Russland: Anarchistische Partisanen sabotieren die Kriegsmaschinerie

Der Prozess und die Verurteilung von Ruslan Sidiki haben sowohl den Terror eines autoritären Staates als auch die Macht heimlicher direkter Aktionen offenbart.

Am 23. Mai hat Richter Oleg Shishov am Militärgericht der Garnison #Rjasan Ruslan #Sidiki wegen #Bombenanschlägen auf #Eisenbahnschienen, die zur Front führen, und wegen eines #Drohnenangriffs auf eine #Militärbasis zu 29 Jahren Haft verurteilt. Sidiki muss die ersten sieben Jahre in einem #Hochsicherheitsgefängnis verbringen und danach in einer #Hochsicherheitsstrafkolonie. Außerdem muss er rund 58 Millionen Rubel (etwa 640.000 Euro) an Geldstrafen und Schadensersatz zahlen.

Die Russische #Eisenbahn meldete Schäden in Höhe von mehr als 17 Millionen Rubel und die Unterbrechung des Betriebs von 61 Zügen, die dieselbe Strecke befuhren. Das petrochemische Unternehmen #Apatit gab an, dass 700 Tonnen Beton zerbröckelten und sich mit dem Boden vermischten, wodurch Schäden in Höhe von 38 Millionen Rubel entstanden seien. Bogdan Fedak, ein Vertreter des #Verteidigungsministeriums, bestätigte, dass die #Drohne auf dem Flugplatz #Dyagilyevo nur minimalen Schaden angerichtet habe, aber „die #Kampfbereitschaft der #Militäreinheitgefährdet habe, obwohl er auf Nachfrage nicht sagen konnte, worin die Gefahr bestand.

„Natürlich kann jeder laute Knall und die Nachricht von einer Explosion jemanden erschrecken“, sagte Sidiki in seinem abschließenden Statement vor Gericht. „Genauso wie #Raketen, die über Häuser fliegen, und der Beginn militärischer Operationen die Bevölkerung des Landes, gegen das diese Aktionen gerichtet sind, einschüchtern.“

Sabotageakte an #Eisenbahnstrecken, über die militärische Ausrüstung durch #Russland in die #Ukraine transportiert wird, nahmen nach der Ankündigung des umfassenden Krieges im Jahr 2022 stark zu. Die gewaltsame Unterdrückung von #Straßenprotesten und #Antikriegsdemonstrationen hat keine andere Möglichkeit gelassen als heimliche direkte Aktionen.

„Am frühen Morgen des 24. Februar“, schrieb Sidiki, „fuhr ich im Zug von Rjasan nach Moskau … Ich begann, die Nachrichten zu verfolgen und sah, dass eine groß angelegte #Invasion begonnen hatte. Es war ein sehr unangenehmes Gefühl (zu wissen), dass man nichts tun konnte. Ich sah, wie Züge mit militärischer Ausrüstung fuhren, und aus Verzweiflung wollte ich die Waffenlastwagen beschatten“.

Anfang März schrieb Sidiki an einen Kameraden in der Ukraine und fragte ihn, ob er in der Armee kämpfen würde. Der Kamerad antwortete: „Wir verbrennen ihre Ausrüstung zu Hunderten, und sie löschen unsere Städte von der Landkarte.“

„Vorsicht, Moskau“

In den ersten vier Monaten des Krieges sind laut Medienberichten, die The Insider gesehen hat, 63 Züge in Russland entgleist. Mehrere #Untergrundgruppen haben sich dazu bekannt, Berichte in sozialen Medien gepostet und Rezepte für #Sprengstoff geteilt. Die Russische Eisenbahn hat behauptet, dass die Hälfte dieser Entgleisungen auf technische Probleme zurückzuführen sei und nicht auf politische Sabotage – lieber wird man der fahrlässigen Tötung beschuldigt, als das Ausmaß der Aktionen zuzugeben.

