen und zu erweitern. Gerade in Java-Projekten sammeln sich solche Stellen schnell an, wenn man sie nicht bewusst wahrnimmt.

magicmarcy.de

So viele verschiedene Medien und #Methoden sorgen für Engagement und #learnings beim #CLCamp26! 🤩
- Flipcharts, Post-Its
- Poster, Booklets
- (app-less!) AR und AI
- Brainstorming beim Spazieren🚶
- Spielkarten, Fantasy Storytelling, Rollenspiele, Lego
- stützende Präsentationen, Padlet-Dokumente
- hybride Sessions
- der Mikrofon-Würfel für hybride Sessions! 🎤🎲

Danke an alle Referierenden 🫶
#clc26 #keeplearning #weitermachen

#MeisterKonfus (72) | Überlade sie mit Werkzeugen und Prozessen

Achtung! Dieser Blogpost enthält Spuren schwarzen Humors.

Meister Konfus überlade sie mit Werkzeugen und Prozessen. Sorge dafür, dass sie dies nie hinterfragen. So gelingt es, die Verschwendung beständig zu erhöhen.

Meister Konfus ist einer der leider in Vergessenheit geratenen Lehrmeister der Konfusion. Der Philosoph und Denker hatte sich zu seinen Lebzeiten das Ziel gesetzt, die Konfusion zu maximieren und so einen Beitrag zur Steigerung von nicht-wertschöpfender Arbeit zu leisten. Seine Lehren wurden hauptsächlich von seinen Schüler*innen als Lehrsätze überliefert.

#MeisterKonfus #Methoden #Motivation #Muda #Verschwendung #Werkzeuge #Wirksamkeit
Methodenworkshop zur Objektiven Hermeneutik im Main in Magdeburg. Anmeldung läuft. https://www.zsm.ovgu.de/Methodenworkshop+2026.html #soziologie #sozialearbeit #pädagogik #methoden #sozialwissenschaften
Methodenworkshop 2026

zsm

#Methoden
Minimal invasives Tumormonitoring mit mehr Daten & weniger Stress fürs Tier -
Neues Verfahren des Institute of Molecular Oncology der #PhilippsuniversitatMarburg erlaubt Tumorverfolgung im Mausmodell mit wenigen Tropfen Blut statt aufwendiger Bildgebung – und schont die Tiere deutlich. Mehr von Andrea Pitzschke: https://www.laborjournal.de/editorials/3446.php

#Krebsforschung #3R #TumorMonitoring #CancerResearch #sekretierteLuciferase #Mausmodell #Laborjournal #LifeSci

Lernen aus Konflikten: meditative Erfahrungen für zukünftige Situationen nutzen

Reflexion als Schlüssel zur Nachhaltigkeit Konflikte bieten nicht nur unmittelbare Handlungsherausforderungen, sondern auch Lernchancen für die Zukunft. Mediation fördert diese Reflexion, indem sie Beteiligte anleitet, eigene Handlungsmuster, emotionale Reaktionen und Entscheidungsprozesse zu analysieren. Reflexion schafft Bewusstsein dafür, welche Strategien hilfreich waren, welche Hindernisse auftraten und wie eigene Ressourcen besser eingesetzt werden können. Diese Lernschritte sind […]

https://anwaltsblog.wordpress.com/2026/03/03/lernen-aus-konflikten-meditative-erfahrungen-fur-zukunftige-situationen-nutzen/

#LINKSDERWOCHE | 9/2026: Produktivität, Lean, Agile, Management und Leadership

PRODUKTIVITÄT

Schwäche als Stärke | Schwäche ist kein Nachteil, sondern kann zu Vorteil werden

Schwäche wird nach wie vor oft negativ gesehen. Nicht so bei Dan Rockwell. Er sieht in ihr sogar einen Vorteil, sofern sie bewusst reflektiert wird. Sich seiner Schwächen bewusst zu sein und die Verantwortung dafür zu übernehmen, eröffnet laut ihm Entwicklungschancen und erdet.

https://leadershipfreak.blog/2026/02/26/the-weakness-advantage/

Selbstäuschung vermeinden | Sieben Fragen, die uns vor Selbsttäuschen bewahren können

Auch wenn Dan Rockwells sieben Fragen ursprünglich auf „Führung” abzielen, lassen sie sich auf viele andere Bereiche übertragen. Führung bedeutet nämlich nicht nur, andere zu führen, sondern auch, sich selbst zu führen. Daher passen die Fragen für mich sogar in das Themenfeld der persönlichen Produktivität. Es geht darum, Selbsttäuschung zu vermeiden und die eigene Entwicklung zu reflektieren. Dabei können seine Fragen einen wertvollen Beitrag leisten, wenn wir sie in der Selbstreflexion einsetzen.

