Ich halte es für geradezu fahrlässig, Donald Trump für irgendeinen Iran-Deal zu feiern, wie der Bundeskanzler. In diesem Konflikt stehen Macht, Ego und Größenwahn viel höher als Menschenleben. Weder Trump noch die Mullahs im Iran haben bisher gezeigt, dass Frieden ihr Ziel ist. Ein Waffenstillstand ist kein Frieden. Er ist einfach nur die Pause bis die nächsten Raketen fliegen. Rohstoffe, Machtinteressen und natürlich die US-Innenpolitik treiben diesen Krieg an. Wer jetzt jubelt, wird schon morgen wieder das Donnern der Bomben hören.
#Iran #Trump #Nahost #Geopolitik #Krieg #Diplomatie #Frieden #Politik
Ich glaube der einzige der ein Abkommen mit dem Iran für realistisch hält ist Donald Trump ^^
Seine kleine 'Wag the Dog'-Aktion im Iran ist gewaltig schiefgelaufen.
Ein Frieden mit dem Iran wird jedenfalls sehr teuer werden für die Amerikaner ...
#pr
#usa
#geopolitik
#techfaschismus
https://www.tagesschau.de/ausland/asien/iran-usa-abkommen-angriffe-100.html

#Europa und #Israel: Zwischen strategischer Partnerschaft und politischem Spannungsfeld.
Eine Analyse über Interessen, Narrative und Europas außenpolitische Glaubwürdigkeit.
Europas Besessenheit mit Israel (Analyse)
Europa Israel Besessenheit: Europa beobachtet Israel mehr und schärfer als andere Konflikte. Meine Analyse über politische Schieflagen, Antisemitismus, Protestkultur und Medienverzerrung.
Europa im Blickpunkt
Wiegand wills wissen
Von Wolf Achim Wiegand (Bilder: KI)
Europa Israel Besessenheit
Hamburg/London (waw) – Es gibt derzeit kaum ein außenpolitisches Thema, das europäische Politiker, Aktivisten, Medien und gesellschaftliche Debatten so sehr zu beschäftigen scheint wie Israel. Kaum eine Woche vergeht ohne neue Resolutionen, Verurteilungen, Demonstrationen, Boykottaufrufe oder mediale Schwerpunktsetzungen.
Ein überproportionaler Fokus
Betrachtet man die Vielzahl globaler Krisenherde, drängt sich eine Frage auf: Warum richtet sich ein derart überproportionaler Fokus auf den einzigen jüdischen Staat der Welt? Es gibt noch einige andere Konfliktherde, die brennen – Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine, zunehmende Aggressivität Chinas gegenüber Taiwan, der Krieg Iran/USA oder zahllose vergessene Konflikte:
https://twitter.com/CotlerWunsh/status/2064969968815407329#
Nach dem 7. Oktober: Eskalation der Debatte
Warum also bei so viel mehr unermesslichem Leid in der Welt alle Augen auf Israel? Die Antwort ist unbequem. Sie liegt nicht allein in der geopolitischen Bedeutung Israels. Sie liegt auch nicht ausschließlich in der Tragik des Nahostkonflikts.
Vielmehr offenbart die europäische Debatte eine bemerkenswerte Obsession. Sie erscheint häufig weniger von nüchterner Analyse als von moralischer Projektion geprägt.
Seit dem Terrorangriff der Hamas vom 7. Oktober 2023 befindet sich Israel in einer sicherheitspolitischen Ausnahmesituation. Über 1.000 Menschen wurden ermordet, Hunderte verschleppt, ganze Familien ausgelöscht.
Dennoch verschob sich die öffentliche Debatte in vielen europäischen Ländern innerhalb weniger Monate nahezu vollständig. Erst war die Frage, wie ein demokratischer Staat auf einen der schwersten Terrorangriffe seiner Geschichte reagieren darf. Daraus wurde die Frage, wie weit man Israel kritisieren, sanktionieren oder isolieren sollte. Europa ist in dieser Frage scharf gespalten.