Bereits 2020 waren die „Rail Guerrillas“ in #Belarus im Rahmen des Aufstands gegen die #Diktatur im Land aktiv an der #Sabotage staatlicher #Infrastruktur beteiligt. Im Jahr 2022 verlagerte sich der Schwerpunkt hauptsächlich auf die Sabotage der russischen #Kriegsmaschinerie in Belarus. Im selben Jahr verabschiedete das belarussische Regime ein Gesetz, das die #Todesstrafe für versuchte Sabotageakte vorsieht, und ging gewaltsam gegen die Bewegung im Land vor.

Im April 2022 gab der russische Sicherheitsdienst (FSB) bekannt, dass er zwei Russen festgenommen habe, die „Anhänger des ukrainischen #Nazismus seien und wegen Sabotage angeklagt würden. Als „Beweis“ für ihre Verbrechen wurde ein Video veröffentlicht, in dem ein Mann mit unkenntlich gemachtem Gesicht, der ein T-Shirt mit Union Jacks trug, in die Kamera sprach. Ihre Namen wurden nicht bekannt gegeben, aber selbst nach einer Untersuchung durch The Insider konnten keine Daten über Anklagen in der Region gefunden werden.

Die Ankündigung des #FSB passte ein bisschen zu gut in die öffentliche Darstellung der „Entnazifizierung der Ukraine“, wie sie von der russischen Führung propagiert wurde. Hinter den Kulissen suchte der FSB nach den #Anarchisten und anderen politischen Aktivisten. Im öffentlichen Chat „Beware, Moscow” warnte eine Nachricht, dass der #Sicherheitsdienst nach einer „militanten Organisation von #Anarchokommunistenfahndete.

Den Ermittlern zufolge handelte es sich bei der Gruppe, die für mehrere #Sabotageakte verantwortlich war, nicht um Anhänger des ukrainischen #Faschismus, sondern um deren politische Gegenkraft: die Combat Organisation of Anarcho-Communists (BOAK). Die militante #Untergrundgruppe hatte es geschafft, #Militärgüterzüge aufzuhalten, indem sie acht Schrauben gelöst, eine Schienenverbindung gespalten und die Gleise teilweise verschoben hatte. „Als Anarchisten und #Revolutionäre, schrieb ein Mitglied der #BOAK im Februar 2025, „war es für uns klar, dass wir die Gesellschaft verteidigen müssen, wenn sie mit faschistischer imperialistischer Aggression konfrontiert ist“.

„Die Niederlage der Ukraine wird den Triumph der reaktionärsten Kräfte in Russland bedeuten“, heißt es in einer weiteren Erklärung der BOAK, „und damit ihre Verwandlung in ein neostalinistisches Konzentrationslager mit unbegrenzter Macht in den Händen des FSB und einer totalitären orthodoxen imperialistischen Ideologie besiegeln“.

Mehrere BOAK-Genossen gingen in den Widerstand in der Ukraine, darunter einer der Gründer der Kampforganisation Dmitry #Petrov. Vom ersten Tag der Invasion der Ukraine an arbeitete Petrov am Aufbau antiautoritärer und autonomer Militäreinheiten, darunter der Anti-Autoritäre Zug, der bis zum Sommer 2022 kämpfte.

„Wir befinden uns gerade an einem Wendepunkt in der Geschichte Osteuropas“, schrieb Petrow in „To be an independent force“. „Inmitten des Abgrunds der Ereignisse ist das kleine schwarze Segel der anarchistischen Bewegung deutlich zu sehen.“

Im folgenden Jahr wurde Dmitry Petrow zusammen mit Finbar #Cafferly und Cooper #Andrews getötet, als sie in der Nähe von #Bachmut in der Ukraine kämpften.

