Nichts ist #absolut. Alles #Ă€ndert sich, alles #bewegt sich, alles #dreht sich, alles #fliegt und geht weg.
(Frida #Kahlo)
#psychotHHerapie #Zitat #Zitate #FridaKahlo

https://www.jangoeritz.de/zitate

Zitate | Psychotherapie und Psychologische Beratung Hamburg

Zitate Archive | Heilpraktiker fĂŒr Psychotherapie und Psychologische Beratung in Hamburg

Psychologische Praxis Jan Göritz
Der Herbst ist schon auch einfach wunderschön. So eine ganz eigene Stimmung legt sich ĂŒber die Landschaft.

#Fotografie #bewegt #Herbst #Fluss #Aare #Farben #BĂ€ume #Baeume #Landschaft #BrĂŒcke #Bruecke #EisenbahnbrĂŒcke #Eisenbahnbruecke #Wasser #fliessen #Abendstimmung #Sonnenuntergang

🩋 Der Bett-Schmetterling – einfache MobilisationsĂŒbung im Bett zur Lockerung von RĂŒcken & HĂŒften.

Link zur Übung: https://bit.ly/4koR2sg

#Famos1Punkt0 #bewegen #bewegt #Mobilisation #Gesundheit #RĂŒckenwohl #BettĂŒbung #Famos1Punkt0 #ButterflyStretch #Schmerzfrei

Flattert jetzt schon das Vögelchen?

✅ Mobilisiert Schultern & Arme
✅ Löst Verspannungen
✅ Fördert Wohlbefinden & Leichtigkeit

Schau Dir die Übung dazu an: https://bit.ly/3Tmffoc

#Famos1Punkt0 #bewegen #bewegt #SchrittfĂŒrSchritt #Abheben #LĂ€cheln

Wer die Arktis bewegt (Teil 2)

An vielen Orten der Arktis arbeiten Menschen an Lösungen fĂŒr ein gutes Leben in der Region trotz steigender Temperaturen. Sie kĂ€mpfen etwa gegen den Permafrost oder bauen nachhaltig.

Aktion Eiszeit

Der russische Geophysiker Sergey Zimov und sein Sohn Nikita wollen in Sibirien den Permafrost retten 

Mit dem grauen Zopf und dem vor KĂ€lte glĂŒhenden Gesicht sieht Sergey Zimov ein wenig aus, wie man sich einen russischen Mystiker an der Schwelle zum 20. Jahrhundert vorstellt. Er blickt in eine Ebene aus NadelbĂ€umen und StrĂ€uchern, hebt den Kopf und stĂ¶ĂŸt ein langes „hohohoho!“ aus. Die Kamera fĂ€hrt zurĂŒck. Zimov sitzt auf einer runden Baracke, auf deren Dach eine riesige SatellitenschĂŒssel steht. 

Sergey Zimov, so zu sehen in einer Arte-Reportage aus dem Jahr 2017, ist Geophysiker. Sein Ziel: den Permafrost retten. Mit seinem Sohn Nikita hat er den PleistozĂ€n-Park gegrĂŒndet – zwanzig Quadratkilometer am ostsibirischen Fluss Kolyma, wo sie eine Welt erschaffen wollen, wie sie vor mehr als 10.000 Jahren hier existierte. Bis Menschen auftauchten und sich das von Mammuts und Tigern durchstreifte Weideland in eine schweigende Welt aus genĂŒgsamen Pflanzen zurĂŒckzog.

Auf Social Media zeigen aktuelle Posts Pferde und zottelige BĂŒffel, von den Zimovs im Park angesiedelt, inmitten verschneiter Weite. Eine Interview-Anfrage beantwortet Nikita Zimov: Er ist busy, gerade weit draußen, in zwei Wochen erst zurĂŒck in der Zivilisation, dann könne man sprechen.

Was haben große SĂ€ugetiere mit dem Permafrost zu tun – gefrorenem Boden, der droht, zu Schlamm zu werden und dabei riesige Mengen Treibhausgase in die AtmosphĂ€re auszuatmen? Denn mit seinem Auftauen erwachen im Permafrost enthaltene Mikroben aus einem jahrtausendelangen Schlaf. Sie beginnen, Pflanzenreste zu fressen, die ebenfalls auftauen. Dabei entstehen Kohlendioxid und Methan.

