Bei uns am Fachbereich haben sich bislang keine Studierenden als Kandidat*innen für #Wahlen zum #Fachbereichsrat und #Senat gemeldet... Am Montag läuft die Frist ab. Mensch braucht 10 Unterstützungsunterschriften. Dies habe ich gerade durch einen emotionalen Appell einer Professorin und eine Rundmail aus der Wahlorga erfahren.
Direkt über dem emotionalen Mitmach-Aufruf im Slack (auch so Thema: Hab Slack kritisiert als Student, Zuspruch von Professorin, aber nichts wurde geändert) steht mein emotionaler Bericht über das Versagen von Hochschul-Organisation...
Email-Postfächer werden (gefühlt ohne Einbeziehung der Betroffenen) in Konzern-Clouds verschoben, wichtige Hochschul-Rollenaccounts antworten nicht mal auf Mails zu Datenschutz und digitaler Souveränität.
Es gibt keine wahrnehmbaren Debatten zur Zukunft von Hochschule (jenseits von "alles super" Hochglanz-Marketing), wo über so etwas mal geredet würde.
Mein erster Gedanke zu den Wahlen war: Klar, niemand von den Studierenden hat Kapazitäten frei und Bock auf unbezahlte #Pseudodemokratie... Wo du dann als studentische Minderheit mit gut bezahlten Professor*innen in Sitzungen bist, von deren Benotungen auch deine Zukunft abhängt.
Wenn an der #Hochschule Wahlen sind, dann sitzen da plötzlich Menschen im Foyer und möchten deine Stimme haben. Zur Wahl stehende Menschen kenne ich oft gar nicht und es gab vorher keinerlei öffentliche Veranstaltung zu den politischen Positionen, für die Personen eventuell stehen.