Terrorstaat

Wie Sidiki vor Gericht sagte, musste er untertauchen, als „alle Möglichkeiten, die Situation friedlich zu beeinflussen“, abgeschnitten wurden. „Wer sich dem Krieg widersetzt, wird zum Verräter erklärt und unterdrückt ... Es ist nicht überraschend, dass manche lieber das Land verlassen und andere zu Sprengstoff greifen.“

Sidiki's Verteidiger hatte argumentiert, dass die Anklage wegen terroristischer Ausbildung fallen gelassen werden sollte, und verwies dabei sowohl auf die Vorkenntnisse des Angeklagten im Umgang mit Sprengstoff und Drohnen als auch auf die Anerkennung des Angeklagten als #Kriegsgefangener durch das #Gericht. Die Zerstörung von Eigentum des Militärs sei Sabotage, so Sidiki, während die gezielten Angriffe des russischen Militärs auf die #Energieinfrastruktur der Ukraine der rechtlichen Definition von #Terrorismus entsprächen – „die Verübung einer Explosion oder anderer Handlungen, die die Bevölkerung in Angst versetzen, um die Entscheidungsfindung der Behörden zu beeinflussen“. Der Zugang zu Wasser, Strom und Gas wurde stark eingeschränkt, um Druck auf die Führung der Ukraine auszuüben.

Wie #Mediazona berichtet, sagte Sidiki zuvor aus dem Gefängnis: „Habe ich mich wie ein Guerillakämpfer gefühlt? Ich denke, man könnte mich so bezeichnen. Wenn im Zweiten Weltkrieg Menschen, die sich auf dem Territorium des Dritten Reiches gegen dieses Regime stellten, als #Partisanen bezeichnet wurden, dann kann man mich auch dazu zählen ...“

„Mit Strom zu foltern und eine gefesselte Person zu schlagen, ist eine extrem niederträchtige Tat“, sagte Sidiki bei seiner letzten Anhörung. „Hier liegt die Verantwortung nicht nur bei denen, die diese Methoden angewandt haben, sondern auch bei denen, die davon wissen und nicht reagieren und helfen, sie zu vertuschen.“

In einem Käfig stehend, waren seine letzten Worte an das Gericht ein Auszug aus einem Gedicht von Nestor Machno:

Lasst sie uns jetzt begraben, aber unser Wesen wird nicht in Vergessenheit geraten. Es wird zur richtigen Zeit wieder aufstehen und siegen. Daran glaube ich. Quelle: Josie Ó Súileabháin,  in freedomnews.org.uk: "Russia: Anarchist partisans sabotage the war machine", 9. Juni 2025 Fotos: Ebenda

Übersetzung: Thomas Trueten [Nicht authorisiert]

@SheDrivesMobility

Ich freue mich auch, doch:

Die Hassportale sind Propaganda-Agenturen des militärtechnologischen Komplexes. Dieser ist Produkt des kapitalistischen Patriarchats.

Erst wenn die darin Arbeitenden sich weigern, weiterhin für die #Kriegsmaschinerie zu schuften und die globale Wirtschaft Produkte für das Leben produziert haben unsere Kinder und Enkelkinder eine Zukunft und es könnte der #Ökozid abgewendet werden.

#Automobilitarismus #warmachine

Das verlorene Versprechen der Sowjets oder: Wie die russische Revolution an die Bolschewiki verloren ging

In den ersten fünfzehn Jahren meines politischen Lebens waren die autoritären #Sozialisten in den #USA ein Witz. Wir haben uns nicht einmal die Mühe gemacht, sie als "#Tankies" (Panzerknacker) zu verhöhnen, weil sie nicht einflussreich genug waren, um sie zu verunglimpfen. Die International Socialist Organization und ähnliche Organisationen waren nur die Leute mit den gleichen Schildern, die bei Protesten auftauchten und versuchten, sie zu übernehmen, die an der Straßenecke standen und versuchten, Zeitungen für einen Dollar zu verkaufen, während alle anderen von uns ihre Literatur kostenlos verteilten.

