Am Anfang wirkt komplexer Code oft beeindruckend. Da steckt viel Logik drin, es gibt verschachtelte Bedingungen, generische Konstrukte und Methoden, die scheinbar alles gleichzeitig lösen. Auf den ersten Blick sieht das nach Können aus. In der Praxis ist das aber selten ein Vorteil.
https://magicmarcy.de/warum-du-mit-sauberem-code-weiter-kommst-als-mit-komplizierten-loesungen
#Coding #Code #Java #Logik #Methoden #Bedingungen #Programming

Am Anfang wirkt komplexer Code oft beeindruckend. Da steckt viel Logik drin, es gibt verschachtelte Bedingungen, generische Konstrukte und Methoden, die scheinbar alles gleichzeitig lösen. Auf den ersten Blick sieht das nach Können aus. In der Praxis ist das aber selten ein Vorteil.
Der Einsatz KĂŒnstlicher Intelligenz wird in immer mehr Lebens- und Arbeitsbereichen zur SelbstverstĂ€ndlichkeit. Oft bleiben jedoch konkrete Möglichkeiten, die KI-gestĂŒtzte Anwendungen bieten, im Arbeitsalltag noch ungenutzt. Die Webinar-Reihe âNeue Werkzeuge fĂŒr die Praxis: KI-Kompetenz im Arbeitsalltag stĂ€rkenâ bietet kompakt praxisnahe Informationen, Impulse und konkrete Anwendungsbeispiele.
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Der Einsatz KĂŒnstlicher Intelligenz wird in immer mehr Lebens- und Arbeitsbereichen zur SelbstverstĂ€ndlichkeit. Oft bleiben jedoch konkrete Möglichkeiten, die KI-gestĂŒtzte Anwendungen bieten, im Arbeitsalltag noch ungenutzt. Die Webinar-Reihe âNeue Werkzeuge fĂŒr die Praxis: KI-Kompetenz im Arbeitsalltag stĂ€rkenâ bietet kompakt praxisnahe Informationen, Impulse und konkrete Anwendungsbeispiele.
Ist die Monte-Carlo-Methode der SchlĂŒssel zur Lösung komplexer Probleme? Diese probabilistische Technik hat ihren Ursprung im Zweiten Weltkrieg und wird mittlerweile in vielen wissenschaftlichen Disziplinen angewendet.

Das Buch Die Monte-Carlo-Methode von Harald Nahrstedt bietet eine fundierte EinfĂŒhrung in die Methodik und ihre praktischen Anwendungen. Die Monte-Carlo-Methode ist eine probabilistische Technik, die auf der Erzeugung von Zufallszahlen basiert und in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen...
Die Veranstaltung auf der Plattform eveeno stellt praxisnahe digitale Werkzeuge fĂŒr die Soziale Arbeit vor. Im Fokus stehen konkrete Anwendungen, die FachkrĂ€fte im Arbeitsalltag entlasten und neue Handlungsmöglichkeiten eröffnen.
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#LINKSDERWOCHE | 14/2026: ProduktivitÀt, Lean, Agile und Leadership
PRODUKTIVIĂT
Klares Ja oder Nein | Schluss mit âVielleichtâ
Ich bin ein Freund klarer Zu- und Absagen. Das ist vermutlich dem einen oder anderen schon aufgefallen, der meinem Blog schon lĂ€nger folgt. Ein klares âNeinâ ist immer noch höflicher als ein âJeinâ. Ăhnlich sieht es Dan Rockwell. Er ĂŒbertrĂ€gt dies allerdings nicht auf das VerhĂ€ltnis zu anderen, sondern zu uns selbst. Und das halte ich nicht fĂŒr weniger wichtig. Gemeint ist die Frage, wozu wir uns selbst verpflichten. Zu einem klaren Ja, Nein oder Vielleicht? Er plĂ€diert fĂŒr ein klares âJaâ als Selbstverpflichtung und alles andere gehört fĂŒr ihn in die Kategorie âNeinâ. FĂŒr âVielleichtâ ist kein Platz, denn âVielleichtâ bedeutet in der Regel âNieâ. Wenn wir uns auf das fokussieren, was wir klar bejahen, setzen wir es auch mit mehr Energie um. Es ist also durchaus sinnvoll, die Frage aufzuwerfen, was wir wirklich erreichen wollen und wozu wir aus Ăberzeugung âJaâ sagen.
