Wort der Woche 5: Frieden
Am 28. Jänner ist der erste Internationale Tag des friedlichen Zusammenlebens
Frieden ist mehr als nur die Abwesenheit von Krieg; er ist die Fähigkeit, trotz unserer Unterschiede – hinsichtlich Geschlecht, Hautfarbe, Sprache, Religion oder Kultur – zusammenzuleben und dabei die Gerechtigkeit und die Menschenrechte zu wahren, die ein solches Zusammenleben ermöglichen. Er ist ein fortlaufender Prozess und ein langfristiges Ziel, das ständige Sorgfalt, Wachsamkeit und aktive Beteiligung aller erfordert. Als eine der fünf Säulen der Agenda 2030 – neben Menschen, Planet, Wohlstand und Partnerschaft – ist Frieden von zentraler Bedeutung für ihre Vision. In der Präambel der Agenda wird das Ziel der Förderung friedlicher, gerechter und inklusiver Gesellschaften ohne Angst und Gewalt unterstrichen.
Angesichts der zunehmenden globalen Instabilität und Konflikte dient der Internationale Tag des friedlichen Zusammenlebens als Plattform, um das Bewusstsein für verschiedene Kulturen, Werte, Lebensweisen und Überzeugungen zu schärfen und die Rolle der Bildung bei der Förderung von Toleranz hervorzuheben. Der Tag bietet der internationalen Gemeinschaft auch die Gelegenheit, ihr Bekenntnis zu den Gründungszielen und -prinzipien der Vereinten Nationen zu bekräftigen, die in internationalen Abkommen und Erklärungen im Laufe der Jahre verankert wurden.
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