Der Plan von Nikita und Sergey Zimov: Rentiere, Elche, Moschusochsen sollen den Schnee im Park so dicht trampeln, dass die KĂ€lte im Winter besser in den Boden eindringen kann. Das schĂŒtzt den Permafrost. Zudem fressen die Tiere die jetzige Vegetation aus StrĂ€uchern und BĂ€umen so stark ab, dass sich im Sommer wieder Grasland ausbreitet. Das helle, nĂ€hrstoffreiche GrĂŒn böte den Tieren, die derzeit im Park noch zusĂ€tzlich gefĂŒttert werden mĂŒssen, ausreichend Nahrung und reflektierte zudem die Sonne besser als die braune Tundra – der  Boden bliebe kĂŒhler.

Sergey Zimov im PleistozÀn-Park, Foto: IMAGO / imagebroker

Die Idee findet weltweit Beachtung: Unter anderem konnten die Zimovs ihr Projekt im Fachmagazin Nature vorstellen, Zeitungen wie National Geographic oder die New York Times berichteten. Torben Windirsch, Permafrostexperte am Alfred-Wegener-Institut in Potsdam, sagte zum Wissenschaftsmagazin
Spektrum, er halte die Theorie der Zimovs fĂŒr spannend, weil die Pflanzenfresser das Tauen des sibirischen Bodens auf unterschiedliche Weise bremsen könnten.

Einen Tag vor dem Interview die finale Absage. Er werde lĂ€nger bleiben, schreibt Nikita Zimov. Eine Mail mit Fragen bleibt unbeantwortet. In Studien aber berichten die Zimovs von ihren Messungen: Seit Beginn des Experiments 1996 hĂ€tten sich vermehrt GrĂ€ser im Park ausgebreitet, der Boden speichere mehr Kohlenstoff, die Bodentemperatur sei gesunken. Doch sind die Zimovs möglicherweise nicht nur unkonventionelle VisionĂ€re – sondern auch ein wenig durchgeknallt? Immerhin wĂŒrden sie eines Tages gern Mammuts im Park ansiedeln. Andererseits: Ohne ein wenig VerrĂŒcktheit wĂ€re ein spendenfinanziertes Projekt wie der PleistozĂ€n-Park kaum machbar. Wie sagt Sergey Zimov in der Doku? „Ich will, dass das Leben hier wieder Einzug hĂ€lt.“  

Bauen, wo die Gletscher schmelzen

Der dĂ€nische Architekt Kasper Pielemand  konstruiert nachhaltige GebĂ€ude in Grönland

Rund 250 Kilometer nördlich des Polarkreises schmiegt sich ein futuristisches GebĂ€ude in die verschneite Felslandschaft. Stahl, Holz und Glas tragen das gebogene Flachdach. Das Icefjord-Center in Ilulissat, Westgrönland, ist das erste Arktis-Projekt der dĂ€nischen Architektin Dorte Mandrup. 2016 erhielt sie den Zuschlag fĂŒr die Planung, eine völlig neue Aufgabe. „Wenn wir in Kopenhagen bauen, haben wir etwa 95 Prozent des Wissens, das wir brauchen. Bei der Arbeit in Grönland wussten wir gerade mal 5 Prozent“, sagt Kasper Pielemand. Er ist fĂŒr die Arktis-Projekte verantwortlich.

Unsere Dacheindeckung muss Temperaturen von plus 50 bis minus 40 Grad standhalten — Kasper Pielemand

 Die Planung des Icefjord-Centers war fĂŒr ihn das erste Projekt in der Region. Über Wochen suchten Pielemand und sein Team nach dem besten Design, den richtigen Materialien. Im Sommer 2019 startete der Bau. Sechsmal reiste Pielemand zur Stippvisite nach Grönland. Immer wieder musste das Team seine PlĂ€ne an die arktischen Bedingungen anpassen. Auch die Corona-Pandemie erschwerte die Arbeit. Jeder Besuch hieß QuarantĂ€ne, die Pielemand mit Dutzenden SpaziergĂ€ngen durch die Landschaft verbrachte. „Ich habe die großartige Natur erlebt, um die es bei dem Projekt geht.“ Das Icefjord-Center liegt in direkt am Sermeq-Kujalleq-Gletscher, einem der wenigen, durch den das grönlĂ€ndische Inlandeis ins Meer gelangt. Zu dem vielen Schmelzwasser und Schnee kommen starke Winde und extreme Temperaturen. „Unsere Dacheindeckung muss Temperaturen von plus 50 bis minus 40 Grad standhalten“, erklĂ€rt Pielemand. 