https://leadershipfreak.blog/2026/03/31/the-destruction-of-maybe/
Fokus | Ein Fundament und drei SĂ€ulen
Lars Bobach versucht hier zu erklĂ€ren, was Fokus wirklich ist. FĂŒr viele sicherlich ĂŒberraschend: Es sind nicht unbedingt die Methoden, die zum Ziel fĂŒhren. Das ist eine schmerzhafte Erfahrung, die ich selbst schon machen durfte. Seiner Meinung nach bildet die Geisteshaltung das Fundament, auf dem die SĂ€ulen TrĂ€ume, Motivation und Organisation aufbauen. Zusammen erzeugen sie das Ergebnis Fokus. Das klingt einfach, ist es aber nicht. Man muss schon einiges an Reflexion leisten, um die echten TrĂ€ume und die echte Motivation zu erkunden. Organisation finde ich persönlich relativ einfach. Das mag bei anderen anders sein.
https://larsbobach.de/was-fokus-wirklich-ist/
Meetings | Mit nur fĂŒnf Fragen zum Ziel
Mit den fĂŒnf einfachen W-Fragen wĂ€re bei der Vorbereitung vieler Meetings bereits viel geholfen. Da kann ich Tim Themann nur zustimmen. Erstaunlicherweise begegnet mir dieser Ansatz immer wieder, und ich wundere mich, dass er so wenig Anwendung findet. Er ist einfach. Er ist leicht anzuwenden. Und er ist hocheffektiv. Also sorgen wir dafĂŒr, dass er groĂe Verbreitung findet. Das wĂŒrde vieles einfacher machen. Davon bin ich ĂŒberzeugt.
https://die-computermaler.de/mit-5w-zu-schlankeren-lean-meetings/
LEAN
Lean Daily Management | Was ist das und wie startet man damit?
Ich bin bei Mark Graban auf das âLean Daily Managementâ gestoĂen. Es erinnert mich ein bisschen an die agilen Dailys und Obeya. đ Es ist nichts wirklich Ăberraschendes, was ich nicht schon von vergleichbaren AnsĂ€tzen kenne. Bis auf eine Ausnahme: âLeader Standard Workâ. Da bin ich hellhörig geworden. Die âritualisierteâ FĂŒhrungsarbeit transparent zu machen, indem die FĂŒhrung an den Ort des Geschehens geht und mit standardisierten Routinen Beobachtungen und Reflexionen durchfĂŒhrt, fand ich sehr spannend. Ich kenne wenige Organisationen, in denen vergleichbare AnsĂ€tze ĂŒblich sind, und wĂŒrde mir davon mehr wĂŒnschen. Auch, weil ich den Eindruck habe, dass viel zu oft aus dem Elfenbeinturm heraus FĂŒhrung betrieben wird (und naheliegenderweise nicht die QualitĂ€t liefert, die es brĂ€uchte).
https://www.leanblog.org/2026/04/lean-daily-management-what-how-start/
Methoden allein reichen nicht | Das Betriebssystem auf dem PrĂŒfstand
Methoden allein reichen nicht aus. Da steckt schon etwas mehr dahinter. NĂ€mlich bestimmte PrĂ€missen und Annahmen. Keine Sorge, es wird kein Mindset-Bashing geben. Auch wenn es ein wenig in diese Richtung geht. Methoden einfach auf ein bestehendes System aufzusetzen, bedeutet, sie ĂŒberzustĂŒlpen, ohne die zugrundeliegenden PrĂ€missen zu hinterfragen. Wenn ich Selbstorganisation in einem Team einfĂŒhren möchte, kann das nicht funktionieren, wenn die strukturellen Voraussetzungen noch nicht vorhanden sind. Wenn alle verinnerlicht haben, dass sie darauf warten mĂŒssen, dass ihnen gesagt wird, was sie zu tun haben, wird niemand loslaufen. Wenn niemand gelernt hat, dass es gut ist, aus Fehlern zu lernen und Verbesserungen umzusetzen, helfen Fehleranalyse-Methoden wenig. All dies sind tief in der Organisation verankerte âVerhaltensweisenâ im Sinne von Gewohnheiten, die nicht einfach so abgeschafft werden können. Ganz im Gegenteil. Interessant finde ich, dass Götz MĂŒller vom Betriebssystem spricht, auf dem Werkzeuge aufbauen. Ein schönes Bild. Wenn es also mit den Methoden nicht klappt, muss hinterfragt werden, ob die Voraussetzungen fĂŒr die Anwendung der Methodik gegeben sind..
