Sieben Uhr Sechsundzwanzig an Tag 1 nach #GPN24 und ich hab schon wieder Schleudertrauma vom Kopfschütteln.

Und ich hab noch nicht mal in die Mails geschaut.

#Lohnarbeit

Heute erster Tag im neuen Job!! Vorher noch Uni. Bin erstaunlich wenig aufgeregt.

#Lohnarbeit #Uni

@LorenzMeyer Ich bin ja dafür konsequent alle Einkommen wie Lohnarbeit zu besteuern.

  • Keine Rosinenpickerei!
  • Alle zwangsweise in GKV versichern!
    • PKVs abschaffen und verbieten!!
  • Keine Ausnahmen von Sozialversicherungspflicht!
  • Im Gegenzug sind ALLE Menschen automatisch und ausnahmslos leistungsberechtigt!

Kapitalertragssteuer ist ungerecht - zulasten aller Lohnarbeiter*innen!

#Lohnarbeit #Einkommenssteuer #Lohnarbeiter #SozialeGerechtigkeit #SozialerFrieden #Kapitalertragssteuer #Lohnsteuer

Wir wohnen an einem Ort in #paderborn , an dem viele Ältere, oder Menschen, die auch bei grotesker #hitze ihrer #lohnarbeit nachgehen müssen, vorbeikommen. (eher bürgerliches Wohngebiet außerhalb Innenstadt)

#idee :

Bei #hitzewellen an schattiger, gut sichtbarer Stelle einen Karton mit Aufschrift Trinkwasser/drinking water/مَاء شُرْب/eau potable/... hinstellen mit Hinweis, nur zu nehmen, was mensch braucht, bzw. aufzufüllen, was mensch kann. Darin einfach 0.5L Flaschen #wasser

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Sklaverei - besser als ihr Ruf?

YouTube
Vorschläge der Rentenexperten - Gewerkschafter für längere Lebensarbeitszeit - wenn die Menschen wollen und können

Der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie, Vassiliadis, hat neue Finanzierungsmöglichkeiten für die Rente gefordert. Er reagierte damit auf einen Medienbericht zu Vorschlägen aus der Expertenkommission für die Rentenreform. Dieser Bericht hatte auch in der Politik zu kritischen Reaktionen geführt.

Die Nachrichten

Unser zweiter Redebeitrag zum Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen:

"#Lohnarbeit hat die Erde dahin gebracht hat, wo wir jetzt sind. An den Rand des Abgrunds, aber mit einem Bein schon drinnen und immer fröhlich weiter."

https://www.untergrund-blättle.ch/gesellschaft/panorama/zum-kampf-und-feiertag-der-arbeitslosen-warum-wir-lohnarbeit-ablehnen-009680.html

Zum Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen: Warum wir Lohnarbeit ablehnen

Lohnarbeit hat die Erde dahin gebracht hat, wo wir jetzt sind. An den Rand des Abgrunds, aber mit einem Bein schon drinnen und immer fröhlich weiter.

Untergrund-Blättle
"Arbeitgebende" und "Arbeitnehmende" sind keine neutralen Begriffe.
Sie sind Teil einer politischen Ökonomie, die als selbstverständlich gilt.

Die einen erscheinen als Ursprung von Arbeit, als jene, die "geben".
Die anderen als jene, die Arbeit "nehmen".

So wird ein Tauschverhältnis verschoben weg von Abhängigkeit und Austausch hin zu Grosszügigkeit auf der einen Seite und Bedürftigkeit auf der anderen.

In Wirklichkeit ist das Verhältnis simpel.
Unternehmen kaufen Arbeitskraft.
Menschen verkaufen Zeit, Wissen, Erfahrung und Energie.

Ohne Arbeitskraft keine Produktion.
Ohne Produktion kein Unternehmen.

Sprache ist hier nicht Beschreibung, sondern Stabilisierung.
Sie verteilt Rollen und normalisiert Abhängigkeiten.

"Arbeitgebende" und "Arbeitnehmende" verschleiern diesen Tausch.
Präziser wären Begriffe wie "Arbeitsnachfragende" und "Arbeitsanbietende".

Arbeit wird nicht gegeben oder genommen.
Sie wird gekauft, organisiert und entlohnt.