Wie die FlĂŒgel einer Schneeeule: das Icefjord-Center in Ilulissat, Westgrönland, Foto: Dorte Mandrup Kangiata

Ergebnis ist ein GebĂ€ude, das an die FlĂŒgel einer Schneeeule erinnern soll. Durch die aerodynamische Form fegt der Schnee im Winter sowohl ĂŒber als auch unter das GebĂ€ude, damit der Eingang nicht zuschneit. Wenn es wĂ€rmer wird, fließt das Schmelzwasser unter dem Bau hindurch. Der Eingriff in die Umwelt ist minimal. „Wir haben ein festes Fundament am Ende des GebĂ€udes, der Rest steht auf Pfeilern.“

Erst sollte der Bau fast ausschließlich aus Holz entstehen. „Aber Temperaturen und Feuchtigkeit haben sich in den letzten 20 Jahren ziemlich dramatisch verĂ€ndert. Stahl ist besser geeignet und weniger wartungsaufwendig“, sagt Pielemand. 80 Prozent des Stahls sind recycelt und wiederverwertbar. Allerdings gibt es keine lokale Produktion von Stahl, Holz und Glas, weder in Grönland noch anderswo innerhalb des Polarkreises. FĂŒr das Icefjord-Center musste alles ĂŒber DĂ€nemark importiert werden. Das ist teuer und, natĂŒrlich, nicht wirklich nachhaltig.

Nachhaltig bauen in der Arktis, geht das ĂŒberhaupt? „Bauen trĂ€gt immer zum Klimawandel bei, egal wie.“ Aber auch soziale Nachhaltigkeit spiele bei Bauprojekten in der Region  eine wichtige Rolle. Weil durch den Klimawandel die Jagd  als Lebensgrundlage fĂŒr die lokale Bevölkerung immer schwieriger werde, könnten Bauprojekte behutsam den Tourismus fördern und so die Gesellschaft vor Ort erhalten. Das Icefjord-Center erklĂ€rt Besucher:innen zudem in der Ausstellung, wie der Klimawandel die Eisdecke in Grönland immer weiter zerstört – damit sie verstehen, warum es so wichtig ist, sie zu schĂŒtzen. 

Nicht mal zwei Jahre nach Baubeginn eröffnete das Icefjord-Center. Weil es im Sommer kaum dunkel wird, konnte teilweise rund um die Uhr gebaut werden. Zwei weitere Arktis-Projekte der Firma in Norwegen und eines in Kanada sind gestartet. Bauen in der Arktis hat Zukunft, glaubt Pielemand. „Es wird eine wachsende Nachfrage geben und hoffentlich auch den Wunsch, dabei möglichst nachhaltig vorzugehen.“  

#arktis #bewegt

Der Eisrausch | Good Impact

Ein EiswĂŒrfel aus der Arktis, ein Schluck Geschichte im Glas. Doch was steht auf dem Spiel, wenn das Naturreich fĂŒr den Profit schmilzt?

Good Impact

Wer die Arktis bewegt (Teil 1)

An vielen Orten der Arktis arbeiten Menschen an Lösungen fĂŒr ein gutes Leben in der Region trotz steigender Temperaturen. Sie ermutigen zum Beispiel junge Menschen in der Region zum Engagement oder organisieren Jugendkonferenzen.

Respektiert die Natur

Olga Ievleva, 25, ist Komi und engagiert sich im Arctic Youth Network

„Ich liebe die arktische Region und die vielen unterschiedlichen Menschen, die dort leben. Es gibt viele indigene Gruppen und alle haben eines gemeinsam: tiefen Respekt vor der Natur. Nach meinem Master 2023 habe ich mich beim Arctic Youth Network, einer Non-Profit-Organisation junger Menschen der Region, fĂŒr den Vorstand beworben. Im Dezember ging es los, ehrenamtlich. Seit Mai 2024 bin ich Vorsitzende.

