@pasci_lei dieses ganze System der #Kriminalisierung der Heil- und Nutzpflanze #Cannabis, oder umgangssprachlich #Hanf, war von Anfang an betrĂŒgerisch. Dann wurde ein echter #Weltkrieg daraus, der #warondrugs, der u.a. in Wirklichkeit ein #ProfitWerkzeug der #Faschisten ist und war. Und mittendrin die armen #Hanfaffinen, die niemandem etwas zuleide taten. 🙄 #reefermadness #Anslinger đŸŒ± #Cannabis

https://mastodon.social/@Karl_Theodor/116351635727130607

#Hanfwissen #Politik #Hanfgeschichten #UnrechtimRecht #HelenaBarop #hemp

„Nun wĂŒrden „im Namen der Sicherheit SĂŒndenböcke gesucht und marginalisierte Gruppen ĂŒberwacht, wĂ€hrend Polizei und Psychiatrie mehr Rechte fordern, ohne die vorhandenen so zu nutzen, dass tatsĂ€chlich Gewalttaten verhindert werden“.“

https://netzpolitik.org/2026/neues-psychisch-kranken-gesetz-in-nrw-schaedlich-bis-gefaehrlich/

#psychischkrank #kriminalisierung #register #nrw

Neues Psychisch-Kranken-Gesetz in NRW: „SchĂ€dlich bis gefĂ€hrlich“

Nordrhein-Westfalen arbeitet an einem neuen Gesetz, das auch den Datenaustausch zu psychisch erkrankten Menschen regeln soll. Dass Informationen ĂŒber zwangseingewiesene Menschen in manchen FĂ€llen an die Polizei fließen sollen, kritisieren Psychiatrie-Erfahrene ebenso wie sozialpsychiatrische Dienste.

netzpolitik.org

Gabs da nicht mal eine Partei als HĂŒterin von #Freiheit und #Grundrechten? In guten Zeiten hĂ€tte sie das Thema aufgegriffen... (wenn sie sich nicht mit ihrem stramm rechts-neoliberalen Kurs ins Aus gekegelt hĂ€tte. Huhu, GrĂŒĂŸe an #LindnerKorrupt und die #FDPseudoliberal, gell!) Was wĂ€re alles drinnen gewesen: Untersuchungsauschuss, #parlamentarischeAnfragen, Medienarbeit, das volle Programm...). Jetzt mal sehen, ob irgendwer von den @GrueneBundestag oder der #SPD wer das Thema aufgreift, I doubt it! #Deutschland und die #BReg international am Pranger wegen Umgang mit #Protesten und konkret der @AufstandLastGen!

🔗 https://taz.de/Prozess-gegen-die-Letzte-Generation/!6156138/

#Kriminalisierung #Protest #ZU #Zivilgesellschaft #Klimaschutz #Klimabewegung

Prozess gegen die Letzte Generation: „Die Vorgehensweise ist feige“

Eine UN-Sonderberichterstatterin kritisiert die VorwĂŒrfe gegen die Letzte Generation. Sie warnt vor „Kipppunkten“ in der Kriminalisierung von Protest.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH
Beim ersten Treffen mit der Spitze der spanischen #Bischofskonferenz warnte #Papst Leo XIV. die Bischöfe vor dem Anstieg der extremen Rechten und der Gefahr, dass diese versuchen wĂŒrde, die Kirche in ihrem Kampf um die katholische Stimme zu instrumentalisieren. Der Papst machte seine Position deutlich, wie die Kirche bei Fragen handeln soll, denen es der extremen Rechte besonders geht wie die #Kriminalisierung der #Einwanderung.
#Rechtsextremismus
(El Pais)

#brd #israel #palÀstina : #krieg / #gaza / #genozid / #protest / #uno

„Ein Hauptaugenmerk 
 sei »die Anwendung von #Antiterrorgesetze n (
) «. So seien »Hunderte von Aktivisten« wegen der Parole »From the river to the sea, #Palestine will be free« verhaftet worden (
). Ein »generelles Verbot oder eine #Kriminalisierung allein aufgrund des Aussprechens eines Slogans« sei »unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig« und stehe »nicht im Einklang mit internationalen #Menschenrechtsstandards«“

https://www.jungewelt.de/artikel/517097.un-sonderberichterstatterin-khan-deutschland-am-scheideweg.html

"Doch das kann nicht verbergen, dass es im Mittelpunkt der EntwĂŒrfe um etwas anderes geht: um „Gefahrenabwehr“. Und so wird die Frage nach psychischer Verfassung sowohl in Gesetzen als auch in der öffentlichen Wahrnehmung immer mehr von einem Gesundheits- zu einem Sicherheitsthema gemacht."

