Versicherung … oder Sozialsystem? Wieder mal wissen wir es nicht! 🤷🏾♀️
Versicherung … oder Sozialsystem? Wieder mal wissen wir es nicht! 🤷🏾♀️
Ein Aspekt, der migrantische Familien weniger stark betrifft: Pflege bei den Kindern herrscht deutlich vor.
Auch aus Angst, die Eltern könnten rassistischer Gewalt in der Einrichtung ausgesetzt sein.
@AwetTesfaiesus Statt dass wir "Antisoziale Kackshice" diskutieren sollte @Bundesregierung lieber sämtliche Ausnahmen von Lohnsteuer & Sozialabgaben ersatzlos streichen und im Gegenzug alle leistungsberechtigt machen.
Die Ungleichbehandung von Lohnarbeiter*innen und solchen die nur von Leistungslosem Einkommen (aka. Kapitalertrag) und dem Diebstahl von Steuergeldern (CumEx!) leben zerstört den Sozialen Frieden und gefärdet den Fortbestand der FDGO!
#OffenerBrief #DEpol #AntisozialeKackshice #Sarkasmus #Kommentar #Lohnsteuer #Kapitalertragssteuer #Sozialabgaben #Deutschland #Schweden #Pflege #PflegeBrennt #MedizinBrennt #Ungleichheit #Lohnarbeit #Lohnarbeiter #Kapitalertrag #Millionär #Milliardär #Steuergeld #CumEx #CumCum #StrafvereitelungImAmt #SozialerFrieden #FDGO #Gefärderansprache
Hab's mal für alle Fälle archiviert:
https://archive.ph/lTsan
Die Debatte ist auf sehr vielen Ebenen hoch relevant.
@AwetTesfaiesus 100K ist übrigens auch die Grenze für eine (mittlerweile teure) Hausfinanzierung.
<= Millennials haben dann halt absolut keine Chance mehr auf eine eigene Immobilie… nicht mal auf dem platten Land (es sei denn, sie erben sie).
Die jungen zahlen dann also: Pflegeversicherung (für fremde Eltern), die Pflege für die eigenen Eltern und sorgen für die eigene Rente privat vor, damit sie nicht selbst in die Altersarmut fallen + sie zahlen ein Haus ab?
That's some crazy idea!
Selbst über 40 schaffe ich das nur, in dem ich die Zuversicht daran behalte, dass wir das System ändern können.
Es ist kein Naturgesetz, sondern das Ergbenis des gesellschaftlichen Aushandlungsprozesses.
Warum allerdings derzeit so viele (auch junge) Menschen nicht für ihre Interessen arbeiten/wählen oder sogar explizit dagegen handeln, erschließt sich mir nicht.
@Der_zuversichtliche_Daniel @AwetTesfaiesus Weil wir sie in die kollektive Agonie getrieben haben?
Wenn hierneben auf eins Verlass ist, dann dass große Vermögen von der SPD nichts zu befürchten haben.
Ja, aber warum wählt denn eine Mehrheit #CDU #CSU #SPD und #noAfD ?
Wir haben viele Parteien - #Grüne #Volt #Piraten #Tierschutzpartei #Linke um nur ein paar zu nennen - die sich ganz offensichtlich mehr um die Interessen der Mehrheit der Menschen kümmern würden als die oben Genannten und dennoch waren das die Favoriten des Volkes - ich versteh es nicht.
Haben wir als Volk die Fähigkeit oder gar die Lust zum eigenen Denken verloren?
@Der_zuversichtliche_Daniel hat schon jemand den folgenden Erklärungsansatz präsentiert:
Erst treiben wir sie alle in den Wahnsinn und dann wählen sie entsprechend?
Wenn nicht, würde ich ihn hiermit einreichen.
Das klingt überraschend plausibel 😂 😢
Hier kannst du nachlesen, wer den Spitzensteuersatz unter das Niveau der Regierungszeit von Kohl gesenkt hat und zu wessen Lasten das ging. Und woher denkst du, soll das Vertrauen kommen?
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/serie-schroeders-wahlversprechen-7-viel-reform-wenig-gerechtigkeit-a-179269.html

Die Steuerreform sollte der größte Wurf der Regierung Schröder werden. Doch das Versprechen für "mehr Steuergerechtigkeit" wurde nicht eingelöst. Die Arbeitnehmer tragen den Hauptteil der Steuerlast, die Unternehmen zahlen sogar noch weniger als zu Zeiten der Kohl-Regierung.
@guy_bockamp @AwetTesfaiesus Ich rechne auch schon nicht mehr damit. Ich hoffe nur, dass ich meiner Frau und mir wenigstens irgendwann mal eine 3-Zimmer-Wohnung erarbeiten kann.
Aber davon gehe ich ehrlich gesagt nicht aus.
Ich werde nichts erben und brauche mir keine Gedanken um die Rente zu machen, weil ich garantiert keine mehr haben werde. Und Geld zum Vorsorgen hab ich nicht, außer man kommt mit 10€ im Monat bedeutend weiter? (Ich mein, bis 65 hätte ich 37 * 12 * 10 = 4400€ beisammen, yay)
@guy_bockamp Weiß nicht, ob ich das schaffen würde. Ich habe aus anderen Gründen überhaupt kein Interesse, ein Eigenheim zu erwerben/finanzieren.
Als ich das letzte Mal geguckt habe, war ich aber mit weit unter 100k trotzdem schon in den den Top 20%. Wenn nur noch die sich Immobilienfinanzierung leisten können, wäre das wirklich erschreckend.