Ich möchte jungen Leuten zeigen: Egal wie klein und abgelegen ihr Heimatort in der Arktis auch ist – es gibt Möglichkeiten, etwas zu bewegen. Bei unserem letzten Meeting haben wir diskutiert, wie kĂŒnftige Umweltjurist:innen diverse Perspektiven in ihrer Ausbildung ansprechen und auch institutionelle VerĂ€nderungen anstoßen können. Damit zum Beispiel der Schutz indigener Rechte oder Territorien hĂ€ufiger Thema im Studium wird. Durch die Zusammenarbeit mit einem Alumni-Netzwerk haben wir Kontakte zu UniversitĂ€ten und können Neuerungen anstoßen.

Ich bin mit KĂŒhen, HĂŒhnern und GĂ€nsen aufgewachsen, habe mit meinem Vater Fische im Fluss hinter unserem Haus gefangen. Wir konnten uns gut selbst versorgen — Olga Ievleva

Ich bin in dem Örtchen Noshul’ im SĂŒden der russischen Republik Komi aufgewachsen. Wir gehören zum finno-ugrischen Kulturkreis und sind mit Menschen aus Finnland, Ungarn und Estland verwandt. Meine Großeltern sprachen mit mir auf Komi, anders als meine Eltern. Als Teil der Russischen Förderation war es ihnen wichtig, dass ich akzentfreies Russisch beherrsche. Ich bin mit KĂŒhen, HĂŒhnern und GĂ€nsen aufgewachsen, habe mit meinem Vater Fische im Fluss hinter unserem Haus gefangen. Wir konnten uns gut selbst versorgen.

Zur achten Klasse bin ich in die Hauptstadt der Republik Komi gezogen, nach Syktyvkar, 200 Kilometer von zu Hause entfernt – ohne meine Eltern. Das war schon schwierig, aber fĂŒr meine IdentitĂ€tssuche sehr wichtig. Dort habe ich viel ĂŒber die Komi-Kultur gelernt, da das Teil des Lehrplans war. Wir sprachen ĂŒber ihre Mythologie, lernten Weben, wie es bei den Komi traditionell ĂŒblich ist. In der Schule habe ich erst so richtig realisiert, dass ich nicht nur russische StaatsbĂŒrgerin bin, sondern auch Vertreterin einer indigenen Gruppe. 

Im letzten Schuljahr habe ich mir ein Drohnen-Video von der Arktis angeschaut, durch die ein Eisbrecher fuhr – ich war schockverliebt. Ich wusste, da möchte ich hin und das Eis mit eigenen Augen sehen. Auch deshalb habe ich mich in meinem Master International Relations fĂŒr den Schwerpunkt Arktis entschieden. 

In meiner Doktorarbeit beschĂ€ftige ich mich jetzt mit den Jagd-Regularien der kanadischen Regierung, die sie den Inuit in Nunavut auferlegen. Die Inuit finden die Jagdquote unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig niedrig, und ich möchte das untersuchen. Es ist wichtig die ErnĂ€hrungssicherheit der Menschen dort zu verbessern. Weil vieles importiert werden muss, sind Lebensmittel dort sehr teuer. Die kanadische Regierung will die Tiere schĂŒtzen, die Inuit kĂ€mpfen mit Nahrungsknappheit – ich wĂŒrde gerne vermitteln und mich fĂŒr einen ausgewogenen Schutz der indigenen Rechte starkmachen.“

Plötzlich im Mittelpunkt

Embla Elde, 23, organisiert Jugendkonferenzen in der Arktis

Es ist einer dieser Tage, an denen die Arktis nicht auf freundlich tut. Januar 2022. Vor den BĂŒrofenstern ist es finster, dichte Wolken hĂ€ngen ĂŒber TromsĂž, die Lichter am Hafen schimmern im Fjord. Doch Embla Elde friert nicht – erst vor ein paar Stunden ist sie in Oslo in den Flieger gestiegen, Schneesturm, VerspĂ€tung, in TromsĂž direkt ins Taxi, weiter zum Treffen mit der norwegischen Ex-Diplomatin und Unternehmerin Goril Johansen – nun steht sie noch in Daunenjacke eingepackt, Koffer in der Hand, vor einem langen Tisch mit zwanzig Mitarbeiter:innen von UniversitĂ€ten, lokalen GeschĂ€ftsleuten, Politiker:innen. „Was können wir fĂŒr dich tun?“, fragen sie. „Mein Herz rutschte in die Hose“, erzĂ€hlt Elde. „Plötzlich stand ich im Mittelpunkt – bei der Vorbereitung der Arktis-Jugendkonferenz.“ 

