Regionale Vernetzung statt Lobautunnel
Der #Lobautunnel als Teil einer Umfahrung von #Wien wird seit Jahrzehnten diskutiert. Von einem Projekt ohne klaren Blick auf die Realität spricht jetzt Harald Frey vom Institut für Verkehrswissenschaften der TU Wien. Seine Alternative ist eine bessere regionale Vernetzung.
Die #ASFINAG will im Frühjahr mit dem Bau der #Nordostumfahrung beginnen. Grünes Licht gibt es aber nur für den S1-Abschnitt #GroßEnzersdorf bis #Süßenbrunn. Für den Abschnitt mit dem Lobautunnel laufen noch Verfahren. Frey bezweifelt im APA-Gespräch überhaupt die Sinnhaftigkeit des Projekts. Denn die Entscheidungsgrundlagen für den schon 2009 eingereichten Lückenschluss wären heute nicht mehr aktuell und seien es schon damals nicht gewesen, weil mit „stark überhöhten #Motorisierungsentwicklungen“ argumentiert worden wäre.
Als ein Beispiel verwies Frey auf die Website der ASFINAG, auf der 2012 geschrieben gestanden sei, dass ohne S1 im Jahr 2025 etwa täglich rund 30.000 Kraftfahrzeuge durch Essling fahren würden. In Wirklichkeit sei aber das Verkehrsaufkommen entlang der Esslinger Hauptstraße in den vergangenen Jahren sogar gesunken, der Mittelwert sei im Jahr 2024 bei unter 20.000 Kfz gelegen.

Verkehr: Regionale Vernetzung statt Lobautunnel
Der Lobautunnel als Teil einer Umfahrung von Wien wird seit Jahrzehnten diskutiert. Von einem Projekt ohne klaren Blick auf die Realität spricht jetzt Harald Frey vom Institut für Verkehrswissenschaften der TU Wien. Seine Alternative ist eine bessere regionale Vernetzung.

