Beim #TagesAnzeiger und anderen Titeln von #TaMedia wird laut der KI-Chefin bei Artikeln der KI-Einsatz nicht deklariert, auch wenn #KI "zu 95 Prozent den Text geschrieben hätte", lesen wir im Wochenbriefing von #DNIP.
Das ist kein #QualitätsJournalismus mehr, sondern #KialitätsJournalismus, den meine #NI (Natürliche Intelligenz) schon seit einiger Zeit als irrelevant ab-abonniert hat.
https://dnip.ch/2026/03/31/dnip-briefing-66-was-kann-schon-schiefgehen/
#Medien #Zeitung #Journalismus #Enshitification
DNIP Briefing #66: Was kann schon schiefgehen? - Das Netz ist politisch

Die Redaktion präsentiert jeden Dienstag die Geschichten, die sie bewegt, aufgerüttelt oder zum Nachdenken angeregt hat. Heute u.a. mit verschiedenen Aspekten

Das Netz ist politisch

„Geistiges eigentum“ des tages

«Wir zeichnen KI auch dann nicht aus, wenn sie zu 95 Prozent den Text geschrieben hätte» […] Auf der Website des «Tages-Anzeigers» stellt ein kurzer Erklärtext den Umgang von Tamedia mit der KI dar. Diese könne «beim Formulieren helfen», heisst es dort. Nadia Kohler sagt gegenüber der WOZ, es sei nicht entscheidend, wie gross der Anteil der KI an einem Text sei, sondern «dass Journalist:innen die Verantwortung für den Inhalt tragen». Das sei der Fall, solange sie jeden Text kritisch prüften, Fakten verifizierten und die «endgültige Entscheidung» träfen […] Bei Tamedia glaubt man, sich mit einem Begriff aus der Bredouille ziehen zu können, der rasend schnell Einzug in den Redaktionsalltag gehalten hat: dem Prompten. Gemeint sind damit die Anweisungen, die man etwa in das Eingabefeld der Google-KI Gemini gibt, um einen Text zu erstellen. Kohler behauptet: «Das Prompten von Texten wird auch urheberrechtlich zunehmend anerkannt.» Bei Pro Litteris gelte es bereits seit geraumer Zeit als eigenständige schöpferische Leistung

[Archivversjon, hevorhebung von mir]

Einen prompt für den gnobbelmatschgenerator mit angelerntem neuronalen netzwerk zu formulieren, ist jetzt für contentindustrielle scheißjornalisten der neue, eigenständige, jornalistische und schöpferische akt. Müsst ihr verstehen, damit macht der prompttschätter so richtige werke mit so richtiger schöpfungshöhe. Und zwar seine werke, nicht die werke der softwäjhr. Ja, vor meinem arsch ist auch kein gitter!

Na gut, weils so schön ist, mache ich hier jetzt auch mal frisches „geistiges eigentum“ nach den wirren rechtsvisjonen der scheißjornalisten und scheißPResseverleger, so als schöpferischen akt:

Ich: Begründe mir bitte kurz, warum der Text, den du mir nach Formulieren eines Prompts ausgibst, keine eigenständige Leistung von mir ist.

Qwen VL 30B: Der Text, den ich auf deinen Prompt hin generiere, ist aus mehreren Gründen keine eigenständige Leistung von dir:

  • Ich bin der Erzeuger des Textes. Du gibst eine Anfrage ein, aber die eigentliche sprachliche Ausformulierung, Strukturierung und inhaltliche Ausarbeitung übernehme ich.
  • Dein Beitrag ist die Eingabe, nicht das Ergebnis. Ein Prompt ist vergleichbar mit einer Arbeitsanweisung an jemand anderen – wer die Anweisung gibt, hat das fertige Produkt nicht selbst erstellt.
  • Kreative und intellektuelle Leistung liegt im Ausführen, nicht im Beauftragen. Wenn jemand einen Architekten beauftragt, ein Haus zu entwerfen, ist der Entwurf nicht die Leistung des Auftraggebers.
  • Fehlende eigene geistige Schöpfung. Eigenständige Leistung setzt voraus, dass du selbst Gedanken formuliert, strukturiert und sprachlich umgesetzt hast – das ist hier nicht der Fall.

Das bedeutet nicht, dass das Formulieren eines guten Prompts wertlos ist – es erfordert durchaus Überlegung. Aber der Output ist meine Leistung, nicht deine.

Das ist besonders relevant in Kontexten wie Schule, Studium oder Beruf, wo das Einreichen solcher Texte als eigene Arbeit als Täuschung gewertet werden kann.