https://leadershipfreak.blog/2026/02/24/7-questions-that-build-leaders/

Unsicherheit | Wie man mit der alltäglichen Unsicherheit umgehen kann

In der folgenden Podcastfolge von Ivan Blatter geht es um den Umgang mit Unsicherheit. Unsicherheit gehört zum Leben dazu. Alles ist beständig im Fluss. Unsicherheit ist somit der Normalzustand. Die Zukunft ist nicht klar vorhersehbar. Es gibt kein Patentrezept, um mit ihr umzugehen. Olaf Hinz spricht in diesem Zusammenhang vom Segeln auf Sicht, was Ivan als 20-Meter-Prinzip bezeichnet. Ein kleiner Tipp von mir: Effectuation bietet noch einige gute Ansätze, die sich nutzen lassen, um mit echter Unsicherheit umzugehen.

https://share.transistor.fm/s/c1626d8a

Obsidian | Arbeiten mit der Kommandozeile kommt

Ich habe über Thomas Mathoi zur Kenntnis genommen, dass Obsidian bald auf der Kommandozeile genutzt werden kann. Mir erschließt sich der Mehrwert zwar nicht, aber das bedeutet nicht, dass andere diese Funktion nicht schätzen und sich darüber freuen. Daher einfach nur die Info: Da kommt was.

https://www.mathoi.at/2026/02/23/obsidian-auf-der-kommandozeile/

LEAN

Prinzipien statt Methoden | Modelle und Methoden taugen nicht viel, wenn man die Prinzipien dahinter nicht verstanden hat

Ein großer Fehler, der mir – egal, ob im Kontext von Lean oder Agile – immer wieder begegnet, ist das „dumpfe“ Kopieren von Methoden, ohne die zugrunde liegenden Prinzipien zu durchdringen. Es ist wie mit einem guten Standard: Er ist eine gut bestätigte Arbeitshypothese, die so lange gültig ist, bis wir eine bessere finden. Die Prinzipien bleiben bestehen, während sich der Standard verändert. Das beständige Hinterfragen, Weiterentwickeln und Anpassen der Hypothese ist das Prinzip. Ähnlich verhält es sich mit Modellen und Methoden. Auch sie sind gut bestätigte Arbeitshypothesen, die es beständig zu hinterfragen gilt. Prinzipien kann man leider nicht einfach kopieren wie eine Methode. Wie Götz Müller zum Ausdruck bringt, tragen sie eine gewisse Unschärfe in sich, die bewusst gewollt ist. Sie bilden einen Denkrahmen, der Anpassungen im Sinne kontinuierlicher Verbesserung erlaubt.

https://www.geemco.de/artikel/wo-modelling-im-lean-ein-ausgangspunkt-ist-aber-leicht-in-einer-sackgasse-endet/

AGILE

Neugier | Der Ausgangspunkt der Veränderung ist Neugier

Ich hatte bereits letzte Woche den ersten Artikel der Blogserie von Maik Seyfert in den „Links der Woche” erwähnt. Diese Woche folgt der nicht minder spannende zweite Teil, in dem der Autor hervorhebt, weshalb Neugier der wahre Startpunkt der Veränderung ist. Das erinnert mich daran, dass wir – wenn wir über ein Problem stolpern – stutzig werden sollten, wenn wir zügig auf Lösungen stoßen. Einer der großen Vordenker von Lean – ich meine, es waren Taiichi Ohno oder Masaaki Imai, ich bin mir aber nicht mehr sicher – sagte sinngemäß, dass, wenn wir zu schnell eine Lösung parat haben, die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass wir das Problem noch nicht verstanden haben. Das ist ein Grund, weshalb die 5 Why entstanden sind, und aus meiner Sicht ist es ein Wesenszug von Kaizen, da das ständige Hinterfragen der eigenen Annahmen mit dem Ziel, bessere Lösungen zu finden, gerade diese Neugier voraussetzt.

https://www.lostconsultants.com/2026/02/23/why-curiosity-is-the-real-starting-point-of-change/

Retrospektiven I | Wenn in Retros Stille herrscht …

Der bewusste Bruch mit Mustern kann, das stelle ich immer wieder fest, ganz neue Perspektiven eröffnen. Obwohl ich bei Retrospektiven eher ein Freund der Routine bin, mache ich mir das Musterbrechen gelegentlich auch hier zunutze. Daher suche ich immer auch nach guten und bewährten Formaten und bin dankbar, wenn Kolleg:innen ihre bewährte Praxis mit der Gemeinschaft teilen, so wie Simon Flossmann. So wie hier Simon Flossmann. Allerdings bin ich bei asynchronen Retros eher skeptisch. Gerade wenn der Faktor „Zeit” sehr knapp ist, fällt das „asynchrone Kommunizieren” oft dem Druck der vermeintlich wichtigeren Aufgaben zum Opfer. Ein fester Termin und Zeitslot hat sich aus meiner Sicht gerade deshalb bewährt, weil damit auch eine Verpflichtung einhergeht. Allerdings zielen Simons Anregungen eher darauf ab, die stillen Zeitgenossen, von denen man in der Regel nur wenig hört, aus der Reserve zu locken. Von daher ist es auf jeden Fall einen Versuch wert, wenn man den Eindruck hat, dass in der Retro öfter mal Teammitglieder „unsichtbar” sind.

