Debatte über 100.000-Euro-Grenze: Sollen Kinder künftig für die Pflege ihrer Eltern zahlen, Frau Zeulner?

Weniger Schonvermögen und Zugriff auf Omas Häuschen: Zuletzt haben Unionspolitiker harte Sparvorschläge für Pflege und Gesundheit gemacht. Emmi Zeulner von der CSU gibt Kontra.

DER SPIEGEL
@AwetTesfaiesus Könnt' man eigentlich auch auf die Krankenversicherung ausweiten: Wenn Menschen genug Erspartes haben oder ihre Angehörigen genug verdienen, warum nicht an Krebsbehandlung, Bypass und künstlichem Hüftgelenk selbst-beteiligen statt diese Kosten „der Allgemeinheit aufzubürden“? /s

@HeptaSean Als zynisches Argument eigentlich nicht falsch. Wenn die eine "Versicherungs"-Leistung so funktionieren soll, warum dann nicht auch andersherum.

Sozialsystem wäre ja halt genau eher umgekehrt.

@AwetTesfaiesus Naja, nee, stimmt schon. Sozialsysteme zahlen oft nur, wenn tatsächliche Bedürftigkeit vorliegt, Versicherungen dagegen bedingungslos, auch wenn man es sich auch ohne Versicherung (irgendwie, vielleicht mit Ach und Krach, vielleicht sogar locker) leisten könnte.

Wobei es hier ja um das geht, was _nicht_ von der Pflegeversicherung gedeckt wird.

Die Alternative, dass die Pflegeversicherung dann vielleicht so weit vergrößert werden muss, dass sie tatsächlich für die gesamten Kosten reicht, wird seltsamerweise gar nicht diskutiert.