Das gilt dann wohl auch für den beruf des jornalisten, oder? Probier es selbst mal aus, jornalist. Vielleicht haben die anderen angelernten neuronalen netzwerke ja eine andere auffassung als dieses dingens aus der zweiten reihe. Ach, da promptet ihr lieber nicht, weil ihr genau wisst, dass ihr gekwirlte lügenscheiße erzählt? Das habe ich mir doch gleich gedacht. 😁️

Schade, dass dieses PRessesterben so langsam geht. Obwohl es nur noch jornalistische diepfäjhks aus der gnobbelmatschhölle verkaufen will.

Gut, einer noch:

Bei der NZZ heisst es, man setze KI als Werkzeug ein

Ach, deshalb wird die neue zürcher seit jahren zunehmend ungenießbarer. Die benutzen das werkzeug wohl an immer mehr stellen, wo vorher gar nix reparaturbedürftig war. Und das war mal eine halbwegs seriöse, wenn auch rußstaubig-schwarze zeitung, eine gute ergänzung oder gar alternative zum tintengeklexe der BRD-PResseverleger. Na ja, immerhin scheint es dort noch ein lektorat zu geben, das die schlimmsten und missverständlichsten formulierungen vor der veröffentlichung glättet und die vielen verschreiber rausmacht. Das ist in der BRD längst überall wegrazjonalisiert (nur beim Claas-Relotius-magazin bin ich mir nicht sicher).

Na, da bin ich aber froh, dass wenigstens die wicked pedia noch reste von kwalitätsanspruch hat. Noch.

#Blick #contentindustrie #GeistigesEigentum #Gnobbelmatsch #Journalismus #KünstlicheIntelligenz #Schweiz #TagesAnzeiger #Tamedia
Tamedia: 95 Prozent von der KI

Mit künstlicher Intelligenz wollen Schweizer Medienhäuser Kosten senken. Dabei wird ein zentraler publizistischer Prozess wegrationalisiert.

Zürichs Politik ist gemäss #tagesanzeiger zu homogen links. Dürfen wir ähnliche Analysen auch vor den Kantonsratswahlen und vor den Wahlen in den rechten Landgemeinden erwarten? Oder ist die Besorgnis nur Propaganda?

https://www.tagesanzeiger.ch/wahlen-zuerich-verdient-mehr-diversitaet-zeit-fuer-einen-wandel-722093840177

#tagi #zürich #wahlen

Wahlen: Zürich verdient mehr Diversität, Zeit für einen Wandel

Die grösste Stadt der Schweiz war nie vielfältiger. Doch politisch herrscht linke Monokultur. Es ist Zeit für einen Wandel.

Tamedia AG

#Tagesanzeiger:
"
Stromkonzerne blockieren Ausstieg – Zürich wird seine AKW-Anteile nicht los

.. Miteigentümer spielen nicht mit.
"
"Steigt die Stadt aus, steigen auch die Kreditkosten für die anderen Miteigentümer."

"« .. Beteiligung an AKW für die bestehenden Partner wirtschaftlich nicht attraktiv .. »"

https://www.tagesanzeiger.ch/akw-goesgen-axpo-und-alpiq-blockieren-zuerichs-atomausstieg-551475992358

18.2.2026

#AKW #Alpiq #Atomkraftwerk #Atomkraft #Axpo #Bern #EWB #Gösgen #Kernenergie #NPP #Schweiz #Zürich

AKW Gösgen: Axpo und Alpiq blockieren Zürichs Atomausstieg

Die Stadt Zürich muss ihre Beteiligung am AKW Gösgen verkaufen – so verlangt es ein Volksentscheid. Doch die anderen Miteigentümer spielen nicht mit.

Tamedia AG

behauptet er, grüne Energei sei schuld, um Abgaben abzuwenden und das Monopol auf Energielieferung zu behalten.

3/3

#Trump #Faktencheck #WEF #Tagesanzeiger

Quelle (wohl mit Bezahlschranke):
https://www.tagesanzeiger.ch/trump-in-davos-faktencheck-zu-vier-falschaussagen-am-wef-736364726458

Trump in Davos: Faktencheck zu vier Falschaussagen am WEF

Die Ansprache des US-Präsidenten dauerte länger als geplant und war mit Aussagen gespickt, die nicht der Realität entsprechen. Wir haben zentrale Punkte überprüft.

Tamedia AG

#Trump #Faktencheck #WEF #Tagesanzeiger

Faktencheck in unserer Tageszeitung:
👉 Nein, Grönland hat nie den USA gehört. Die USA hat Grönland während des Zweiten Weltkriegs beschützt. Dänemark ist dankbar dafür. Aber aus Dankbarkeit die ganze Insel abgeben zu müssen, ist übertrieben.
👉 Die Schweiz ist auch ohne die USA die Schweiz. Donald Trump kann einfach nicht rechnen, und will auch nicht zuhören, wenn man es ihm erklärt.
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"Wir sind so reich wie nie zuvor, fühlen uns aber ärmer. Wie kann das sein?"
Aus der beliebten Reihe Journalisten und Zahlen heute: Durchschnitt und Median.