https://www.geemco.de/artikel/lean-auf-dem-falschen-betriebssystem/
Zusammenhang zw. Daily Management und Strategie | Aus Lean-Sicht auf die Wechselwirkung geschaut
Ich bin ein groĂer Freund von Obeya geworden, weil ich dort die Möglichkeit sehe, die verschiedenen Ebenen der Organisation und ihre gegenseitige Beeinflussung bzw. Wirkung aufeinander sichtbar zu machen. Gerade dieses Zusammenspiel wird meiner Meinung nach viel zu wenig beachtet und kommt viel zu oft zu kurz. Das ist mir bei der LektĂŒre des Beitrags von JosĂ© R. Ferro und Mark Reich noch einmal bewusst geworden. Die beiden haben aus Lean-Sicht die Verbindung zwischen operativer Tagesarbeit und strategischer Entwicklung der Organisation aufgegriffen.
AGILE
Product Owner | Fallstrickt fĂŒr die Karriere
Simon Flossmann sinniert ĂŒber Fallstricke fĂŒr die Karriere von Product Owner:innen. Einige der von ihm benannten Fallstricke sind meines Erachtens struktureller Art. Andere wiederum haben die jeweiligen Rolleninhaber:innen selbst in der Hand. Alle genannten Fallstricke kommen in der Praxis oft genug vor und sind keineswegs aus der Luft gegriffen. Der Beitrag legt den Finger in die richtige Wunde und gibt Hinweise, wo es oft klemmt. Die Erkenntnis ist allerdings nur der erste Schritt. Die Umsetzung ist oft herausfordernder, besonders bei strukturellen EinflussgröĂen, die sich nicht so einfach Ă€ndern lassen. Aber davon abschrecken zu lassen, ist keine Alternative.
https://www.scrum.org/resources/blog/5-fallstricke-die-product-owner-karrieren-sabotieren
Scrum Master | Effektives Servant Leadership
Ich bin nach wie vor ein groĂer Freund davon, erwachsene Menschen als mĂŒndige Personen zu betrachten, die man im Sinne des Servant Leadership dazu befĂ€higt, Probleme selbst zu lösen und sich weiterzuentwickeln. Ich finde den Artikel von Stephanie Ockerman daher interessant, weil sie darin versucht, zu verdeutlichen, was effektives Servant Leadership ist und sein sollte. Sie benennt klar, dass Product Owner:innen und Scrum Master:innen zwar Servant Leaders sind, Servant Leadership aber unabhĂ€ngig von agilen Rollen funktioniert. Davon wĂŒrde ich mir in der Tat mehr wĂŒnschen. Das setzt entsprechende Strukturen voraus. Können und Wollen erlebe ich oft, beim DĂŒrfen im Sinne von Strukturen, Regeln etc. sieht es leider oft genug bescheiden aus.
https://www.agilesocks.com/scrum-mastery-5-actions-effective-servant-leader/
Scrum-Team | Buisness- und Tech-Menschen arbeiten in einem Team zusammen
Der Blogpost von Mary Iqbal hat echte interdisziplinĂ€re Teams im Fokus, in denen beispielsweise Vertreter der âFachseiteâ mit âEntwicklernâ ein Team bilden. So wĂŒnscht man sich das. Auch wenn es herausfordernd zu sein scheint, ist dies aus meiner Sicht oft der beste Weg, um schnell Feedback zu generieren und die Kommunikationswege kurz zu halten. Sie benennt dabei einige Punkte, die das Leben eines solchen Teams einfacher machen. Es sind wertvolle Anregungen fĂŒr die Praxis, damit es reibungsfreier funktioniert.
https://www.rebelscrum.site/post/how-to-deal-with-biz-and-tech-people-on-the-same-scrum-team
Highperformance Teams | 10 Prinzipien, die den Unterschied machen
Was zeichnet ein richtiges Highperformer-Team aus? Manche werden sagen, es bestehe aus lauter Ăberfliegern. Doch das ist nicht das Geheimnis. Es sind zehn gelebte Prinzipien, die Pierre Smits vorstellt und hervorhebt. Sie ermöglichen erst das Zusammenspiel als Team und unterstĂŒtzen die ergebnisorientierte Zusammenarbeit. Und genau darauf kommt es an. Es bringt nichts, lauter âĂberfliegerâ in ein Team zu packen, wenn sie keinen verlĂ€sslichen Modus finden, um gut zusammenzuarbeiten. Teamarbeit bedeutet eben Zusammenarbeit im Sinne eines guten Zusammenspiels der gesamten Mannschaft.
