Wort der Woche 13: Klimawandel

Auf Grund der Treibhausgase und der damit verbundenen Umweltverschmutzung steigen die Durchschnittstemperaturen auf der Welt immer mehr an. Das nennt man globale Erwärmung.
In der Vergangenheit gab es immer wieder Zeiten, zu denen es in manchen Gebieten entweder deutlich wärmer oder deutlich kälter wurde. Im Unterschied zu damals sind nun aber die Menschen für diese Klimaänderungen mitverantwortlich. Dementsprechend können auch die Menschen dazu beitragen, dass die Temperaturen nicht noch mehr ansteigen.

Jedes Jahr am 23. März gedenkt die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) der Unterzeichnung des Gründungsübereinkommens am 23. März 1950. Gerade in Zeiten des Klimawandels ist eine umfassende und fundierte wissenschaftliche Beobachtung der Wetterphänomene für die Sicherheit und das Wohlergehen der Gesellschaft von essentieller Bedeutung.

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Linktipp Nr. 1: https://www.politik-lernen.at/pa_ozeane polis aktuell 2025/01: Ozeane im Wandel
Linktipp Nr. 2: https://www.politik-lernen.at/pa_klimapolitik polis aktuell 2023/04: Internationale Klimapolitik

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Wort der Woche 12: Rassismus

Am 21. März ist der Internationale Tag gegen Rassismus. Rassismus bedeutet, dass man einer Gruppe von Menschen auf Grund bestimmter gemeinsamer Merkmale negative Eigenschaften zuschreibt. Diese negativen Eigenschaften werden biologisch begründet, d.h., man behauptet, dass sie angeboren seien.

Rassismus ist in vielen Ländern und zwischen unterschiedlichen Gruppen zu finden. In Europa sind sehr oft Schwarze Menschen Opfer von Rassismus. In der EU gibt es eine eigene Einrichtung, die sich der Bekämpfung von Rassismus widmet. Die Agentur für Grundrechte hat das Ziel, der EU und ihren Mitgliedstaaten bei der Achtung der Grundrechte zu helfen. Sie wurde 2007 gegründet und hat ihren Sitz in Wien.

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Linktipp Nr. 1: https://www.politik-lernen.at/pa_romainoesterreich ''polis'' aktuell 2024/07: Roma in Österreich. Geschichte und Gegenwart
Linktipp Nr. 2: https://www.politik-lernen.at/pa_de_kolonisierungdeswissens ''polis'' aktuell 2022/01: De-/Kolonisierung des Wissens

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Wort der Woche 11: Rechtsstaat

Am 10. März ist Internationaler Tag der Richterinnen. Trotz des zunehmenden Engagements von Frauen im öffentlichen Leben sind sie in Entscheidungspositionen nach wie vor deutlich unterrepräsentiert. Tatsächlich war oder ist nur eine relativ geringe Anzahl von Frauen in der Justiz tätig, insbesondere in leitenden Positionen. Die Vertretung von Frauen in der Justiz ist entscheidend dafür, dass Gerichte ihre Bürger vertreten, sich mit ihren Anliegen befassen und fundierte Urteile fällen.

Eine starke und unabhängige Justiz ist ein wesentlicher Bestandteil für einen funktionierenden Rechtsstaat. Ein Rechtsstaat ist ein Staat, in dem die Verfassung und andere Gesetze geachtet und eingehalten werden und die Rechte der Bürger und Bürgerinnen vom Staat geschützt werden. Zum Rechtsstaat gehört eine freie Rechtsprechung. Gerichtsverhandlungen müssen unabhängig von (politischer) Einflussnahme ablaufen, und die Urteile dürfen nur nach gesetzlichen Richtlinien gesprochen werden.

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Linktipp Nr. 1: https://www.politik-lernen.at/pa_korruption polis aktuell 2022/08: Korruption
Linktipp Nr. 2: https://www.politik-lernen.at/izpb46 IzPB 46: Die Verfassung – unsere demokratische Basis

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Wort der Woche 10: Frauenbewegung

Jährlich am 8. März ist Internationaler Frauentag. Am 8. März 1908 demonstrierten Textilarbeiterinnen in New York für kürzere Arbeitszeiten, gerechtere Löhne, das Stimmrecht und ein Ende der Kinderarbeit. Frauen waren damals Männern gegenüber benachteiligt – und sie sind es nach wie vor in vielen Bereichen (z.B. bei der Entlohnung, der Kinderbetreuung oder bei der Aufteilung der unbezahlten Hausarbeit). Ziel der Frauenbewegung ist es, diese Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten zu beseitigen.