#psychischkrank #stigmatisierung #kriminalisierung #datenschutz

https://netzpolitik.org/2026/datenaustausch-ueber-psychisch-erkrankte-menschen-die-rueckkehr-zur-registrierung/#netzpolitik-pw

Datenaustausch ĂŒber psychisch erkrankte Menschen: Die RĂŒckkehr zur Registrierung

Schon vor mehr als 50 Jahren gab es Streit darĂŒber, ob Behörden Daten ĂŒber Menschen sammeln sollen, die als psychisch krank gelten. Doch wĂ€hrend sich damals ein Konsens fĂŒr mehr Teilhabe und gegen Stigmatisierung bildete, hat sich heute etwas verĂ€ndert.

netzpolitik.org

“Ein Verbot schadet allen”

Sexarbeit — Statt Prostitution zu verbieten, gilt es, die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Sexarbeiter*innen zu verbessern

Im Sommer trifft sich Mel mit ihrer Kundschaft meist im Park, im Winter ist es dafĂŒr zu kalt. Deshalb lĂ€sst sie in der Regel ein Hotelzimmer buchen. Bordell kommt fĂŒr sie nicht infrage. “Ich bin nicht angemeldet, habe keinen Hurenpass”, sagt die 28-JĂ€hrige. Warum nicht? Sie sei trans* und habe eine Behinderung. “Ich möchte auf keinen Fall in noch einem Register landen.” Niemand soll wissen, wie sie ihr Geld verdient.

Mel wohnt in einem kleinen Ort in Baden-WĂŒrttemberg. “Sexarbeit ist ultra mit Stigma besetzt. Wenn das rauskommt, kann ich umziehen.” Dass jetzt wieder die Forderung nach einem Sexkaufverbot laut wird, findet sie gruselig. “Kriminalisierung hat noch nie jemand geschĂŒtzt. Im Gegenteil.”

Sexkaufverbot nach nordischem Modell?

BundestagsprĂ€sidentin Julia Klöckner (CDU) bezeichnet Deutschland als “Puff Europas” – und befeuert die Debatte ĂŒber ein Sexkaufverbot nach nordischem Modell: Damit wird die Kundschaft kriminalisiert, nicht die Prostituierten. “Als ob damit irgendjemandem geholfen wĂ€re”, sagt Mel. “Absoluter Bullshit!” Durch ein Verbot wĂŒrde fĂŒr sie alles nur noch schwieriger – und unsicherer.

Die junge trans* Person bemĂŒht sich, so gut es geht, selbst um ihren Schutz bei der Arbeit. Dazu gehört zum Beispiel, dass sie auf eine Anzahlung besteht. Außerdem mĂŒssen die Kund*innen ihr eine Kopie der BuchungsbestĂ€tigung des Hotels schicken. “Da sehe ich, wie die Person heißt.” Mit einem Sexkaufverbot wĂŒrde ihr sicher niemand mehr eine Anzahlung schicken. Und auch keine BuchungsbestĂ€tigung.

Auch Juliane Elpelt, bei ver.di in Hessen fĂŒr Frauen- und Gleichstellungspolitik zustĂ€ndig, warnt vor einem Verbot. Sie kritisiert, dass Sexarbeit meist mit Zwang gleichgesetzt werde. Wichtig sei, Menschenhandel und Zwangsprostitution davon ganz klar zu trennen. “Das sind schwere Straftaten, die auf keinen Fall zu dulden sind und bestraft werden mĂŒssen.” Punkt. Ein Sexkaufverbot wĂŒrde die Risiken nicht verringern, sondern alle in die IllegalitĂ€t drĂ€ngen – und weniger Kontrolle, weniger Sicherheit bedeuten.