Die #Protestbewegung in den USA im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts wurde nicht von einer einzigen ideologischen Kraft dominiert. Natürlich ist meine Perspektive durch meine eigene Position verzerrt, aber im Allgemeinen sah ich zwei primäre Positionen: Es gab die "#Radikalen", die #Progressiven und #Linken, die sich keinem bestimmten ideologischen Etikett verpflichtet fühlten, und es gab die #Anarchisten. Zwischen diesen beiden gab es eine Art Spektrum, und der #Anarchismus war der Pol, an dem sich die Leute orientierten.

Das machte in gewissem Maße Sinn - anarchistische Organisationsstrukturen sind von Natur aus pluralistisch. Wenn eine große Anzahl von Menschen mit einer Vielzahl politischer und kultureller Hintergründe zusammenkommt, um gemeinsam etwas zu erreichen (z. B. neoliberale #Handelsgipfel zu verhindern oder direkte #Massenaktionen durchzuführen, um die US-#Kriegsmaschinerie zu stören), müssen sie sich so organisieren, dass keine Gruppe dominant ist und keine Gruppe den anderen vorschreiben kann, was sie zu tun haben. Die Gruppen müssen sich gemeinsam koordinieren und herausfinden, wie ihre individuellen Strategien und Ziele andere Gruppen unterstützen und von ihnen unterstützt werden können.

Hier glänzen anarchistische und anarchistische #Organisationsmodelle: Sie respektieren den politischen #Pluralismus und die Vielfalt der taktischen, strategischen, ideologischen und moralischen Rahmenbedingungen.

Das ist, soweit ich das beurteilen kann, der Grund, warum wir eine Art ideologischen Pol der Bewegung bildeten. Es hat nicht geschadet, dass wir einen großen Teil der Organisation hinter den Kulissen geleistet haben, auch wenn wir dafür selten Anerkennung bekommen haben.

Im Jahr 1905 führten einige Leute in #Russland eine #Revolution durch. Die meisten von ihnen wussten nicht, dass sie eine Revolution machten. Die meisten von ihnen dachten, sie würden, nun ja, revoltieren. #Generalstreiks fegten über das russische Reich. Die Menschen hatten es satt, in schmutzigen Häusern auf dem Lande zu hungern oder in den Städten mit vier Familien in einer Wohnung zu leben. Sie waren es leid, in ihrem Leben kein Mitspracherecht zu haben, weder zu Hause, noch bei der Arbeit, noch im Krieg. Sie waren der jahrzehntelangen "Russifizierung" überdrüssig, einer #Apartheidpolitik, die darauf abzielte, die ethnische Vielfalt in einem Land zu zerstören, das zweifellos das größte und möglicherweise das ethnisch (und religiös) vielfältigste Land der Welt war.

Weiter in der Übersetzung des Essays "The Lost Promise of the Soviets"

(...)

https://www.trueten.de/archives/13173-Das-verlorene-Versprechen-der-Sowjets-oder-Wie-die-russische-Revolution-an-die-Bolschewiki-verloren-ging.html #Perspektive #Befreiung #Essay #OurHistory #Geschichte

Das verlorene Versprechen der Sowjets oder: Wie die russische Revolution an die Bolschewiki verloren ging | trueten.de

Versammlung des Petrograder Sowjets, 1917In den ersten fünfzehn Jahren meines politischen Lebens waren die autoritären

"60 Jahre #Siko 60 Jahre antimilitaristischer Widerstand" am Samstag den 3.2.24 um 19:30 Uhr im Linken Zentrum Lilo Herrmann(#Stuttgart, Böblinger Straße 105). Das Offene Treffen gegen Krieg und Militarisierung (OTKM) freut sich die Veranstaltung in Stuttgart gemeinsam mit Perspektive Kommunismus zu machen. Davor ab 19:00 Uhr gibt es leckere Solivokü für das OTKM.