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Linktipp Nr. 1: https://www.politik-lernen.at/demokratie-und-frauenrechte Dossier Demokratie und Frauenrechte
Linktipp Nr. 2: https://www.politik-lernen.at/izpb55 IzPB 55: Gerechtigkeit – Gleichheit – Fair Pay

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Wort der Woche 9: Diskriminierung

Am Tag der Null-Diskriminierung, dem 1. März, feiern wir das Recht jedes Menschen auf ein erfülltes und produktives Leben – und auf ein Leben in Würde. Eine Diskriminierung ist eine beleidigende, herabwürdigende Behandlung eines oder mehrerer Menschen. Häufig geschieht dies durch unwahre bzw. falsche Aussagen über die betreffenden Personen, die damit negativ dargestellt werden sollen. Wenn z.B. jemand behauptet, dass Angehörige einer bestimmten Gruppe schlechtere oder minderwertige Menschen seien, so ist dies eine Diskriminierung. Es ist verboten, Menschen auf Grund z.B. ethnischer Herkunft, Religion, Behinderung, Alter und sexueller Orientierung zu diskriminieren. Durch Antidiskriminierungsgesetze wird ermöglicht, gegen Diskriminierungen gesetzlich vorzugehen.

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Linktipp Nr. 1: https://www.politik-lernen.at/bookmarks Bookmarks. Bekämpfung von Hate Speech im Internet durch Menschenrechtsbildung
Linktipp Nr. 2: https://www.politik-lernen.at/nichtdiskriminierendeschulbuecher Empfehlungen für nicht-diskriminierende Schulbücher

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Wort der Woche 8: Sozialstaat

Als Sozialstaat bezeichnet man einen Staat, der dafür sorgt, dass die soziale Versorgung der Menschen gesichert ist. Zu den Zielen eines Sozialstaates zählt, Armut und Not zu verhindern. Menschen, die in Not geraten, wird geholfen. Es wird auch versucht, soziale Gerechtigkeit zu fördern und so den Wohlstand aller zu vergrößern. Wer krank wird, kann Krankenversorgung in Anspruch nehmen, und für pflegebedürftige Menschen gibt es das Pflegegeld.

Am 20. Februar ist der Welttag der sozialen Gerechtigkeit. Dieses Jahr steht der Welttag unter dem Motto des gerechten Übergangs. Es geht darum darum, unsere Wirtschafts- und Umweltsysteme neu zu konzipieren, um den Menschen ebenso wie dem Planeten Vorrang einzuräumen.

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Linktipp Nr. 1: https://www.politik-lernen.at/one_up_island One Up Island. Didaktisches Begleitmaterial für das Serious Game zum Sozialstaat
Linktipp Nr. 2: https://www.politik-lernen.at/folge19_richtigundfalsch Richtig & Falsch Folge 19: Kampf für Arbeitsrechte – Widerstand in der Politischen Bildung

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Wort der Woche 7: Soziale Netzwerke

Der Safer Internet Day, der am 10. Februar stattfindet, ruft unter dem Motto „Together for a better internet“ Institutionen, Unternehmen und Privatpersonen weltweit dazu auf, sich mit Projekten und Aktionen für ein besseres und sicheres Miteinander im digitalen Raum einzusetzen. Im Mittelpunkt steht dabei die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen beim sicheren Umgang mit digitalen Medien.

Neben den vielen Vorteilen, die soziale Netzwerke in unserem digitalen Alltag bieten, bergen sie auch die Gefahr der Verbreitung von Fake News und Cyber-Mobbing. Die Materialien und Hinweise unserer diesmaligen Linktipps helfen Kindern und Jugendlichen sowie Lehrkräften, diese Herausforderungen zu bewältigen.

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Linktipp Nr. 1: https://www.politik-lernen.at/pa_digitalerechte ''polis'' aktuell 2025/03: Ethische und menschenrechtliche Aspekte der Digitalisierung
Linktipp Nr. 2: https://www.politik-lernen.at/rechte-und-pflichten-13136 #dcey25 Dossier Rechte & Pflichten zu Hatespeech und Cybermobbing

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Wort der Woche 6: Diversität/Diversity

Der 4. Februar ist der Internationaler Tag der Geschwisterlichkeit aller Menschen. Er erinnert uns daran, dass wir alle zur selben Menschheitsfamilie gehören: vielfältig in Kultur und Glauben, gleich in Würde, stärker, wenn wir Respekt statt Misstrauen wählen. In einer Zeit wachsender Spannungen und Polarisierung ist menschliche Brüderlichkeit nicht nur ein Ideal, sondern eine praktische Verpflichtung, friedlich zusammenzuleben und die Rechte und Würde jedes Menschen zu schützen.