Es braucht andere Lösungen

Das Thema sei emotional sehr aufgeladen. Doch egal, welche Haltung man dazu vertrete: “Wenn es wirklich darum geht, die Menschen besser zu schĂŒtzen, braucht es andere Lösungen.” Vor allem: mehr UnterstĂŒtzung. In vielen StĂ€dten, gerade auf dem Land, gebe es viel zu wenige Angebote.

Sexarbeit sei total divers, betont Encarni RamĂ­rez Vega, stellvertretende GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Beratungsstelle FIM – Frauenrecht ist Menschenrecht e.V. – fĂŒr Migrantinnen in Frankfurt am Main. Die LebensumstĂ€nde der Frauen seien völlig unterschiedlich, genau wie ihre Arbeitsbedingungen. Die Klientinnen ihrer Beratungsstelle kommen vor allem aus RumĂ€nien und Bulgarien sowie aus Lateinamerika. “In der Regel entscheiden sie sich aus schlimmer Armut und großer Perspektivlosigkeit heraus fĂŒr die Prostitution.”

Welche Folgen ein Verbot hat, ließ sich gut wĂ€hrend der Coronapandemie beobachten. Über ein Jahr lang war Prostitution in Hessen verboten, Bordelle mussten geschlossen bleiben. “Im Bahnhofsviertel ist ein großer, illegaler Straßenstrich entstanden”, sagt Encarni RamĂ­rez Vega. Und viele illegale Strukturen. “Wir konnten beobachten, wie dadurch AbhĂ€ngigkeitsverhĂ€ltnisse und Gewalt begĂŒnstigt wurden.” Schließlich sorgten ProstitutionsstĂ€tten auch fĂŒr Schutz, sie mĂŒssten Auflagen erfĂŒllen, etwa ein Notrufsystem bereitstellen, und verfĂŒgten ĂŒber Sicherheitspersonal.

Viele der Sexarbeiter*innen sprechen wenig Deutsch, sind nicht gemeldet, haben keine eigene Wohnung, sondern kommen im Milieu unter oder in prekĂ€ren UnterkĂŒnften. “Sie stehen unter großem Druck.” Die Frauen könnten sich oft nicht leisten, Freier abzulehnen oder Praktiken zu verweigern. “In erster Linie muss es darum gehen, sie zu stĂ€rken und zu empowern.” Und nicht im Gegenteil, weiter zu stigmatisieren.

Menschenhandel bekÀmpfen, nicht die Branche

Die aktuelle Debatte setzt Pallas Athene sehr zu. Sie ist Sexarbeiterin und aktiv im Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen, BesD e.V., der sich fĂŒr mehr Rechte und AufklĂ€rung, gegen MissstĂ€nde und Gewalt einsetzt. “Damit werden populistische Stigmata reproduziert, unter denen wir alle in der Branche sehr leiden.” Es gelte, Menschenhandel zu bekĂ€mpfen. Nicht die Branche. Sie selbst arbeite selbstbestimmt, verdiene so ihren Lebensunterhalt, zahle Steuern.

Pallas Athene ist ĂŒberzeugt: “Ein Verbot schadet allen!” Am meisten jenen, denen damit angeblich geholfen werden solle. Wer nicht freiwillig in der Prostitution arbeite, habe hĂ€ufig keine andere Wahl. “Die Menschen sichern so ihre Existenz”, gibt sie zu bedenken. “Wenn ihnen das genommen wird, stehen sie ohne Alternative da, ohne Auffangnetz.”

Was es ihrer Meinung nach stattdessen braucht? “Eine bessere Sozialpolitik, eine bessere Migrationspolitik.” Und weniger Stigmatisierung: Prostituierte seien stĂ€ndig Diskriminierung ausgesetzt. Auf Ämtern, ihnen wĂŒrden Wohnungen verweigert, Banken lehnten ab, dass sie ein Konto eröffnen, PayPal sperre den Account und ziehe das Geld ein. “Wir werden wie Menschen zweiter Klasse behandelt.”

Juliane Elpelt von ver.di sieht es als Aufgabe der Gewerkschaften an, sich an die Seite der Sexarbeitenden zu stellen. “Sie haben keine Lobby!” Gemeinsam gelte es, ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern. Sie verweist auf einen Beschluss der DGB-Frauenkonferenz im Oktober 2025 in Berlin. Darin fordern die Delegierten unter anderem den flĂ€chendeckenden Ausbau und die langfristige Finanzierung unabhĂ€ngiger, professioneller Beratungsstellen und Zugang zu sozialen Sicherungssystemen. Außerdem ein Bleiberecht fĂŒr Betroffene von Menschenhandel und Zwangsprostitution.