Auf der einen Seite stehen Regierungen wie die von Spanien, deren linker Regierungschef Pedro González (Sozialisten) kaum einen Tag ohne Fiesigkeiten gegen Israel verstreichen lässt. Auf der anderen halten Länder wie Tschechien die Stellung. Außenminister Petr Macinka (Motoristé sobě) erklärt, er werde selbst EU-Sanktionen gegen den umstrittenen israelischen Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir blockieren.
Und dazwischen pustet Frankreichs Präsident Emmanuel Macron derart mit Sprechblasen aus dem Elysee-Palast herum, als könne er inmitten des Trump-Getrampels bei irgendjemand Gehör finden… Die Israelis können es sich im Existenzkampf schon gar nicht leisten, wohlfeile Ratschläge von wem auch immer zu erhalten, denn bei Ihnen geht es nicht um papierene Erklärungen, sondern ums Überleben:
„Trump neigt dazu, uns Israelis öffentlich wie Vasallen zu behandeln, die jedem seiner Befehle gehorchen müssen. Es stellt sich daher die Frage, ob Israel unter allen Umständen und um jeden Preis den Forderungen des Weißen Hauses nachkommen muss.“ – Michael Oren, Historiker, Ex-Botschafter Israels in den USA, einst Politiker, Gründer der Israel Advocacy Group
Selbstverständlich müssen demokratische Gesellschaften das Handeln jeder Regierung kritisch hinterfragen dürfen – auch das der israelischen. Doch auffällig ist die Asymmetrie.
Proteste und Radikalisierung in Europa
Während autoritäre Regime oft geringe Aufmerksamkeit erhalten, wird jede militärische Entscheidung Israels zum Gegenstand internationaler Empörung. Resolutionen gegen Israel gehören inzwischen zur politischen Routine. In vielen Parlamenten und internationalen Organisationen entsteht der Eindruck, als sei die Stabilität des Weltfriedens primär von den Entscheidungen Jerusalems abhängig.
Parallel zum Diskurs der Politik hat sich auf Europas Straßen eine Protestkultur etabliert, die zunehmend radikalere Züge annimmt. Israelische Flaggen werden verbrannt, Polizisten grob beschimpft.
Im Hintergund arbeitet eine unheilvolle Szene mit engen Verbindungen zu den Terrorgruppen Hamas und Hisbollah. Kürzlich hat das Kammergericht Berlin vier Aktive der islamistischen Hamas-Terroristen zu bis zu sechs Jahren Haft verurteilt. Sie hätten europaweit Anschläge auf Israelis und Juden geplant, sagte die Richterin.
Klar, nicht jede Solidaritätsbekundung mit den Palästinensern ist extremistisch. Millionen Menschen wünschen sich friedlich ein Ende des Leids der Zivilbevölkerung in Gaza.
Antisemitismus als gesellschaftliches Warnsignal
Doch ebenso wenig lässt sich ignorieren, dass sich unter den Demonstrationen immer wieder Gruppen finden, die terroristische Organisationen relativieren. Sie rechtfertigen Gewalt oder verbreiten offen antisemitische Parolen. So überschreiten sie häufig die Grenze zwischen legitimer Kritik an israelischer Politik und der Dämonisierung des jüdischen Staates.
Besonders alarmierend ist eine Entwicklung, die weit über die Nahostpolitik hinausgeht. Juden außerhalb Israels sind zunehmend die Zielscheibe eines Konflikts, für den sie persönlich keinerlei Verantwortung tragen. Jüdische Schulen benötigen Polizeischutz. Synagogen werden bewacht. Aber auch angezündet.
Viele Juden verzichten mittlerweile darauf, religiöse Symbole wie den Davidstern offen zu tragen. Universitäten melden steigende Fälle antisemitischer Belästigungen – ganze Fachbereiche wollen israelische Wissenschaftler und Partner rauskegeln.
In zahlreichen Ländern registrieren Sicherheitsbehörden einen drastischen Anstieg antisemitischer Straftaten. Auch in Deutschland.
Ob in Großbritannien – Italien oder Frankreich – jüdische Menschen haben im Alltag spürbare Probleme. Sie erleben Beleidigungen, Bedrohungen, und Gewalt. In mehreren Städten Europas kam es in letzter Zeit zu Angriffen auf Synagogen, jüdische Schulen und Einrichtungen. Jüdische und israelische Restaurants mussten schließen. Israelische Touristen werden drangsaliert.