Das diesjährige Thema ruft uns alle dazu auf, den Dialog über die Spaltung zu stellen. Dialog bedeutet nicht, dass wir uns in allem einig sein müssen. Es bedeutet, dass wir aufmerksam zuhören, verantwortungsbewusst sprechen und die Menschlichkeit des anderen anerkennen. Vor allem, wenn wir Angst haben, wütend oder unsicher sind.

Es bedeutet auch, Diskriminierung, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Hassreden abzulehnen. Es bedeutet, Räume zu schaffen – online und offline –, in denen Unterschiede diskutiert werden können, ohne dass sie zu Schaden führen.

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Linktipp Nr. 1: https://www.politik-lernen.at/transversal-bilden Transversal bilden: Leben, Beteiligung, Arbeitswelt. Ein praxisorientierter Einstieg für Bildner*innen.
Linktipp Nr. 2: https://www.politik-lernen.at/folge9_richtigundfalsch Richtig & Falsch Folge 9: Inklusion in der Schule – So gelingt Bildung für alle

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Wort der Woche 5: Frieden

Am 28. Jänner ist der erste Internationale Tag des friedlichen Zusammenlebens

Frieden ist mehr als nur die Abwesenheit von Krieg; er ist die Fähigkeit, trotz unserer Unterschiede – hinsichtlich Geschlecht, Hautfarbe, Sprache, Religion oder Kultur – zusammenzuleben und dabei die Gerechtigkeit und die Menschenrechte zu wahren, die ein solches Zusammenleben ermöglichen. Er ist ein fortlaufender Prozess und ein langfristiges Ziel, das ständige Sorgfalt, Wachsamkeit und aktive Beteiligung aller erfordert. Als eine der fünf Säulen der Agenda 2030 – neben Menschen, Planet, Wohlstand und Partnerschaft – ist Frieden von zentraler Bedeutung für ihre Vision. In der Präambel der Agenda wird das Ziel der Förderung friedlicher, gerechter und inklusiver Gesellschaften ohne Angst und Gewalt unterstrichen.

Angesichts der zunehmenden globalen Instabilität und Konflikte dient der Internationale Tag des friedlichen Zusammenlebens als Plattform, um das Bewusstsein für verschiedene Kulturen, Werte, Lebensweisen und Überzeugungen zu schärfen und die Rolle der Bildung bei der Förderung von Toleranz hervorzuheben. Der Tag bietet der internationalen Gemeinschaft auch die Gelegenheit, ihr Bekenntnis zu den Gründungszielen und -prinzipien der Vereinten Nationen zu bekräftigen, die in internationalen Abkommen und Erklärungen im Laufe der Jahre verankert wurden.

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Linktipp Nr. 1: https://www.politik-lernen.at/utopien_fuer_den_unterricht Utopien für den Unterricht. Praxisbeispiele aus den Fächern
Linktipp Nr. 2: https://www.politik-lernen.at/folge30_richtigundfalsch Richtig & Falsch Folge 30: Streitkultur im Klassenzimmer – Diskursverengung, Meinung und Politische Bildung

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Wort der Woche 4: Bildungswesen

Am 24. Jänner ist Internationaler Tag der Bildung. Bildung heißt Aneignung und Vermittlung von Wissen sowie von Fähigkeiten und Handlungsmöglichkeiten. Als Bildungssystem oder Bildungswesen bezeichnet man alle Einrichtungen, die diese Aufgaben erfüllen – von Kindergärten und Schulen über Universitäten und Fachhochschulen bis zu Volkshochschulen, dem bfi (Berufsförderungsinstitut) oder privaten Akademien und Bildungshäusern. In Österreich gibt es die Schulpflicht. Das bedeutet, dass alle Kinder neun Jahre lang (von 6–15) Schulen besuchen müssen. Das Bundesministerium für Bildung (BMB) in Wien ist das für das schulische Bildungswesen zuständige Ministerium in Österreich. Zu den vielen Informationen, die man auf der Website findet, gehören Tipps für Beihilfen und Förderungen oder Hinweise auf Wettbewerbe und Servicestellen.

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Linktipp Nr. 1: https://www.politik-lernen.at/ Zentrum polis – Politik Lernen in der Schule
Linktipp Nr. 2: https://www.politik-lernen.at/jahresbericht2025 Zentrum polis Jahresbericht über die Aktivitäten der Servicestelle für Politische Bildung im Jahr 2025

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