Wenn in Chemnitz, einst Karl-Marx-Stadt, ein Roman aus der Gründungszeit der DDR zur Oper wird, ist das mehr als ein Bühnenexperiment. Es ist ein literarisches Wiederhören – und eine späte Würdigung. Jenny Erpenbeck als Librettistin und Komponist Ludger Vollmer bringen Rummelplatz auf die Bühne. Ihre Bearbeitung, reduziert auf vier Hauptfiguren, bleibt nah am sozialen und emotionalen Kern des Romans. Und macht deutlich: Die Geschichte, die Werner Bräunig erzählen wollte, ist nicht ...
Der Artikel der Berliner Zeitung von Immo v. Fallois ist mehr als eine Würdigung Clemens Meyers – er ist ein kulturpolitisches Statement. Mit deutlich erkennbarem Unmut analysiert er die Nicht-Auszeichnung von Meyers monumentalem Roman Die Projektoren auf der Frankfurter Buchmesse 2024. Der Text ist dabei keine bloße Ehrenrettung für einen enttäuschten Autor, sondern eine scharfsinnige Skizze über die Machtverhältnisse im deutschen Literaturbetrieb – ein Appell gegen das selbstzufriedene ...
Guten Morgen! Heute dreht sich das Rad des Schicksals und empfiehlt mir "Heimsuchung" von Jenny Erpenbeck. Zwei Zitate, die besonders herausstechen: „Ein Mensch ist ein Mensch, weil er sich erinnert.“ und „Die Zeit heilt alle Wunden, sagt man, aber das stimmt nicht. Die Wunden bleiben.“ Ich bin gespannt, wie neugierig ich bin und ob ich es erwerben möchte. 🌟
Jenny Erpenbecks Heimsuchung (2018) zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Romanen der Gegenwart. Die Autorin, bekannt für einfühlsame Gesellschaftsporträts, verknüpft hier vier Frauenschicksale über ein Jahrhundert hinweg zu einem bewegenden Kaleidoskop. Mit multiperspektivischer Erzähltechnik und poetischer Klarheit beleuchtet sie, wie persönliche Erinnerungen und politischer Wandel untrennbar miteinander verbunden sind.
📚 Die preisgekrönte Autorin Jenny Erpenbeck war zu Gast im Hamburger Literaturhaus. Im Gespräch mit Claudia Schumacher sprach sie über ihr Werk, ihre DDR-Vergangenheit und den Booker Prize – und fand klare Worte zu gesellschaftlichen Missständen.
Die Schriftstellerin Jenny Erpenbeck ist international ein großer Name und wird sogar als Anwärterin für den Nobelpreis gehandelt. Am Dienstag war die Booker-Preisträgerin zu Gast im Hamburger Literaturhaus. Ihr Gespräch mit Claudia Schumacher begeisterte das Publikum.
Der renommierte Regisseur Volker Schlöndorff plant, Jenny Erpenbecks Roman Heimsuchung zu verfilmen. Bekannt für seine Adaptionen anspruchsvoller Literatur, darunter Die Blechtrommel, kehrt Schlöndorff damit zu einem historischen Stoff zurück, der deutsche Geschichte durch ein einzelnes Haus in Brandenburg reflektiert.