https://www.teamworkblog.de/2026/03/high-performance-teams-10-prinzipien.html
Kanban | Wenn Worflow-Visualisierung zum Aha-Effekt fĂŒhrt
Es ist kein Geheimnis, dass ich ein groĂer Kanban-Fan bin und Kanban gerne â auch in Scrum-Teams â nutze, um bestimmte Aspekte sichtbar zu machen. Gerade wenn es darum geht, den Arbeitsfluss abzubilden und Blockaden zu erkennen, ist Kanban ein echter Game Changer mit Aha-Effekten. Das zeigt Rudolf âRuediâ Gysi sehr gut in seinem Blogartikel. Darin geht es nicht um eine groĂe Kanban-Implementierung mit allem Schnickschnack. Sondern um die Visualisierung des Arbeitsflusses und die daraus resultierenden ĂŒberraschenden Erkenntnisse, die zu schlankeren Teamprozessen fĂŒhren.
AbhÀngigkeiten | AbhÀngigkeiten gehören nicht in einen Sprint
Ein groĂes Problem bei gröĂeren Organisationen sind: AbhĂ€ngigkeiten. Ich sehe den Vorteil von Kanban darin, dass die Prozessvisualisierung dazu beitrĂ€gt, AbhĂ€ngigkeiten Down- und Upstream des eigentlichen Kanban-Systems sichtbar zu machen. Das ist jedoch nicht das Thema von Jan Fischbach. Wie er richtig erkannt hat, gehört die zugehörige Arbeit nicht in den Sprint, solange eine AbhĂ€ngigkeit im Sinne einer nicht erfolgten Zulieferung besteht. Das ist nicht immer angenehm, aber konsequent. Ich kann nichts zusagen, das ich nicht liefern kann, wenn die Voraussetzungen hierfĂŒr nicht erfĂŒllt sind. In der Regel gibt es genug andere Arbeit, um die LĂŒcke zu fĂŒllen. Und wenn es darum geht, wie man kĂŒnftig Verzögerungen durch AbhĂ€ngigkeiten vermeiden kann. UnabhĂ€ngig davon, ob ihr nach Scrum oder Kanban arbeitet, geht es am Ende darum, wertschöpfende Arbeit durchzufĂŒhren und zu erkennen, wo es im System stockt, um in Zukunft besser liefern zu können.
https://www.teamworkblog.de/2026/04/abhangigkeiten-im-sprint-warum-dein.html
LEADERSHIP
Fitness to Lead | Nur wer folgen kann, kann auch fĂŒhren
Eine interessante Idee von Dan Rockwell. Man könnte sagen, es ist der ultimative Test fĂŒr FĂŒhrungskrĂ€fte. Seine These, dass nur, wer bereit ist, anderen zu folgen, auch fĂŒhren kann, gefĂ€llt mir ĂŒbrigens sehr gut. Tschaka! Der Grund ist simpel. Wer seine SchwĂ€chen erkennt und in diesen FĂ€llen lieber denjenigen den Vortritt lĂ€sst, die es besser können, besitzt die ReflexionsfĂ€higkeit und Demut, um andere Menschen zu unterstĂŒtzen und zu Leistung zu animieren. Damit bin ich voll dâaccord. Ich bin mir aber auch sicher, dass bei diesem Test sehr viele FĂŒhrungskrĂ€fte â wenn sie ehrlich antworten wĂŒrden â durchfallen wĂŒrden.
https://leadershipfreak.blog/2026/04/02/absolutely-fit-to-lead/
#AbhĂ€ngigkeiten #Agile #FĂŒhrung #FitnessToLead #Fokus #HighperformanceTeam #Kanban #Leadership #Lean #Management #Meetings #Methoden #ProductOwner #ProdukivitĂ€t #ProduktivitĂ€t #Scrum #ScrumMaster #Selbstmanagement #Selbstorganisation#LINKSDERWOCHE | 11 + 12/2026: ProduktivitĂ€t, Lean, Agile, Management und Leadership
Photo by Pixabay on Pexels.comLeider mussten letzte Woche die âLinks der Wocheâ ausfallen. DafĂŒr gibt es diese Woche deutlich mehr Lesestoff.