https://www.scrum.org/resources/blog/nach-300-retrospektiven-meine-3-lieblingsformate-wenn-teams-nur-schweigend-die-kamera-starren

Retrospektiven II | Retros ohne echte Wirkung sind für die Tonne

Ein kritischer Blick auf das Themenfeld Retrospektive wird auch hier von Marc Löffler geworfen. Und das nicht ganz zu Unrecht. Eine Retrospektive ohne Wirkung ist sinnlos. Bei Retros geht es darum, echte Verbesserungen zu entwickeln, die ein Team voranbringen und Wirkung entfalten. Offensichtlich gibt es nach wie vor Bedarf, das Thema immer wieder aufzugreifen.

https://marcloeffler.eu/2026/02/24/zeit-fuer-bessere-retros/

Ergebnis statt Methodik | Lieferleistung und -qualität sind es die am Ende zählen

Es ist einfach, sich daran abzuarbeiten, ob ein bestimmtes Rahmenwerk gelebt wird oder nicht. Aber darum geht es am Ende des Tages nicht. Es zählt nur, was wir am Ende tatsächlich abliefern. Als Gesamtteam. Daran wird auch die Leistung von Scrum Mastern gemessen. Daher halte ich es persönlich für sehr wichtig, den Fokus in erster Linie darauf zu richten, welchen Mehrwert das Team erzeugt und wie gut die Qualität ist, und nicht darauf, wie gut das Team Scrum lebt. Ähnlich wie Mary Iqbal spreche ich mich dafür aus, Verbesserungen im Team vor allem am Ergebnis und der Ergebnisqualität sichtbar zu machen. Das ist jedoch kein leichtes Unterfangen, weil gerade das oft nicht klar ist. Insbesondere dann, wenn die Distanz zu echten Nutzern sehr groß ist. Das wiederum kommt öfter vor, als man denkt. Leider. Dies ist jedoch ein eigenes Thema.

https://www.rebelscrum.site/post/scrum-is-a-tool-not-the-goal

Agile und KI | Weshalb echte Agilisten auch in Zukunft noch gefragt sein werden

Dieser Schlüsselsatz aus dem Blogartikel von Stefan Wolpers bringt – unabhängig vom Thema KI, das der eigentliche Treiber des Artikels ist – zum Ausdruck, weshalb ich immer noch von Agilität überzeugt bin: „Die oben skizzierte Chance steht jedoch nur agilen Praktikern offen, die aufhören, sich über die Frameworks zu definieren, die sie praktizieren, und anfangen, sich über die organisatorischen Probleme zu definieren, die sie lösen.“ Es steckt nämlich alles drin, worum es eigentlich geht. Es geht nicht um Frameworks, sondern darum, Probleme und Hindernisse aufzulösen, damit am Ende qualitativ hochwertige Ergebnisse entstehen. Ja, wir stehen vor erheblichen Veränderungen durch KI, was die Technologie betrifft. Das eigentliche Kernproblem aller Organisationen bleibt davon jedoch unberührt: Organisationen müssen sich beständig „neu erfinden” und weiterentwickeln. Echten Agilisten – anders als Agileologen – geht es genau darum.

https://www.scrum.org/resources/blog/warum-agile-praktiker-fur-2026-optimistisch-sein-sollten-teil-1

Kritischer Umgang mit Theorien | Vermeintlich wissenschaftlichen Theorien kritisch hinterfragen

Jetzt, liebe Leser:innen, heißt es, sich kurz hinzusetzen. In seinem Blogartikel räumt Felix Stein mit „pseudowissenschaftlichen” Erkenntnissen auf, die wir – da bin ich mir sicher – fast alle schon irgendwo gehört, gelesen und vermutlich sogar selbst verwendet haben. Die Rede ist unter anderem von den Dunbar-Zahlen, den Tuckman-Phasen und einigen anderen Dingen. Ich nehme mich da nicht aus und gebe zu, auch schon in diese Falle getappt zu sein. Es geht nicht darum, dass all das „Blödsinn” ist, sondern darum, Erkenntnisse aus Theorien kritisch reflektierend auf unsere Arbeit zu übertragen. Das ist nicht immer ganz einfach, da wir im Tagesgeschäft oft genug ordentlich unter Dampf stehen. Es lohnt sich allerdings. Es geht primär um ein vertiefendes Verständnis, das erforderlich ist, um zu erkennen, ob Theorien und Erkenntnisse tatsächlich noch aktuell sind und in unserem jeweiligen Kontext zielführend übertragen werden können.