Elde wĂ€chst in Hokksund auf, einer kleinen Stadt im SĂŒdosten Norwegens. „Da gibt es praktisch nichts, außer Landwirtschaft und Industrie. Die jungen Leute ziehen alle weg“, sagt Elde, ihre blonden Haare krĂ€useln sich ĂŒber ihre gelbe Bluse. Gerade lebt sie in Berlin. „Ich war sehr ehrgeizig als Kind, mit vier wollte ich Gehirnchirurgin werden, mit zwölf Diplomatin.“ Klar ist: irgendwas, wo man etwas verĂ€ndern kann. Elde macht ihren Bachelor in Internationalen Beziehungen an der UniversitĂ€t Oslo, danach den Master in International Affairs an der Hertie School in Berlin. Schon wĂ€hrend der Schule engagiert sie sich beim European Youth Parliament (EYP), einem Netzwerk, in dem junge Menschen ĂŒber Politik diskutieren. Dort trifft sie Henning Undheim, die beiden werden Freunde – und haben eine Idee: Warum nicht ein Projekt fĂŒr junge Menschen zur Arktis starten? „Viele haben so gut wie keine BerĂŒhrungspunkte mit der Region, das wollten wir Ă€ndern“, sagt Elde. DafĂŒr brauchen sie Geld. Elde und Undheim schreiben Stiftungen an, die Gemeinde in TromsĂž, das norwegische Außenministerium. „Am Anfang nahm man uns oft nicht ernst.“ Zu Meetings nimmt sie eine einseitige Projektbeschreibung fĂŒr Investor:innen mit. 

Wir wollten keine Schein-Inklusion Indigener. Wir haben die BĂŒhne gestellt – ĂŒber den Inhalt entschieden sie — Embla Elde

MĂ€rz 2023. 350 junge Menschen aus 32 LĂ€ndern kommen in TromsĂž zusammen, von Armenien bis Aserbaidschan. „Wir haben einen ganzen Campingplatz gemietet“, sagt Elde. Die Teilnehmer:innen schlafen in HĂŒtten, nachts flackern ĂŒber ihren Köpfen die Nordlichter. Abends gibt es eine SĂĄmi Culture Night, Talentshows, Konzerte. „Wir wollten keine Schein-Inklusion Indigener. Wir haben die BĂŒhne gestellt – ĂŒber den Inhalt entschieden sie“, so Elde. Was jungen Indigenen wichtig ist? Dass die Arktis ein bewohnbarer Ort bleibt. Sie endlich gehört werden. „Ohne die Leute vor Ort in TromsĂž hĂ€tten wir das nie geschafft. Ein norwegischer Fischerverband spendierte uns 70 Kilogramm Kabeljau.“

Die Veranstaltung schlĂ€gt Wellen: Wenig spĂ€ter organisiert WWF Schweden das Projekt Youth Together 4 Arctic Futures – und fragt Elde und Undheim, ob sie im Jugendausschuss und beim Planen der jĂ€hrlichen Arktiskonferenz aushelfen möchten. „Unser Ansatz gefiel ihnen“, sagt Elde. 

Doch was bringt sowas – außer Symbolkraft? „Klar lĂ€sst ein Trump sich nicht von ein paar jungen Menschen sagen: Keine Invasion Grönlands. Doch wer eine starke Jugendarbeit hat, indigene Völker einbezieht und konstruktiv den Klimawandel zum Thema macht, schafft eine gute Grundlage fĂŒr GesprĂ€che – auch auf hoher Ebene.“  

#arktis #bewegt

Home

A Network by Arctic Youth for Arctic Youth A Network by Arctic Youth for Arctic Youth ARCTIC YOUTH NETWORK OUR VISION The vision of Arctic Youth Network is an inclusive world where aspiring leaders have equitable access to resources to

Arctic Youth Network
10 Arme Überkreuz Heben: Kreuzweise Dehnung im Bett – Famos1Punkt0