PRODUKTIVITĂT
Nein-Sagen | Positive Weg Nein zu sagen
Mir ist ein offenes und ehrliches âNeinâ deutlich lieber als ein âJaâ, auf das ich mich nicht verlassen kann. Ich habe auch kein Problem damit, wenn jemand Nein sagt. Besonders, wenn es auf wertschĂ€tzende Art und Weise mit einer kurzen BegrĂŒndung erfolgt. Dan Rockwell zeigt in seinem Beitrag einige Möglichkeiten auf, wie man ein âpositivesâ Nein zum Ausdruck bringen kann, ohne jemanden vor den Kopf zu stoĂen. Das wĂŒrde ich mir als Alternative zu einem unverbindlichen Ja deutlich öfter wĂŒnschen.
https://leadershipfreak.blog/2026/03/10/5-positive-ways-to-say-no/
Linux-Stick | Installation, Konfiguration und mehr
FĂŒr Personen, die viel unterwegs sind und Beruf und Privatleben sauber trennen möchten, könnte ein verschlĂŒsselter Linux-Stick eine gute Lösung darstellen. Es gibt sicherlich noch weitere Anwendungsbereiche. Wie man einen solchen Stick einrichtet, verschlĂŒsselt usw., ist Gegenstand einer dreiteiligen Blogartikelserie von Herbert Hertentrampf. Die ersten beiden Blogartikel der Serie sind bereits veröffentlicht. Der dritte Teil steht noch aus.
Teil 1 Installation: https://digital-cleaning.de/index.php/ein-verschluesselter-linux-stick-fuer-die-arbeit-unterwegs-teil-1/
Teil 2: Konfiguration https://digital-cleaning.de/index.php/verschluesselter-linux-stick-teil-2-konfiguration/
Konflikte | WofĂŒr streiten wir
Eine spannende Erkenntnis aus dem Blogartikel von Stephanie Huber zum Thema Konflikte war fĂŒr mich, die Frage âWofĂŒrâ in den Fokus zu stellen. Das âWofĂŒrâ eignet sich im Konflikt sehr gut fĂŒr die Lösungsfindung, da es der Bedeutung nachgeht, die etwas fĂŒr die Konfliktparteien hat. Dies trĂ€gt wiederum dazu bei, den Konflikt beizulegen. Die Frage nach dem âWofĂŒrâ fĂŒhrt zu den BedĂŒrfnissen und Werten und weg von Argument und Gegenargument.
https://t2informatik.de/blog/was-konflikte-verraten/
Optimierungswahn | Selbstmanagement-Methoden relfektiert verwenden
Ich habe im Laufe meines Lebens schon viele Selbstmanagement-Methoden ausprobiert und mit Sicherheit eine ganze Bibliothek an Literatur aus diesem Bereich gelesen. Irgendwann Ă€hneln sich die Methoden, sodass ich nur noch wenige neue Erkenntnisse mitnehme. Es sind alles Hilfsmittel, die reflektiert eingesetzt werden wollen. Wie Michael Schenkel treffend schreibt: âSelbstmanagement bedeutet deshalb nicht, sich möglichst konsequent an Methoden zu halten. Es bedeutet, Methoden bewusst einzusetzen und ihre Grenzen zu kennen.â Mit anderen Worten: Methoden sind Werkzeuge, die reflektiert genutzt werden wollen. Nur dann machen sie Sinn und fĂŒhren nicht in den Selbstoptimierungswahn.
https://t2informatik.de/blog/vom-selbstmanagement-zum-optimierungswahn/
Obsidian | Web Clipper mit neuer Lesefunktion
FĂŒr Obsidian-Nutzer gibt es den sogenannten âWeb Clipperâ. Ich muss zugeben, dass ich ihn noch nicht oft genutzt habe. FrĂŒher, zu meinen Evernote-Zeiten, habe ich viele Artikel ĂŒber den Web Clipper gespeichert und gesichert. Das mache ich schon lĂ€nger nicht mehr, da ich sie lieber online aufrufe, statt sie aus meiner Wissensdatenbank zu öffnen. Bei Thomas Mathoi lese ich jetzt, dass der Web Clipper von Obsidian eine Lesefunktion spendiert bekommt. Das finde ich jetzt allerdings interessant und bin dadurch verleitet, doch mal wieder einen Blick auf den Web Clipper von Obsidian zu werfen.