https://www.lean-agility.de/2026/02/pseudo-wissenschaft-im-projektmanagement.html

Design Thinking Methode | A Day in Life – nicht nur für das Produktmanagement geeignet

Wenn ich als Team- bzw. Agile Coach in ein neues Team komme, möchte ich zunächst verstehen, wie es dort läuft. Dafür beobachte ich zunächst einmal, um ein Gespür für die Abläufe zu entwickeln. Dabei greife ich auf etwas Ähnliches zurück, das Lars Richter im Hinblick auf Design-Thinking-Techniken für die Produktentwicklung beschreibt. „A Day in the Life”. Es geht um Verstehen. Erst wenn wir etwas verstanden haben, können wir „neue” Impulse geben, die wirklich zielfördernd sind..

https://scamper.blog/a-day-in-the-life/

LEADERSHIP UND MANAGEMENT

Erwartungsfalle | Wenn Führung mit Erwartungen überladen wird

Führung bedeutet auch, Erwartungen zu managen – und zwar auf verschiedenen Ebenen. Dies gilt sowohl für die Führenden als auch für die Geführten. Am Ende des Tages braucht es auch schonungslose Transparenz darüber, was machbar und möglich ist. Viel zu oft wird die „Führung” mit Dingen überladen, die außerhalb ihres Einflussbereichs liegen. Führung ist nicht von der Führungskraft abhängig, sondern vom Zusammenspiel unterschiedlichster Faktoren. Wer den Blick zu starr auf die Führungskraft verengt und dabei Kontext, System, Aufgabenstellung, Geführte usw. außer Acht lässt, darf sich nicht wundern, wenn ein „Superheld“ nach dem anderen in der Burnout-Klinik landet. In diesem Sinne sollte der Artikel von Daniel Dubbel dem einen oder anderen gute Impulse liefern, wie wichtig Offenheit und Klarheit für das Erwartungsmanagement im Kontext von Führung sind.

https://www.inspectandadapt.de/mythos-guter-fuehrung-wenn-erwartungen-zur-falle-werden/

Kulturlücke | Wenn Realität und Anspruch zu sehr auseinanderklaffen

Belinda Weibel spricht von der häufig beobachtbaren Kulturlücke zwischen dem nach außen postulierten Anspruch und der gelebten Realität in Organisationen. Wenn ich mir Ausschreibungen anschaue, müsste man meinen, dass in den meisten Organisationen das reinste „Arbeitsparadies” mit einer unglaublich offenen Kultur, geprägt von Transparenz und Kreativität, herrscht, von dem wir alle träumen. Die gelebte Realität sieht jedoch oft anders aus. Im Sinne eines guten Erwartungsmanagements – Marketing hin oder her – sollten der postulierte Anspruch nach außen und die gelebte Realität einigermaßen übereinstimmen, sonst gibt es am Ende nur lange Gesichter, weil unrealistische Erwartungen geweckt werden, die nicht erfüllt werden können. Das kann auch teuer werden, wenn immer wieder gute Mitarbeitende innerhalb kürzester Zeit abspringen. Ihr Fazit: Konsistenz schlägt Perfektion. Lieber etwas mehr Ehrlichkeit als perfektes Personalmarketing. Mit anderen Worten: Authentizität erhöht auch hier die Glaubwürdigkeit dauerhaft ungemein.

https://t2informatik.de/blog/willkommen-im-culture-gap/

#Agile #Agilisten #Change #DesignThinking #Ergebnis #Erwartungsfalle #KI #Kulturlücke #Leadership #Lean #Management #Methoden #Neugier #Obsidian #Prinzipien #Produktivität #Retrospektiven #Scrum #ScrumMaster #Selbsttäuschung #Stärke #Theorie #Unsicherheit #Veränderung #Wissenschaft

Mediation als strukturierte Konfliktlösung: Wege aus der Verstrickung

Einführung: Warum Mediation mehr ist als Gespräch Konflikte sind Teil menschlicher Beziehungen und erscheinen auf den ersten Blick oft unlösbar. Betroffene erleben häufig, dass Gespräche scheitern, Positionen verhärten und Emotionen die Kommunikation dominieren. Mediation setzt genau an diesem Punkt an. Sie bietet einen strukturierten Rahmen, der es den Beteiligten ermöglicht, Klarheit zu gewinnen, Perspektiven zu ordnen und konstruktive Lösungen zu entwickeln. Dabei geht es nicht […]

https://anwaltsblog.wordpress.com/2026/02/25/mediation-als-strukturierte-konfliktlosung-wege-aus-der-verstrickung/