"Uff, nochmal davongekommen!?" - wie oft, warum und mit welchen Rechtsfolgen strafrechtliche Ermittlungsverfahren eingestellt werden.

1 Anwältin + 1 Richter + 1 Thema.

10 Minuten ohne Skript und ohne Schwurbel.

Mit Stephanie Beyrich, dem @Orkan_der_rechtspflege und mir.

Im Ermittlungsverfahren gibt es keinen Freispruch.

Verfahren können aber aus den unterschiedlichsten Gründen eingestellt werden. Zum Beispiel, weil “die Tat” gar nicht strafbar ist oder schlicht nicht so sicher nachgewiesen werden kann, dass es für eine Anklageerhebung reicht.

Einstellungen gibt es aber auch, wenn die Tat nicht so schlimm war, dass das vor Gericht gehört. Oder wenn eine noch schlimmere Tat verübt wurde, sodass die andere nicht ins Gewicht fallen würde (in Deutschland werden Einzelstrafen nämlich nicht einfach zusammengezählt - behandeln wir auch mal noch). Das “weniger Schlimme” fällt also quasi hinten über. Für die Opfer der “harmloseren Tat” ist das manchmal hart - und trotzdem richtig.

Auch gegen Auflagen kann (vorläufig) eingestellt werden. Endgültig eingestellt wird aber erst, wenn die Auflage erfüllt wurde.

FunFact: Eine Einstellung ist keine Verurteilung! Man gilt daher also nicht als vorbestraft. Wichtig fürs Bundeszentralregister. Einstellungen tauchen daher grundsätzlich im Führungszeugnis nicht auf. Aber Einstellungen als geringfügig oder gegen Auflage dürfen nur erfolgen, wenn die Tat auch vor Gericht nachgewiesen werden könnte.

Wo? Hier: https://letscast.fm/sites/samt-vs-seide-d7cc4415 und über die dortigen Links als Video oder Audio fast überall.

Wann? Neue Episode immer Sonntags, ab 9.30h abrufbar.

#Justiz #Rechtsstaat #Ermittlungsverfahren #Staatsanwaltschaft #Strafverfahren #Einstellung #Freispruch #Gericht #Auflage #Weisung #TeamResopal #JuraBubble

Es gibt aus #nürnberg eine neue interne #weisung an die #jobcenter, dass mangelnde Kooperation mit #eineurojob zu ahnden sind.

#zwangsarbeit 4.0 - und das ist erst der Anfang der Ausgeburt der Hetze von #merz und #lindner.

Wie weit geht die Weisungsgebundenheit von Auftragsverarbeitern?

In Art. 4 Nr. 8 DSGVO wird ein Auftragsverarbeiter definiert als „eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet“. Dabei ist sicherzustellen, dass der zwischen einem datenschutzrechtlich Verantw

datenschutz notizen | News-Blog der DSN GROUP
Die Einfachheit des Krieges, Die Komplexität des Alltags, Der Autoritäre Charakter & Die Demokratie

YouTube
Teil 3: KI: 11 Grundsätze - und eine Weisung für Mitarbeitende

29. Januar 2024 - KI im Unternehmen: 11 Grundsätze – und eine Weisung für Mitarbeitende Der Einsatz von KI im Unternehmen braucht Regeln. Aber welche sind da...

VISCHER

#Remonstrationspflicht -#dbb #beamtenbund u #tarifunion

https://www.dbb.de/lexikon/themenartikel/r/remonstrationspflicht.html

Die #Remonstration verläuft in drei Stufen. Zunächst muss der Beamte Bedenken gegen die #Rechtmäßigkeit einer amtlichen #Weisung beim unmittelbaren #Vorgesetzten erheben. Bleibt dieser bei seiner Anordnung, hat er sich an den nächst höheren Vorgesetzten zu wenden. Wird die Weisung auch von diesem bestätigt, muss der #Beamte diese ausführen. Etwas anderes gilt lediglich dann, wenn die dienstliche Anordnung auf
1/2

Remonstrationspflicht

dbb beamtenbund und tarifunion, Bundesvertretung, Dachgewerkschaftsverband der Beamten und der Tarifbeschäftigten

"#EuGH: Verantwortliche haftet für Datenverarbeitungen des Auftragsverarbeiters"

-> Der EuGH definiert den Begriff des "#Verantwortlichen" iSd Art. 4 Nr. 7 #DSGVO sehr weit!
-> AVV sind bzgl. der #Weisung genau zu beschreiben

https://www.delegedata.de/2023/12/eugh-verantwortliche-haftet-fuer-datenverarbeitungen-des-auftragsverarbeiters/

de lege data | EuGH: Verantwortliche haftet für Datenverarbeitungen des Auftragsverarbeiters