https://www.mathoi.at/2026/03/19/leseansicht-fuer-den-web-clipper/
LEAN
Kaizen | Es mehr als KVP
Ich bin ein groĂer Freund von Kaizen und finde es immer wieder schade, wenn es auf âkontinuierlicher Verbesserungsprozessâ reduziert wird. Es steckt deutlich mehr dahinter. Einen kleinen Einstieg ermöglicht Mark Graban in seinem Blogartikel, der viele Aspekte von Kaizen gut widerspiegelt. Kaizen ist mehr als ein Vorschlagswesen und ein Prozess. Auch Agilisten können einiges mitnehmen. đ
https://www.leanblog.org/2026/03/what-is-kaizen/
Kein Problem ist ein Problem | Weshalb wir hellhörig werden mĂŒssen, wenn es keine Probleme gibt
Im Arbeitsleben bin ich öfter damit konfrontiert worden, dass meine aktive Suche nach âHindernissenâ negativ ausgelegt wurde. Wer will schon von Problemen hören, die es zu lösen gilt? Dabei sollten wir genau das schĂ€tzen. Denn keine Probleme zu haben, ist das gröĂte Problem. Das klingt fĂŒr viele vielleicht seltsam, aber wie Christoph Roser zeigt, ist es wirklich so. Wenn wir keine Probleme entdecken, woher soll dann das Innovations- und Verbesserungspotenzial kommen, mit dem wir uns und unsere Organisationen weiterentwickeln können? Mein Fazit lautet daher schon lange, dass ich hellhörig werden muss, wenn es heiĂt, es gĂ€be keine Probleme. Denn dann haben wir ein viel gröĂeres Problem.
https://www.allaboutlean.com/no-problem-is-the-biggest-problem/
Ăber Probleme sprechen | Wenn Probleme zwar gesehen werden, aber nicht darĂŒber gesprochen wird
Ein weiterer interessanter Artikel von Mark Graban beschĂ€ftigt sich mit der Frage, weshalb in vielen Organisationen wenig ĂŒber Probleme gesprochen wird. Interessanterweise wird viel in das âSehenâ und âLösenâ von Problemen investiert, wĂ€hrend das âRedenâ ĂŒber Probleme hĂ€ufig stiefmĂŒtterlich behandelt wird. Dies ist in der Tat ein Aspekt, der mehr Aufmerksamkeit benötigt. Laut Graban ist es oft nicht die Frage der psychologischen Sicherheit, die daran hindert, ein Problem anzusprechen, sondern die Frage, ob es sich um ein lohnenswertes Problem handelt und ob daraus tatsĂ€chlich Konsequenzen folgen.
AGILE
Kanban | Selbstorganisationen fördern und ausbauen
Tim Themann greift eine Beobachtung auf, die ich auch schon seit LĂ€ngerem mache. Und das nicht erst dank Microsoft Planner. Auch dank Trello und anderer Werkzeuge. Viele Teams starten ĂŒberraschenderweise mit âKanbanâ, die VerfĂŒgbarkeit von Planner macht es allerdings einfacher. Die echten Kanban-Enthusiasten mögen darĂŒber lĂ€cheln, denn eine Workflow-Visualisierung ist noch lange kein Kanban-System. Dennoch ist der Anfang gemacht und es ist kontraproduktiv, jetzt in die Selbstorganisation einzugreifen. Es ist ein Ausgangspunkt, von dem aus man im Sinne der Kanban-Prinzipien beginnen kann, das zarte PflĂ€nzchen evolutionĂ€r weiterzuentwickeln. Der Anfang ist gemacht, jetzt gilt es, die Lernreise auf die nĂ€chste Stufe zu heben und die evolutionĂ€re Entwicklung zu befördern und zu stĂ€rken.
https://die-computermaler.de/microsoft-planner-selbstorganisation-foerdern-und-weiterentwickeln/
Lieferzusagen | Weshalb KomplexiÀt und verlÀssliche Voraussagen schwer zusammenpassen
Kann man bei komplexen Themenstellungen verlĂ€ssliche Lieferzusagen treffen? Diese Frage wĂŒrde ich klar verneinen. Wie auch? KomplexitĂ€t bedeutet, dass viele EinflussgröĂen unbekannt sind und wir sie gar nicht kennen können. Sonst wĂ€re es nicht komplex. Am Beispiel der Softwareentwicklung, wie von Simon Flossmann aufgezeigt, lĂ€sst sich das gut belegen, auch wenn nicht alles direkt auf andere Bereiche ĂŒbertragbar ist. Wenn wir etwas âneuâ entwickeln, dann kennen wir eben noch nicht jeden einzelnen Faktor, der auftreten kann. Das macht es ja komplex.