Diese Entwicklung sollte Europa erschüttern. Sie wird aber häufig relativiert oder als unvermeidliche Begleiterscheinung einer emotionalen Debatte behandelt. Doch Antisemitismus bleibt Antisemitismus – unabhängig davon, ob er von rechtsradikalen Gruppen, islamistischen Milieus oder linksradikalen Aktivisten ausgeht.
Medien, Narrative und Verzerrung
Wer Juden für Handlungen der israelischen Regierung verantwortlich macht, reproduziert ein Denkmuster, das Europa eigentlich längst überwunden haben wollte. Immerhin: Laut einer Umfrage halten mehr als die Hälfte der Europäer den Antisemitismus für ein ernstes Problem.
Hinzu kommt die Rolle eines Teils der Medienlandschaft. Die Jagd nach Aufmerksamkeit, Emotionalisierung und moralischer Eindeutigkeit begünstigt vereinfachende Narrative. Komplexe militärische, historische und politische Zusammenhänge werden oft auf Täter-Opfer-Schemata reduziert.
Bilder ersetzen Kontext. Schlagzeilen verdrängen Differenzierung. Das Ergebnis ist eine öffentliche Debatte, die immer stärker von Emotionen und immer weniger von Fakten geprägt wird.
Die Frage lautet nicht, ob Israel kritisiert werden darf. Natürlich darf es das. Die entscheidende Frage ist vielmehr, warum Israel in Europa so häufig nach anderen Maßstäben beurteilt wird als nahezu jeder andere Staat.
Europas Selbstbild im Spiegel Israels
Warum entfaltet ausgerechnet dieser Konflikt eine politische und gesellschaftliche Aufmerksamkeit, die in keinem Verhältnis zu vielen anderen globalen Krisen steht? Warum scheint die Existenzberechtigung Israels regelmäßig Gegenstand öffentlicher Diskussionen zu sein? Die Existenz anderer Staaten wird doch kaum jemals grundsätzlich infrage gestellt.
Europa sollte sich diesen Fragen stellen. Denn die Fixierung auf Israel sagt inzwischen möglicherweise mehr über Europa selbst aus als über den Nahen Osten. Sie offenbart eine Mischung aus historischem Schuldgefühl, moralischem Sendungsbewusstsein, politischer Symbolpolitik und ideologischer Lagerbildung.
Vor allem aber offenbart sich eine gefährliche Blindheit gegenüber dem Wiederaufleben antisemitischer Ressentiments.
Wer Frieden im Nahen Osten will, muss Kritik üben dürfen. Wer aber ausschließlich Israel zum Gegenstand permanenter moralischer Anklage macht, während Terrorismus relativiert und Judenhass verharmlost wird, trägt nicht zur Lösung des Konflikts bei. Er verschärft ihn. Und er gefährdet die Werte, die Europa eigentlich verteidigen möchte.
Europa Israel Besessenheit
Europa Israel Besessenheit
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Wird zu viel über den Nahost-Konflikt geredet? Haben die Israel-Gegner den Diskurs längst gewonnen? Wie könnte man Israel in seinem Verteidigungskampf beistehen? Was meinst DU? Schreibe unten in die Kommentare ⤵️
#Antisemitismus #Außenpolitik #EUPolitik #europäischeUnion #GazaKrieg #Geopolitik #Medienkritik #Nahostkonflikt #ProtesteEuropa #WolfAchimWiegandDer Maoismus ist nicht überwunden, sondern aufgehoben: negiert im Mittel, bewahrt im Zweck, emporgehoben in die Großmachtform.
Teil 5, der Schluss meiner China-Serie:
https://blog.jochen-tetzlaff.online/china/china-teil-5-staat

Der Schlussteil der China-Serie. Nicht „Diktatur — ja oder nein“, sondern die Klassenfrage: Eine herrschende Elite, die aus der Mao-Kaderschaft hervorging, ein Rechtsstaat ohne Demokratie, der konsistenter ist als er aussieht, und Souveränitätsachsen, die nur die jüngste Form eines Zwecks sind, der seit 1949 nie gewechselt hat. Die Synthese.