Ulrich Tukur – Tatort: „Angriff auf Wache 08“ (2018)

Seit ich mit diesem Blog begann, habe ich mir geschworen, mich niemals auf das Tatort-Hamsterrad einzulassen um Woche für Woche das ganze Elend (und den seltenen Glanz) des Sonntagabendrituals über mich ergehen zu lassen – nur hier um darüber schreiben zu können. Das können und machen andere viel besser – und vor allem werden sie dafür bezahlt. Aber für diesen einen, mache ich das wieder, mit 7 Jahren Abstand, und ganz freiwillig. Weil es die Wiederholung eines Murot-Tatorts ist. (ARD, Wh.)

Ulrich Tukur - Tatort: „Angriff auf Wache 08“ (2018)

Seit ich mit diesem Blog begann, habe ich mir geschworen, mich niemals auf das Tatort-Hamsterrad einzulassen um Woche für Woche das ganze Elend (und den seltenen Glanz) des Sonntagabendrituals über mich ergehen zu lassen - nur hier um darüber schreiben zu können. Das können und machen andere viel besser - und vor allem werden sie dafür bezahlt. Aber für diesen einen, mache ich das wieder, mit 7 Jahren Abstand, und ganz freiwillig. Weil es die Wiederholung eines Murot-Tatorts ist. (ARD, Wh.)

NexxtPress

Franz Rogowski, Sandra Hüller – „In den Gängen“ (2018)

Auch ein profaner Großmarkt ist nicht vor der Magie des Kinos gefeit: Regisseur Thomas Stuber, Franz Rogowski, Sandra Hüller und einem kleinen Ensemble gelang 2018 ein großer Film über Liebe und Solidarität. – Nach einer Kurzgeschichte von Clemens Meyer. (ARD, Wh)

Franz Rogowski, Sandra Hüller - "In den Gängen" (2018)

Auch ein profaner Großmarkt ist nicht vor der Magie des Kinos gefeit: Regisseur Thomas Stuber, Franz Rogowski, Sandra Hüller und einem kleinen Ensemble gelang 2018 ein großer Film über Liebe und Solidarität. - Nach einer Kurzgeschichte von Clemens Meyer. (ARD, Wh)

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Peter Kurth, Thomas Stuber – „Herbert“ (2015)

„Bezirksmeister 82, Stamm, der Stolz von Leipzig…“ – Die Geschichte eines Boxers und seines letzten Kampfes, war die erste Zusammenarbeit von Peter Kurth mit Thomas Stuber. Ein großer Film über einen Mann, der in seinem Leben immer nur auf die Fresse bekommen hat. Größtmögliches Kino, mit dem besten Kurth aller Zeiten. (ARD, Wh)

Peter Kurth, Thomas Stuber – „Herbert“ (2015)

„Bezirksmeister 82, Stamm, der Stolz von Leipzig...“ - Die Geschichte eines Boxers und seines letzten Kampfes, war die erste Zusammenarbeit von Peter Kurth mit Thomas Stuber. Ein großer Film über einen Mann, der in seinem Leben immer nur auf die Fresse bekommen hat. Größtmögliches Kino, mit dem besten Kurth aller Zeiten. (ARD, Wh)

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Eine Frage des Gewichts: Clemens Meyer, Buchpreise und das literarische Ungleichgewicht - Aktuelles

Der Artikel der Berliner Zeitung von Immo v. Fallois ist mehr als eine Würdigung Clemens Meyers – er ist ein kulturpolitisches Statement. Mit deutlich erkennbarem Unmut analysiert er die Nicht-Auszeichnung von Meyers monumentalem Roman Die Projektoren auf der Frankfurter Buchmesse 2024. Der Text ist dabei keine bloße Ehrenrettung für einen enttäuschten Autor, sondern eine scharfsinnige Skizze über die Machtverhältnisse im deutschen Literaturbetrieb – ein Appell gegen das selbstzufriedene ...

Lesering.de

Franz Rogowski, Sandra Hüller – „In den Gängen“ (2018)

Auch ein profaner Großmarkt ist nicht vor der Magie des Kinos gefeit: Regisseur Thomas Stuber, Franz Rogowski, Sandra Hüller und einem kleinen Ensemble gelang 2018 ein großer Film über Liebe und Solidarität. – Nach einer Kurzgeschichte von Clemens Meyer. (ARD, Wh)

Franz Rogowski, Sandra Hüller - "In den Gängen" (2018)

Auch ein profaner Großmarkt ist nicht vor der Magie des Kinos gefeit: Regisseur Thomas Stuber, Franz Rogowski, Sandra Hüller und einem kleinen Ensemble gelang 2018 ein großer Film über Liebe und Solidarität. - Nach einer Kurzgeschichte von Clemens Meyer. (ARD, Wh)

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In einer sehr spannenden und unterhaltsamen Lesung hat #ClemensMeyer gestern Abend im Kontext der sozialistischen Produktionen von Western Filmen nebenbei einen DDR Film genannt, der in der #Mongolei gedreht worden ist.

Er berichtet über die Bemerkung, dass mongolische Pferde ja Ponys, keine "richtigen" Pferde seien.