Scrum Master | Die eigene Wirskamkeit reflektieren
Ich reflektiere auch regelmĂ€Ăig meine eigene Wirksamkeit. Lebe vor, was du von anderen wĂŒnschst. Das tut gelegentlich auch mal weh, weil ich mich dabei auch selbst hart ins Gebet nehmen muss. Erstens bin ich nicht frei von Fehlern und sicherlich alles andere als perfekt. Die von Simon Flossmann als âScrum-Master-Score-Karteâ vorgestellten Fragen finde ich dabei hilfreich und sinnvoll, zumindest was die Reflexion der Wirksamkeit als Scrum Master betrifft.
Product Owner | Was der Alltag ĂŒber die Organisation verrĂ€t
Die Produktwerker werfen einen interessanten Gedanken auf: Der PO fungiert als ein âSeismographâ der Organisation, ĂŒber den sich deren âSchwĂ€chenâ erkennen lassen. Das ist ein interessanter Gedanke, wobei sicherlich auch andere Rollen in die Betrachtung einbezogen werden sollten. Denn an der Art und Weise, wie Rollen in Organisationen gelebt werden, lassen sich Indizien fĂŒr formelle und informelle Strukturen sowie deren Wirkung ableiten. Und in der Tat ist die Rolle des POs ein geeigneter AnknĂŒpfungspunkt, da er eine zentrale Schnittstelle zwischen Team und dem Rest der Organisation bildet.
https://produktwerker.de/der-po-als-seismograph-was-dein-alltag-ueber-deine-organisation-verraet/
Backlog-Management | Facilitation-Methoden zur Förderung der Zusammenarbeit
Das Backlog ist nicht einfach nur eine priorisierte âListeâ mit Anforderungen, sondern das zentrale Dokument, aus dem heraus wir die Arbeit in agilen Teams steuern. Daher sollten wir ihm deutlich mehr Aufmerksamkeit widmen als wir es im Alltag tun. Es gibt einige sehr gute methodische AnsĂ€tze, mit denen man dabei arbeiten kann. Sechs dieser AnsĂ€tze stellt Mary Iqubal im Folgenden dar. Sie zeigt auch auf, wann die jeweiligen AnsĂ€tze sinnvoll sein können. Das heiĂt, ihr erhaltet auch eine gute Orientierung, in welchem Kontext sie bei euch passen könnten. So wird das Backlogmanagement zu einer kollaborativen Angelegenheit, bei der man auch die Stakeholder aktiv einbinden kann.
https://www.rebelscrum.site/post/product-backlog-facilitation
Refinement | Das Wichtigste zusammengefasst
Mike Cohen fasst in seinem Beitrag das Wichtigste zum Product Backlog Refinement zusammen. Ich halte den Beitrag fĂŒr Einsteiger sehr gut geeignet, aber auch fĂŒr âalte Hasenâ wertvoll, gerade weil sehr viele Aspekte des Refinements beleuchtet und viele der hĂ€ufig auftretenden Fragen dazu gut widergespiegelt werden.
https://www.mountaingoatsoftware.com/agile/user-stories/product-backlog-refinement
Systembedingte Hindernisse | Wie Systemelemente das Lernen als Organisation behindern
In seinem Blogpost geht Ilia Pavlichenko möglichen Quellen von Hindernissen nach, die durch das Organisationssystem verstĂ€rkt werden. Er betrachtet dabei die Handlungsfelder: Struktur, Prozesse, Belohnungen und Messung sowie Menschen und Entwicklung. Und wieder einmal zeigt sich, dass man das gesamte System betrachten muss, um Hindernisse aufzulösen, statt sich, wie hĂ€ufig der Fall, ausschlieĂlich auf das Team zu konzentrieren. Zur Erinnerung: Organisationen sind komplizierte bis komplexe Systeme, die aus Subsystemen bestehen, die sich gegenseitig beeinflussen. Es ist also nicht zielfĂŒhrend, sich nur ein Team anzuschauen, da es sich nie vollstĂ€ndig unabhĂ€ngig von den anderen Systemen und dem Gesamtsystem verhĂ€lt.