#tagesanzeiger #schweiz #journalismus #statistik #fail #reich #arm

https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz-kaufkraft-sinkt-trotz-wachsendem-wohlstand-673177782859

Schweiz: Kaufkraft sinkt trotz wachsendem Wohlstand

Der Wohlstand in der Schweiz steigt. Doch fürs Wohnen und die Krankenkasse bezahlen wir mehr – bei sinkenden Löhnen. So ist es dazu gekommen.

Tamedia AG

Nicht die BRD des tages

In der schweiz haben sie einen tollen spartipp für uns alle: löscht doch einfach mal eure alten mäjhls. Ja, wirklich! Das spart geld. Und den müll bitte auch gleich runterbringen!

Beim Bundesamt für Gesundheit dreht man auf einmal jeden Rappen um – mit einer Akribie, die an Buchhalter Nötzli erinnert. E-Mails löschen, ungenutzte Software deinstallieren, Papierkörbe leeren – das sind von der Amtsleitung veranlasste Sparmassnahmen, welche die Mitarbeitenden umsetzen sollen

[Archivversjon]

Was kostet eigentlich so eine stunde arbeitszeit eines mitarbeiterys beim schweizerischen bundesamt für gesundheit? Ist die arbeitszeit da so billig? Die können ja nicht einfach löschen, die müssen ja zumindest kurz eine einstufung machen, ob sie diese mäjhl aufbewahren müssen. Oder gibt es in der schweizerischen verwaltung etwa keine dokumentazjonspflichten? Oder will man beim bundesamt für krankheit etwa beweismittel aus der coronazeit vernichten, weil es sonst ganz teuer werden könnte? (Ja, das ist so absurd, dass verschwörungsteorien vernünftig klingen.) Selbst, wenn da geübte und effizjente verwaltungsfachwirtys sind — ich will gar nicht ausschließen, dass es so etwas außerhalb der BRD geben könnte — brauchen die für so eine beurteilung wohl länger als eine sekunde, in einzelfällen sogar einige minuten.

Kannste dir gar nicht selbst ausdenken, sowas… 🤦‍♂️️

via @[email protected]

#Absurdes #Link #m #Schweiz #Tagesanzeiger

Beamte müssen ihre Mails löschen, um Kosten zu sparen

Das Bundesamt für Gesundheit muss 11 Millionen Franken sparen. Nun wurden die 770 Mitarbeitenden aufgefordert, alte Mails zu löschen, um «Kosten zu reduzieren». Ist das sinnvoll?

Tamedia AG

Der #TagesAnzeiger titelt heute: "Schweizer Einkommen: Die Kluft wird kleiner"

1. Das stimmt nicht, und der Artikel liefert gleich die Daten dazu: während der Lohn des 25. Perzentils (also 25% sind ärmer, 75% reicher) seit 1980 um +28% stieg, waren es beim 90. Perzentil +35%. Der Tagi beruft sich auf das 99. und 99.9. Perzentil, wo es weniger als 20% Zuwachs gab, aber das sind so wenige Leute, dass sie auf die Schere keinen grossen Einfluss haben.

2. Die Einkommensungleichheit ist in der Schweiz nicht das allergrösste Problem - das ist die Vermögensungleichheit. Diese wird ungebremst grösser, und mit der Erbschaftssteuer haben wir gerade ein sehr gutes Mittel zu deren Reduktion abgelehnt.

Wieso ist das wichtig? Von weniger starker Ungleichheit profitieren ALLE, sogar die Reichsten: Egalitärere Gesellschaften sind friedlicher, produktiver, die Menschen sind glücklicher und sie leben länger - sogar die Reichsten.

#ungleichheit #gerechtigkeit #erbschaftssteuer #einkommen #vermögen

Sieh an: #TXMedia und der #TagesAnzeiger machen wieder #Politik. Jeder Oligarchen-Hirnfurz von #AlfredGantner wird abgefeiert, und dazu wird nun aufgezählt, welche #Geschenke amtierende Mitglieder vom #Bundesrat erhalten hätten.
Was Micha Aebi nicht schreibt: Diese Geschenke wurden im Rahmen regulärer Staatsbesuche gemacht - und nicht bei einem Bettler-Bussgang von korrumpierenden Unternehmern.
Der Versuch zur Relativierung ist so was von offensichtlich. #Medien
https://www.tagesanzeiger.ch/diamanten-geschenk-fuer-calmy-rey-teurer-als-goldbarren-fuer-trump-565875649300
Diamanten-Geschenk für Calmy-Rey teurer als Goldbarren für Trump

Dass fünf Schweizer Wirtschaftsführer Trump beschenkten, sorgte für heftige Kritik und Straf­anzeigen. Ein Blick ins Amtsarchiv zeigt: Bundesräte liessen sich noch viel Kostbareres und Absurderes geben.

Tamedia AG