Bei dem Film handelt es sich wohl um "Der Scout" (1983). Schon erstaunlich im Trailer die mongolischen Gesichter unter den Komparsen zu sehen.

https://youtu.be/sMYi2L77K6o?si=BSrMPEzkKjJU5Y0L

Der Scout - DEFA-Trailer

YouTube
Lessing-Preis 2025: Clemens Meyer sowie Georg Genoux und Tina Pruschmann geehrt - Kultur - Lesering.de

Am 22. Januar 2025, dem 296. Geburtstag von Gotthold Ephraim Lessing, wurde im Rahmen der Kamenzer Lessing-Tage der renommierte Lessing-Preis des Freistaates Sachsen verliehen. Der Hauptpreis ging an den Schriftsteller Clemens Meyer, während die Förderpreise an den Theaterregisseur Georg Genoux und die Autorin Tina Pruschmann vergeben wurden. Die Veranstaltung würdigte Künstler, deren Arbeiten in der Tradition Lessings stehen und durch literarischen und gesellschaftlichen Anspruch ...

Bayerischer Buchpreis 2024: Wieder einmal Hefter und Meyer unter den Favoriten - Buchpreis - Lesering.de

Am 7. November 2024 wird die Preisverleihung des Bayerischen Buchpreises in der eindrucksvollen Kulisse der Allerheiligen-Hofkirche der Münchner Residenz stattfinden. Bereits im Vorfeld ist klar, dass auch in diesem Jahr ein spannender Wettbewerb um die begehrten Auszeichnungen bevorsteht. Unter den Favoriten finden sich erneut bekannte Namen wie Martina Hefter und Clemens Meyer. Die Veranstaltung, die vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Bayern organisiert wird, erhält ...

Clemens Meyer und Monika Hefter erneut nominiert um Bayerischen Buchpreis

Nach wütendem Abgang beim Deutschen Buchpreis konkurrieren Clemens Meyer und Monika Hefter um Bayerischen Buchpreis. Meyer bezeichnete Nicht-Auszeichnung als Schande für Literatur.

DieBayern.de

Wir sollten mehr über das Schreiben sprechen, über die Kraft, die darin liegen kann. Finde ich“, schreibt Kathrin Bach auf Facebook. Und holt mich damit ab, an dem Punkt an dem ich so ungut seit Tagen klebe. Dieser Punkt den ich gerade so umgehe, dass er nicht zu einem Loch wird, mich nicht noch tiefer sinken lässt, dessen Anziehungskraft andererseits so groß ist, dass ich scheinbar unfähig bin, einen Schritt weiter zu gehen, in Bewegung zu bleiben. Dabei ist es so wichtig in Bewegung zu bleiben, auch wenn ab und an ein Schritt mehr zurück als nach vorn führt, weil wir nur so unsere eigene Mitte wahren können, nur indem wir in Bewegung bleiben, alles immer wieder neu austarieren, wie ich mit einer Freundin kürzlich noch einmal im Gespräch manifestieren konnte. Es sind ja nicht die großen Neuigkeiten, die einer helfen, wenn sie feststeckt, sondern häufig einfach nur die Erinnerung an das, was man eigentlich weiß, aber leider immer wieder vergisst.

Ich lese immer noch „Die Projektoren“ und das ist nicht immer ein Vergnügen, nicht weil Meyer nicht schreiben kann, oder irgendetwas nicht gut macht, sondern vielmehr weil er vieles so bedrückend gut macht. Das Kapitel mit den Neonazis, die später auch im Balkan mitkämpfen, ist mitunter nicht leicht auszuhalten, weil Meyer es sich gerade nicht leicht macht, er zeichnet keine Figuren, die nur verblendet und schlecht sind, er bedient sich einiger Klischees, aber nie ohne sie aufzubrechen, die Jungs, die da auf „fremden Pfaden“ unterwegs sind, sind grausam und kindlich zugleich, verloren und verblendet. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie viel schreckliche Dinge man gelesen und recherchiert haben muss, bevor man darüber schreiben kann. Ich stelle mir dieses Schreiben als eins vor, dass eher Kraft kostet als Kraft schenkt.

Bei Gedichten, denke ich gerade, ist es anders. Selbst die wirklich sehr bedrückenden Gedichte von Mary Jo Bang (Elegie) oder David Grossmann (Aus der Zeit fallen) anlässlich des Todes ihrer Kinder haben etwas, das mich tröstet, das mich spüren lässt welche Kraft in der Sprache liegt, in der Form. Während ich bei Meyer nur ehrfurchtsvoll staune, wie komplex und eindringlich er Zusammenhänge schildert, wie er Bilder findet und Fäden treu bleibt, obwohl er ständig abschweift.

https://muetzenfalterin.blogda.ch/2024/10/25/wir-sollten-mehr-ueber-das-schreiben-sprechen/

#AusDerZeitFallen #ClemensMeyer #DavidGrossmann #DieProjektoren #Elegie #KatrhinBach #Kraft #MaryJoBang

Kathrin Bach

   

Kathrin Bach