https://www.scrum.org/resources/blog/why-learn-and-help-each-other-doesnt-work
Organisationsentwicklung | Das Star-Modell
Zum Beitrag von Ilia Pavlichenko passt auch der Podcast von Marc Löffler zum âStar Modelâ von Jay Galbraith sehr gut. Ich muss zugeben, dass ich das Modell vorher nicht kannte. Zur Erinnerung: Es ist ein Modell. Das heiĂt, Modelle sind âvereinfachteâ Darstellungen der Wirklichkeit, die dabei helfen, ZusammenhĂ€nge zu verstehen. Bitte denkt also daran, dass die RealitĂ€t etwas komplexer ist und es hier um eine Einordnung geht, die nicht die komplette RealitĂ€t abbilden kann. Trotzdem ist es interessant und ich werde die Anregung aufgreifen, mich mit dem Modell nĂ€her zu befassen.
https://marcloeffler.eu/2026/03/10/organisationsentwicklung-mit-dem-star-modell-von-jay-galbraith/
Transformation | 3 Stellhebel mit Wirkung
Lebendige Organisationen verĂ€ndern sich durch evolutionĂ€re Anpassung bestĂ€ndig und permanent. Gelegentlich ist jedoch ein groĂer Sprung notwendig: eine radikale Transformation der Organisation. Wie wir alle wissen, ist das eine Herausforderung, die nicht einfach zu meistern ist. Organisationen sind komplexe soziale Gebilde, die sich nicht einfach per Anordnung umkrempeln lassen. Jan Fischbach versucht, drei Hebel zu benennen, die bei einer Transformation hilfreich sein können. Zumindest sind sie hilfreich. Sie sind, das muss man dazu sagen, keine Erfolgsgaranten. Denn, wir erinnern uns, Organisationen sind komplex.
https://www.teamworkblog.de/2026/03/transformation-ist-machbar-wenn-man-wei.html
LEADERSHIP UND MANAGEMENT
FĂŒhrung als PrĂ€vention | Wie FĂŒhrung Leid im Arbeitskontext verringern kann
Rudolf Gysi wirft einen interessanten Gedanken in die Runde. FĂŒhrung kann Rahmenbedingungen gestalten. Das ist ihre Aufgabe. Sie kann auch erheblich dazu beitragen, dass die grundlegenden BedĂŒrfnisse fĂŒr psychisches Wohlbefinden nicht untergraben werden. WĂ€hrend Therapeuten den Schaden reparieren mĂŒssen, kann die FĂŒhrung â zumindest was das Arbeitsleben betrifft â sicherstellen, dass der Schaden gar nicht erst entsteht. Es geht darum, dass Mitarbeitende die Kontrolle ĂŒber ihre Arbeit behalten, motiviert bleiben, gute Beziehungen eingehen können und einen wertschĂ€tzenden Umgang erleben. Das ist kein Hexenwerk. Dennoch hat es eine groĂe Wirkung.
https://agilereflection.org/grawe-hatte-recht-warum-warten-wir-auf-den-schaden/
Verantwortlichkeit | FĂŒnf tĂ€gliche Aufgaben der FĂŒhrung
Auch wenn ich mit Dan Rockwells Unterscheidung zwischen FĂŒhrungskraft und Manager nicht ganz einverstanden bin â ich sehe es genau andersherum: Manager verwalten, FĂŒhrungskrĂ€fte fĂŒhren â kann ich seinen fĂŒnf Verantwortlichkeiten im Sinne von Aufgaben, die er âManagernâ mitgibt, einiges abgewinnen.
https://leadershipfreak.blog/2026/03/19/5-daily-responsibilities-of-managers/
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Kann Mathematik die Welt gerechter machen? Mathematiker haben in jahrzehntelanger Arbeit verblĂŒffende Methoden gefunden, Pizzen, Kuchen oder GĂŒter exakt aufzuteilen â zumindest theoretisch. Informatiker wollen diese nun in die RealitĂ€t ĂŒbertragen. Doch das ist nicht leicht.
Unser Heft 03/2026 ist raus!
Titelthema: Ende des Schlachtens- Fleisch aus Zellkultur
AuĂerdem:
- #ReformvorschlÀge in der #Tierversuchspolitik
- #fMRT auf dem PrĂŒfstand
- #Elfenbeinwurm: Gerangel um Suchtstoffe
- #Methoden-Special: Neue Aufgaben fĂŒr #Plasmide
- Finanzierungskampf der #ZBMED
- #Journal Club: Synthetische #Proteinbausteine
- ...
Das ganze Heft online: https://www.laborjournal.de/rubric/aktuell/index.php
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