Entspricht aber auch echt nicht meinem Eindruck. Diejenigen, die ich kenne, die sich ein Haus anschaffen, verdienen eher noch mal weniger. @AwetTesfaiesus
Während die Regierung peinlich genau darauf achtet, dass bei allem noch Banken und Versicherungen eingebunden sind und mitverdienen, damit sie weiterhin horrende Management-Boni und Dividenden an Menschen ausschütten können, die ohnehin schon mehr haben als sie in 5 Leben sinnvoll ausgeben können und sich damit natürlich nicht an den Sozialsystemen beteiligen müssen...
Ceterum censeo afdem esse damnandum
@fasnix @AwetTesfaiesus aber lange nicht in allen Landesteilen. In Californien : viel Spass mit den Behörden.
Aber im Kern, ist der Ansatz m.E. richtig.
@AwetTesfaiesus und da verschwindet der Traum vom Eigenheim.
Ist den Leuten nicht klar, dass sie so sozialen Sterbedruck erzeugen oder soll das so? https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/pflegekosten-landkreistag-haelt-100-000-euro-grenze-fuer-kinder-zu-hoch-a-d857df01-81b9-4e8f-af39-26428c4406a1

Im Streit über die Kosten der Pflegeversicherung geraten die Kinder der Betroffenen stärker in den Fokus. Der Landkreistag hält das Schoneinkommen für zu hoch, genauso wie die Gesundheitsministerin.
@die_Leo Als ebenfalls "Südländerin": ja, aber mit den Realitäten im modernen, kapitalistischen Westen passt das nicht zusammen.
Wenn die Alten auf dem Hof schlicht "mit lelaufen" bis sie es nicht mehr tun: kein Problem.
Wenn der Kapitalismus Dir klar gesagt hat, dass Du bitte zum Überleben dahin ziehen musst, wo Milliardäre sind (und sei es auf einen anderen Kontinent), dann wird die Sache schon sehr kompliziert.
Viele Migrantys schicken halt Geld, damit die Eltern zuhause ok leben können.
@AwetTesfaiesus Hmm ... der westl. Kapitalismus ist nicht für alles verantwortlich! Als meine Schwiegermutter nach dem Tod ihres Gatten ihr Zuhause aufgeben musste, hatten wir ihr bei uns ein eigenes Zimmer eingerichtet. Erdgeschoß, ebenerdig, Zugang zu Garten, Hund & Katze, einer von uns ist immer zu Hause usw. Leider (??) haben wir nur 1 Bad & sie wollte unbedingt ein eigenes. Also ist sie in ein Pflegeheim. Das Sozialamt hat das mitgemacht & die Kosten getragen, weil wir unter den ...
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@AwetTesfaiesus ⬆️ ... unter den betreffenden Einkommens- & Vermögens-Grenzwerten lagen. Bis heute haben wir DAFÜR kein Verständnis. Meine Schwiegermutter hätte hier perfekt wohnen können. Auch eine Pflege wäre hier uneingeschränkt möglich gewesen. NUR weil wir nur 1 Bad haben, mußte das Sozialamt über Jahre die Kosten eines Seniorenwohnheims tragen?! Sorry, aber dafür haben wir kein Verständnis!! 😠 Da läuft einiges grundlegend falsch in unserer Gesellschaft voller Ego-Empfindlichkeiten.
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@die_Leo @AwetTesfaiesus „Selber pflegebedürftig oder mittellos“ klingt danach, dass Du Dir _sehr_ strikte Einschränkungen vorstellst, was für Dich als Grund nicht zu pflegen „okay“ ist.
Was ist mit völlig entfremdeten Eltern und Kindern? Was ist, wenn sich eine von beiden Parteien das aber auch überhaupt nicht vorstellen kann? Was, wenn sie hunderte oder tausende Kilometer voneinander entfernt wohnen?
„Dann müssen sie halt zahlen.“ wäre dann natürlich eine gangbare Antwort.
@die_Leo @AwetTesfaiesus Kommt drauf an, was „sorgen“ alles umfasst. Ich liebe meine Eltern sehr, kann mir aber körperliche Pflege schwer bis gar nicht vorstellen. Wir sind alles erwachsene Menschen, die schon seit Jahrzehnten nichts mehr in der Intimsphäre der Anderen zu suchen haben.
Weniger intensive Tätigkeiten würden gehen, aber ich finde es ehrlich weder angemessen, sie dafür drei Bundesländer weit irgendwohin umzuziehen, wo sie nichts und niemanden kennen, noch, dafür den Job zu kündigen und die Partnerin auf unbestimmte Zeit zu verlassen, um zu ihnen zu ziehen.
@HeptaSean Als zynisches Argument eigentlich nicht falsch. Wenn die eine "Versicherungs"-Leistung so funktionieren soll, warum dann nicht auch andersherum.
Sozialsystem wäre ja halt genau eher umgekehrt.
@AwetTesfaiesus Naja, nee, stimmt schon. Sozialsysteme zahlen oft nur, wenn tatsächliche Bedürftigkeit vorliegt, Versicherungen dagegen bedingungslos, auch wenn man es sich auch ohne Versicherung (irgendwie, vielleicht mit Ach und Krach, vielleicht sogar locker) leisten könnte.
Wobei es hier ja um das geht, was _nicht_ von der Pflegeversicherung gedeckt wird.
Die Alternative, dass die Pflegeversicherung dann vielleicht so weit vergrößert werden muss, dass sie tatsächlich für die gesamten Kosten reicht, wird seltsamerweise gar nicht diskutiert.