Der Antrag mit dem Titel “Sexarbeit ist Arbeit” wurde mit großer Mehrheit angenommen, wörtlich heißt es darin: “Wir als Gewerkschafterinnen stehen fĂŒr SolidaritĂ€t, Selbstbestimmung und soziale Sicherheit. Deshalb lehnen wir das Nordische Modell entschieden ab. Statt Repression fordern wir Rechte, und zwar solche, die auch tatsĂ€chlich greifen.”

Sichere Orte, neue Perspektiven

Wie wichtig soziale Angebote sind, zeigt das Beispiel aus Frankfurt: Erst seit letztem Sommer verfĂŒgt die Beratungsstelle FIM ĂŒber zwei Wohnungen mit jeweils zwei PlĂ€tzen. “Viel zu wenig”, sagt Encarni RamĂ­rez Vega. Aber immerhin könnten sie jetzt einigen Sexarbeiterinnen, die aussteigen wollen, einen sicheren Ort bieten. Dort können die Frauen zur Ruhe kommen und mit den FachkrĂ€ften ĂŒberlegen, welche Perspektiven es fĂŒr sie gibt.

Und Mel? Sie hat studiert und im sozialen Bereich gearbeitet. Doch auf ihrer Arbeitsstelle sei sie als trans* Person angefeindet worden. “Darunter habe ich sehr gelitten.” Sie habe einen Job gesucht, bei dem sie flexibel und selbstbestimmt Geld verdienen konnte, ohne viel Papierkram. Ihr bereitet Sorgen, wie sehr die gesamte Gesellschaft nach rechts rĂŒckt. Sie fĂŒrchtet sich davor, dass die AfD an die Macht kommt. “Wir wissen, was mit Sexarbeiter*innen im Faschismus passiert ist”, sagt Mel.

Genau wie Schwule, Lesben und trans* Personen wurden sie stigmatisiert und drangsaliert, mitunter zwangssterilisiert, deportiert und ermordet. Die 28-JĂ€hrige leidet drunter, stĂ€ndig lĂŒgen und verheimlichen zu mĂŒssen, womit sie ihr Geld verdient. Was ihr helfen wĂŒrde? SolidaritĂ€t. “Auch von jenen, die ein Problem mit meiner Arbeit haben.” Und: “Ich wĂŒnsche mir finanzielle Absicherung, einen sicheren Arbeitsplatz – so wie alle anderen auch.”

Dieser Beitrag ist eine Übernahme von ver.di-publik, mit freundlicher Genehmigung der Redaktion. Einige Links wurden nachtrĂ€glich eingefĂŒgt.

“Ein Verbot schadet allen” – Beueler-Extradienst

„Es geht darum, Obdachlose unsichtbar zu machen“

#PeteWhite ist Leiter des Los Angeles Com­mu­ni­ty Action Networks. Er en­ga­giert sich gegen EinsĂ€tze der US-#Einwanderungsbehörde #ICE und die #Kriminalisierung von #Armut in #LosAngeles – und or­ga­ni­siert Com­mu­ni­ty-#Gegenwehr

Interview Tim #Döpke

https://www.taz.de/!6145209

ICE-Razzien in Los Angeles: „Es geht darum, Obdachlose unsichtbar zu machen“

In Los Angeles nehmen die Razzien der US-Einwanderungsbehörde ICE zu. Pete White engagiert sich dagegen.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH

Antifaschist*innen in Österreich drohen 15 Jahre Haft

‚Eine verlorene BurschenschaftsmĂŒtze, ein Staatsschutzverfahren, bis zu 15 Jahre Haft: Der AntifaGraz25-Prozess steht fĂŒr die gezielte Kriminalisierung antifaschistischer Politik in Österreich – und darĂŒber hinaus.‘

https://rote-hilfe.de/meldungen/antifaschistinnen-oesterreich-drohen-15-jahre-haft

#AntifaGraz #Antifa #Antifaschismus #Repression #Kriminalisierung #FPÖ #Österreich #Austria

Antifaschist*innen in Österreich drohen 15 Jahre Haft

Rote Hilfe