Unser Aufruf zur Siko:

Auf die Straße gegen die NATO-Sicherheitskonferenz

Ihre Kriegspolitik macht seit 60 Jahren keinen Halt – unser Widerstand auch nicht!

In diesem Jahr findet zum 60. Mal die Münchener #Sicherheitskonferenz (SIKO) statt. Vom 16. bis zum 18. Februar kommen Politiker*innen, Militärs und #Rüstungskonzerne im Bayerischen Hof in München zusammen. Die SIKO ist eine Veranstaltung zur Selbstpräsentation und zur gemeinsamen Abstimmung über das weitere „sicherheitspolitische“ und militärische Vorgehen des Westens. Die Meisten der dort getroffenen Entscheidungen und Verhandlungen finden in privaten Hinterzimmern statt. Während im letzten Jahr der Fokus auf der „#Zeitenwende“ und dem Krieg in der #Ukraine lag, wird in diesem Jahr auch die militärische Unterstützung von #Israel thematisiert werden. Der Kurs von Deutschland ist unverändert und klar. #Aufrüstung und #Militarisierung stehen ganz oben auf der Agenda.

Mit dem Ziel #Deutschland wieder „kriegstüchtig“ zu machen, befinden wir uns in der größten #Aufrüstungsspirale seit dem Zweiten Weltkrieg. Die immer häufiger diskutierte Wiedereinführung der #Wehrpflicht ist nur ein Teil der drohenden Konsequenzen für uns. Während an allen Ecken und Enden gespart wird, pumpt der deutsche Staat immer mehr Geld in #Bundeswehr und #Waffenindustrie. Aber nicht nur nach außen „sichert“ man sich ab. Auch im Innern zeigt die #Kriegsmaschinerie ihre Zähne. Mit einer massiven #Propagandawelle soll die angebliche Notwendigkeit einer wehrhaften deutschen Armee untermauert werden, gleichzeitig geht man mit harter repressiver Gewalt gegen diejenigen vor, die sich solidarisch mit von #Imperialismus Betroffenen zeigen.

Begründet wird die fortschreitende #Hochrüstung mit angeblicher Sicherheit, aber uns ist klar, ihre Sicherheit ist nicht unsere Sicherheit! Der deutsche Imperialismus ist maßgeblich mitverantwortlich an fast allen aktuellen Krisen und Kriegen. Als einer der größten #Waffenlieferant​en an die #Türkei und an Israel verdient der deutsche Staat Milliarden an den #Vernichtungskrieg​en gegen die palästinensische und kurdische Bevölkerung. Am deutlichsten sieht man die deutsche Beteiligung bei den #Waffenexporte​n. Allein im letzten Jahr haben sich die #Rüstungsexporte nach Israel fast verzehnfacht. Während sich die Regierung selbst mit Wörtern, wie „Wertebasiert“ und „feministischer Außenpolitik“ schmückt, verursachen Sie wissend massive #Fluchtbewegungen und verfolgen eine Politik der Abschottung und Hetze.

Dem deutschen Staat geht es nicht um die scheinbar hochgehaltenen Werte von #Demokratie, #Freiheit und #Menschenrechte​n, sondern um Einfluss und Profit. Zum 60. Mal wartet die SIKO mit ihrem angeblichen Sicherheitsversprechen auf. Aber ebenso lange wie es die SIKO gibt, gibt es Protest dagegen! Als Linke in Deutschland ist es unsere Aufgabe hier vor Ort anzusetzen und den Imperialismus dort zu bekämpfen, wo er beginnt.
Fahrt am 17. Februar mit uns gemeinsam nach München und beteiligt euch an der Demonstration gegen die SIKO! Schließt euch uns im Antikapitalistischen Block an und lasst uns gemeinsam gegen ihr System und ihre Kriege kämpfen!