#Kapitalismus #Systemkritik #Lohnarbeit #Arbeit #Sprache
#27: Klassengesellschaft: Wie spaltet uns die Lohnarbeit? | Mit Nicole Mayer-Ahuja

Über „die Arbeiterklasse“ zu reden, gilt vielen als überholt. Andere sind zwar der Meinung, dass es solch eine Klasse noch gibt, aber wer alles dazu gehört, ist umstritten. Sind es vornehmlich Beschäftigte in der Industrie, vor allem der Arbeiter im Blaumann? Oder ist die Arbeiterklasse nicht viel ausdifferenzierter und diverser? Und wenn das so ist: Was aber eint alle Mitglieder der Arbeiterklasse und unterscheidet sie von denen „da oben“? Die Soziologin Nicole Mayer-Ahuja legt mit ihrem neuesten Buch „Klassengesellschaft akut: Warum Lohnarbeit spaltet – und wie es anders gehen kann“ eine klärende Intervention vor. Die arbeitende Klasse ist demnach alles andere als verschwunden, allerdings ist sie stark fragmentiert, besitzt kaum Klassenbewusstsein, steht vielmehr in Konkurrenz zueinander. Wir sprechen mit Nicole Mayer-Ahuja darüber, was Klasse ist, wo die Spaltungslinien innerhalb der arbeitenden Klasse verlaufen, wie auf diese Weise Bündnisse und Gegenwehr erschwert werden, wer davon profitiert und wie eine verbindende Klassenpolitik dem etwas entgegen setzen könnte. Schreibt uns an: [email protected]

Armutszeugnis
[heute beim Petitionsausschuss zur Prüfung eingereicht, eine Mitzeichnung ist noch nicht möglich]

KI regulieren, Sozialstaat sichern!

Wortlaut der #Bundestagspetition:

Mit der Petition wird gefordert, dass der Bundestag prüft, wie besonders wirkmächtige KI-Systeme rechtlich
zurechenbar, haftbar, prüfbar und begrenzbar gemacht werden können.

Zudem soll geprüft werden, wie automatisierte Wertschöpfung durch KI angemessen zur Finanzierung von
Rente, Pflege, Gesundheit und sozialer Sicherung beiträgt, wenn KI menschliche Lohnarbeit ersetzt.
---
Begründung:

#KünstlicheIntelligenz wirkt zunehmend in nahezu alle Lebensbereiche hinein: Arbeit, Verwaltung, Bildung, Gesundheit, Kommunikation, Wirtschaft, Medien und Rechtsverkehr. Sie erstellt Inhalte, steuert Prozesse, automatisiert Dienstleistungen, bereitet Entscheidungen vor und ermöglicht erhebliche wirtschaftliche Erträge.

Gleichzeitig ist oft nicht ausreichend klar, wer für besonders wirkmächtige KI-Systeme rechtlich
verantwortlich ist, wer haftet, wer wirtschaftlich profitiert und unter welchen Voraussetzungen solche Systeme geprüft, begrenzt oder stillgelegt werden können.

Das ist kein Argument gegen KI. Technischer Fortschritt soll möglich bleiben. Aber je größer die Wirkung eines Systems ist, desto klarer müssen Verantwortung, Prüfung, Haftung und Aufsicht geregelt sein. Für andere risikoreiche Technologien sind Zulassung, Halterschaft, Prüfung und #Haftpflicht selbstverständlich.
Für besonders wirkmächtige KI-Systeme braucht es eine vergleichbare rechtliche Zurechnung.

Ein zweites Problem betrifft die Finanzierung von #Rente, #Pflege, #Gesundheit und sozialer Sicherung. KI ersetzt oder verringert zunehmend menschliche #Lohnarbeit. Wenn das geschieht, verschwinden nicht die Menschen. Es verschwinden aber Teile der bisherigen Finanzierungsbasis des Sozialstaats.

Lohnarbeit finanziert nicht nur private Einkommen. Aus ihr entstehen Lohnsteuer sowie Beiträge zur Renten-,
Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Wenn Wertschöpfung künftig stärker durch KI-Systeme
entsteht, darf sie nicht von dieser Beitragslogik entkoppelt werden.

Sonst entsteht eine Schieflage:
Unternehmen, die Menschen beschäftigen, tragen weiter über Löhne und Beiträge erheblich zur Finanzierung des Gemeinwesens bei. Unternehmen, die Arbeit durch KI ersetzen, könnten produktiver werden, ohne vergleichbar zur Finanzierung von Rente, Pflege, Gesundheit und sozialer Sicherung beizutragen.

Der demografische Wandel verschärft den Handlungsbedarf. Eine alternde Gesellschaft muss mehr Renten-, Pflege- und Gesundheitsleistungen finanzieren, während relativ weniger Erwerbstätige diese Aufgaben tragen.

Wenn zusätzlich immer mehr Wertschöpfung automatisiert wird, braucht der Sozialstaat eine Finanzierungslogik, die dieser Realität entspricht.
Deshalb sollte frühzeitig geprüft werden, wie besonders wirkmächtige KI-Systeme rechtlich zurechenbar und automatisierte Wertschöpfung sozialstaatlich anschlussfähig gemacht werden können.

KI darf Lohnarbeit ersetzen. Aber nicht den Beitrag dieser Arbeit zum Gemeinwesen.

KI ersetzt Arbeit.
Aber der Mensch bleibt.