Infoveranstaltung: 03.Februar 19:30 Linkes Zentrum Lilo Herrmann

Tickets für die Anreise: Erhältlich im Linken Zentrum Lilo Herrmann

Es gibt auch #Alternativprogramm, @labournet_de

https://yewtu.be/watch?v=Y_CecAiBVss

Seit dem Krieg in der #Ukraine ist die #Kriegsangst in #Deutschland gestiegen. Laut einer repräsentativen #Umfrage von 2023 fürchten 63 Prozent der Deutschen, dass sich die #Bundesrepublik im Kriegsfall nicht verteidigen kann. Brauchen wir also eine stärkere #Bundeswehr oder ist eine erhöhte #Militarisierung unvereinbar mit #Frieden?

Für Bernd ist die Sache klar: Er wünscht sich die Abschaffung der #Bundeswehr. Der Soziologe sieht sich als #Antimilitarist und Kämpfer für eine gewaltfreie, herrschaftslose Gesellschaft, ganz ohne #Armee. Der 59-Jährige unterstützt überdies Menschen, die versuchen, sich #Krieg und #Militär zu entziehen. "Ich glaube nicht, dass es der richtige Weg ist, die #Kriegsmaschinerie weiter auszubauen."

Was für Bernd nie in Frage käme, ist für Peter seit 13 Jahren Realität: Er ist für die Bundeswehr als #Jugendoffizier an Schulen präsent, um Schüler*innen das Militär greifbarer zu machen. Der 32-Jährige sieht die Bundeswehr als "#Friedensarmee, die drauf ausgelegt ist, Konflikte zu lösen und für #Frieden zu sorgen, natürlich im allerletzten Mittel mit #Waffengewalt." Auch für Peter ist der #Weltfrieden oberstes Ziel: "Ich wäre der erste, der sich die Uniform dann vom Leib reißt, aber es gibt leider Menschen, die nur die Sprache der Gewalt sprechen."

Bei "Sag’s mir" wagen wir das Experiment: Können sich zwei Menschen mit einer so unterschiedlichen Einstellung wirklich näherkommen?

#unbubble #SagsMir

Unsere Teilnehmer:
Dr. Bernd Drücke, Soziologe & Pazifist
Peter Schmid, Bundeswehr-Offizier

Die NATO ist die schlimmste Kriegsmaschinerie

Der Theologe Eugen Drewermann sprach auf der Kundgebung der Friedensbewegung anlässlich der "Sicherheitskonferenz" in München. Das Kamerateam von weltnetz.tv war vor Ort und hat die Beiträge aufgezeichnet. Eugen Drewermann wendet sich in seiner Rede gegen die Interventionspolitik der NATO. Er fordert die Einhaltung des Völkerrechts und eine Beendigung der weltweiten Kriege sowie den Austritt Deutschlands aus der NATO. Wortgewandt erklärt Drewermann, dass die NATO nicht für Sicherheit, sondern für Krieg, Destabilisierung und Zerstörung steht. Die Menschen müssen sich endlich einer Politik verweigern, welche sich die Option des Krieges immer noch offen lässt.

Die NATO ist die schlimmste Kriegsmaschinerie

Der Theologe Eugen Drewermann sprach auf der Kundgebung der Friedensbewegung anlässlich der "Sicherheitskonferenz" in München. Das Kamerateam von weltnetz.tv war vor Ort und hat die Beiträge aufgezeichnet. Eugen Drewermann wendet sich in seiner Rede gegen die Interventionspolitik der NATO. Er fordert die Einhaltung des Völkerrechts und eine Beendigung der weltweiten Kriege sowie den Austritt Deutschlands aus der NATO. Wortgewandt erklärt Drewermann, dass die NATO nicht für Sicherheit, sondern für Krieg, Destabilisierung und Zerstörung steht. Die Menschen müssen sich endlich einer Politik verweigern, welche sich die Option des Krieges immer noch offen lässt.